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  #1  
Alt 17-08-2006, 17:52
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Beiträge: 27
Standard training im ausland

hi
da man ja oft hört, dass kampfkünste (speziell *ing *un)
mit kommerzieller motivation unterrichtet werden,
interessiert mich, ob das in anderen ländern ähnlich ist.
gibt es in china z.B. noch traditionelles training,
oder hat es sich mitlerweile dem europäischen standart angeglichen?
sind dort ausländer eher unerwünscht und werden eigentlich nur ausgenutzt,
oder wird auch für die "richtiges" training angeboten?

denke es ist interessant mal einen vergleich zu sehen
und berichte von leuten, die schonmal im ausland
( herkunftsland der kampfkunst ) trainiert haben zu lesen.
hat jemand von euch schonmal solche oder ähnliche erfahrungen gesammelt ?


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  #2  
Alt 18-08-2006, 14:40
Benutzerbild von Ludwig
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Beiträge: 982
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Zitat:
Zitat von med-
denke es ist interessant mal einen vergleich zu sehen
und berichte von leuten, die schonmal im ausland
( herkunftsland der kampfkunst ) trainiert haben zu lesen.
hat jemand von euch schonmal solche oder ähnliche erfahrungen gesammelt ?
Jau, ich zum Beispiel bin in Spanien aufgewachsen, und habe dort mit Kampfkunsttraining angefangen.

Seeehr viel später, hier in Deutschland, habe ich erfahren, daß es so was wie "Spanischen Messerkampf" gibt, das das dort total viel trainiert wird, daß es so was wie einen Großmeister gibt, da werden Bücher und Videos darüber gedreht, und die Amis (und auch ein paar Europäer) fahren voll darauf ab.

Es gibt da nur ein Problem:

In Spanien weiss niemand was davon . In der dortigen Kampfkunstszene hat nie jemand was von diesen Spaßvögeln gehört, die angebliche Schule existiert nicht, und "traditioneller spanischer Messerkampf" wird seit einigen hundert Jahren nicht mehr geübt/gelehrt, und war eh' nie ein formeller Stil und hat schon erst recht keine "Meister/Großmeister/Wasauchimmer".

Lui
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  #3  
Alt 18-08-2006, 17:31
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oh nein da machen gewisse leute geld mit kampfkunst!

geld machen ist pfui und teuflisch!

WAS IST SO SCHLIMM DARAN DASS LEUTE GELD MIT KAMPFKUNST VERDIENEN SOLANGE SIE DIE LEUTE NICHT üBERDEN TISCH ZIEHEN?
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Man kann das Internet auch zu anderen Dingen nutzen als hier im Forum rumzukaspern. martin.schloeter, KKB------------ Rechtschreibfehler dienen dem aufmerksamen lesens des Fadens !
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  #4  
Alt 18-08-2006, 17:35
Benutzerbild von Ludwig
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Kampfkunst: Nicht wirklich...
 
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Zitat:
Zitat von senose
WAS IST SO SCHLIMM DARAN DASS LEUTE GELD MIT KAMPFKUNST VERDIENEN SOLANGE SIE DIE LEUTE NICHT üBERDEN TISCH ZIEHEN?
Das.

Lui
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  #5  
Alt 18-08-2006, 17:55
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genau...
mir ist klar, dass niemand kostenlos "nur" aus spaß am kampf
unterrichtet... kann man ja auch nicht verlangen

"SOLANGE SIE DIE LEUTE NICHT üBERDEN TISCH ZIEHEN?"
aber das geschieht glaub ich leider oft genug.
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  #6  
Alt 18-08-2006, 18:01
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ich wurde von meinem alten kung fu lehrer auch beinahe verarscht (nein nicht wt) der hat so möchte gern wing chun selbstverteidung angeboten und nennt sich sifu hab aber kein nachweis oder so je gesehn er kann zwar schon was aber naja... er hat 610 franken (1 Euro = 1.50 Chf) pro halbjahr verlangt und das für eine std pro woche. Ich hab dann zurückgearscht und hab gesagt sei noch nicht 18 (nur 250 Chf) dann nach 1/2 jahr bin ich raus.

meine meinung ist wer sich verarschen lässt ist selbst schuld ist halt geschäft und geld regiert nun mal die welt...

peace
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  #7  
Alt 18-08-2006, 18:05
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Zitat:
Zitat von senose
meine meinung ist wer sich verarschen lässt ist selbst schuld ist halt geschäft und geld regiert nun mal die welt...

peace
Die calvinistisch-kapitalistische Grundeinstellung: Wenn ich reich bin und Du arm ist das Gottes Wille!

KK als reines Geschäft ist genau das, was es in so manchen Verbänden gerade nicht sein sollte (Stichwort Familiensystem).


