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  #76  
Alt 29-07-2004, 11:39
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Kampfkunst: JKD - FMA
 
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Zitat:
Zitat von Ma Shao-De
hi folks,

für mich ist das nicht weiter erstaunlich.... dieses "nichtwahrhabenwollensymptom* kennen wir doch aus vielen bereichen...

3tes reich: plötzlich sagten alle... "wie konnte es je soweit kommen?" oder "man hätte früher reagieren sollen"

oder

frau wird vom freund verprügelt: "ja er hat versprochen sich zu bessern" "er hat sich entschuldigt und weiss nicht was in ihn gefahren ist" " ich habe ihn eben dazu provoziert" "er liebt mich doch" und und und... es kann jahre dauern ehe sie sich endlich trennt...

oder

nach vergewaltigung: "er wollte mir nur die schwere einkaufstasche nach oben tragen" "er war doch immer so nett" "er war schon immer komisch aber ich habe mir nichts dabei gedacht" "die letzten male hat er aufgehört als ich ihm deutlich sagte NEIN aber diesmal war es ganz anderst" und und und...

oder

abdriftung in sektenhafte verhältnisse: "habe ich gar nicht gemerkt" " am anfang war alles ganz anderst" "es wurde immer schlimmer" "ich hätte nie gedacht das dies soweit gehen würde" "ich fand das alles gar nicht so schlimm" "hatte angst und traute mich nicht etwas sagen"

sehr viele unserer zeitgenossen verdrängen eindeutiges mit hauffenweise ausreden und wollen die realität nicht sehen... erst wer so eine innere hürde zu überwinden weiss, wird man sich an andere wenden und darüber sprechen.

für betroffene ist sowas immer sehr schwierig und ein langer prozess von der einsicht bis zum handeln.... genau solche symptome werden von solchen personen oft ausgenutzt....

bleibt zu hoffen das solche fälle künftig früher erkannt und juristisch geandet werden..

just my 5cents
seeya
Sehr guter Beitrag!
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  #77  
Alt 29-07-2004, 11:46
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Zitat:
Zitat von DerZwerg
@Held: Hatte eben das Gefühl das mir da einer von der VC-Konkurenz antwortet. Ich lese da viel Boshaftigkeit und Zorn in Deiner Antwort. Beides trübt einen Geist auf dem weg zur Wahrheit! OK, hab' ich bei den Chinesen geklaut....
Du liegst total falsch, ich habe schon seit Jahren nichts mehr mit kommerzieller "Kampfkunst" am Hut, es widert mich an.
Der Zorn entsteht wenn man (persönlich) sieht wie solche Subjekte wie ***** mit Menschen umspringen und dabei Existenzen bedrohen.
Aber du scheinst ja allgemein nicht so viel mitzukriegen, naja wie heisst es so schön, das Glück ist mit den Dummen.
  #78  
Alt 29-07-2004, 11:51
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Zitat:
Zitat von naughty dog
Hi folks,

hier kurz meine 2 cts:

