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  #1  
Alt 14-03-2005, 07:40
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Was funktioniert....
 
Registrierungsdatum: 14.03.2005
Beiträge: 61
Standard Verbandswechsel

Hallo,

im Moment beschäftige ich mich mit dem Thema Verbandswechsel. Wie verhält es sich aber hierbei beim Thema Graduierungen? Werde diese anerkannt oder muss ich komplett von vorne anfangen ???

Teilt mir doch mal Eure Erfahrungswerte mit!

Mfg
DunHel
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  #2  
Alt 14-03-2005, 07:51
Benutzerbild von 467FA
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Ort: Neustadt an der Weinstraße
Beiträge: 39
Standard Verbandswechsel

Hi DunHel!

Sicher werden sie dich entsprechend deines Könnens einstufen.
Bei uns ist das jedanfalls so. Wäre ja Verschwendung
z.B. einen Blaugurt Trainerassistenten in die Anfängergruppe zu stecken.
Ich schätze im WT ist das nicht anders.

Frank
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  #3  
Alt 14-03-2005, 08:27
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Was funktioniert....
 
Registrierungsdatum: 14.03.2005
Beiträge: 61
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In einigen Verbänden wäre das so...

MfG
DunHel
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  #4  
Alt 14-03-2005, 08:29
Benutzerbild von Darkpaperinik
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Beiträge: 2.738
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Zitat:
Zitat von 467FA
Hi DunHel!

Sicher werden sie dich entsprechend deines Könnens einstufen.
Bei uns ist das jedanfalls so. Wäre ja Verschwendung
z.B. einen Blaugurt Trainerassistenten in die Anfängergruppe zu stecken.
Ich schätze im WT ist das nicht anders.

Frank
bei "euch" ist aber nich *ing *un!!! gerade im WT ist das nicht so einfach.. immerhin gehts da um viel kohle! erstmal anfragen.. solltest du einen üleiter schein haben, steigen deine chancen..

bei wechsel von wt zu anderen *ing *un stilen kann man nix anerkennen, in der regel, da die systeme zu verschieden sind...
__________________
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hinter allem steckt ein grosser plan - ich versteh ihn nur nicht"
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  #5  
Alt 14-03-2005, 08:29
Benutzerbild von Haritz
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Beiträge: 118
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Hi DunHel,

schätze einfach mal, daß Du vom GbV zu einem anderen Derivat wechseln willst.
Die meisten werden Dich dann entsprechend Deines Könnens einstufen.
Vielleicht wirst Du dann einen oder zwei Schülergrade verlieren, weil jeder andere Schwerpunkte setzt - aber wen juckt´s?
So sehr kommt es doch eh nicht auf die Graduierung an.

Viel Glück
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  #6  
Alt 14-03-2005, 08:55
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Kampfkunst: WT
 
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Beiträge: 374
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Zitat:
Zitat von DunHel
Hallo,

im Moment beschäftige ich mich mit dem Thema Verbandswechsel. Wie verhält es sich aber hierbei beim Thema Graduierungen? Werde diese anerkannt oder muss ich komplett von vorne anfangen ???

Teilt mir doch mal Eure Erfahrungswerte mit!

Mfg
DunHel
werden Graduierungen die du im Karate erreicht hast auch im Judo anerkannt?

Die einzelnen Wing Chun Derivate unterscheiden sich konzeptionell derart stark das ein Neuanfang Sinn macht.. es sei denn du wechselst in einen der zahlreichen EWTO Klone.. Da wird es verhandelbar sein; vorausgesetzt du kannst was..
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  #7  
Alt 14-03-2005, 08:56
Benutzerbild von Kensei
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Zitat:
Zitat von Haritz
...So sehr kommt es doch eh nicht auf die Graduierung an...
Im WT schon...
__________________
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- John Foster Dulles
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  #8  
Alt 14-03-2005, 18:22
Benutzerbild von wfn.j
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Zitat:
Zitat von DunHel
Wie verhält es sich aber hierbei beim Thema Graduierungen? Werde diese anerkannt oder muss ich komplett von vorne anfangen ???
Hier unsere aktuelle Implikationstabelle für Verbandswechsler (basiert auf Erfahrungswerten bezüglich des Könnens):

EWTO -> IWKA
1. SG -> 0. SG
2. SG -> 0 .SG
3. SG -> 0 .SG
4. SG -> 0 .SG
5. SG -> 1 .SG
6. SG -> 1 .SG
7. SG -> 2 .SG
8. SG -> 2 .SG
9. SG -> 3 .SG
10. SG -> 3 .SG
11. SG -> 4 .SG
12. SG -> 4 .SG
1. TG -> 5. SG
2. TG -> 6. SG
3. TG -> 7. SG
4. TG -> 8. SG
5. PG -> 9. SG
6. PG -> 10. SG
8. PG -> 11. SG
9. Grad (Man Of Arrival) -> 12. SG
10. Grad (Master Of Comprehension) -> 1. TG

Okay, Spaß beiseite:

Meine Graduierung aus der EWTO wurde hier anerkannt, ich habe also formal als 10. SG begonnen, der ich auch dort war. Die Inhalte musste ich natürlich trotzdem von Anfang an lernen, was ich aber ohnehin wollte. Das "fehlende" Können bis zum 10. SG lässt sich hier wohl innerhalb von etwa einem Jahr aufholen (bei durchschnittlich 4 mal Training pro Woche).

