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#1
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| Dieser Thread soll als Sammelbecken dienen um Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Konzepten, Ausführung, Verständnis, Anwendung etc. der verschiedenen *ing*un Varianten aufzuzeigen. Gruss Skyguide |
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#2
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| wir könnten mal mit den fauststößen anfangen: - ohne alles (auch ohne sinn) - mit eindrehen des körpers (schulter, hüfte, beinarbeit) - mit schritt und eindrehen (volle kanone sozusagen) ... so long |
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#3
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| Hi, Gemeinsamkeiten: Die Formen (Wenn auch einige sich etwas unterscheiden) , das chisau (Ausführung aber auch z.T. verschieden) und viel Prinzipien Unterschiede: Umsetzung der Prinzipien, unterschiede im kämpferischen sowie in der Umsetzung des technischen |
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#4
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| ne reine aufzählung find ich ein bißchen dürftig.. was sind denn speziell die unterschiede in den prinzipien?? Was macht die eine Variante des 詠 春 拳,was die andre nicht macht?? Habt ihr beides trainiert, um das so spezifisch sagen zu können?? Gruß, Daimyo
__________________ Danke und Gruß, René "[...] but to express oneself honestly, not lying to oneself, to express myself honestly, that, my friend, is very hard to do.” |
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#5
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| Na was hätten wir denn gern?? Wie wär es mit der unterschiedlichen Auffassung z.B. der Wendung oder des Chi-Sao? Leg was vor. |
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#6
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| keine ahnung, in den andren stilen kenn ich mich NICHT aus.. will das ja von euch wissen.. z.B.: Stil X macht den Tan-Sau soooo... und Stil Y macht ihn sooooo.. sowas in der Art hat ich mir vorgestellt... Wenn ich ein Auto kaufen gehe, und er Verkäufer sagt zu mir: "Die beiden Wagen (meiner ZuHause und der, den ich kaufen möchte) unterscheiden sich in Farbe, Leistung, Ausstattung.", schau ich auch wie ein Fisch aus der Wäsche, weil ich weder Farbe, noch Leistung und Ausstattung, von dem Wagen, den ich kaufen möchte kenne. Hoffe, ich konnte meine Schwierigkeit ein wenig erkläutern. Gruß, Daimyo Thema Wendung: Wie unterscheiden sich denn die einzelnen Wendungen????? Da ich nur aus meiner Erfahrung sprechen kann, beim Training in dem Verband, wo ich bin, kenn ich die anderen Verbände nicht und weiß auch nicht, wie die sich wenden.
__________________ Danke und Gruß, René "[...] but to express oneself honestly, not lying to oneself, to express myself honestly, that, my friend, is very hard to do.” |
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#7
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| Na ja, eins vorab: *ing*un ist kein Produkt, daß man möglichst oft an den Mann bringen will. Quantität ist hier kein Maßstab und wird zumindest beim Ving Tsun auch nicht angerstrebt. Ist von der Umsetzung des Unterrichtens auch nicht möglich. Thema Wendung: Der eine Stil wendet sich aus der gegnerischen Kraft heraus, der andere (das Ving Tsun) macht genau das Gegenteil und wendet quasi in den Gegner hinein. Auch ist die Ausführung (Körpermechanik, Gewichtsverteilung) völlig anders. Ergo ist auch die konzeptionelle Bedeutung der Wendung im System eine völlig andere. |
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#8
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| na gut, dann wendung: wong vt: auf der hacke wt: auf der (imaginären) mitte des fußes so long |
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#9
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| Hi, @Affe Also, ich wende mich nicht aus der Kraft sondern dem Angriff raus. Da der Gegner mir diesen Impuls gegeben hat, kann man auch sagen er dreht mich in sich hinein. Ansonsten was Wendung betrifft: Einige wenden auf der Mittellinie (z.B. William Cheung) Andere wenden sich aus der Mittellinie herraus (z.B. WT) Gruß Alef |