Ob die ASVCC jetzt eine Sekte ist oder nicht, möchte ich nicht kommentieren. Dafür kenne ich die Organisation und die Struktur nicht gut genug. Allerdings möchte auch ich anmerken, daß ich gewisse Dinge (z.B. goldener Thron, etc.) zumindest suspekt finde.
Auch zu sexuellen Vorwürfen möchte ich nix sagen, weil das bereits zu viel zu vielen Wogen in diesem Thread geführt hat. Wenn da nun sauber ermittelt wird, dann wird sich schon zeigen, ob da was dran ist, oder nicht!
Allerdings möchte ich die Aussagen von Alfons bestätigen bzgl. des Titels "WeltChefTrainerSigungSifuMeisterDingensBumensSoUn dSoHastDuNichtGesehenVonUndZuUndÜberhaupt". Allein ein solcher Titel (der auch den chinesischen Traditionen nicht entspricht), wirkt auf mich persönlich unseriös und ich bin mir sicher, niemand aus meiner Familie würde dort trainieren, ohne das ich zumindest versucht hätte, ihn daran zu hindern.
Nun noch kurz zu meinen eigenen Erfahrungen mit der ASVCC. Im Jahre 1999 oder 2000 habe ich ein Probetraining für VC-Dynamic in einer größeren ASVCC-Schule besucht. Das Training an sich war gut und informativ, das Gezeigte gefiel mir nicht schlecht. Was mich als erstes stutzig machte war jedoch, daß ich mich vor Trainingsbeginn mit Namen, Adresse und Telefonnr. in eine Liste eintragen mußte (Teilnehmerliste). Weil da aber schon vier oder fünf Namen standen, dachte ich mir nix dabei und trug mich ein. Nach dem Probetraining wurde ich dann zum Schulleiter ins Büro gerufen. Dort wurde mir ein Vertrag (mehrere Seiten stark) vorgelegt, in dem bereits mein Name und meine Anschrift eingetragen waren. Mit den Worten: "Jetzt brauche ich nur noch dein Geburtsdatum und deine Bankverbindung." Wollte man den Vertrag perferkt machen. Ich bat um den Vertrag und darum, diesen mitnehmen zu dürfen, um ihn in Ruhe durchzulesen und alles nachzuschauen. Dies wurde mir verweigert. Daraufhin sagte ich, daß ich mir das ganze noch was überlegen würde, und ich mich ggf. noch mal melden würde.
Damit war die Sache für mich abgeschlossen. Die drängende Art und dieses Überrumpeln nach dem Training hatten mir gar nicht gefallen und daß ich einen Vertrag über mehrere Seiten nicht in Ruhe durchlesen und überdenken konnte hatte das VC für mich ruiniert.
Wenig später habe ich dann in einer kleinen örtlichen JKD - Schule mein Training aufgenommen. Da konnte ich nicht nur einmal, sondern eine ganze Woche Trainieren kommen, ohne gleich einen Vertrag unter der Nase zu haben. Der Vertrag dort war eine ganze, zweiseitig bedruckte Din A4 Seite, die ich mir auch "erst mal mitnehmen" sollte. Eine Kopie des Vertrages wurde mir ausgehändigt, nachdem ich den Vertrag abgeschlossen hatte.
Für die ASVCC war die Sache damit aber noch lange nicht erledigt! Ca. eineinhalb Wochen nach meinem Probetraining in der VC - Schule wurde ich abends um 19:00 Uhr angerufen. Der Schulleiter der VC - Schule meldete sich bei mir und sagte, daß er immer noch darauf warten würde, daß ich den Vertrag unterzeichnen würde. Ich lehnte dies dankend ab und sagte ihm, daß ich bereits etwas anderes für mich gefunden hätte. Daraufhin wurde der Tonfall wesentlich rauher. Schließlich habe man Zeit in mich investiert (ca. 45 Min.) und ich sei doch auch interessiert gewesen. Der Vertrag wäre doch schon so gut wie fertig gewesen. Ich teilte erneut mit, daß ich kein Interesse mehr hätte, wünschte einen guten Abend und legte auf. In der Hoffnung, daß die Sache damit erledigt wäre.
Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Die Anrufe gingen weiter, mal lud man mich zu einem Tag der offenen Tür ein, mal zu einem Vier-Augen-Gespräch. Auch wurde ich auf einer öffentlichen Veranstaltung, auf der auch eine VC-Demo lief, von meinem damaligen Trainingspartner angesprochen, ob ich nicht einmal ein Probetraining in dieser VC-Schule absolviert habe? Ich verneinte das und versuchte, daß Gespräch zu beenden.
Nach ca. 4 Monaten wurde mir das ganze dann zu viel. Bei einem Anruf wies ich auf meinen Beruf hin und auf die rechtlichen Konsequenzen, die diese ständigen Telefonanrufe haben könnten. Ich teilte mit, zukünftig Telefonate mit der ASVCC aufzuzeichnen und als Beweismittel zu sichern.
Seit dem herrscht Ruhe im Karton!

Das waren meine Erfahrungen mit der ASVCC! - Darüber darf jetzt jeder denken was er will und sich seine Meinung machen!

Bye,

naughty dog


P.S.: Die Preise der ASVCC finde ich übrigens nicht angemessen und marktüblich. Schon die "normalen" Gruppentrainings konsten ein Heiden Geld. Sicherlich zahle ich jetzt in etwa den gleichen Wert, doch beim ASVCC hätte ich dafür 1 oder 2 x in der Woche zu einem Training von 45 Minuten gekonnte. In der Schule, in der ich jetzt JKD trainiere kann ich für das Geld jeden Tag (außer Sonntags) trainieren (Kali und JKD jeweils 1 bzw. 1,5 Std) und vormittags ist die Halle an 5 Tagen die Woche geöffnet, damit man für sich trainieren kann. Der Preis alleine sagt noch nicht viel aus, man muß auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten!! - bye, naughty dog
Tolles Beispiel für deren Geschäftsgebahren.
Unterrichtet in Bonn nicht Gerd Rütten?
Der ist nämlich ein Vorzeigeexemplar von *****, ganz schmieriges Kerlchen, siehe auch Bericht im Bonner General Anzeiger.
  #79  
Alt 29-07-2004, 13:03
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Hallo,

