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#151
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| Wieder bei dem Thema das ja schon öfter besprchen wurde. Wie wird das Training in kommerziell orientierten Schulen gestaltet. Soll man ohne Rücksicht auf Verluste (und das ist wohl vor allem im finanziellen Sinne zu sehen) kompromißlos hartes Training durchziehen. Oder die Trainingseinheiten differenzierter gestalten und für die interessierten extra Einheiten für Sparring anbieten. Ich denke, dass die zweite Möglichkeit ein wenig sinnvoller ist (auch wenn ich diese Entscheidung zum Glück nicht treffen muss da ich selbst nur mittrainiere). In kauf nehmen muss man dabei sicher, dass dann diejenigen, die ein über das normale Training hinausgehendes Agebot nicht wahrnehmen wohl nie große Cancen auf einem Wettkampf gegen gute Gegner haben werden. Aber das ist dann wohl auch nicht deren Zielsetzung. |
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#152
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| Hi Collision, Zitat:
Andererseits ist der Schülerstamm zwar langsamer gewachsen, aber sehr treu, weil er auch das Beste aus jedem nach dessen individuellen Möglichkeiten rausholt, der Schüler das auch spürt. Die "inhaltliche Qualität" zahlt sich also andererseits also auch irgendwo aus, auch wenn's nicht zum "schnell reichwerden" geeignet ist. Interessant ist übrigens, das an den drei Standorten wo wir trainieren die Teilnehmergruppen sehr unterschiedlich sind, am Heimstandort eher die "Klopper-Truppe", in einem Fitnessstudio im Nachbarort eher die "Gesetzten" wo es etwas ruhiger, aber fitnessorientiert zugeht und am dritten Standort viele Kinder. Diese "Häufungen", die irgendwo auch selbstverstärkend sind, sind schon interessant. Gruss Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#153
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| @peppy Hast schon recht, ist aber natürlich organisatorisch zusätzlicher Aufwand. Unser Trainer separierert bei uns jetzt das Sparringstraining als Zusatzangebot, um die "Extreme" aus dem normalen Training rauszunehmen. Dafür muss die Schule natürlich auch erstmal eine ausreichende Größe haben. Gruss Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#154
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| @martin Sicher ist das für den Trainer ein zusätzlicher Aufwand. Aber so kann er halt auch diejenigen die es nicht so "kontaktfreudig" mögen zufriedenstellen ohne die eher kämpferisch orientierten zu vernachlässigen. Und noch ne Frage an dich. Mich würde noch ein wenig genauer interessieren wie das Training bei euch aufgebaut ist. Bei uns ist es so das wir im Training nur Technik, Pratzen- bzw Sandsacktraining und Sparring machen. Davon abgesehen gibt's keine Konditions- oder Kräftigungsübungen. Darum muß sich halt jeder selbst kümmern (was mich eigentlich nicht stört). Wie ist das bei euch. Lasst ihr sowas auch mit ins Training einfliessen und wenn ja in welcher Form? |
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#155
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| @peppy Wir machen im Training regelmäßig Kraft- und Kraftausdauerübungen, wobei der zeitliche Rahmen naturgemäß begrenzt ist (2 x die Woche so 20 Minuten, 2 mal die Woche 10 Minuten). Übungen sind da z.B. Liegestützen (auch "klatschende" und Einarmige), tiefe Kniebeugen, Situps, Burpees. Da gibts auch so'n EBMAS-Drill wo mehrere solcher Übungen zyklisch wiederholt werden. Immer wenn die Hände frei sind halt auch mit Fauststößen. Dazu gibt's noch so einige Partnerübungen, wo der Partner als isometrische Komponente arbeitet. Ist etwas schwierig zu beschreiben, ist ähnlich wie z.B. die Maschinen für das Schultertraining im Studio funktionieren. Im Sparringstraining wird das dann intensiviert, z.B. Liegestützen mit Partner quer drüber oder Nackenübungen wie sie z.B. im MT gemacht werden. Für Ausdauertraining machen wir z.B. auch Sparringssession die nach Submission egalisiert und fortgeführt werden, mit dann z.B. 5 x 5 Minuten-Runden-Einheiten, dazwischen 1 Minute Pause. Nicht zu unterschätzen sind auch die Bodenkampfsessions die wir regelmäßig machen. Ist eine Erweiterung des typischen Anti-Bodenkampfprogramms, mit Elementen aus dem Ringen und BJJ. Bringt einiges für die Gesamtkörperstruktur. Diese Trainingskomponenten bringen sicherlich nicht soviel als wenn man noch gezielt Kraft- und Ausdauer in separartem Training macht, aber im Laufe der Zeit kommt da 'nen ordentlicher Kraft- und Konditionsaufbau zusammen. Gruss Martin