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#10
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| @Alefthau Also daß ist doch wohl echte Wortklauberei. Was ist den bitteschön der Unterschied zwischen Kraft und Angriff oder vielleicht noch Angriffsenergie oder einen Schlag,.............! Schlichtweg geht es doch um Folgendes: Da ist so'n Sack, der will mir die 'Fresse'verformen. Mich sozusagen ganz 'weich' machen. Ich muß daher in den Gegner rein (Masseunterstützung, Zuvorkommen,etc...), um ihn in seiner Angriffsaktion zu stören und zwar dann, wenn er sich in der Bewegung auf mich zu befindet. (geht schon fast mehr um die Prinzipien der Schrittarbeit) Zu glauben, daß man eine Wendung auf einen tatsächlichen Angriff eines Gegners machen kann,.....dazu muß der Angreifer aber ganz schön dämlich und unbeweglich sein. Angriffsimpuls: Glaubst Du ernsthaft, daß der Gegner Dir irgendeinen Impuls (Schläge) gibt und Du dadurch Dich dann verformen kannst??? Da kommt doch kein blindwütiger, dumpf nach vorne laufender Ochse auf Dich zu. Der schlägt vielmehr, will nicht Deinen Stand formen oder wenden, sondern Dir in die Fresse hauen. Glaubst Du wirklich, daß Du Deinen Körper so schnell wenden kannst, wie er seine Schläge an deine veränderte Stellung anpaßt? Wohl kaum. Ist wohl auch nicht so gedacht. |
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#11
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| @Affe wenn so ein typ kommt, würd ich ehrlich gesagt nich so lange warten, bis er in reichweite ist, mich in ne wendung zu drehen.. ich glaube auch nicht, das alefthau das machen würde... jede situation fordert verschiedene (re-) aktionen.. ich glaube auch nicht, daß solche trainingssituationen haargenau so in der realität vorkommen, nur kann durch regelmäßiges training das muskelgedächtnis soweit gebracht werden, in bestimmten situationen, bestimmte bewegungsmuster abzurufen.. und dadurch könnt ich mir schon vorstellen, schneller zu sein.. bzw. vorteile zu haben.. Gruß, Daimyo
__________________ Danke und Gruß, René "[...] but to express oneself honestly, not lying to oneself, to express myself honestly, that, my friend, is very hard to do.” |
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#12
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| @Daimyo Du hast sicherlich recht. Nur bleibt dann die Frage, wenn ich das Meiste von meinem Gelernten (ich beziehe mich jetzt nicht nur auf die Wendung) eh nicht benutze, warum ich mich damit überhaupt abgebe. Wie wir ja schon in anderen Threads gelesen habe, geht es ja soweit, daß angeblich nur in der 3.Form ein paar Techniken vorkommen, die man überhaupt im Kampf verwenden kann. Sicherlich habe viele Übungen eine bestimmte Funktion bezüglich dem Erlangen gewisser Fähigkeiten. Aber sollte man nicht generell darauf bedacht sein, ständig den praktischen Nutzen vor Augen zu haben?! Trainiere ich ein gewisses Prinzip, in direkter Anwendung oder als lernstadiumbezogene 'wie-auch-immer'-Übung, so wird in meiner ganzen Vorstellung und in meinem ganzen zukünftigen Handeln sich genau jenes von mir geübte Prinzip wiederfinden. |
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#13
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| Bezgl. Wendung. Ist es nicht so, dass die WT'ler erst lernen wegzuwenden, um dann im Zusammenhang mit der Holzpuppenform und deren Anwendung "in" den Gegner zu wenden ? Gruss Skyguide |
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#14
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| Eine einigermaßen gute Position gegen eine schlechtere eintauschen, mit der Hoffnung dann wieder in eine bessere zu kommen???Hä??? |
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#15
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| Hi, also den Segen der Holzpuppenform habe ich noch nicht erlangt! ![]() Die Wendung hat den Sinn sich aus der Angriffsrichtung zu wenden und dadurch in eine bessere Position zu gelangen. Der Gegner ist ja praktisch schon auf "Tuchfühlung" sonst müßte man ja nicht wenden. Dadurch kann man auch sagen er dreht mich in sich hinein. @Affe soweit liegen wir glaub ich nicht auseinander ![]() Gruß Alef |
![]() |
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