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  #1  
Alt 14-05-2007, 15:26
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Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Question Training mit einem Deuser Band

Hallo,

wie der Name des Threads schon aussagt, hätte ich gerne mal in die Runde gefragt, ob Ihr zusätzlich zum DingsBums Training Erfahrungen mit dem o.g. Band (nicht der Schlauch, sondern das geschlossene) habt?

Mir scheint es u.a. gut zum üben von Fausstössen zu sein, wenn man das Band hinter dem Rücken, unter den Achseln durch in die Hände nimmt und immer fleissig schlägt.
Mit Sicherheit geht mit dem Dingen noch viel mehr, ich bin nur etwas sehr fantasielos was solche Dinge angeht und bräuchte ein bißchen Input.

Gibt es noch andere Möglichkeiten speziell für Ing Ung mit dem Band zu trainieren oder rät hier jemand explizit davon ab?

Wenn ja, natürlich ein "warum" nicht vergessen!

Gruß
der Reuserich
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  #2  
Alt 17-05-2007, 21:02
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Kampfkunst: MMA
 
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Beiträge: 482
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In einer Wing Chun Werbeanzeige wurde mal ein "Geschirr" gezeigt.
Ein Gürtel an dem 4 Gummiseile befestigt waren an deren Enden zuziehbare Schlaufen sind. Die Seile gab es in Stärken von 40kg bis 160kg Widerstand.

Du kannst mit Bändern im Prinzip jede Technik trainieren.
Befestigst du die Enden an einer Wand kannst du außer Kettenfauststößen auch Kopfstöße, Fußtritte, Kniestöße, Ellenbogenschläge und deine Standfestigkeit trainieren.
Siehe hier:
YouTube - Southern Praying Mantis Kung Fu Training Sequences

Reicht dir die Widerstandstärke der DeuserBänder nicht mehr aus, geh über zu Expandern. Und reicht dir das nicht mehr, nimm zwei Expander. Ich mache Kettenfauststöße mittlerweile mit einem und nem halben Expander
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  #3  
Alt 18-05-2007, 08:05
Benutzerbild von dieReuse
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Ving Tsun
 
Registrierungsdatum: 27.10.2006
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Alter: 30
Beiträge: 296
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OK, Danke für Deine Antwort!

Das ist ja schonmal ganz gut.

Allerdings hat sich da schon eine weitere Frage aufgetan.
Wie genau, sprich in welchen Mengen wiederholst Du die Übungen und eher auf langsame Ausführung achten oder schnell, oder sogar beides?

Bisher geb ich mit dem Band einfach solange Gas bis die Luft raus ist und das dann eben divers oft hintereinander.

Hast Du noch einen Tipp wie ich dieses Training am effektivsten gestallte von der Anzahl der Wiederholungen her?
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  #4  
Alt 18-05-2007, 15:29
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 482
Standard

Hm, mal sehn..
Also ich unterteile mein Bändertraining in
-Qualitätssteigerung der Bewegung [Verbesserung der Feinmotorik, Stabilität, Kraft]
-Schnelligkeitsteigerung der Ausführung.

Als Präzisionsvorgabe hab die Umrisse meiner Fäuste auf die Wand gezeichnet. Ich habe 5 Faustpaare in verschiedenen Anordnungspositionen auf die Wand gekritzelt um mich nicht nach tausenden von Schlägen auf eine bestimmte Schlaghöhe, oder Art zu konditionieren. Ganz eng zusammen, weit auseinander, in der Höhe versetzt. Es geht darum, dass meine Fäuste exakt dahin schlagen sollen wohin ich will. Zuerst führe ich die Schläge mit größtmöglichem Widerstand so langsam wie möglich aus und versuche direkt in die Umrisse zu treffen. Das mach ich solange bis ich eine mir selbst vorgegebene Zahl an exakten Treffern hintereinander hatte, oder eben meine Arme erschöpft sind.
Damit deine Bewegungen an Stabilität gewinnen und beispielsweise dein Arm beim schlagen nicht mehr "flattert" kannst du die Bänder nutzen um Widerstand von wechselnden Seiten auf deinen Schlagarm auszuüben. Nach oben gezogen, unten, links, rechts und dann doppelt bsp. nach links und nach unten.
Um deine Gliedmaßen möglichst präzise kontrollieren zu können, musst du Bewegungsabläufe auch mental trainieren.
Stell dir die Bewegungen so realistisch wie nur möglich vor. Deine Trainingsfantasien verbesserst du indem du
-die Umgebung in der du trainierst, multisensorisch erfasst. Also alle deine Sinne bewust darauf verwendest deine Umwelt zu erfassen. Taste den Boden ab, merk dir den Geruch der Gummibänder, etc.
-Bewegungen [real] bewusst ausführst. Präg dir das körperliche Erlebnis bei Ausführen einer bestimmten Technik ein. Also der Luftzug der bei einem Haken entsteht, oder dein Schwerkraftempfinden bei einem Fußtritt, etc.

Zuletzt das Ausführen der qualitativ hochwertigen Bewegung in größtmöglicher Geschwindigkeit und Anzahl. Ich wiederhole sooft bis entweder meine Arme ermüden oder meine Bewegungen schludrig werden.
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