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| „Ich möchte kein Urteil über andere fällen“ WTW-online im Gespräch mit Großmeister K. R. Kernspecht über die Vorwürfe gegen ***** ***** * Ausgelöst durch einen Beitrag in der ZDF-Sendung Mona Lisa wurde in mehreren Tageszeitungen wie der Münchner Abendzeitung, der Rheinischen Post, Taz, dem Kölner Express, über die Vorwürfe berichtet, die ein evangelischer Sektenbeauftragter gegen den Kölner Ving Chun-Lehrer ***** ***** vorbrachte. Demnach soll ***** versucht haben, Mitglieder seiner Schulen durch dubiose Verträge, Denunziationen und sexuelle Belästigung gefügig zu machen und auszubeuten. Obwohl der Skandal weitestgehend wieder in den Tiefen des Sommerlochs verschwunden ist, sorgte er doch für einige Aufregung in der Kampfkunstszene. WT-Welt online hat sich in WT-Kreisen, bei Kampfkunstkollegen und interessierten Außenstehenden umgehört und die wichtigsten Fragen in einem ausführlichen Gespräch an den Leiter der EWTO, Großmeister K. R. Kernspecht, gestellt: WTW: Sifu Kernspecht, wie stehst du, als Gründer und Leiter der EWTO, zu den Vorwürfen, die gegen die A.S.V.C. bzw. ***** ***** erhoben werden? GM Kernspecht: Ich war die letzten Wochen auf Lehrgangsreisen in Italien und konnte die Vorgänge daher nur am Rande verfolgen. Ich habe auch keine Erkenntnisse darüber, was im Detail in anderen Verbänden vor sich geht. Man bekommt Gerüchte zu hören, aber die sind nicht verlässlich, sondern von Interessen anderer gefärbt. Außerdem möchte ich kein Urteil über andere fällen. WTW: Angenommen es gäbe Beweise, wie stehst du zu dem Verhalten von Herrn *****? GM Kernspecht: In diesem Fall wäre es unvertretbar und das Gegenteil von dem, was man von einem Kampfkunst-Lehrer erwarten möchte. WTW: Stimmt es, dass ***** ***** ein Mitglied in der EWTO war und dort auch einen hohen Lehrergrad erreichte? GM Kernspecht: Er war bis zum 16.7.1991 Mitglied und Ausbilder der EWTO und hat es bis zum 3. Lehrergrad gebracht. Meine hohen Lehrer haben heutzutage den 5. oder gar 6. Meistergrad. WTW: Wurde ***** aus der EWTO ausgeschlossen oder wie kam es, dass er den Verband verließ und einen eigenen gründete? GM Kernspecht: Er meldete er sich mit seinen Schulen ab, weil er, wie er einem Kollegen sagte, sich von einem anderen türkischen EWTO-Ausbilder in Köln so sehr bedrängt fühlte, dass er lieber die EWTO verließ. Inzwischen mussten wir diesen ehemaligen Kollegen aus der EWTO ausschließen ... WTW:* Haben Sie Herrn ***** jemals wiedergesehen? GM Kernspecht: Ja, in Kiel vor Gericht, wo ich ihn leider hinzitieren musste, weil er Copyrights u.ä. der EWTO nicht respektierte. Das einzige Mal, dass ich jemals mit einem Ex-Schüler vor Gericht zog. Er war sehr respektvoll, verbeugte sich zu meiner Überraschung so tief vor mir, dass es mir schon peinlich war. WTW: Wie wirkte Herr ***** während seiner Zugehörigkeit zur EWTO auf dich? GM Kernspecht: Zu mir war er stets sehr freundlich und ich habe ihn als Schüler und Mitarbeiter geschätzt. Ansonsten war er sehr ehrgeizig und geschäftstüchtig und auf seine Ehre bedacht. Es fällt mir schwer zu glauben, dass er sich in der Weise, die ihm vorgeworfen wird, entwickelt haben sollte und ich hoffe, dass die Anschuldigungen nicht zutreffen. WTW: Wie siehst du den Imageschaden für die gesamte Kampfsportgemeinde, aber speziell für die EWTO? GM Kernspecht:* Es bleibt immer etwas hängen. Und oft auch an Unbeteiligten wie uns. Denn zwar unterscheidet sich unsere Schreibweise „WingTsun“ von dem „Ving Chun“-Stil, den Herr ***** entwickelte, aber die Öffentlichkeit unterscheidet solche Feinheiten kaum. WTW: Herr ***** soll in seinen Schulen eine strenge, hierarchische Struktur aufgebaut haben! Dies ist in der EWTO doch auch der Fall! GM Kernspecht: