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#1
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| z.B.: "Chum Kiu trains the stance and the waist; the arm bridge is short and the step is narrow." Gibt es vielleicht mehrere Bedeutungen und welche Rolle spielt das wissen über die Brücke im Kampf? Hat jemand dazu eine Meinung? |
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#2
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| Ehrlich gesagt kann ich mit dem isolierten Zitat wenig anfangen. Im Verhältnis zu was ist die Brücke da angeblich kurz? Überbrücken bedeutet im allgemeinen Distanzverkürzung mit Ansätzen (z.B. Arme "belegen") die den Gegner am freien Schlagen hindern. Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#3
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| Die Rolle sehe ich als sehr wichtig, weil die Brücke wenn sie mit den anderen Verausetzungen erfüllt sind ,dafür sorgt das du den Gegner bedrängen , kontrollieren kannst ohne selbe in Gefahr zu sein ! Ps: Im Weng Chun und im Hung Gar wird darauf in den sogenannten Brückenkonzepten eingegangen !Und ich glaube SMD macht die jetzt auch . Gruß!!! ![]() Geändert von iron101headDareius (12-02-2007 um 17:06 Uhr). |
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#4
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| CHAM KIU (“bridge seeking”) Probably the easiest way to view the ‘Cham Kiu’ form is via the three distinct applications/interpretations of the 'Bong Sau' (“upper-arm deflection”) action, each section emphasizing a different idea: 1st section - 'Yi Bong' ("shifting Bong") which teaches the concept of "borrowing the opponent's energy" to disperse/redirect an attack. It implies that contact already exists and this contact is then manipulated by 'Bong/Lan Sau' and stance shifting/pivoting to reposition for further attack. 2nd section - 'Paau Bong' ("throwing Bong") teaches the concept of "making contact" when the hands are not already in a favorable position. In other words, it is a literal introduction to the concept of 'Cham Kiu' ("bridge seeking/finding"). It also teaches the concepts and skills associated with offensive footwork (and by reversing the action, defensive footwork, specifically as it needs to be applied with 'Bong Sau' which, by its nature, requires a specialized action quite distinct from other techniques), kicking ('Dang Geuk' – “ascending kick”) and the idea of always "chasing one's kicks" so that the opponent is constantly kept under threat, and recovery in the form of regaining the centre ('Chau Kuen' – “whipping punch” ) and refacing the centre ('Yi Ying Sau' – “recover shape/form hand”). 3rd section - 'Dai Bong' ("low-action Bong") which provides a "two-in-one" interpretation of the 'Bong Sau' for protecting the lower gates, one for when attacked on a lower line while the hands are down, the other for controlling the balance/stance when dragged out of position. This section also introduces the concept of controlling the legs by controlling the arms, a variation on the basic kicking action ('Waang Geuk' –“horizontal kick”), and yet another application of recovery whereby the 'Dan Sau' (“springing hand”) action of the Siu Nim Tau form is applied to the punch to complete the form. To (briefly) elaborate on the 3rd section of the ‘Cham Kiu’ form (controlling the legs by controlling the arms), this is in reference to the final few movements where the 'Soh Sau' (“pressing palms”) action (originally found in the 2nd section of ‘Siu Nim Tau’) is combined with pivoting. ..... David Peterson Besser kann ich es auch nicht beschreiben... Gruß, Sun
__________________ "Nobody gets it without hard work, but hard work by itself is not enough" WSL http://www.flamingogym.com/ving_tsun.html Geändert von Sun Wu-Kung (12-02-2007 um 17:51 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
Zitat:
) Kann man davon ausgehen, dass die Brücke sich nur auf die Arme bezieht oder gilt es auch für die Beine. Distanzverkürzung: wäre wäre gut wenn jemand hierzu ein Beispiel/Situation aufzeigt in der die Brücke zum einsatz kommt. Auch gut: eine Trainingsmethode, in der dies Schwerpunktmäßig geübt werden kann. Danke für eure Beiträge Creativ ![]() |
