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#16
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| Wenigstens verdient der Metzger seine Kohle mit aufrichtiger Arbeit und verkauft nicht Würste mit billigen Zutaten!!!! ![]() megasijo |
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#17
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| Man muss auch sehen, wieviel Kohle die WT-Lehrer selbst aus dem Fenster werfen müssen, bevor sie anderen das Geld aus der Tasche ziehen können. Das dauert, bis man sein Geld wieder reingeholt hat. Und wenn man ne eigene Schule hat, dann sind das ja auch nicht grade kleine Beträge, die man da zu decken hat... dann noch der Tribut an den Sigung (oder läuft das nur über die Mitglieder?). Sowas kann in die Hose gehen. Im Spiegel war z.B. vor kurzem ein Bericht über Leute, die Subway-Filialen aufgemacht und sich damit finanziell ruiniert haben. Oder man machts halt wie der Demann und macht ne eigene Klitsche auf, ohne überhaupt erst die höheren Weihen des Wing Tsun empfangen zu haben. ![]() Der hat sich mit seiner WT-Ausbildung wohl nich ruiniert, hat ja nichmal nen TG wenn ich mich richtig erinnere. Ne, wenn ich stinkreich werden will, dann ist WT-Lehrer nicht die erste Wahl. Es sei denn ich hab meinen eigenen Verband wo ich an der Spitze der Nahrungskette sitze und genug Franchise-Nehmer habe, die mir meinen Unterhalt finanzieren. ![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? Geändert von Lars´n Roll (26-07-2007 um 05:19 Uhr). |
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#18
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__________________ Herrschaftsdunnerkeil! Awwer hunnerd prozend! |
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#19
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| Zitat:
Auch das fände ich gar nicht schlimm, wenn doch nur nicht immer von so "toller SV" die Rede wäre. Gruß. ![]()
__________________ http://http://www.machdichstark.com/kaarst.html |
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#20
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| 3-6 Jahre, ca. 35-45€ im Monat. Im Idealfall 1260€, wenn es länger dauert dann eben 3240€. Fertig ist der VT-Schüler... Wer Lust hat kann ja auch noch zusätlich auf Seminare gehen. Philipp gibt ja regelmäßig welche, David Peterson war letztens in Holland, Yuen Yim Keung war in der Nähe von Heidelberg, Gary Lam war auch vor kurzem in Holland und auch in Süddeutschland. So ein Seminar kostet ca. 70-120€ am Tag. Hilft auf jedenfall sich noch mal persönlich weiterzuentwickeln. Gruß Sun
__________________ "Nobody gets it without hard work, but hard work by itself is not enough" WSL |
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#21
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| Es ist doch wie bei allem. Erst macht man es weil es einem Spaß macht und es einen interessiert. Und irgentwann zählt nur noch die Kohle....
__________________ Come crawling faster, obey your master! |
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#22
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| Zitat:
__________________ Sr. Pancho Villa Nicht alles was auf zwei Beinen läuf ist auch ein Mensch! |
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#23
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| Nun ja, klingt schon teuer. Aber so gänzlich in der Luft zerreissen darf man es auch nicht. Es kommt immer darauf an, ob der Lehrer noch andere Möglichkeiten hat, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Wenn nicht, muss er schauen wo er bleibt. Nur mal so bisschen vorgerechnet: Ein Kung Fu Lehrer braucht etwa im Monat: CHF 1500.-- Miete für Trainingsraum CHF 600.-- Versicherung, Strom, Wasser.... CHF 500.-- Werbung, Sonstiges CHF 1500.-- Wohnungsmiete CHF 300.-- Krankenkasse CHF 400.-- Versicherungen CHF 1000.-- Lebensunterhalt, Essen, Bus, Bahn, Auto CHF 5800.-- im Monat mindestens, die er zur Verfügung haben muss. Ihr könnt das ja auf Euro umrechnen, ist glaube ich so ziemlich Wurst. |
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#24
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| Wieviel ist das in richtigem Geld? |
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#25
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#26
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| Zitat:
![]() Jetzt bitte einmal aufwache und aus der Märchenwelt kommen. Diese Liste ist so etwas von absolut Schwachsinning. Never Ever! Ich kann nicht für die Schwiz reden, aber ich sage dir, in Deutschland ist das absoluter Schwachsinn. Sorry, aber diese Beträge sind absolut Hinrrissig. |
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#27