TG-Graduierungen werden hier aber wohl nicht mehr anerkannt, und SG-Graduierungen bald auch nicht mehr. Aber vielleicht gibt es ja dann eine Implikationstabelle wie die obige.

Gruß,
wfn
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http://www.kampfkunst-lorsch.de/ --- "Tu nur das, was nur du tun kannst." (E. W. Dijkstra)
Es ist nicht alles Gold, was glänzt; und nicht alles aus Gold glänzt.
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  #9  
Alt 14-03-2005, 21:43
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Zitat:
Meine Graduierung aus der EWTO wurde hier anerkannt, ich habe also formal als 10. SG begonnen, der ich auch dort war. Die Inhalte musste ich natürlich trotzdem von Anfang an lernen, was ich aber ohnehin wollte.
Dieses ist in der WTEO genau so. Die Graduierung wird anerkannt. Trotzdem fängt man natürlich von "vorne" an. Denn nur so kann man ja auch die Unterschiede erlernen...

Grüße
Stefan
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  #10  
Alt 15-03-2005, 05:31
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Zitat:
Zitat von wfn.j
[...]
Meine Graduierung aus der EWTO wurde hier anerkannt, ich habe also formal als 10. SG begonnen, der ich auch dort war. Die Inhalte musste ich natürlich trotzdem von Anfang an lernen, was ich aber ohnehin wollte. Das "fehlende" Können bis zum 10. SG lässt sich hier wohl innerhalb von etwa einem Jahr aufholen (bei durchschnittlich 4 mal Training pro Woche).

TG-Graduierungen werden hier aber wohl nicht mehr anerkannt, und SG-Graduierungen bald auch nicht mehr. Aber vielleicht gibt es ja dann eine Implikationstabelle wie die obige.

Gruß,
wfn
Das ist etwas, was mich etwas wurmt. Verbandschef beider Verbaende werben damit bei Leung Ting Unterricht gehabt zu haben. Die IWKA hat dann noch die Verbandsstruktur von der EWTO 1:1 uebernommen mit den Schueler- und Lehrergrade. Weng Chun soll so wie so komplett was anderes sein, also kann der Unterschied nicht daher kommen. Auch wenn die IWKA die Programme dichter verpacken, kann es eigentlich nicht sein, dass die Unterschiede grundlegend sind - schliesslich haben beide aus der selben Quelle ihr Wissen. Das einzige, was sich unterscheiden kann, muessten die individuellen Faehigkeiten und Interpretationen sein, was aber nicht von Bedeutung sein duerfte fuer die Schueler.

Frage: Woher kommen nun die Unterschiede, dass man ganz von vorne anfangen muss?

@NoLimit
Fuer Dich genau dieselbe Frage.
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"With or without religion, you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion."
~ Steven Weinberg
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  #11  
Alt 15-03-2005, 08:35
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@ ps3ud0nym

Du hast Recht. Von der Verbandsstruktur, sprich 12 Schülergrade... haben wir den selben Aufbau. Was die "Systeme" unterscheidet ist aber nicht nur die Art der Variationen. Auch die Grundtechniken hat Sifu Salih angepasst. Somit ist es so, dass der Wechselnde ja nicht komplett wieder von ganz vorn anfängt. Aber er muss sehen und lernen, welche Veränderungen es bei uns gibt und diese eben trainieren. Ist per Text nicht wirklich einfach zu erklären...

Am deutlichsten wird mir dieses momentan aber beim Unterricht selbst. Zwei Leute trainieren bei mir, die aus dem GBV zu uns gewechselt sind. Und somit sehe ich schon Unterschiede in der Schrittarbeit, bei den Fauststößen, Ellbogenhaltung... Wie gesagt, ist aber schwierig zu erklären. Wenn ich jemand vor mir habe, ist das einfacher.

Hoffe trotzdem deine Frage ein wenig beantwortet zu haben!

Grüße
Stefan

PS: Drehe das ganze doch mal um. Die WTEO erkennt zumindest Graduierungen an... Es gibt Verbände, wo Du schon bei der Kündigung deiner Mitgliedschaft diese verlierst... Und die eben überhaupt nichts anerkennen. Selbst wenn Du schon zehn Jahre WT trainieren würdest, müsstest Du dort von ganz vorne anfangen.
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  #12  
Alt 15-03-2005, 10:12
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Die Ableger oder Mitbewerber der EWTO rühmen sich doch meistens mit einem verbessertem oder erweitertem System. Nun gibt es aber Verbände bei denen sich die Schreibweise des Systems dann nur durch ein, zwei Buchstaben unterscheidet, benutzen eine vollkommen neue Schreibweise. Verfügen diese über ein gleiches, bzw. ähnliches Graduierungssystem wie zum Beispiel auch TC, erkennen diese doch in der Regel die Graduierungen der EWTO an. Aber warum ? Heisst es nicht meistens das von ihnen angebotene System sei besser, schneller zu erlernen. etc... ? Warum also werden dann die Graduierungen anerkannt, in manchen Fällen sogar der mögliche Aufstieg zur nächsten schmackhaft gemacht ? Spielt hier vielleicht auch Geld eine Rolle ?