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#6
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| Hhm ich würde sagen das eine Brücke dann immer zum Einsatz kommt wenn man die Defense oder dem Angriff des Gegners nicht rein durch die eigene Kraft überwinden kann.. Für das Konkrete Beispiel würde ich raten sich jemanden zu suchen der eine gewisse Ahnung von Brücken hat. Ich denke dafür suchst du dir vielleicht wenn du die Möglichkeit hast eine VT Schule oder einen ing ung Stil der darin unterrichtet ist oder halt eine Weng Chun Schule. Hhm da sollte es kein Problem sein das die in einem Training einfach mal auf deine Fragen eingehen ! ![]() Weil in mit Praxis gibt es diesen guten und Wichtigen "AHA " Effekt . Gruß!!! ![]() |
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#7
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| Hallöle, man kann eine Brücke auch allgemeiner definieren: Eine Brücke ist der für mich ungefährliche Zugang zur Balance meines Gegners. D.h., ich kann die Balance (oder Zentrallinie) meines Gegners in diesem Augenblick angreifen, wobei meine Zentrallinie gleichzeitig geschützt ist. LG Philipp |
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#8
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__________________ « If the rule you followed brought you to this, of what use was the rule?» Anton Chigurh |
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#9
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| Hmmm, an sich finde ich die Definition nicht schlecht, aber doch schon wieder viele implizite Spezialisierungen drin. Interessiert mich das Gleichgewicht des Gegners beim überbrücken zwangsläufig? Oder will ich ihn nicht schlicht treffen? Wenn ich einen Hook setzen will, interessiert mich die ZL beim überbrücken auch nur sekundär. (OK, könnte man sagen hat dann eh wenig mit Wing Chun zu tun.) Irgendwie ist das alles um Kaisers Barts. Befürchte das alle Definitionen da irgendwelche impliziten Anwendungsideen des jeweiligen Systems mit sich rumschleppen werden. Gruss PS: Da war auch irgendwo die Frage nach "Beine und Brücke". Natürlich kann man einen Stopkick als Brücke betrachten. Befürchte aber dass man sich da in Beliebigkeiten verliert.
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#10
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| Hi zusammen! es ist euch vielleicht auch schon mal aufgefallen, dass gerade beim *ing **un Begriffe verwendet werden, die jeder etwas anders interpretiert. Weiß jemand was „der Chinese“ mit dem Begriff „Brücke“ ausdrücken wollte, welches Erklärungsmodel liegt dem Begriff zu Grunde. Wie vielleicht bekannt haben die Chinesen eher eine Bildhafte Sprache, aber hat es ein Europäer verstanden, wenn ein Chinese uns auf einem Lehrgang von Brücken und Schluchten erzählt. Genau das wollte ich in Erfahrung bringen. Wenn ihr mir kurz eure Theorie argumentieren könntet (z.B. mit entsprechendem Quellenverweis: von welchem Lehrer die Aussage stammt) wäre ich dankbar. Wer kann was mit folgenden Kuits anfangen und vielleicht allgemeinverständlich Übersetzen: - The novice fights from across the stream, the master fights from the bridge. - If there is no bridge build one. - Create a bridge if the opponents bridge is not present. - When chasing the opponents arm bridge, beware of being led - When an opponent passes your arm bridge, avoid the danger by turning the stance and facing with the appropriate posture. - Head like glass, body like bean curd, and arm bridge like iron. - Destroying the opponents center will control his bridge. - If the opponent grasps your arm bridge, do not oppose him with brute force. Go with the opponent's force and change into rolling hands. Turn around the situation to control him. Kann man “Bridge” mit: Bindung bzw. Körperkontakt durch Gliedmaßen aufbauen (zur Distanzüberbrückung) übersetzen? Ich denke Bridge ist eine feste Größe und lässt keine zweideutigen Aussagen zu. Ich möchte eine allgemeingültige Definition zu diesem „mystischen“ Begriff ausarbeiten, die es auch einem „dummen“ Europäer erlaubt etwas damit anzufangen. Ich bin gespannt. ![]() |
