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| http://www.wingtsunwelt.com/news.php?id=1870 Durchlesen bevor man antwortet... Warum nimmt die EWTO nicht an Wettkämpfen teil? Alle Jahre wieder werden wir von Außenstehenden, aber auch von neuen Mitgliedern und sogar von weit Fortgeschrittenen, die es besser wissen sollten, gefragt: WARUM NIMMT DIE EWTO NICHT AN WETTKÄMPFEN TEIL? Bei Wettkämpfen ist es unerlässlich, dass bestimmte Regeln eingehalten werden, durch die ein relativ verletzungsfreier Kampf gewährleistet ist, sonst werden die Veranstaltungen verboten. Selbst die Vollkontaktkämpfe und die Ultimate Fighting Championships (UFC), die eine gehörige Portion Realität ins Sportkampfgeschehen brachten und zur heilsamen Desillusionierung beitrugen, können es sich nicht leisten, wirklich ohne Regeln abzulaufen. Folgende Angriffe sind z.B. bei den UFC in Deutschland verboten: Verbotene Angriffe Realität Kopfstöße Kopfstöße sind weitverbreitete Techniken auf der Straße! Augenkratzen/Augenstöße Augenstöße sind ein wirksames Mittel, z.B. im Bodenkampf Beißen Beißen gehört zu unserem äffischen Erbe und ist selbst bei Boxern im Ring verbreitet Haare ziehen Machen das nicht sogar die Kinder auf dem Schulhof? Finger in Körperöffnungen Übliches Verhalten im realen Kampf Tiefschläge Übliches Verhalten im realen Kampf Greifen und Umbiegen kleiner Gelenke Das Umbiegen der Finger, um z.B. einen Griff zu lösen, ist normal Schläge auf Hinterkopf oder Wirbelsäule Wer sich wegdreht, muss damit rechnen Nach unten gerichtete Schläge mit der Spitze des Ellbogens Sind Tagesgeschäft, z.B. wenn uns jemand die Beine wie im Freistilringen wegreißen will Schläge auf den Hals oder das Abdrücken der Luftröhre Gegen einen körperlich Überlegenen haben nur Angriffe zum Hals stoppende Wirkung Kratzen/Kneifen Das benutzen sogar Frauen Schlüsselbein greifen Das Schlüsselbein zu verletzen, ist eine gängige KungFu-Praxis Auf den Kopf eines am Boden liegenden Gegners treten oder Knie einsetzen Das ist die 5. Phase des modernen Ritual- kampfes auf der Straße Fersentritte in die Niere Bietet sich am Boden an Den Gegner auf den Kopf oder Nacken werfen Geschieht doch fast bei jedem Wurf Den Gegner aus dem Ring oder dem umzäunten Bereich werfen Im Ernstfall wird der Gegner gegen Hei- zungen und die Treppe hinab geworfen Anspucken Nicht unüblich im Ritualkampf Beleidigungen innerhalb des Ringes Damit beginnt der Ritualkampf Angriffe während der Pause Auf der Straße wird ohne Pause bis zum bitteren Ende durchgekämpft Den Gegner, trotz Obhut des Schiedsrichters, angreifen Da draußen gibt es keinen Schiedsrichter, der uns schützt Angriffe nach Ertönen der Ringglocke Da draußen gibt es keine Glocke, da gibt es nur „auf“ die Glocke Vermeidung des Kontaktes mit dem Gegner Kluges Verhalten in der richtigen Welt… Fremdes Eingreifen Damit muss man da draußen rechnen (Auszug aus Großmeister Kernspechts bevorstehendem Buch „Unbesiegbar mit nur 4 Automatismen“) Die verbotenen Techniken im Sportkampf sind immer die wirkungsvollsten, deshalb sind sie ja verboten! Genau diese Angriffe selbst und das Verhalten dagegen müssten deshalb unbedingt geübt werden, wenn man sich draußen in der realen Welt verteidigen lernen will! So rät der MMA-Champion Forrest Griffin (Got Fight, New York, 2009, S. 52) auf der Straße zu genau den oben verbotenen Techniken und zu einer Art Kettenfauststößen: „Echter Kampf auf der Straße … unterscheidet sich sehr stark von Profi-Kämpfen im Ring oder Käfig. Mein Ratschlag für echtes Kämpfen ist es, den Kopf einzuziehen, die Hände oben zu lassen und die Fäuste so schnell es geht, von deinem Kinn zum Kinn des Gegners abzuschießen, während du vorgehst. Zurückgehen ist Selbstmord – geh‘ immer vor. Wenn du so dicht an ihm dran bist, dass du keinen Platz