Nur ein kleiner Denkanstoß vor dem Verbandswechsel.
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  #13  
Alt 15-03-2005, 10:30
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@ Romeo

Graduierungen nicht anzuerkennen bedeutet Abzocke! Denn wenn jemand schon 1-2 Jahre WT gemacht hat, heißt es doch, dass er zumindest schon ein wenig was kann.

Wenn man dann aber daher kommt und sagt, er kann nichts und muss alle Prüfungen neu machen...

Ist alles eine Frage der Sichtweise!

Grüße
Stefan
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  #14  
Alt 15-03-2005, 11:14
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@ NoLimit

Natürlich wäre es blöd für denjenigen die Prüfungen zu wiederholen.
Was aber nun zum Beispiel mit den Jungs von Tao Concepts ? Die wollen ja nun wohl nicht mit dem WT der EWTO verglichen werden, erkennen aber die Graduierungen an. Mit anderen Worten, es wird einem zum Beispiel erklärt, dass das neue System besser, überlegener sei und man als x-ter Grad dem entsprechenden WT-Grad überlegen sei. Wechselt man dann, wird die Graduierung übernommen. Widerspricht man sich hier nicht selbst ?

Wenn ich also nach langem Trainieren eingesehen hätte, das neue System wäre anders, besser, etc... , warum sich dann nicht auch mit dem neuen Graduierungssystem anfreunden ?

Oder würde auch jemand auf die Idee kommen, mit einem zum Beispiel hier in Deutschland erworbenen JJ-Belt, sprich normales deutsches Durchschnitts Jiu Jitsu ( Soll keine Herabsetzung sein,nur ein Beispiel. Ich weiss, der Kämpfer ist entscheidend. ), zu den Gracies zu fahren und auf die Anerkennung der Graduierung zu pochen ?

Meines Erachtens spiegeln Graduierungen in unseren Breitengraden leider sowieso schon lange nicht mehr das Können des Trägers wieder, sondern schmächeln nur dem Ego.

Gruß
Romeo
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  #15  
Alt 15-03-2005, 11:54
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Zitat:
Natürlich wäre es blöd für denjenigen die Prüfungen zu wiederholen.
Was aber nun zum Beispiel mit den Jungs von Tao Concepts ? Die wollen ja nun wohl nicht mit dem WT der EWTO verglichen werden, erkennen aber die Graduierungen an. Mit anderen Worten, es wird einem zum Beispiel erklärt, dass das neue System besser, überlegener sei und man als x-ter Grad dem entsprechenden WT-Grad überlegen sei. Wechselt man dann, wird die Graduierung übernommen. Widerspricht man sich hier nicht selbst ?
Das widerspricht sich wirklich! Trotzdem ist es für mich kein Beispiel für das WT. Denn Tao Concepts hat damit nichts zu tun... Dieses ist zumindest meine persönliche Meinung!!


Zitat:
Wenn ich also nach langem Trainieren eingesehen hätte, das neue System wäre anders, besser, etc... , warum sich dann nicht auch mit dem neuen Graduierungssystem anfreunden ?
Ist Ansichtssache... Für mich wäre es Geldschneiderei! Wenn es was gänzlich anderes wäre, dann könnte ich damit leben. Beipiel: Ich gehe vom Judo zum Karate... Aber für eine Sache, was letztlich so ähnlich ist...


Zitat:
Oder würde auch jemand auf die Idee kommen, mit einem zum Beispiel hier in Deutschland erworbenen JJ-Belt, sprich normales deutsches Durchschnitts Jiu Jitsu ( Soll keine Herabsetzung sein,nur ein Beispiel. Ich weiss, der Kämpfer ist entscheidend. ), zu den Gracies zu fahren und auf die Anerkennung der Graduierung zu pochen?
Muss ich passen. Weiß nicht, wie es sich im Jiu Jitsu verhällt. Wäre aber das selbe. Hätte ich den ersten Dan im Jiu Jitsu und müsste bei den Gracies wieder bei Null (Weißgurt) anfangen, dann würde ich es persönlich lassen!


Zitat:
Meines Erachtens spiegeln Graduierungen in unseren Breitengraden leider sowieso schon lange nicht mehr das Können des Trägers wieder, sondern schmächeln nur dem Ego.
Ja, hier muß ich Dir teilweise Recht geben. Letztendlich ist die Graduierung nur soviel wert, wie man sie durch fortwährendes Training aufrecht erhällt.

Gruß
Stefan
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