es wurde irgendwo im Thread angesprochen, wie dieser Bericht bei der normalen Bevölkerung ankommt.
Ich habe grade einen Anruf von einer älteren Bekannten bekommen, die wiederum von ihrer Freundin angerufen wurde, sie solle sich doch mal bei mir melden, da ich und mein Lebensgefährte ja auch "so was" machen.
Es hat ziemlich lange gedauert zu erklären, dass es diverse Unterschiede gibt und wir mit dieser Ecke des Kampfsports nicht zu tun haben und unsere Trainer einfach nur "Trainer" sind.
Gilbt es eigentlich einen Text der sozusagen als Leitfaden für Eltern geschrieben wurde, in dem die Unterschiede in den Strukturen der Kampfkünste erläutert werden und in welchem beschrieben ist, was in welcher Kampfkunst als normal gilt und ab welchem Punkt Obacht geboten ist?
Falls sich jemand mal die Arbeit gemacht hat, wäre es nett wenn ich den link oder den Text bekommen könnte.

Dawn
  #80  
Alt 29-07-2004, 13:56
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Zitat:
Zitat von Dawn
Hallo,

Gilbt es eigentlich einen Text der sozusagen als Leitfaden für Eltern geschrieben wurde, in dem die Unterschiede in den Strukturen der Kampfkünste erläutert werden und in welchem beschrieben ist, was in welcher Kampfkunst als normal gilt und ab welchem Punkt Obacht geboten ist?
Falls sich jemand mal die Arbeit gemacht hat, wäre es nett wenn ich den link oder den Text bekommen könnte.

Dawn
Das folgende empfinde ich als ziehmlich hilfreich:

Wie finde ich eine gute Schule?
__________________
Danke und Gruß, René
"[...] but to express oneself honestly, not lying to oneself, to express myself honestly, that, my friend, is very hard to do.”
  #81  
Alt 29-07-2004, 15:23
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Neueste Meldungen:

http://www.express.de/servlet/Satell...=1090700920285
  #82  
Alt 29-07-2004, 15:36
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Die Berichterstattung hat bestenfalls B*I*L*D-Zeitungs-Niveau!
  #83  
Alt 29-07-2004, 15:39
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Zitat:
Zitat von panantukan
Die Berichterstattung hat bestenfalls B*I*L*D-Zeitungs-Niveau!
Da muss ich dir recht geben.
  #84  
Alt 29-07-2004, 15:40
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Zitat:
Zitat von panantukan
Die Berichterstattung hat bestenfalls B*I*L*D-Zeitungs-Niveau!
l
Es handelt sich bei der Express um das Kölner Derivat.

Dawn

Geändert von Dawn (29-07-2004 um 15:48 Uhr).
  #85  
Alt 29-07-2004, 15:50
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hmm,

hetzjagt oder was?

http://board.gulli.com/thread/323362



man warnt vor ving chun schulen in denen.....

http://www.leanet.de/dyn/9.asp?CCach...rl=46360%2Easp

ui ui ui

btw.. ob diese geschichte über die landesgrenze hinaus breitgetreten wird? oder nur im deutschsprachigen raum?

seeya

Geändert von Ma Shao-De (29-07-2004 um 16:04 Uhr).
  #86  
Alt 29-07-2004, 20:01
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Vielen Dank an Klaus und Held für den Link, hier mal der gesamte Text:
Zitat:
Jetzt greift ***** auch das SEK an

2. Runde im Skandal um Kölner Kampfsport-Meister

Von PHILIPP J. MECKERT

Kampfsport-Meister (44) ein Sektenführer?

Köln – Der Skandal um Kölns berüchtigten Kampfsport-Lehrer ***** ***** (44): Jetzt schlägt der „Ving Chu“-Großmeister aus Bayenthal zurück. Er vermutet hinter den Vorwürfen, in seiner Akademie eine Sekte aufzubauen und Mitglieder finanziell auszubeuten, ein riesiges Komplott!