zum Schlagen hast, greif mit den Ellbogen an, gib eine Serie Kopfstöße. Diese blinde, wütende Aggression ist die beste Art auf der Straße zu gewinnen. Und ich spreche aus Erfahrung…“ Die Sport-Kampfregeln entwaffnen uns WT-ler • Kämpfte ein WT-Anwender nach den genannten Regeln, würde er sich – mit Ausnahme der Kettenfauststöße zum Kopf – praktisch bis zur Hilflosigkeit entwaffnen, denn unser wichtigstes (im Sportkampf verbotenes) Angriffsziel sind immer der Hals und das Genick. • WT-Kettenfauststöße würde ich persönlich nur überraschend gegen einen unvorbereiteten Gegner einsetzen, womit ich früher viel Erfolg hatte. Der erfahrene und mit Kettenfauststößen vertraute Gegner wird aber versuchen, uns zu unterlaufen und mit freistilartigem tiefem Ringer- Angriff unsere Beine anzugreifen, um uns zu Boden zu bringen. Dagegen brauchen wir zwingend den (im Sportkampf verbotenen) Schlag mit dem Ellbogen ins Genick und auf die Wirbelsäule. Sonst landen wir mit dem anderen auf dem Boden. • Am Boden gehört aber ein penetrierender Angriff mit den Fingern in die Augen und der (ebenfalls aus gutem Grund im Sportkampf verbotene) Ellbogenschlag nach unten zum wirkungs- vollsten Arsenal an WT-Waffen. Kein Wunder, dass Ellbogenschläge nach unten (mit der Schwerkraft!) und Angriffe zu den Augen verboten sind; denn sie machen einen längeren und spektakulären Bodenkampf nahezu unmöglich! Methoden, die im Sportkampf ausgeübt werden können, dürfen nicht wirklich gefährlich sein „Wenn eine Methode mit voller Kraft im Wettkampf ausgeübt werden kann, dann besitzt sie offensichtlich kein zeitlebens verkrüppelndes und tötendes Potential. Alles Dinge, ob es nun populär zu sagen ist oder nicht, die der Schüler lernen und in seiner Psyche verinnerlichen muss." Brad Steiner Um mit erlaubten Techniken jemand k.o. zu schlagen, ist fast übermenschliche Kraft nötig Kein Wunder also, dass die teilnehmenden Athleten fast alle muskelbepackt aussehen wie Supermann. Echte Kampfsysteme im Wettkampf zu benutzen, ist der helle Wahnsinn! „Wenn ein System im echten Kampf voll einsatzfähig ist, dann ist jeder Wettkampf und jedes Vollkontakttraining dieser Methode – es sei denn gegen Puppen oder schmerzunempfindliche Trainingsziele – der helle Wahnsinn.“ Brad Steiner Unterschiede Sportkampf und Realität Um wirklich realistisch zu sein, müssten Sportveranstaltungen, so blutig sie auch sein mögen, ganz ohne Kampfrichter stattfinden, auf Betonboden, in einer Kneipe mit Stühlen, Tischen, Gläsern, Aschenbechern; Waffen dürften eingesteckt werden und vor allem müsste der Käfig entfernt werden, damit sich Außenstehende wie in der Realität einmischen können. Es geht oft ohne Warnung los Aber der Unterschied ist nicht einfach nur die Kompromisslosigkeit und Härte, mit der der echte Kampf (Überfall, Hinterhalt) stattfindet, der Hauptunterschied ist, dass er oft ohne Warnung beginnt, dass der Angreifer von sich aus den Beginn bestimmt. Kein gleichzeitiger Beginn Es gibt nicht den Kampfrichter, der zwischen den Gegnern steht und den Kampf gleichzeitig beginnen lässt. Keine Distanz Es gibt nicht die Distanz zwischen den Kontrahenten, die erst noch Zeit kostend überbrückt werden muss. Beim Sportkampf kann man den Gegner mit dem Fuß auf Distanz halten. Aber beim Ritualkampf („Was guckst du so?“) z.B. hat sich der Gegner schon durch Verstellen oder Reden in die nötige Distanz gebracht, bevor es losgeht. Ein Schlag reicht zum K.o. Wer es versteht, aus effektiver Distanz ansatzlos – das heißt ohne Ausholen oder Gewichtsverlagerung – zuzuschlagen und einen K.o.-Punkt mit entsprechender Kraft zu treffen, schlägt sein Opfer besinnungslos, bevor dieses auch nur bemerkt, dass ein Kampf begonnen hat. Beispielsweise brauchen geschulte Kämpfer für einen ansatzlosen K.o.