In allen Kampfkünsten gibt es diese Hierarchie der Graduierungen. Darin unterscheiden sich das Karate, Judo oder Taekwon-Do nicht von WingTsun. Tatsächlich sollte es im WingTsun, als einem ursprünglich chinesischen also „familiären“ Stil, aber weniger streng zugehen, als in militärischen Stilen aus Japan oder Korea. WTW:* Warum ist der Unterricht im WingTsun hierarchisch und nicht demokratisch organisiert? Ist das nötig? GM Kernspecht:* Weil es um Wissen geht, und zwar um Kampf-Technik und um deren verantwortungsvolle Weitergabe. Leider gibt es keine staatliche Prüfstelle für Selbstverteidigungslehrer, und selbst wenn sie es gäbe, wäre die Welt nicht sicher vor Personen, die eine Stellung, die solchen Vertrauensvorschuss mit sich bringt, nicht ausnutzt. WTW: Auch in den Schulen der EWTO muss man sich vor und nach dem Unterricht vor Bildern, unter anderem mit deinem Portrait, an der Wand verbeugen? Was steckt dahinter? GM Kernspecht: Niemand wird gezwungen, aber es ist Teil der chinesischen Etikette, dass man etwa den Großmeistern, die den Stil gegründet haben und ihr Wissen nicht für sich behielten, sondern weitergaben, seine Reverenz erweist. „Wenn du vom Wasser trinkst, so gedenke der Quelle." heißt es. Auch ich verbeuge mich vor jedem Training, selbst wenn ich alleine bin, vor dem Bild des verstorbenen Altmeisters Yip Man und vor dem meines Si-Fus. Das erinnert mich immer daran, dass das Wissen nicht aus mir selbst heraus entstanden ist, sondern dass ich nur ein Glied in der Übermittlungskette bin, dass ich zwar Lehrer, aber gleichzeitig auch Schüler bin wie jeder andere. Eine Art bescheiden zu bleiben und sich an seinen Ursprung zu erinnern. Etwa so, als ob man nachts in den Himmel mit all seinen Sternen, Sonnen, und Milchstraßen schaut und sich seiner Nichtigkeit bewusst wird. WTW:*In der EWTO sind Anreden wie Sifu, Sigung und Sihing ebenfalls gebräuchlich? Das hört sich für Außenstehende sehr merkwürdig an! Ist das notwendig? GM Kernspecht: Es ist notwendig, wenn man weiterhin die chinesischen Traditionen erhalten will und glaubt, dass dies zur authentischen Vermittlung des WingTsun nötig ist. Darüber wird bei uns in Lehrerkreisen durchaus diskutiert. Und im Rahmen unseres Universitätsstudiums wird das Thema einen großen Raum einnehmen. Aber bevor man etwas abschafft, muss man sich erst einmal darüber klar sein, auf was man u.U. verzichtet. Si-Fu ist z.B. die chinesische Bezeichnung für einen Lehrer, im Japanischen sagt man „Sensei". Nun steht hinter „Si-Fu" die chinesische Bedeutung „Vater". Viele halten das heute nur noch für eine tote Förmlichkeit, für einen Titel ohne Bedeutung. Vielleicht ist das auch gut so, denn Väter gibt es solche und solche. Und wenn ich miterlebe, wie manche Kinder ihre Väter behandeln, dann möchte ich nicht, dass sie glauben, dass mein Titel „Si-Fu" ihnen das Recht gibt, mit mir auch so umzuspringen. Aber auch „im Namen des Vaters" nehmen sich Väter, die den Namen nicht verdienen, oft Freiheiten heraus, die nicht zu tolerieren sind. Während jeder körperlich gesunde Mann ein leiblicher Vater werden darf, muss man in der EWTO bestimmte, strenge Voraussetzungen erfüllen: Man muss z.B. den 2. Lehrergrad seit mindestens einem Jahr besitzen, was bedeutet, dass man seit ziemlich vielen Jahren WingTsun trainiert. Man muss Unterrichtspraxis und eine bestimmte Mindestanzahl von eigenen Schülern nachweisen. Man muss mindestens einen eigenen Schüler bis zum 1. Lehrergrad gebracht haben, was sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert. Man muss vier sogenannte Sifu-Seminare bei mir persönlich besuchen über spezielle philosphische, psychologische oder pädagogische Themen. Und man muss Fürsprecher haben, die einen zum Si-Fu vorschlagen. All dies ist