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  #31  
Alt 17-06-2005, 13:54
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@ Mister Little

nun dann wäre es sinnvoller dein training auf distanz mehr zugestalten so das du dein distanzgefühl verstärkst. Mehr mit frontkicks arbeiten am besten wäre es natürlich die universallösung einzusetzen

Trainiere dein auge das ist ganz wichtig !!
lass dich immer angreifen erstmal um dein auge und reflexe zu trainieren.


Lieben Gruß
WTgülüm
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  #32  
Alt 17-06-2005, 14:43
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Soetwas habe ich niemals behauptet.
Wing Chun ist nur das effektivste mir bekannte System.
Und seine Prinzipien sind den anderen mir bekannten Systemen überlegen. *1
Trotzdem bin ich überzeugt, dass zum Beispiel Thaiboxen aufgrund der kampfbezogeneren Ausbildung eher die Verteidigungsfähigkeiten steigert, als WT oder WC.

PS. Wenn du aufmerksamer gelesen hättest, hättest du erkannt, dass sich meine Taktik sogar mit Deiner deckt.

*1
Im Wing Chun wird nicht kategorisch auf die jeweils wahrgenommenen Angriffe hin agiert (wenn Du du so schlägst, blocke ich so...) sondern richtungsspezifisch reagiert. Und dieses universelle System ist in sich geschlossen und bietet für jede erdenkliche Bewegung eine ökonomisch sinnvolle (und zusammenhängende!) Lösung.
Diese Tatsache macht aber noch Niemanden zum Superman. Ich habe schon mehrmals versucht Dir das zu erklären. Deutlicher kann ich mich leider nicht ausdrücken.

Geändert von TheOneAndOnly (17-06-2005 um 20:49 Uhr).
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  #33  
Alt 17-06-2005, 18:02
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Wenn Dein Gegner schnelle Haken schlagen kann ... dann versuch es mit einer "Fak-Sau"-Abwehr und wende Dich gleichzeitig mit seiner Haken-Bewegung heraus (drücke/führe seinen Schlagarm dabei nach unten, damit er das Gleichgewicht verliert), dabei solltest Du aber auch sofort mit Deiner zweiten Hand, die freie Schlaghand Deines Gegners kontrollieren ... denn wenn Du einen Haken erfolgreich abgewehrt hast, wird Dein Gegner sofort den nächsten schlagen ...

Gerade Boxer sind sehr schnell mit den Armen ... weil sie das ja auch den ganzen Tag trainieren ... daher niemals unterschätzen ... "Fak-Sau" und Wendung sowie gleichzeitige Kontrolle der freien Schlaghand, dann reingehen mit Ellbogenschlag oder Kniestoß ... ggf. Kopfstoß machen ...
oder zu den Kettenfäusten ansetzen.

Du kannst natürlich den "Fak-Sau" und die Wendung mit einem gleichzeitigen Vertikalfauststoß machen ... um sofort zu treffen und die zweite mögliche Schlagbewegung des Gegners im Ansatz zu stoppen ... dafür brauchst Du jedoch gutes "Timing".
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  #34  
Alt 17-06-2005, 20:03
Benutzerbild von Lars´n Roll
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Zitat:
Zitat von TheOneAndOnly
Im Wing Chun wird nicht kategorisch auf die jeweils wahrgenommenen Angriffe hin agiert (wenn Du du so schlägst, blocke ich so...) sondern richtungsspezifisch reagiert.
Jaja, blabla blub... gilt für jedes andere System auch (z.B Karate) und Du blickst das bloß ned, weil Du keine Ahnung hast.
Habe ich und haben andere Dir schon mehrfach gesagt, aber Du hast irgendwie Schwierigkeiten, Dir das zu merken...
Who cares...

Nix für Ungut, bist bestimmt trotzdem ein ganz lieber...

MfG Lars
__________________
Rock´n Roll above all !
Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #35  
Alt 17-06-2005, 21:07
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Zitat:
Zitat von TheOneAndOnly
...
Im Wing Chun wird nicht kategorisch auf die jeweils wahrgenommenen Angriffe hin agiert (wenn Du du so schlägst, dann blocke ich so...) ...
Interessant....Nur leider widerspricht das Posting unter Deinem der eben zitierten Aussage, da anscheinend im *ing *un das gleiche "wenn-dann"-Denken vorherrscht.