-Stoß aus 30 cm Entfernung nicht mehr als eine Zehntelsekunde. Das Opfer aber hat wie jeder Mensch eine „Schrecksekunde“ von ebenfalls mindestens 0,10 s. Es kann also eigentlich erst reagieren, nachdem es bereits k.o. ist. Selbst intensivstes Box-Training und das realistischste Sparring schützt also nicht davor, von einem Vorstadtschläger ausgeknockt zu werden. (Deshalb kann man nicht immer auf das „sichtbare Ausholen mit der Hand“ warten, bis man sich im Rahmen der Notwehr wehrt. Aber aus Unkenntnis wird das von vielen Richtern erwartet.) Der Kampf geht nicht über 10 Runden Echte Kämpfe, die meistens völlig einseitig sind, d.h. nur einer schlägt, dauern nach meiner Erfahrung meistens nur 2 - 5 Sekunden. Dazu ist kaum Kondition nötig, so dass selbst fettleibige Gegner eine oft unterschätzte Gefahr darstellen. Die Hauptwaffen sind Schubsen und wilde „Heumacher“ (Schwinger) Wer dadurch sein Gleichgewicht verliert und fällt, ist heutzutage schon so gut wie tot bzw. von der Gnade seines Gegners abhängig, denn er kann mit Stahlkappenschuhen zum Kopf „gestiefelt“ werden. Ein Gegner kommt selten allein! Wer greift, wenn der andere greift, wer ringt, wenn der andere ringt, immobilisiert sich selbst und wird Opfer der Kumpane des Gegners. Nur schnelles Zuschlagen zum Hals und zum Kopf mit ständigem Stellungswechsel gibt uns eine gewisse Chance. Ringen am Boden ist etwas für den Zuschauersport und für einsame Inseln und für die Kondition Wem es gelungen ist, den Gegner zu halten und auf ihm zu liegen, wird von den Freunden des anderen heruntergezogen oder niedergeschlagen. Als Konditionstraining ist Ringen am Boden sehr förderlich. Bei der Selbstverteidigung auf der Straße geht es um „Anti-Bodenringen“, d.h. am besten nicht fallen und wenn, dann schnellstens wieder aufstehen. Sparringstraining – eine wenig geeignete Trainingsmethode für WT Übliches Sparring, wo man einander abwechselnd angreift und abwehrt, ist als Vorbereitung für den konditionsfordernden Sportkampf passend, aber überhaupt keine adäquate Trainingsmethode fürs WingTsun (WT). WT soll die Kraft des Angreifers, der offenbar genug davon hat, nutzen. Deshalb kämpfen wir nicht „gegen“, sondern „mit“ dem Gegner. Wir leihen uns seine Kraft aus: Grundsätzlich verwandeln wir seinen Zug in einen Stoß und seinen Stoß in einen Zug. Weitere Möglichkeiten, seine Kraft gegen uns ins Spiel zu bringen, hat kein Gegner. Aber um das zu können, brauchen wir viel entscheidenden Tastsinn und Übung. Diese Übung liefert die Trainingsmethode „Sparring“ nicht. Im Sparring herrscht der Monolog, die Gegner machen abwechselnd Ausfälle: Erst greift der eine an und der andere schützt sich, dann ist der andere an der Reihe. Im „Echtkampf“ um Leben und Tod gibt es so etwas nicht. WT orientiert sich am Echtkampf, deshalb kennen wir im WT nur ein Gleichzeitig, kein Nacheinander. Im WT verteidigt sich per Definition der Schwächere (ursprünglich eine Frau als Personifikation der physischen Schwäche) gegen den Stärkeren. Alles muss in vier Sekunden vorbei sein oder der Kampf ist verloren. Deshalb gibt es kein Hin- und Her, keinen kräftezehrenden Schlagabtausch. Wir müssen Kraft durch Körpereinheit, Schnelligkeit durch Timing ersetzen. Unser K.o. muss erfolgen, wenn der andere sich bewegen will oder synchron mit seiner ersten Bewegung oder wenn er seine Angriffswaffe (z.B. Faust) zurückzieht. Werden wir überraschend (von mehreren?) angegriffen, muss der befreiende Schlag aus unserer ersten Schreckreaktion heraus erfolgen. Danach treten wir den sofortigen Rückzug an. Unser Ziel ist nicht Siegen, sondern Überleben! Wir kämpfen nur, wenn uns der Kampf aufgezwungen wird Wenn wir nicht gerade professionelle Krieger (Spezialpolizeibeamte, Eliteeinheiten des Militärs, Personenschützer u.