Ziel seiner Angriffe: Eine konkurrierende Kampfschule, das Kölner SEK und die Evangelische Kirche. ***** im Zwielicht? EXPRESS stellt die strittigen Punkte gegenüber.

Der Sekten-Vorwurf. Experte Andrew Schäfer von der Evangelischen Kirche hatte in Zeitungen und im ZDF behauptet: „Herr ***** hat eine psychokultähnliche Organisation in einem fortgeschrittenen Versektungsprozess aufgebaut. Er errichtet strenge Hierachien, agiert als guruhafter Führer.“

Allerdings hat Schäfer nie einen Fuß in die 3000 qm-große Ving Chu-„Welt-Akademie“ an der Koblenzer Straße gesetzt. Gegenüber EXPRESS räumt er ein: „Mit ***** ***** persönlich habe ich nicht gesprochen.“ Dienstag meldeten sich beim EXPRESS zahlreiche Anrufer. Ein Mann schimpfte: „Ich habe meine Familie an diesen Mann verloren. Meine Frau und mein Sohn hatten nur noch ***** ***** und Ving Chun im Kopf. Und ich musste zahlen, zahlen, zahlen.“

Der Komplott-Vorwurf. ***** behauptet: „Ein Konkurrenz-Unternehmen trainiert das SEK in Köln. Diese öffentlichen Aufträge wurden jedoch ohne Ausschreibung vergeben.“ Als ***** sich über die Verträge beschwerte, seien von der Konkurrenz verärgerte Aussteiger angesprochen worden, um ***** öffentlich anzuschwärzen. Diese hätten jetzt den Sektenbeauftragten eingeschaltet.

EXPRESS erfuhr, dass in der WTEO-Akademie in der Hohe Straße tatsächlich Beamte von SEK und BGS, aber auch viele andere Polizisten trainierten. Und – wie ein WTEO-Mitarbeiter bestätigt – sogar zusammen mit Mitgliedern der Kölner Türsteher-Szene! Ulrich Rungwerth vom NRW-Innenministerium: „Es gab Verträge zwischen dem Chef Salih Avci und dem SEK.

Dieser bot ein modifiziertes Ving Chun-Training an. Die Verträge sind jedoch vor Jahren aufgelöst worden. Was die Ausschreibung angeht, so steht jedem der Rechtsweg offen, das zu prüfen.“

Der Schlagabtausch ist noch lange nicht zuende. Nun prüft das Innenministerium in Düsseldorf juristische Schritte gegen *****. Dieser präsentiert in seinem Buch „Klassische chinesische Waffen“ einen Stock-Kampf mit einer uniformierten Polizistin.

Dazu heißt es: „Welt-Cheftrainer Sigung-Meister ***** ***** kümmert sich persönlich um die Ausbildung der Polizisten und Spezialkräfte.“ Dazu Innenministeriums-Sprecher Rungwerth: „Wir checken, ob diese Vereinnahmung der Polizisten legal ist. Und ob die Bilder überhaupt gedruckt werden dürfen. Damit ereicht er einen Vertrauensbonus.“

Auch die Kirche greift heute weiter an: In Bonn präsentiert der Sektenbeauftragte diverse Aussteiger, die belastende Aussagen machen wollen.
__________________
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  #87  
Alt 29-07-2004, 20:03
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auch noch dort gefunden:

Zitat:
Sektenführer?
Massive Vorwürfe vom Sektenbeauftragten und ehemaligen Ving-Chun-Kampfsportlern

Von P. MECKERT

Köln – Tödliche Schläge, spektakuläre Tritte: ***** ***** ist ein Großmeister der chinesischen Kampfkunst Ving Chun. Doch diesmal braucht der selbst ernannte „Welt-Cheftrainer“ selbst Rückendeckung: Er muss sich mit einem Rechtsanwalt gegen vernichtende Vorwürfe wehren.
Diese erhebt Pfarrer Andrew Schäfer, Leiter des Sektenreferates der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Herr ***** hat eine psychokultähnliche Organisation in fortgeschrittenem Versektungsprozess aufgebaut. Er errichtet strenge Hierachien, agiert als guruhafter Führer.“

Aussteiger – überwiegend ehemalige Trainer in *****s „A.S.VC“-Zentrale an der Koblenzer Straße in Bayenthal – würden verfolgt und finanziell unter Druck gesetzt. Schäfer: „Ich habe in unseren Beratungsstellen noch nie solch verängstigte Menschen kennen gelernt!“

Die Furcht ist verständlich. Denn hinter ***** steht ein Heer an schlagkräftigen Anhängern: 30.000 Mitglieder in 500 Akademien zählt nach eigenen Angaben die von ihm 1990 gegründete „Ving Chun Connection“. Er selber schätzt, 100.000 Schüler in den Techniken von Angriffs- und Selbstverteidigungstechniken unterrichtet zu haben.