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| Falls Euronen "richtiges" Geld sind ... EUR 902.-- Miete für Trainingsraum EUR 361.-- Versicherung, Strom, Wasser.... EUR 301.-- Werbung, Sonstiges EUR 902.-- Wohnungsmiete EUR 180.-- Krankenkasse EUR 240.-- Versicherungen EUR 601.-- Lebensunterhalt, Essen, Bus, Bahn, Auto |
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#28
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| Ist leider auch in Euro genau so bescheuert. Völlig unrealisctisch!!! |
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#29
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| Zuviel oder zu wenig? In meiner Nachbarschaft hat vor einiger Zeit eine EBMAS-Schule dichtgemacht, weil der Laden - Laßt mich lügen - um und bei 4000.- Barren goldgepreßtes Eurinum Miete gekostet hat!!! |
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#30
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| Zitat:
schaut mal hier, die Jungs hatten das schon sehr früh offen angesprochen: Quelle IUEWT Professioneller Wing Tsun / Escrima - oder allgemein Kampfsportlehrer Traum oder Albtraum? Welcher junge Mensch hat nicht schon einmal davon geträumt, sein Hobby zum Beruf zu machen und somit anstatt eines soliden und ordentlichen Berufs die Karriere zum professionellen Lehrer der Kampfkünste / Kampfsportarten einzuschlagen? Spricht man mit jungen aktiven Kampfsportlern, so kann man die Anzahl derer, die sich mit diesem Gedanken beschäftigt haben, sehr wahrscheinlich mit über 90% beziffern. Wie kommt es, dass sich dieser Wunsch in dieser Szene so entwickelt hat? Warum ist dieser Wunsch mehr verbreitet denn je? Bietet dieses in Deutschland nicht offiziell anerkannte 'Berufsbild' wirklich eine solide Basis? Lebt es sich wirklich leichter mit diesem 'Berufsbild' als mit einem 'normalen' Berufsbild? Der aktuelle Zeitgeist weist eine starke Tendenz hin zu einem Wunsch nach beruflichen Tätigkeiten, die in einer entspannten Art und Weise beruflichen, finanziellen und sozialen Erfolg bringen. Dies ist nur zu verständlich, spricht dieser Gedanke doch die innerste menschliche Emotion nach Stressfreiheit und Entspannung bei gleichzeitigem Erfolgserleben an. Hierbei haben aber gerade in der heutigen Zeit folgende Faktoren einen erheblichen Einfluss auf die Tätigkeitsintensität: Finanzieller Erfolg gemessen an Menschen, die über Jahrzehnte große Unternehmungen erfolgreich führen und leiten, soziale Anerkennung die einher geht mit dem finanziellen Erfolg, Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit, Absicherung. Da der heutige Gesellschaftsmensch durch sein Umfeld von Jugend an stets in einer Vergleiche ziehenden Struktur zu anderen Mitmenschen lebt und aufwächst, werden die oben angeführten Kriterien zu Triebfedern seines Handelns und Wirkens. Nur allzu oft sind solche Phänomene, die auch im negativen chronischen Erscheinungsbild als Komplexe bezeichnet werden, offensichtlich. Zum Beispiel sagt man, dass kleinwüchsige Männer dazu neigen, sich durch eines gesellschaftlich als hochwertig angesehenen Ersatzes in ihrem Umfeld den Eindruck des starken oder großen Machers zu vermitteln. Oder der alternde Mann als auch Frau, die verzweifelt Jugend vorleben, in dem sie sich wie Teenager kleiden und benehmen. Die Verhaltenspsychologie kennt hier nahezu viele Färbungen, die in der heutigen Zeit immer zahlreicher werden. Was hat das aber mit dem Profiberuf eines Kampfkunst/-sportlehrers zu tun? In dieser hierzulande offiziell nicht anerkannten beruflichen Tätigkeit vereinigen sich Vorstellungen wie: Soziale Anerkennung, leichter finanzieller Erfolg, Stressfreiheit da man im Freizeitcharakter arbeitet, Abhebung zu normalen Berufsbildern durch ANDERS SEIN, die körperliche Überlegenheit als Darstellung der Überlegenheit der Psyche, das Hobby zum Beruf machen, etc... Wenn ein junger Mensch nun einen Berufsveteran nach seinen Erfahrungen befragt, und hört, dass man im Berufsleben für den Erfolg hart arbeiten muss, Stress über lange Zeiträume hin erleiden muss, usw. dann liegt es nahe, dass man gerne einen leichteren Weg einschlagen will oder umschwenkt, wenn man schon im Berufsleben verankert sein sollte. Spielt man mit dem Gedanken, diesen Weg zu beschreiten, so muss auch bedacht werden, welches die Voraussetzungen für solch eine Tätigkeit sind. Da das 'Berufsbild' des professionellen Kampfkunst/-sportlehrers kein offizielles ist, so gibt es auch keinen Anforderungskatalog an die Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit. Wenn man aber jetzt einfach mal die wichtigste Grundvoraussetzung des technischen und körperlichen außen vorlässt, muss man sich zwangsläufig fragen: Welches sind denn die weiteren Fähigkeiten oder Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Tätigkeit in diesem Bereich notwendig sind? - Es wird hier davon ausgegangen, dass auch eine erfolgreiche Tätigkeit angestrebt wird, mit der die erstrebenswerten sozialen und finanziellen Ziele erreicht werden