Ä. sind, wenn wir nicht durch unsere Aufgabe dazu bestimmt sind, einzuschreiten und die Auseinandersetzung zu suchen, wollen wir uns nicht mit dem Gegner messen. Wir wollen überhaupt nicht kämpfen, schon gar nicht für eine obskure Ehre, nicht für unser Ego, nicht für Geld oder Ruhm. Der Kampf oder besser die Verteidigung wird uns vom Aggressor aufgezwungen. Wir fordern niemand auf der Straße heraus. Wir nehmen keine Herausforderungen an. Deshalb ist unser Gewissen rein, wenn wir uns in Ausübung eindeutiger Notwehr mit allen (!) zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen. Dass wir trotzdem als Menschen, die Ehrfurcht vor dem Leben haben, nach Möglichkeit den anderen schonen, steht auf einem anderen Blatt. Aber zunächst muss unser Leben, unsere Gesundheit mehr zählen als die des anderen, denn wir haben den Kampf nicht gesucht, er hat ihn uns aufgezwungen! Sportliche Wettkämpfe sind kein Beweis, ob ein Selbstverteidigungssystem funktioniert Leute, die sich nicht ausreichend mit der wissenschaftlichen Theorie des Kämpfens beschäftigt haben, glauben, dass sie mit Sparring oder Wettkämpfen die kampflogische Wirksamkeit ihres Stiles auf die Probe stellen können. Tatsächlich können sie damit nur ihren Kampfgeist und ihre Kondition testen und auch entwickeln. Im Wettkampf treten Menschen gegen Menschen an, nicht wirklich Strategien gegen Strategien. Ein Selbstverteidigungssystem ist eine Strategie, sozusagen die Software. Wir müssen den individuellen menschlichen Faktor aus dem Vergleich herausnehmen, was schwerfällt, weil es der Mensch ist, der die Strategie mit seinem Körper und seiner Psyche umsetzen soll. Wer Kampfsysteme vergleichen will, muss deren Strategien gegeneinander kämpfen lassen Wollten wir Kampfsysteme, -stile, -methoden miteinander vergleichen, müssten wir ihre Strategien, ihre Prinzipien, ihre Strukturen und ihre „Techniken“ kennen und in ein Computerprogramm bringen und – nicht ganz unähnlich Computer-Schachturnieren – gegeneinander antreten lassen. An solch einem Computerprogramm arbeiten mit uns und unabhängig von uns zurzeit einige wenige Kampfwissenschaftler. Die Aufgabe ist schwierig, denn anders als bei den Turnieren von Robert Axelrod, bei denen die WT-ähnliche Strategie „Tit for Tat“ unbesiegt blieb, gibt es in einem richtigen Kampf nicht nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten und die „Züge“ erfolgen nicht nacheinander, sondern zeitlich miteinander. Wie erkennt man die Strategie eines Systems? Das Problem beginnt damit, dass nur sehr wenige Meister die Prinzipien ihres Stils aufzählen und formulieren könnten. Ich persönlich habe das außer bei Vertretern sog. interner Stile – dazu zähle ich unser WT – nur bei einigen Schwertkampfstilen, unserem EWTO-Escrima und, manche mag das überraschen, beim Muay Thai erlebt. Bei manchen mag ein Beobachter sogar den Eindruck haben, dass ein Stil nur aus mehr oder weniger zusammenpassenden „Techniken“ besteht. Im WT haben wir es leicht. Unsere Strategie ist durch unsere zu verinnerlichenden kampflogischen Prinzipien – Nimm auf, was kommt; begleite zurück nach Haus, was geht; greife an, wenn der Weg frei ist – und die daraus zu folgernden Unterprinzipien, die am Schluss in Verbindung mit der Struktur des WT in Bewegungen münden, genau festgelegt. Unsere Strategie determiniert sogar unser Handeln im Kampf, was ein unschätzbarer Vorteil ist; denn so sind wir von lebensgefährlich viel Zeit kostenden Entscheidungen freigestellt. Es gibt aber noch einen wichtigen Grund, nicht an Wettkämpfen teilzunehmen: Wu Wei Einmal beweisen Wettkämpfe zwischen Menschen nicht wirklich, dass der Stil, dem sie sich verbunden fühlen, überlegen ist. Zum anderen wollen wir aus ethischen Gründen und Ehrfurcht vor dem Leben die Sensationsgier von Zuschauermassen nicht befriedigen. Darüber hinaus verhindert die Natur von öffentlichen Wettkämpfen nicht zuletzt aufgrund des Zeitstresses und der Erwartungen, die die Zuschauer an den Kämpfer stellen, das Wu Wei – das absichtslose Tun. Ohne Wu Wei gibt es aber kein müheloses Siegen; denn die ständige Anwesenheit von der Absicht, eine bestimmte Technik machen und gut aussehen zu wollen, führt zu blindem Aktionismus und ständiger Anspannung. Diese sichtbare Anspannung kostete z.B. Vitali Klitschko, der für seine enorme Schlagkraft bekannt ist, den K.o.