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#156
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| Zitat:
da gebe ich dir zu 100% recht, habe lange genug WT gemacht (17 Jahre aktiv)! Für die Straße so zwischendurch Why not? (aber nur wenn du keine SNT machst )Aber gegen "gute" Grappler, harte Punch- und Kicker (MT) also kurz gesagt gegen Freefighter lieber nicht! Mit Sicherheit würde aber auch mal ab und an ein WT ler gewinnen, obwohl das eigentlich nicht ganz der Zielsetzung des WTs entspricht (um mich jetzt nicht gleich ganz unbeliebt zu machen - wenn das jetzt nicht schon zu spät ist . Ohne intensives Bodenkampftraining, brauchst du eigentlich mit keinem Kampfstil an einem Freefight teilnehmen wollen! Ja, es sei denn du heisst Mirko Cro Cop Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das ein Fingerstich ins Auge nicht die ultimative Waffe ist! Manchen ist das irgendwie nicht so wichtig, ob sie ihr Auge riskieren oder nicht! Total bekloppt aber leider schon erlebt Hängt halt wie immer von den Kämpfern ab. Ich sage nicht dieser oder jener Kampfstil ist besser oder schlechter! Hängt halt von der jeweiligen Zielsetzung ab! Sagen wir gewisse Stile sind für bestimmte Wettkämpfe eher ungeeignet. ![]() |
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#157
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| @martin Hört sich gut an was ihr da macht. Ich verwende ähnliche Übungen bzw. Drills um mich ausserhalb des Trainngs noch ein wenig Fit zu halten. Das der Bodenkampf doch einiges an Kraft gibt merk ich immer wenn ich mit meinen Kollegen vom Ju-Jutsu mal ein wenig trainiere. |
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#158
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| Hi, Ich fasse also zusammen: Macht Lieschen Müller 2 X die Woche WT hat sie keine Chance gegen Mirko Cro Cop. Macht Lieschen Müller aber 2 X die Woche Muay Thai haut sie ihn aus den Latschen...... Gruß Alef |
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#159
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| Zitat:
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#160
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#161
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| Zitat:
Ich kämpfe oft in Muay Thai-manier gegen WTler, einfach nur um zu sehen, wie weit ich komme, oder um mögliche Schwachpunkte aufzudecken...brauchst mir also nicht unterstellen, ich weiss nicht was funktioniert und was nicht. Wir haben ex-Jodokas, Karatekas und Ringer in unseren Reihen, die ebenso stilübergreifend "testen" können. ...aber du bist'n harter Typ...hast gewonnen. |
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#162
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| Hi, Um das Thema Schutzausrütung noch mal ins Extrem zu ziehen: Wenn einer mit einer Pistole auf mich schießt und ich habe eine schußsichere Weste an, beweist das dann, daß Pistolen nicht wirksam sind? Und ein normales Beispiel: Einer trägt ein Suspensorium (Warum wird das wohl getragen) und ich trete mit meinem Knie in seine Kronjuwelen......wird das die gleiche Wirkung haben als wenn er keines tragen würde? Wenn einer einen Gesichtsschutz trägt, sind dann Kopftreffer jeglicher Art genauso wirksam als ohne? Wenn einer nen Augenschutz trägt, haben Fingerstiche die gleiche Wirkung als wenn keiner getragen würde? Wozu gibt es Überhaupt diese ganze Schutzausrüstung und die ganzen Regeln mit untersagten Handlungen, wenn solche Sachen keine Gefahren bergen? ![]() Gruß Alef |
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#163
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| Nun ja, ich denke n blaues Auge kann heilen, gebrochenes Schienbein wächst meistens wieder zusammen! Aber ist das Auge mal kapputt, gibts eher kein neues, mir wäre auch nicht bekannt das sowas nachwächst Auch beim Hodenbruch bleiben öfters Folgeschäden! Wer will das in einem Wettkampf riskieren? Im Ernstfall wirst du eher nicht vor diese Wahl gestellt ob dir das zu Riskant ist oder nicht. Bei Schusswaffen stellt sich diese Frage ja schon gar nicht. Es geht glaube ich bei diesem Thread um Wettkämpfe und für die Verteidigung auf der Straße hatte ich ja schon gesagt, das WT/WC etc. wohl zu gebrauchen ist! (richtig trainiert!). Grüsse ![]() |
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