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#1
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| Servus! Ich habe zwar selbst ein Jahr WT gemacht, dennoch jetzt die Frage an alle WTler: Wie genau soll die Abwehr gegen Lowkicks funktionieren? Ihr fangt den Lowkick mit dem Fußrücken ab, oder? Trainiert ihr das eigentlich auch schnell und gegen echte Lowkicks? Damals wurde es in meiner Schule nämlich nur trainiert, indem andere WTler ihren Fuß in Zeitlupe in einer Art auf ihre Trainingspartner zubewegten, wie sie dachten, dass ein Lowkick in etwa aussehen könnte. Kein WTler hatte aber eine realistische Vorstellung davon, mit welcher Kraft und Schnelligkeit ein Kickboxer einen Lowkick bringt, wenn er ihn dreimal die Woche je eineinhalb Stunden lang trainiert. Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Abwehr in der Realität funktionieren soll. Gruße Joe Geändert von joe82 (28-08-2004 um 08:18 Uhr). |
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#2
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#3
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| ...altes, leidiges Thema; im Ernstfall gar nicht erst so weit kommen lassen. Anfänger machen meistens den Fehler und lassen sich zu sehr von den "Kick-Experten" beeindrucken. Boztepe hat die alle immer überrannt; im Prinzip ist die Lösung ganz einfach, darfst einfach nicht pennen! ![]() |
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#5
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In dem Link, auf dem verwiesen wird, werden Tipps von Thai und Kickboxern gegeben... die diese Kicks blocken und nicht weich aufnehmen wie es im WT philosophiert wird, - insofern kann man das Thema nicht durch "such mal" abwürgen Gruß Philipp
__________________ When once you have tasted flight, you will forever walk on earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return. - Leonardo Da Vinci - |
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#6
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| Zitat:
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__________________ "Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben." ~ André Gide |
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#7
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| Tasse Kaffee ![]()
__________________ When once you have tasted flight, you will forever walk on earth with your eyes turned skyward, for there you have been, and there you will always long to return. - Leonardo Da Vinci - |
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#8
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| Zitat:
Klar, am Anfang macht das Blocken ein bisschen Aua beim üben, aber gibt es sonst noch Nachteile? Ich finde es ist eigentlich eine recht einfach anzuwendende und zu erlernende SAche |
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#9
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| Wie will man einen Low-Kick den "weich" aufnehmen!? Das interessiert mich jetzt aber mal. Ich behaupte mal einen richtig hart durchgetretenen Low-Kick kann man nicht "weich" aufnehmen, kann ich mir nicht vorstellen... ![]() |
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#10
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| Zitat:
. Vielleicht kannst du ja ein paar Tips geben?Gruß Sebastian
__________________ Have a break, have a ...discussion. |
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#11
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| Man kann auch einfach ins Knie reintreten. |
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#12