-Sieg über Shannon Briggs in der WBC-Weltmeisterschaft in Hamburg am 16. Oktober 2010. In zwölf Runden konnte der schlagstarke Weltmeister keinen K.o. erzielen, obwohl er seinen Herausforderer fürchterlich verprügelt, mit Knochenbrüchen in die Intensivstation des Krankenhauses schickte. Text: Keith R. Kernspecht Mal abgesehen von dem falschen Verständniss von Sparring und manchen falschen Vergleichen, finde ich die Unterscheidung zwischen Straße und Käfig zutreffend. Selbst Griffing und Bas Rutten unterstützen mehr oder weniger die Ausage KRKs. Ob das WT die optimale Antwort ist sei mal dahingestellt... Mich würden die Meinungen interessieren, was genau an dem Text alles nicht stimmt. LG Geändert von Wargod (30-07-2011 um 04:40 Uhr). |
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#2
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| Soweit ich weiß bezieht er sich in dem Text auf die Art von Sparring, wie sie von vielen (auch hier im Forum) gesehen wird - nicht auf Sparring generell. Was wir im freien LatSao machen ist ja eigentlich auch nichts anderes als Sparring. Nur sieht es nicht so aus, wie sich viele Leute aus manchen Kampfsportarten Sparring einzig und alleine vorstellen. Es ist eben nicht unbedingt dieser dauernde Schlagabtausch, in dem beide herumtänzeln und nach einem Angriff immer wieder zurückgehen. ![]() |
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#3
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| Zitat:
frag lieber auf was nicht eingegangen wurde. Falsch ist es nicht, es spiegelt leider die Realität nicht wider. Ich bin schon relativ lange und gerne beim WT, mußte aber feststellen, dass die wenigsten Schüler Kämpfer sind. Guck Dir die Leute mal an. Die Zielgruppe hat häufig nicht das, was wesentlich ist um "auf der Strasse" (kann es nicht mehr hören...) zu bestehen. Es fehlt das Herz. Die Systematik mit der unterrichtet wird, ist auch nicht geeignet, die Schüler so zu formen, dass aus ihnen Kämpfer werden. Technikverliebtheit, Diskussionen wo der Bong stehen muß, Personenkult, viele probieren nicht was geht sondern machen brav ihre Übungen.......es geht auch anders. Das würde leider viele Kunden verprellen...., ich meine natürlich Schüler. Denn die wollen leider häufig weder schwitzen noch Schmerzen in Kauf nehmen, sondern lassen sich gerne blenden von dem in der Theorie unschlagbaren WT und diskutieren drüber und sagen "wenn der das macht mache ich das und dann könnte ich noch......". Wenn aber tatsächlich mal einer beherzt durchzieht und nachlegt statt nach einem Angriff einzufrieren, sich ausserhalb des Systems bewegt und Druck macht und aufrechterhält, tja, dann bleibt halt nur noch "ich hätte ihm jetzt in die Augen stechen können oder den Kehlkopf einschlagen können" übrig, vom pickelgesichtigen, bebrillten, bei 1,75m 55 kg wiegenden Studenten, der sich die blutende Nase abwischt und denkt, dass dann mit dem nächsten gekauften Schülergrad alles besser wird...... Schwarzenegger hat glaube ich in seinem Buch "Karriere eines Bodybuilders" geschrieben: "es ist egal was Du machst, wichtig ist, dass Du jeden Tag trainierst. Tennis, Golf, Bodybuilding, ist eigentlich Latte" oder ähnlich (mit Sicherheit andere Wortwahl aber inhaltlich passt es ;-) ). Daher meine These: Kämpfen kannst Du mit allen möglichen Methoden (MMA, WT, JJ, TKD), aber wer am Ende oben steht und wer in seinem Blut liegt, das entscheidet das Herz. Und Kämpfer landen häufig nicht beim WT. Insofern habe ich vor jedem Respekt der hart trainiert, was es auch immer ist. Schönes Wochenende |