schwerer und mühseliger, als der Führerschein und das Abitur zusammen und dennoch möchte ich nicht für jeden, der die begehrte Si-Fu-Urkunde nach vielen Jahren in den Händen hält, garantieren. Denn auch ein Si-Fu bleibt ein Mensch mit allen menschlichen Schwächen, mit Selbstliebe, Habsucht, Machtstreben, Eitelkeit, Eifersucht, Heuchelei, Selbstbelügen usw. Kurz ein Mensch wie du und ich. Wenn er sich in Extremsituationen als Si-Fu an dem orientiert, wie sein Vater sich ihm gegenüber verhielt oder wie sich Väter in seinem Kulturkreis gegenüber erwachsenen Söhnen oder Töchtern verhalten, mag Gutes oder Übles dabei herauskommen, die Weisheit des Konfuzius darf man bei ihm nicht voraussetzen. WTW: ***** ***** wird vorgeworfen, seine Mitglieder finanziell regelrecht ausgesaugt zu haben. Wie sind die Kosten in der EWTO? WingTsun ist auch nicht gerade billig. Warum müssen die Kosten soviel höher sein als in einem Karateverein um die Ecke? GM Kernspecht: Über die finanziellen Forderungen anderer Verbände kann ich nichts sagen. Es ist richtig, dass WingTsun wie auch Tai Chi und andere chinesische Stile nicht zu den billigsten Selbstverteidigungen gehört, das war in China schon so, aber dafür bieten wir auch eine Menge mehr. Der WT-Ausbilder ist meist ein Profi, der viel für seine Weiterbildung tut. Dass er sich für seinen hochqualifizierten Unterricht entsprechend anderen Berufen vergüten lässt, ist nur gerecht. WTW: Wie kannst du kontrollieren, dass in der EWTO mit weit mehr als 2.000 Schulen keine Ausbilder unterrichten, die ähnliche Tendenzen aufzeigen wie Herr *****? GM Kernspecht: Ich hoffe, dass Herr Ö. die ihm vorgeworfenen „Tendenzen" nicht zu verantworten hat, solange man es ihm nicht nachweisen kann, gilt er mir als nicht schuldig. Außerdem weiß ich zuviel über die menschliche Natur und ihre Abgründe, dass ich mir kein Urteil über andere anmaße. Mir waren diese Ereignisse, ob wahr oder echt oder von interessierter Seite übertrieben und manipuliert, ein weiterer Anlass, Aufklärung in den eigenen Reihen zu betreiben. Der Schüler muss über seine Rolle, über Rechte und Pflichten, und der Lehrer muss, noch mehr als bisher geschehen, über seine Pflichten belehrt werden. Der Schüler muss Schüler sein, aber er darf nicht ausgenutzt und ausgebeutet und unter Druck gesetzt werden. Seine Privatsphäre ist unantastbar! WTW: Herr Andrew Schäfer von der ev. Kirche bemängelt in einem Interview, dass es einen einzelnen Führer an der Spitze der A.S.V.C. gibt. Wie ist das in der EWTO? GM Kernspecht: Wer das Wissen hat, muss führen, das heißt vorangehen, wer sonst? Aber er darf sich nicht für unfehlbar halten, muss selbstkritisch sein und Organe einbauen, die ihn kontrollieren, kritisieren, beraten, ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn er abhebt und beginnt sich für etwas Besonderes zu halten. Die Gefahr ist die Bewunderung und Anhimmlung durch devote Schüler, die sich zu gerne besonders tief verbeugen. Man muss sich stets bewusst sein, dass man nicht selbst gemeint ist, sondern eine Funktion erfüllt, dass man dient, der Sache und dem Schüler. WTW: Stimmt es, dass Mitglieder auch in der EWTO mit einer sogenannten Schulordnung aufgefordert werden Schutzkleidung zu tragen? Bietet die EWTO diese nicht auch über einen eigenen Artikelversand an? GM Kernspecht: Schutzbekleidung ist sicherlich wichtig für den Schüler, der zum Training kommt, um sich davor zu schützen, draußen verletzt zu werden. Es wäre doch paradox, wenn er sich seine Verletzungen bei der Vorsorge holt. Schutzbekleidung, besonders der erprobte WT-Handschutz, sind unerlässlich, um dem Partner nicht zu schaden. WTW: Wenn man unsere Homepage anschaut, stellt man fest, dass sich die EWTO in den Kernpunkten, sprich Tätigkeitsbereichen, nicht