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  #1  
Alt 24-01-2012, 16:16
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Beiträge: 985
Standard Trainingsmethode und Kampf

In einem anderen Thread wurde Chi Sao als eine von mehreren Trainingsmethoden für den Kampf vorgestellt.

Dazu meine Frage, wieviel und welche Trainingsmethoden braucht man um bestmöglichst für einen Kampf vorbereitet zu sein.

Bzw. kann man überhaupt alleine mit einer bestimmten Anzahl an Trainingsmethoden für einen Kampf gewappnet sein, oder fehlt da nicht ein Abgleich mit der Realität, zB. Wettkampf, echter SV-Situation oder einer Form von anspruchsvollem Sparring ?
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  #2  
Alt 24-01-2012, 16:27
plaz
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Wir sind uns sicher alle einig, dass es nicht auf die Anzahl an Trainingsmethoden ankommt. Der Mix aus Trainingsmethoden kann sehr verschieden sein, viele Wege führen nach Rom. Übungen, in denen das gelernte verbunden und je nach Wunsch vielleicht auch ein bischen getestet wird (ein richtiger Test ist sowieso nur der Ernstfall), sind dabei sicher sinnvoll.
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  #3  
Alt 24-01-2012, 16:32
Benutzerbild von Doc Norris
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Kampfkunst: Karate
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Paradiso Beitrag anzeigen
In einem anderen Thread wurde Chi Sao als eine von mehreren Trainingsmethoden für den Kampf vorgestellt.

Dazu meine Frage, wieviel und welche Trainingsmethoden braucht man um bestmöglichst für einen Kampf vorbereitet zu sein.

Bzw. kann man überhaupt alleine mit einer bestimmten Anzahl an Trainingsmethoden für einen Kampf gewappnet sein, oder fehlt da nicht ein Abgleich mit der Realität, zB. Wettkampf, echter SV-Situation oder einer Form von anspruchsvollem Sparring ?
das wichtigste ist "meiner meinung" nach das erlernen von finten & kampfdynamik ... am besten in kombi. mit einem anspruchsvollen sparring
(auch ma VK)
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"Die Zahl der Feinde ist um ein lächerliches Dreifaches größer."
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  #4  
Alt 24-01-2012, 16:38
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.12.2011
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Beiträge: 546
Standard

Zitat:
Zitat von Paradiso Beitrag anzeigen
In einem anderen Thread wurde Chi Sao als eine von mehreren Trainingsmethoden für den Kampf vorgestellt.

Dazu meine Frage, wieviel und welche Trainingsmethoden braucht man um bestmöglichst für einen Kampf vorbereitet zu sein.

Bzw. kann man überhaupt alleine mit einer bestimmten Anzahl an Trainingsmethoden für einen Kampf gewappnet sein, oder fehlt da nicht ein Abgleich mit der Realität, zB. Wettkampf, echter SV-Situation oder einer Form von anspruchsvollem Sparring ?
die Reihenfolge ist wohl
1. echter Kampf
2. Wettkampf
3. Sparring

wobei man 1. nicht wirklich trainieren kann.

Hier wird oft behauptet, Sparring sei nicht nötig, weil ein richtiger Kampf ganz anders sei, aber es kommt dem Kampf nun mal am nächsten, und ist demnach auch das beste um an einen Kampf heranzuführen.
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  #5  
Alt 24-01-2012, 16:53
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 985
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Zitat:
Zitat von hw75 Beitrag anzeigen
die Reihenfolge ist wohl
1. echter Kampf
2. Wettkampf
3. Sparring

wobei man 1. nicht wirklich trainieren kann.

Hier wird oft behauptet, Sparring sei nicht nötig, weil ein richtiger Kampf ganz anders sei, aber es kommt dem Kampf nun mal am nächsten, und ist demnach auch das beste um an einen Kampf heranzuführen.
Mir stellt sich die Frage:

Wo kann sich ein Kampfkunstschüler einordnen, welches Vertrauen sollte er in seine kämpferischen Fähigkeiten haben, wenn er sich nur auf den "richtigen" Mix an Trainingsmethoden verlässt und einen der 3 genannten Punkte nicht praktiziert?

Geändert von Paradiso (24-01-2012 um 16:58 Uhr).
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  #6  
Alt 24-01-2012, 17:03
Benutzerbild von lucyinthesky
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Beiträge: 745
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Zitat:
Zitat von hw75 Beitrag anzeigen
die Reihenfolge ist wohl
1. echter Kampf
2. Wettkampf
3. Sparring

wobei man 1. nicht wirklich trainieren kann.
Ich denke, es gibt schon Gelegenheiten, wo man Streit schlichten könnte oder Angreifer gegen Schwächere abwehren. Man könnte dadurch den echten Kampf üben.
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excuse me while i kiss the sky
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  #7  
Alt 24-01-2012, 17:04
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Kein Vertrauen in kämpferische Fähigkeiten, weil er sie nicht hat.

Edit: Frage falsch verstanden. Man braucht nicht unbedingt Wettkampf und echten Kampf, aber ohne Sparring geht nix.
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Συν ται η επι ται!

Geändert von Soldier (24-01-2012 um 17:10 Uhr).
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  #8  
Alt 24-01-2012, 17:05
Benutzerbild von Cortalios
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Wettkampf als so wichtige Trainingsmethode zu klassifizieren, halte ich für absolut übertrieben. Viele Stile kommen ohne Wettkämpfe aus, wie zb. KM/JKD/FMA. In den Fma sind die Wettkämpfe in meinen Augen für das Kampfverhalten ohe Schutzrüstung imA sogar suboptimal.