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| Sprichst Du von einem Duell, also einem Sportwettkampf, oder einer SV-Situation ? In der SV-Situation hat jemand maximal EINE Chance zu einem Low-Kick, und den kann man mit verschiedenen Mitteln so abmildern oder blocken, daß er jedenfalls nicht den berüchtigten "Low-Kick-KO" herbeiführt - von 120-Kilo-Kanten gegen 70-Kilo-Asthmatiker, die vor Angst schon umfallen. Danach ist man in kurzer Distanz, und das regelt man halt je nach Stilmittel. Das Problem ist nur, wenn man überhaupt nichts kann was einen Kampf beendet, dann braucht man auch nicht nachdenken, man verliert eh (außer man rennt schnell genug in Richtung Ausgang). In einem Sportwettkampf kann man die Distanz während des gesamten Kampfes variieren und kontrollieren. Den berüchtigten ansatzlosen Low-Kick mit sofortigem KO habe ich bei K1 irgendwie immer verpasst. Also minimiert man schon mal einfach die Anzahl die einen trifft indem man nicht wie das Opferlamm doof in der Gegend rumsteht und darauf wartet daß der Gegner irgendwas macht, während man in der Nase bohrt. Sondern eben aktiv die Distanz beeinflusst, und sich in Distanzen aufhält wo man entweder rausgehen oder reingehen kann. Ein Low-Kick kann schnell kommen, aber er kann nur treffen wenn er aus einem Schritt heraus angesetzt wird um die Distanz zu überbrücken, aus einer Schlag-Kombi mit anschliessendem Low-Kick (da sind die eh nicht so hart), oder wenn man schon in Trittdistanz rumgestanden hat - siehe unter Nase bohren. Man kann einen Gegner fast tot stellen, indem man ihm immer die Distanz nimmt die er braucht. Man muß nur erstens schnell genug sein, sich aus den Ecken fernhalten, und ganz wichtig, es auch tun. Je nachdem wie man sich positioniert, kann man das Bein das angegriffen wird wegnehmen, anheben, sich abdrehen, oder mit dem Knie in den Tritt gehen und das Bein brechen bzw. das Knie verletzen wenn man den richtigen Winkel trifft. Es gibt auch Leute die einfach einen Push-Kick in Richtung Unterleib machen, weil die Mathematik einem sagt: ist mein Bein in Kickreichtweite, dann reicht man Bein auch in den Gegner. Gleichzeitige Aktion = keiner trifft richtig, bzw. man schubst den Gegner ein bischen um. Das Allheilmittel für untergewichtige Bleistifte ohne irgendeine Form von Körpergefühl, Reaktion, Können und Taktik heisst Tekken. Da hat man immer eine Möglichkeit. Ansonsten hilft nur, Können, Geschwindigkeit, Auge, Reaktion, und Taktik. Sich bewegen heisst, mein Gegner kann sich nicht einfach was aussuchen und in aller Ruhe ansetzen. Sonst würden Takedowns auch nie funktionieren, von tatsächlich untergewichtigen Grapplingkünstlern, die dann so einen Mann in 10 Sekunden in eine Griff kriegen. Aber, der Lowkick macht ja alle platt die nicht 100 Jahre Thaiboxen studiert haben. Ach so, ist man schnell genug, klappt auch der Tritt gegen das Knie mit der Fußsohle (Stampftritt, aber hinhalten mit Stabilität ist völlig ausreichend), wie Lena erwähnt hat. Man sollte aber sehen daß man die Initiative behält, sonst werden solche Tritt nur angetäuscht und dann steht der Kerl vor einem während man wie ein Fragezeichen rumsteht und die schwere Rechte kassiert. Geändert von Klaus (28-08-2004 um 20:10 Uhr). |
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#13
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| Zitat:
Und ein Lowkick aus zb. einer Links-Rechts-Kombination kann natürlich sehr hart ausgeführt werden, was spricht da dagegen? Es geht ja vor allem darum den Gegner in einer guten Position zustellen, in der er eben nicht mehr ausweichen kann. Für Leute, die noch nicht im Ring gestanden haben ist es vielleicht etwas schwieriger das was so einfach klingt in die Tat umzusetzen. Hast Du schon viele Vollkontakt-Kämpfe mit Lowkicks gemacht? |
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#14
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| @ Klaus Sorry, aber hast Du deine Meinung nur aus Büchern? Schon einmal gegen eine Thai gekämpft? Wenn er aus einem Schritt heraus gesetzt wird, oder aus einer Schlag-Kombi, dann sind die eh nicht so hart. Ich lach mich kaputt .Du hast Ahnung, aber nicht genug und davon zuviel! Tut mir leid, aber den Beitrag hättest Du Dir sparen können. Gruß, KF |
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#15
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| @ Kleine Kante Ist doch ganz einfach. Den Kick ganz weich mit dem Oberschenkel aufnehmen. Dann tut der Gegner sich auch nicht so weh. Ich habe mal beim WT gelernt dass man dann einfach einen Bong- Geek(?) macht und die Kraft weiterleitet. Hat aber irgendwie nie funktioniert. Wahrscheinlich war ich noch nicht bereit für die 3. Ebene. Gruß, KF |
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