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#11
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| Die Brücke zu schlagen, bedeutet Kontakt mit dem gegnerischen Unterarm aufzubauen (nach Möglichkeit, um zu kontrollieren). Die Aussage oben bezieht sich darauf, die Brücke in der Nahdistanz durch kurze Positionen, wie z.B. Lan-Sao in zusammenarbeit mit kurzen genauen Schritten und Wendungen die Brücke aufrechtzuerhalten. Gruß |
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#12
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| Hi, @ martin.schloeter: Natürlich impliziert diese "Definition" eine bestimmte stilspezifische Sichtweise. Zitat:
Will man den Gegner "schlicht treffen", so versuchen wir im Weng Chun das so zu tun, dass er eben nicht zeitgleich zurückschlagen / kontern kann, sondern man eben einen "ungefährlichen" Zugang hat. - Auf deine Frage also: in beiden Punkten: Ja. "bloße" Kontaktaufnahme mit dem Arm ist aus Weng Chun Sicht zuwenig, um als Brücke zu gelten. Das Timing muss passen, der Winkel / Raum muss stimmen und die Energie / Kraft / Struktur muss kontrolliert werden, um nicht Opfer der eigenen Aktion zu werden. ( ok..... ausser natürlich ich bin körperlich weit überlegen, wesentlich besser trainiert und insgesammt kampfesmutiger/aggressiver, als mein Gegner...aber dann braucht man ja kein Kung Fu, sondern einen guten Anwalt ;-) ) Gruß S.R.ausW. |
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#13
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| Ich beantworte (aus meiner Sichtweise) mal in umgekehrter Reihenfolge: "Oder will ich ihn nicht schlicht treffen?": Klar willst Du treffen, Prinzipien werden aber nicht für "Lucky Punches" definiert, sondern für Ideale, an die man sich dann annähern soll/kann "Interessiert mich das Gleichgewicht des Gegners beim überbrücken zwangsläufig" Das Gleichgewicht ist einer der Gründe, warum IngUng (im Idealfall) die Zentrallinie dominiere möchte, dort sitzen gute Ziele und (auch der vereinfachten zentrallinien-Sicht mit der Dochtlinie) eben auch ein Großteil des Gleichgewichts. Schläge auf den Schnittpunkt der Dochtlinie (verläuft wie ein Kerzendocht im Körper) und der (ich nenne sie so) Lot-Linie (die Linie auf der das Gleichgewicht verläuft) sind ideale Treffer, da der Gegner hier die komplette Energie des Schlages verarbeiten muss und gleichzeitig wichtige Ziele des Gegners angegirffen werden. Ich habe kuz eine Zeichnung gemacht. Rot steht für Dochtlinie / Grün für Lot Linie Geändert von 17x17 (13-02-2007 um 15:07 Uhr). |
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#14
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| @17x17 Du hast nicht verstanden worauf ich hinauswollte, warum ich die Thematisierung des Gleichgewicht für ein allgemeines Prinzip bedenklich finde. Lies mal das von "S.R. aus W.", die Weng Chun Leute haben da was spezifisches im Hinterkopf wenn sie vom Gleichgewicht des Gegners sprechen, und das erstmal nichts mit wirkungsoptimierten Treffern auf der Dochtlinie zu tun. By the way: Der effektivste Weg jemanden auszuknipsen mit hoher KO-Sicherheit ist immer noch ein trockener Haken. Und der passt genau überhaupt nicht in die Theorie. Bei Kopftreffern hat sich das mit der Dochtlinie auch so ziemlich, der fliegt meist weg, hat sich dann was mit kompletter Energie des Schlags. Gruss
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. Geändert von martin.schloeter (13-02-2007 um 15:25 Uhr). |
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#15
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| Zitat:
****EDIT*** Habe es mir gerade durchgelesen - das was die im Hinterkopf haben, habe ich auch im Hinterkopf ![]() +++++++Edit Ende++++++ Zitat:
Aber ich würde mit den geraden Schlägen eh nicht zum Kopf schlagen - zumindest nicht so, wie man es zumeist sieht - die Winkel stimmen dann einfach nicht mehr. Zitat:
Wenn Du von Kettenfauststößen ausgehst, die aus fast einem Meter entfernung gestartet werden und nahezu im 90Grad Winkel zur Dochtlinie auf den Kopf treffen, hast Du sicherlich recht. Geändert von 17x17 (13-02-2007 um 15:39 Uhr). |
![]() |
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