„Er lehrt einen Stil, der äußerst brutal ist“, so Ulrich Rungwerth, Sprecher des Innenministers. „Deshalb kam er auch nie als Trainer für die Polizei in Frage. Auch, wenn er dies äußert.“ EXPRESS fand einen ehemaligen Schüler, der über *****s Methoden auspackt: „Ich weiß, dass er seinen Trainern befahl, in den Umkleiden die Gespräche der Schüler zu belauschen. Er will wissen, was diese denken.“

Weiterer Vorwurf: Sexuelle Ausbeutung. „Es wird genau organisiert, welche Schülerin mit welchem Ausbilder Geschlechtsverkehr hat“, so ein Ex-Schüler im ZDF. Ein Ex-Trainer ergänzt: „Das lief unter dem Deckmantel der Frauenförderung. Es ging darum, mehr Frauen in dieses System zu drängen und abhängig zu machen. Auch mit Sex.“
__________________
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  #88  
Alt 30-07-2004, 17:24
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Den besten hast du vergessen:

Zitat:
Sex und Spitzelbefehle: Die miesen Methoden des Kampfsport-Gurus
Ehemalige Schüler packen aus

Von PHILIPP J. MECKERT


Guru mit Schlagstock? ***** ***** (44).
Foto: *****
Köln/Bonn – Nach den EXPRESS-Enthüllungen über die Sekten-Vorwürfe gegen ***** *****, Leiter der Ving-Chun-„Welt-Akademie“ in Bayenthal, holte jetzt die Evangelische Landeskirche zum großen Schlag aus. Vor den Kameras von WDR und RTL präsentierte sie vier ehemalige Schüler *****s, die Erschreckendes berichteten.
Vorab: Die Kirche glaubt den Berichten der jungen Männer, die *****s „Ving Chun“ in Köln, Bonn und Duisburg lernten und lehrten. Kimon Mantzouridis (28) war als Spitzel tätig: „Ich schrieb Security-Berichte über andere Schüler. Die mussten wir monatlich der Trainingsleitung übergeben.“ Zweck: Gedanken-Überwachung.

Jonathan Hohgrebe (24) hatte Sex auf Befehl: „Wir wurden beauftragt, mit Mädchen eine Beziehung anzufangen. Das wurde bei uns »packen« oder »kassieren« genannt.“ Zweck: Der Sex sollte Mädchen an die Schule binden, da die Frauenquote niedrig war.

Daniel Schmidt (21) sollte „Kritiker“ weich klopfen: „Das waren Leute, die sich den Regeln widersetzten. Da wurde uns befohlen, auch mal ein paar Schläge – etwa in den Unterleib – durchzuziehen.“

Hans Pal Singh (21) sollte die Konkurrenz schwächen: „Wir wurden losgeschickt, die Plakate anderer Schulen abzureißen.“

Erschütternde Aussagen, denen bisher jedoch noch keine einzige Strafanzeige gegen ***** ***** folgte. Der streitet alles als „totalen Quatsch“ ab: „Wem es bei uns nicht gefällt, der kann gehen. Wir sind Kampfsportler und keine Sekte.“

Jetzt erstattete die Kirche Strafanzeige wegen Beleidigung – allerdings gegen unbekannt: Nach einem ZDF-Bericht über ***** tauchten auf einer „Ving Chun“-Homepage diffamierende Porno-Fotos einer Ex- Schülerin auf.

Sie hatte im ZDF gegen ***** ausgesagt. ***** und sein Bonner Trainer Gerd Rütten bestreiten, jemals Nacktfotos von ihr besessen zu haben.