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#4
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| @Hitman Ist es aber nicht so, dass gerade die Menschen, die nicht kämpfen können eine KK / KS aufsuchen um dies zu ändern ? Ob sie es lernen, sei mal dahingestellt. Es wird immer welche geben, die es nie lernen werden. Wie viele Menschen auf der Welt sind Kämpfer. Wirkliche Kämpfer, nicht nur die, die es von sich behaupten ? Dies ist ja nicht nur das Problem beim WT / VT / WC usw. ! Die gibt es doch in jeder KK/KS-Art. Hartes Training macht ja bekanntlich auch noch keinen Kämpfer. |
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#5
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| Zitat:
__________________ Unerfahrene Menschen glauben so einen Lötzin und gehen mit offenem Mund zum Training lassen sich da als bessere Dummys rumschubsen gehen dann nach Hause und spielen 5 gegen Willi unter der Bettdecke. |
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#6
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| @Hitman natürlich länden Kämpfer nicht beim WT. Kämpfer landen eher bei Systemen wo man um das Kampfens Willen kämpft und sein können ständig in Wettkämpfen unter Beweis stellt. WT versteht sich als SV System. Und einem SV System ist der Kampf die letzte Option und das Ziel. Aber du hast schon recht, auch ein SVler der zwar nicht kämpfen will, aber vielleicht eines Tages dazu gewzungen wird, kommt ohne den richtigen Mindset nicht weit. Entschlossenheit und alles nötige zu tun um aus der Gefahrenzone zu entkommen sind wichtige Atribute. Die man aber durchaus auch in einem guten SV System lernt. Wie ganzen Sachen im WT gelehrt werden kann ich nicht sagen. Da sich meine WT Erfahrungen auf ein Probe Training beschränken. Aber theoretisch gesehen sehe ich keinen Grund warum man beim Dings Bums nicht kämpfen lernen sollte.. |
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#7
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| Ist Stefan Crnko nicht schon öfter im Ring gewesen ? Okay er hat scheinbar kein WT gemacht. Das Argument das es mich entwaffnet, wenn ich keinem in die Augen stechen darf oder in die Weichteile treten finde ich etwas fragwürdig, weil( Das soll kein Angriff sein) hat das System sonst nichts zu bieten, dass man mit sowas agieren muss ? Liebe Grüße, Shin |
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#8
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| Das ist das Typische „wir sind viel krasser als die VK Sportler“ gebashe aus der *ing *ung Ecke. Ja lernt ruhig weiter, wie man sich an den Haaren zieht, beisst und den Gegner anspuckt, dann werdet ihr unbesiegbar. ![]() Echt wenn diese *ing *ungler solch ein Schwachsinn glauben, dann kann denen nicht mehr geholfen werden. ![]() |
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#9
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| @KundaliniDie VK Ecke ist aber mitunter nicht minder arogant, das muss man fairerweise schon sagen. Und wer sagt denn bitte das die dings Bumsler viel krasser sind. Das kann ich bei dem Text echt nicht entnehmen. Und das sage ich obwohl nicht unbedingt ein Fan von KRKS "wissenschaftlichen" Texten bin. Und was ist so falsch daran wenn man sagt das ich ein Wettkampf von einer SV Situation unterscheidet? Selbst die VK Sportler selbst trennen Wettkampf und SV. Oder hast du jemals einen Box Verein gefunden der mit SV wirbt? Oder ein MMA Gym? Also ich nicht.. |
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#10