Ich halte Sparring für wesentlich wichtiger und zielführender. Denn die meisten Leute, welche eine KK trainieren, um sich verteidigen zu können, sind meistens nicht die, die in den Ring steigen würden -> man muss sinnvolle Methoden finden, wie diese realistisches Kampfverhalten trainieren und da ist Sparring nun einmal sinvoller.
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  #9  
Alt 24-01-2012, 17:37
Benutzerbild von Maddin.G
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Kampfkunst: Pin San Wing Chun, Sin Moo Hap Ki Do
 
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Zitat:
Zitat von hw75 Beitrag anzeigen
die Reihenfolge ist wohl
1. echter Kampf
2. Wettkampf
3. Sparring

wobei man 1. nicht wirklich trainieren kann.

Hier wird oft behauptet, Sparring sei nicht nötig, weil ein richtiger Kampf ganz anders sei, aber es kommt dem Kampf nun mal am nächsten, und ist demnach auch das beste um an einen Kampf heranzuführen.
Ja nur was brauchst du um überhaupt mit dem Sparring anfangen zu können???
Um mir ohne Technik auf dir Rübe zu hauen dafür zahl ich ehrlich gesagt keine Mitgliedsgebühren sowas kann ich auch im Hinterhof.
Das Sparring die höchste Stufe des freien Arbeitens im Training ist, dem Stimme ich aber zu.
__________________
Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.
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  #10  
Alt 24-01-2012, 17:42
Benutzerbild von Joergus
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Kampfkunst: MMA, Beeinflusst durch die Konzepte von Geoff Thompson und Matt Thornton
 
Registrierungsdatum: 07.05.2005
Ort: Wiener Neustadt
Alter: 27
Beiträge: 1.439
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Um effektiv für den Kampf zu trainieren muss man funktionale Liefersysteme (Boxen, Ringen, Waffen, Fencekonzepte) mit Aliveness, DER besten Trainingsmethode trainieren.

Hierbei muss man sich auf 3Szenarien vorbereiten:

3Sekundenkampf
Attentat
Duellkampf

Aliveness

.
__________________
http://www.tps.at.tf/ Selbstverteidigung in Niederösterreich (Raum Wr. Neustadt)

Geändert von Joergus (24-01-2012 um 17:55 Uhr).
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  #11  
Alt 24-01-2012, 17:49
Benutzerbild von Lars´n Roll
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Kampfkunst: Rock´n Roll is a Full Contact Sport (S. Tyler, Aerosmith)
 
Registrierungsdatum: 10.05.2004
Ort: Temple of Love
Alter: 30
Beiträge: 13.339
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Zitat:
Zitat von plaz Beitrag anzeigen
viele Wege führen nach Rom.
Es gibt immer den kürzesten Weg und es gibt Um- und sogar Irrwege...
__________________
Rock´n Roll above all !
Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #12  
Alt 24-01-2012, 17:51
plaz
Gast
Kampfkunst:
 
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Die gibts auch, stimmt.
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  #13  
Alt 24-01-2012, 17:51
Benutzerbild von Doc Norris
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Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 25.07.2011
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll Beitrag anzeigen
Es gibt immer den kürzesten Weg und es gibt Um- und sogar Irrwege...
, führt dieser weg zufällig "über" killer "monks" & "jedi-ritter" zum ziel...
__________________
"Die Zahl der Feinde ist um ein lächerliches Dreifaches größer."

Geändert von Doc Norris (24-01-2012 um 20:10 Uhr).
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  #14  
Alt 24-01-2012, 18:16
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.12.2011
Alter: 37
Beiträge: 546
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Zitat:
Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
Ja nur was brauchst du um überhaupt mit dem Sparring anfangen zu können???
Um mir ohne Technik auf dir Rübe zu hauen dafür zahl ich ehrlich gesagt keine Mitgliedsgebühren sowas kann ich auch im Hinterhof.
Das Sparring die höchste Stufe des freien Arbeitens im Training ist, dem Stimme ich aber zu.
Natürlich steht außer Frage, daß erstmal anderes Zeugs geübt werden muß, wenn Sparring in bezug auf die eigene KK produktiv sein soll.

Und Sparring kann man ja auch locker machen, Hauptsache "frei", denn da kommt erst der wichtige Faktor "menschlicher Gegner" zum Tragen.

Zitat:
Zitat von Joergus
Aliveness

Timing – Der Partner greift ohne vorhersehbaren Takt, Rhythmus an.
Energie – Der Partner greift progressiv mit realem Widerstand an.
Bewegung – Der Partner bewegt sich wie ein echter Gegner.
Genau sowas meine ich. Wenn irgendwelche Techniken bei solchen Übungen dann mal sitzen, dann hat man was gelernt
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  #15  
Alt 24-01-2012, 19:02
Benutzerbild von gatos
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Kampfkunst: Fleischkurzstreckenbeförderung seit kurzem Ameri-Do-Te
 
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Alter: 43
Beiträge: 1.748
Standard

Zitat:
Zitat von lucyinthesky Beitrag anzeigen
Ich denke, es gibt schon Gelegenheiten, wo man Streit schlichten könnte oder Angreifer gegen Schwächere abwehren. Man könnte dadurch den echten Kampf üben.
Nein, das ist Üben der Deeskalation in der SV. Kampf ist was anderes. Für den Kampf Üben folgt der Idee "Si vis pacem para bellum" das hat mit Rollenspielen nichts zu tun.
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WT-Herb: Boxen ist kein gutes Beispiel für gutes Timing.
Ameri-Do-Te: In Master Ken we trust!
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