sollen, ansonsten würde sich wohl eher ein solider und abgesicherter Job besser darstellen - Wenn man nun den Übergang zu einem professionellen Kampfkunst/-sportlehrer aufbaut, so wird man unweigerlich feststellen, dass genau wie in einem normalen Unternehmen, die Chefposition eine Führungsposition ist. Jemand mit diesem Anspruch muss, um diese auch erfolgreich ausfüllen zu können, Mindestkompetenzen mitbringen. Diese müssen gesichert sein, noch bevor er seine neue Aufgabe beginnt. Einige Beispiele für solche Mindestkompetenzen sind: Marketingkenntnisse, kaufmännisches Denken und Handeln, im Falle des internationalen Arbeitens - Fremdsprache(n)-, unternehmerisches Denken, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Motivationsfähigkeit, soziale Kompetenz, usw... Betrachtet man diese Kompetenzen genau, dann wird man feststellen, dass diese auf keinen Fall durch reines Kampfkunst/-sporttraining vermittelt werden können, da in den sog. 'Traditionen' der Kampfkünste, die teilweise aufs akribischste gepflegt werden, diese Kompetenzen nie entwickelt bzw. gebraucht wurden. Verlässt man sich also ganz auf die Annahme der Traditionen als Garant für einen Erfolg, dann wird es passieren, dass der Erfolg langfristig ausbleibt. Zur Aneignung o.g. Kompetenzen bedarf es einer intensiven Ausbildung. Die Vermittlung dieser Ausbildung bedarf wiederum einer finanziellen und zeitgemäßen Investition. Vergleichbar ist dies mit dem Studium eines Betriebswirtschaftlers, der zusätzlich noch seine kampftechnischen Fähigkeiten weiter ausbauen muss. Weiterhin ist auch zu überlegen, ob in der heutigen Zeit, in der westlichen Welt diese Investition in diese wie oben erwähnt, nicht anerkannte Berufstätigkeit eine Absicherung darstellt. Fragen wie: Kann ich mit diesem Beruf meine Rente sichern? Kann ich mir damit eine vernünftige Krankenversicherung leisten? Kann ich damit meine Zukunft sichern oder gar eine Familie ernähren? Diese Fragen....und weitere muss man sich stellen um eine realistische Chance abwägen zu können, um nicht schon vor dem Beginn hinten rüber zu fallen... Viele, die heutzutage Kampfkunst/-sportschule(n) leiten haben mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass eine Professionalität aus der Hobbytätigkeit heraus sich als Trugschluss und Fehlentscheidung entpuppte. Warum? Machen wir einmal eine grobe Kalkulation der monatlichen Kosten auf, die entstehen, wenn man mit dem Anspruch des Profis arbeitet: Monatliche Kalkulation: 1. Der Posten Miete bezieht sich auf einen ca. 200m² Raum exkl. Nebenkosten in einer Stadt mit mittlerem Mietniveau, kein Stadtkern. Ansonsten erhöht sich dieser Posten noch weiter. 2. Umsatz- und Einkommensteuer Ledig Familie/ ein Kind Miete [1] 800 800 Nebenkosten 300 300 Werbung 300 300 Krankenversicherung 400 600 Rentenversicherung 400 500 Eigengehalt 1500 2200 Steuern [2] 1500 1300 Zwischensumme 5200 6100 In der obigen groben Aufstellung ist noch keine Rücklage für schlechte Zeiten, Fortbildung jeglicher Art sowie Zahlungsausfälle eingerechnet. Geht man hin, und schlägt hier pauschal auf beide Zwischensummen je 2000 EUR auf um alles abzudecken, so erhält man im Falle des ledigen 7200 EUR und des Familienvaters 8100 EUR an monatlichen Kosten. Urlaubsgeld, Auto und sonstige Nebenkosten müssen vom Eigengehalt abgegolten werden, oder die Rechnung weiter nach oben veranlagt werden. Teilt man nun diese Beträge durch einen durchschnittlichen Monatsbeitrag von 35 EUR, so muss der Ledige mindestens 205 und der Familienvater 240 konstant zahlende Schüler in seiner Schule haben. Das heißt: Tatsächlich müssen 350 Schüler angemeldet sein, weil man heute aus Erfahrung weiß, dass davon ca. ein Drittel an Zahlungsausfall einzurechnen sind. Betrachtet man sich nun die heutigen Chancen, in einer Stadt mit mittlerem Niveau eine Schülerschaft von nahezu 350 aufbauen zu können, dann sind die Chancen sehr gering, dies über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren konstant zu halten. Die Zielgruppe für Kampfsport findet unterschiedlichste Angebote vor Ort, wie auch generell andere Freizeitangebote, welche die Chancen einschränken und keine langfristigen Sicherheiten zulassen. Daraus folgernd muss man sich über mehrere Orte ausdehnen, was aber höhere Raumkosten beinhaltet, da man in jedem Ort eine Räumlichkeit unterhalten muss, um vor Ort präsent sein zu können. Zusätzlich entstehen Personalkosten in Form von eingesetzten Ausbildern, da man zeitlich nicht in der Lage ist, überall und gleichzeitig vor Ort zu sein. Soll diese Rechnung jetzt demotivieren? Ganz und gar nicht, sie soll lediglich davor warnen, die Tätigkeit des professionellen Kampfkunst/-sportlehrers blauäugig aufzunehmen, um dann im höheren Alter festzustellen, dass ein anderer, sicherer Weg besser gewesen wäre! |
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