Geändert von Held (30-07-2004 um 17:26 Uhr).
  #89  
Alt 31-07-2004, 13:21
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Neueste Meldungen:

Zitat:
Kampfsportlehrer mit Gottesanspruch
Aussteiger und Sektenexperten erheben schwere Vorwürfe gegen den Kölner Ving-Chun-Meister ***** *****: Er soll ein totalitäres System aufgebaut haben, das SchülerInnen psychisch bricht und dann finanziell ausbeutet
DÜSSELDORF taz Der Weg zur Schule machte Johanna M. jahrelang Angst. Hinter jeder Ecke vermutete die 14-Jährige die kräftigeren Mädchen aus ihrer Klasse, die über ihre dünnen Beine spotteten und sie schon mehrmals in der Mülltonne eingesperrt hatten. "Ving Chun - Selbstverteidigungskurse für Mädchen" las ihre Mutter eines Tages in der Zeitung. Und dass diese Kurse bei Ving-Chun-Meister ***** ***** Körper und Selbstbewusstsein stärken. "Genau das Richtige für mich", sagt die 28-Jährige heute. "Ich sollte dort endlich stark werden." Sie lacht gepresst, 14 Jahre später schaut sie alle fünf Minuten nervös über ihre Schulter.

"Die Ving-Chun Akademie hat mich psychisch völlig zerstört", sagt sie. "Ich habe das viel zu spät bemerkt." Dabei hat sich ihr Leben durch ***** ***** beinahe sofort verändert. "Du machst das richtig gut, haben sie mir gesagt. Bleib unbedingt da dran." Plötzlich hatte sie das, wovon sie immer geträumt hatte: Eine Clique, ein die Tage füllendes Hobby und ein großes Vorbild: ***** *****. "Wenn er spricht, schweigen alle ehrfürchtig", erzählt sie. "Sein Wort ist Gesetz". Und das gilt nicht nur im Ving-Chun, erfährt Johanna schnell. "Meine Ausbilder wussten alles über mich: Mit wem ich mich nach der Schule treffe, dass ich gerne Theater spiele, welche Bücher ich lese", sagt sie. Sie werfen ihr vor, ihre Karriere in der Akademie aufs Spiel zu setzen. Sie will ihr neues Leben nicht verlieren. Deshalb wohnt sie zeitweilig ganz im Zentrum, arbeitet für Essen und Kleidung, "Tag und Nacht" wie sie sagt. Freundschaften und Liebesbeziehungen unterhält sie nur mit anderen VC-Mitarbeitern. "Mir wurde deutlich gemacht, dass ***** ***** über sämtliche Details meines Lebens Bescheid weiß, auch über die sexuellen", sagt Johanna M.. "Immer hatte ich Angst, etwas falsch zu machen. Und bis heute fühle ich mich verfolgt."

So geht es nicht nur ihr. "***** ***** hat hier etwas sektenähnliches aufgebaut", sagt der Sektenexperte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Andrew Schäfer. Er betreut Dutzende ehemalige ***** *****-SchülerInnen, alle werden von starken Angstzuständen geplagt. "Es gibt eine steile Hierarchie mit Herrn ***** als guruhaften Führer an der Spitze", sagt Schäfer. "Er kontrolliert durch so genannte Security-Berichte akribisch jedes Mitglied, viele berichten mir, systematisch manipuliert worden zu sein." Bei diesen Manipulationen ging es eigentlich immer um Geld. "Nach dem Training, wenn sie müde und ausgepowert waren, wurden die Mitarbeiter und Schüler zur Seite genommen und stundenlang überredet, Blanko-Verträge zu unterschreiben", beschreibt der Pfarrer die Erlebnisse seiner KlientInnen. "Und dann schuldeten sie ***** ***** tausende Euro und waren so umso abhängiger."

***** ***** will gegenüber der taz dazu keine Stellung nehmen. "Nicht, weil wir etwas zu verbergen haben", sagt sein Rechtsanwalt. "Sondern weil es dann ja doch verdreht wird." Eigentlich ist ***** nämlich überhaupt nicht öffentlichkeitsscheu. Er tritt häufig in Talkshows auf, berichtet gerne über seine Erfolgsstory: Mehr als 100.000 Schüler soll er schon unterrichtet haben, seine Schulen stehen überall in Europa.

"Wenn ich rede, hat nicht einmal Gott sein Maul aufzumachen", hat er einmal zu Johanna M. gesagt. Sie macht inzwischen eine Psychotherapie.

MIRIAM BUNJES

Geändert von Held (31-07-2004 um 14:13 Uhr).
  #90  
Alt 06-08-2004, 16:27
Benutzerbild von Alfons Heck
Global Moderator
Kampfkunst: Jin Jung Kwan Hapkido
 
Registrierungsdatum: 19.12.2001
Ort: FFM, Hessen
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Beiträge: 3.825
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