von der A.S.V.C. unterscheidet. Auch wir bieten Selbstverteidigung, Gesundheit, eine Art Blitzverteidigung und eine Ausbildung zum Bodyguard an! Was sind die Unterschiede? Was hat dies mit traditionellem Kampfsport zu tun? GM Kernspecht: Ich kann und will nichts über andere Ausbildungen und deren Qualität sagen. Aber ich kann auch niemand daran hindern, wenn unsere bewährten Ideen von anderen übernommen werden. Dadurch wird unsere Originalidee nicht falsch. Was Kung Fu mit Personenschutz zu tun hat? Sehr viel. Schon historisch lebten die chinesischen Kung Fu-Meister vom Personenschutz und von der Begleitung von Geschäftsleuten und Reisenden. WTW: Gab es schon vorher solche Probleme im Kung Fu? Und was erscheint dir sonst zu diesem Fall noch Wichtiges anzumerken? GM Kernspecht:* Tatsächlich hat es in China vor einigen Jahren einen ähnlichen Vorwurf in der Kampfkunst gegeben. Das Rezept ist einfach: Schüler, die auf der Suche nach einem „Meister“ sind, dem sie sich unterwerfen „dürfen“, und ein verantwortungsloser Lehrer, der das ausnutzt und die Schüler im schlimmsten Fall noch abhängig macht und fanatisiert. WTW: Betrifft das besonders Kung Fu? GM Kernspecht: Es betrifft besonders Stile, in die man viel „hineingeheimnissen“ kann und Stile, die den Nimbus der Überlegenheit genießen. Diese Überlegenheit wird dann auf den Lehrer übertragen, der daraus seine Autorität in allen Lebensbereichen ableitet. Ich denke, dass ein junges Publikum und ein ungebildetes besonders gefährdet ist. WTW: Ist es im WingTsun bzw. in den asiatischen Kampfsportarten üblich, dass der Schüler bedingungslosen Respekt gegenüber dem Lehrer zeigt? GM Kernspecht: Respekt soll keine Einbahnstraße sein. Wer von mir WingTsun lernt, wird mir notwendigerweise auf anderen Gebieten überlegen sein. Zum Lernen ist Vertrauen nötig, aber das muss sich der Lehrer verdienen, das kann er nicht aufgrund eines Titels einfordern. WTW: Was bedeutet das immer wieder zitierte Familiensystem im WingTsun? GM Kernspecht: Es bedeutet, dass chinesische Kampfkunst nicht aus der militärischen, sondern aus der ganz privaten familiären Tradition stammt: der Bruder lernte es von seinem älteren Bruder. WTW: Soll ein seriöser WT-Kampfkunstlehrer schon Anfängern tödliche Techniken wie Handkantenschläge gegen den Hals zeigen, ohne dass er diesen kennt oder dessen Verläßlichkeit einschätzen kann? GM Kernspecht: Natürlich nicht, das wäre verantwortungslos. Nicht ohne Grund steht die Geduldsprobe der Siu Nim Tau-Form, die man alleine vor dem Spiegel, langsam und konzentriert, ausführt, am Anfang des Lernens. Hier scheiden sich schon die Geister und aus den „falschen“ Gründen Interessierte werden WT bald zugunsten spektakulärer Kampfstile aufgeben. Damit soll aber nicht gesagt werden, dass für Angreifer (!) gefährliche Techniken nicht gelehrt werden, denn das wäre ja für den Verteidiger gefährlich! Der Unterricht soll gefahrlos und verantwortungsvoll geschehen, aber für den Kriminellen muss es gefahrvoll werden, sich an jemand zu vergreifen, der WT gelernt hat. WTW: In den WingTsun-Publikationen wird über drei Grundphilosophien im WingTsun geschrieben. Diese sind der Taoismus, der Buddhismus und der Konfuzianismus. Wie können Menschen anderer Religionen dies mit ihrem Glauben vereinen? GM Kernspecht: Die Aufzählung ist meiner Forschung nach nicht vollzählig, viele christliche Ideen stecken im WingTsun, denn der Nukleus unseres Stils wurde z.T. in einer chinesischen Geheimgesellschaft entwickelt, die dem Christentum nahe stand. Darüber will ich in einem neuen Buch berichten, für das ich seit vielen Jahren recherchiere. Zudem sind sich die genannten Lehren nur an ihrer Oberfläche fern, wenn man tiefer zum Mittelpunkt der Weisheit vordringt, treffen