Gottseidank gibt es noch andere Lehrer, bei denen das Preis-Leistungsverhältnis noch stimmt!
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  #8  
Alt 18-08-2006, 18:14
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"Stichwort Familiensystem" bringts ziemlich auf den punkt!
ich kenn es nur vom wing chun...
die graduierung in diesem system ist auf einer
familiären basis. sieht man ja schon an der übersetzung
"großer bruder" etc.

ursprünglich wurde es auch so unterrichtet:
der lehrer übernahm die verantwortung über seine schüler,
für die er so etwas wie ein vater war.
frage mich nur, ob das heute immer noch so ist in china.
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  #9  
Alt 18-08-2006, 18:21
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Frag Dich lieber, ob das heute noch so ist in Europa...!
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  #10  
Alt 18-08-2006, 18:53
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bin kein calvinist, ich bin adam smithist-kapitalist

ist nicht gottes wille sondern eigenleistung und mir selbst zu verdanken
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  #11  
Alt 18-08-2006, 19:16
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Standard training im ausland

immer dieses abschweifen vom thema

orientiert euch einfach mehr an meiner frage,
dann kommts nicht zu unnötigen streitereien

... meine frage war eigentlich nur nach einem vergleich
zwischen europa-asien, oder auch deutschland-sonst wo.
und: hat jemand schonmal erfahrungen im ausland gemacht?



dankö
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  #12  
Alt 19-08-2006, 09:43
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Zitat:
Zitat von senose
bin kein calvinist, ich bin adam smithist-kapitalist

ist nicht gottes wille sondern eigenleistung und mir selbst zu verdanken

.....wohl eher deinen Eltern
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  #13  
Alt 19-08-2006, 09:51
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nee ich bin nicht reich und meine eltern auch nicht! aber ich behaupte nur, dass viele durch eigenes zutun reich werden und somit neider auf sich ziehen die finden sie hätten es viel mehr verdient. Please note: das wort viele, dies soll keine verallgemeinerung sein

off-topic-mode off
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  #14  
Alt 19-08-2006, 10:31
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Zitat:
Zitat von Ludwig
Es gibt da nur ein Problem:

In Spanien weiss niemand was davon . In der dortigen Kampfkunstszene hat nie jemand was von diesen Spaßvögeln gehört, die angebliche Schule existiert nicht, und "traditioneller spanischer Messerkampf" wird seit einigen hundert Jahren nicht mehr geübt/gelehrt, und war eh' nie ein formeller Stil und hat schon erst recht keine "Meister/Großmeister/Wasauchimmer".

Lui
Nicht ganz korrekt. Bezüglich Loriegas Buch hast Du recht. Die im Buch beschriebene Schule ist nicht auffindbar und dadurch sehr sehr fragwürdig. Jedoch gibt es sehr wohl noch spanischen Messerkampf.

Bekannte von mir fahren regelmäßig zum Lernen rüber. Das Problem ist aber wie Du schreibst, dass so gut wie kein Mensch weiss wo man diese Schulen findet. Sie sind wirklich sehr selten. und die, die Schulen kennen (wie meine Bekannten) prahlen damit nicht wie Loriega rum.

Selbst in einigen italienischen Systemen finden sich die spanischen Einflüsse wieder. Wenn er also in Spanien aussterben sollte, bewahrt man ihn z. T. durch den ital. Messerkampf.

Ciao

Roberto
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  #15  
Alt 19-08-2006, 10:40
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Zitat:
Zitat von med-
hi
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oder wird auch für die "richtiges" training angeboten?

denke es ist interessant mal einen vergleich zu sehen
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( herkunftsland der kampfkunst ) trainiert haben zu lesen.
hat jemand von euch schonmal solche oder ähnliche erfahrungen gesammelt ?


Ich sammle sie regelmäßig. Ungefähr 2-3 mal im Jahr. In Italien variieren die Schulen und ihre Bräuche so sehr, dass man kaum pauschal eine Antwort auf deine Frage geben kann.

Ob Ausländer gerne unterrichtet werden kann ich nicht sagen. Ich denke schon. Aber da ich so ziemlich der Einzige aus Deutschland bin, der direkt bei den Quellen lernt, habe ich bisher nicht die erfahrung machen können, wie sie auf Ausländer reagieren.

Ich denke sie achten mehr auf die Person als auf die Herkunft. Selbst komme ich aus dem Norden Italiens und lerne ebenfalls bei südländischen Lehrern. dabei gibt es auch keine Probleme. Man sollte sich lediglich an gewisse verhaltensweisen halten.

Habe ich deine Frage ausreichend beantwortet? Ansonsten stehe ich Dir weiterhin zur Verfügung.

Ciao

Roberto
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