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| Zitat:
Und ich habe schon einige erlebt, die anfangs sehr zurückhaltend und schüchtern waren und dann innerhalb weniger Jahre zu wirklich kämpferischen Typen wurden. |
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#12
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| Zitat:
WARUM DIE EWTO AN WETTKÄMPFEN TEILNEHMEN SOLLTE! die antwort ist ganz simpel: wettkämpfe überprüfen leistungsstandards und aktuelles können, entweder intra- oder interdisziplinär. für eine kampfkunst, die vorgibt ach so wissenschaftlich zu sein und sich permanent wissenschaftlicher erkenntnisse bedient oder diese benutzt, verweigert sich die ewto dafür hartnäckig den basismethoden jeder wissenschaft, nämlich prüfen, messen und auswerten. im falle der frage über die effektivität einer kampfkunst gibt es als überprüfungsmethode nunmal kaum eine alternative zum wettKAMPF; wenn ich eine these aufstelle, dann muss ich diese beweisen oder es bleibt eben nur bei einer these, einer behauptung, die aber weder bewiesen noch falsifiziert werden konnte. und genau das stört mich (und wohl auch sehr viele andere) an der ewto. hier wird nämlich letztendlich gesagt: "ok, wir können es nicht beweisen, ihr könnt aber auch nicht beweisen, dass es nicht so ist (und solange wir nicht an wettkämpfen teilnehmen, wird das auch so bleiben)" das ist keine wissenschaft, das ist kindergarten, den zu recht niemand mehr ernst nimmt. wt'ler sind für mich im grunde kinder, die sich ein rotes handtuch umwerfen und tatsächlich glauben, sie seien superman und könnten fliegen. bis zu einem gewissen alter ist das ja noch putzig, aber wenn man sowas als erwachsener immer noch macht, dann ist es einfach nur noch peinlich. solange die ewto sich der eigenen überprüfung durch wettkämpfe entzieht (auch "reality-check" genannt), wird wt immer die witzfigur der kampfkunstwelt bleiben.
__________________ It's Your Life: Selbstverteidigung, Eigenschutz, Fitness, Training http://www.lions-den.de |
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#13
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| Irongriffon Eines werde ich bei dieser Sache aber nie verstehen. WT ist nicht das einzige SV System das sich nicht auf Wettkämpfen blicken lässt, aber außer bei WT regt sich niemand darüber auf. Ich habe noch nie gehört das jemand verlangt hat das KM auf Wettkämpfen teilnimmt, oder das Alpha System, oder was es sonst noch alles an Hybriden gibt. Auch bei manchen FMA Stillen gibt es keine Wettkämpfe und auch dort regt sich niemand auf. Also warum ist WT die "auserwählte" KK in der das mit den Wettkämpfen so schlimm ist? Ist es nicht so, das SV Systeme und Wettkampfsportarten komplett unterschiedlich sind? Und das die Herangehensweise an das training komplett anders ist? KRK bauscht das mit seiner "wissenschaftlichen" Art natürlich wieder extrem auf keine Frage. Aber was ist an der Aussage im kern so falsch? Geändert von mrx085 (30-07-2011 um 10:36 Uhr). |
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#14
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| Das Problem ist, dass einige User EWTOler einfach auf Wettkämpfen sehen wollen. Aus eigenem Interesse. |
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#15
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| Von mir aus können die einzelnen Menschen doch rumkaspern, in ihren verschiedenen KK/KS-arten, wie sie wollen...mir geht nur auf den S*** das es Leute gibt die denken ohne Sparring/Kämpfen könnten sie mit genau diesen leuten mithalten die das jeden Tag machen im Training...und dann gibt es da noch solche Fälle die behaupten sie seien besser ihre KK so gefährlich etc. das ist doch echt nur ein schlechter Witz... |
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