sie sich. Letztlich geht es um den inneren Kampf, den jeder mit sich selbst zu führen hat, um die Selbsterkenntnis, um das Erkennen der eigenen Nichtigkeit und dass „der Andere“ und „Ich“ keine Gegensätze sind, daraus entsteht etwas, was man im chinesischen „Wu“ und im Christentum „Nächstenliebe“ nennt. WTW: Wie kann sich der Interessent vor unseriösen Lehrern schützen? GM Kernspecht:* Allgemein geantwortet, darf man wie auf allen Gebieten nicht leichtgläubig und blauäugig sein. Man muss sich nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch den Lehrer genau ansehen, und wenn das Bauchgefühl einen warnt oder die Chemie nicht stimmt, geht man zum Lehrer im Nachbarort. Dabei gibt es den Spruch, dass auf jeden Topf ein Deckel passt. Jeder bekommt den Lehrer, den er verdient. Manch ein Interessent scheint nahezu versessen darauf, sich einen Lehrer auszusuchen, der andere schon beim ersten Anblick abgestoßen hätte. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein Lehrer, der einem seriösen Verband angehört, auch selbst seriös ist, aber es gibt immer Ausnahmen und keiner sollte sich darauf blind verlassen. Es gibt gewisse Kriterien, die mich warnen würden: Wenn der Lehrer zu aggressiv auftritt, zu selbstverliebt ist, Mitbewerber ungefragt abwertet, sich oder seinen Stil als unbesiegbar darstellt, sich zu sehr ins Privatleben des Schülers einmischt, über den Schüler verfügen will, alles besser weiß, anderen befehlen will und sich selbst nicht beherrschen kann. WTW: Sifu Kernspecht, vielen Dank für das Gespräch. Quelle: www.wingtsunwelt.com/german/presse/news_460.html |
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Es ist ja nicht so, dass fast jeder Trainer jahrelange Erfahrung hat und Vollprofi ist... Zitat:
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| """Es gibt gewisse Kriterien, die mich warnen würden: Wenn der Lehrer zu aggressiv auftritt, zu selbstverliebt ist, Mitbewerber ungefragt abwertet, sich oder seinen Stil als unbesiegbar darstellt, sich zu sehr ins Privatleben des Schülers einmischt, über den Schüler verfügen will, alles besser weiß, anderen befehlen will und sich selbst nicht beherrschen kann. """ das ist standart in jeder wing tsun schule die ich besucht habe, einschließlich die schule wo ich 1 jahr lang mitglied war. kein wunder: wie der meister so der schüler. ich kenne keine meister der asiatischen kampfkünste der so oft sich wiedersprochen hat und gegen der eigene budo ettikete verstößt wie der herr. kernsprecht. |
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| "Man muss z.B. den 2. Lehrergrad seit mindestens einem Jahr besitzen, was bedeutet, dass man seit ziemlich vielen Jahren WingTsun trainiert. Man muss Unterrichtspraxis und eine bestimmte Mindestanzahl von eigenen Schülern nachweisen. Man muss mindestens einen eigenen Schüler bis zum 1. Lehrergrad gebracht haben, was sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen erfordert." Hört sich nach Strukturvertrieb an. ![]() |
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| Die SiFu-Vorraussetzungen machen EINE MENGE Sinn... Der SiFu-Titel bedeutet eigentlich, dass man das komplette System verstanden hat und damit dem "Vater, der seinen Kindern was beibringt"-Titel gerecht werden kann. Der SiFu sollte keinesfalls darauf begründet sein, wie lange der betreffende trainiert, bzw wie schnell seine Schüler lernen. Einzig das Verständnis des Stils ist hier wichtig... Aber das muss ich wohl Mr. K.Specht persönlich erzählen, wenn ich meinen SiFu hab. Aber bis dahin ist der wohl tot... (Altersschwäche)
__________________ Do not kill, do not rape, do not steal. Those are principles which every man of every faith can embrace. |
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