Zitat:
Zitat von LastSamurai
...
Wenn Dein Gegner schnelle Haken schlagen kann ... dann versuch es mit einer "Fak-Sau"-Abwehr und wende Dich gleichzeitig mit seiner Haken-Bewegung heraus (drücke/führe seinen Schlagarm dabei nach unten, damit er das Gleichgewicht verliert)
__________________
If everything seems under control, you're just not going fast enough.
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  #36  
Alt 17-06-2005, 21:37
Benutzerbild von TheOneAndOnly
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Zitat:
Zitat von Ezekiel
Interessant....Nur leider widerspricht das Posting unter Deinem der eben zitierten Aussage, da anscheinend im *ing *un das gleiche "wenn-dann"-Denken vorherrscht.
Es gibt universelle Vorgehensweisen. Das von mir erwähnte Reagieren entsteht nach der Kontaktherstellung (siehe PN). Bei einem Boxer ist es z.B: auf Grund der hohen Schlagfrequenz nicht so einfach, den entsprechenden Kontakt erst einmal herzustellen.
Deshalb ist es sinnvoller, sich aus dem Angriff herauszubewegen ... und selbst mit Fauststößenserien (die zugleich auch eine Abwehr sind...) in den Infight überzugehen (wo man mit Ellenbogen/Knietechniken den Gegner finishen kann)...

______________________


Geändert von TheOneAndOnly (19-06-2005 um 02:48 Uhr).
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  #37  
Alt 17-06-2005, 23:22
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Cool

Zitat:
Zitat von Ezekiel
Interessant....Nur leider widerspricht das Posting unter Deinem der eben zitierten Aussage, da anscheinend im *ing *un das gleiche "wenn-dann"-Denken vorherrscht.
Das "wenn-dann"-Denken herrscht glaube ich in fast jeder KK vor ...

Es geht eben darum diese Sachen im Training soweit zu automatisieren, dass Du dann im Kampf situationsbedingt das richtige tust ... ohne zu überlegen ... was muss ich jetzt tun ... denn diese Zeit wirst Du nicht haben ... da musst Du nur noch reagieren ... und je nachdem wie Du trainiert hast reagierst Du richtig oder falsch ...

Nur ist eben im WT eben so, dass Du auf Grund des hergestellten Kontakts mit den gegnerischen Armen die Absichten des Gegners erfühlen kannst und dann automatisch mit der entsprechenden Antwort reagierst ... im Gegensatz zum rein optischen Erkennen, dass in vielen anderen KKs vorherrscht ... hast Du ein schlechtes Auge, gibts was auf die Mütze ...

Im WT gibt es viele Möglichkeiten zu reagieren, was dem WTler ein gewisse Flexibilität verleiht ... im Gegensatz zu "wenn er so angreift muss ich immer so reagieren", was auch in vielen anderen KKs vorherrscht ... deshalb habe ich ja bei der "Hakenabwehrfrage" auch zwei Möglichkeiten beschrieben ...

Man kann nicht sagen nur das ist richtig ... was richtig ist diktiert Dir die gegebene Situation ... nur musst Du die Freiheit haben, Dich nicht nur eingleisig bewegen zu können ... ob Du das dann auch umsetzen kannst,
ist eine Frage wie oft und wie hart und wie diszipliniert Du geübt und trainiert hast ...

So what ...
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  #38  
Alt 18-06-2005, 11:14
Benutzerbild von Mister Little
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Zitat:
Zitat von LastSamurai
Du kannst natürlich den "Fak-Sau" und die Wendung mit einem gleichzeitigen Vertikalfauststoß machen ... um sofort zu treffen und die zweite mögliche Schlagbewegung des Gegners im Ansatz zu stoppen ... dafür brauchst Du jedoch gutes "Timing".
Ich glaub das sagt mir am ehesten zu. Ich habe auch mit einem gesparrt, der mit den Armen einfach nur rum gerudert hat, da würde das leider nicht gehen.
Gruß
Mister Little
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  #39  
Alt 28-06-2005, 08:43
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Meiner Erfahrung nach nützen KFS im Sparring recht wenig. Das macht dich immer offen für Angriffe. Bedenke auch, dass die Chance besteht, dass ein halbwegs ordentlicher Boxer ausweichen könnte und dir einen Konter z.B. in die Rippen schlägt. Versuch eher zu gucken, wann er seine Deckung aufmacht und finde seine Schwächen heraus. Dann kannst du geziehlter reingehen und bist nicht so offen.
Sind nur meine bescheidenen Einfälle
Wünsch dir viel Glück beim herausprobieren.
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  #40  
Alt 28-06-2005, 12:40
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Oft sieht man das bei niedrigeren SG im Training. Beide machen KFS was in einem wilden Fäusteschwingen endet. Hat wohl jeder WT Anfänger schon hinter sich - ich auch :-) (nur allgemein gesprochen - ich weiß ja nicht wie weit Du bist)

Leung Ting nennt die Körpermitte auch die Zone des Todes.
Aus der mußt Du raus! Einen Gegner frontal anzugreifen kann auch mit KFS nur in Auge gehen - außer Dein Gegner ist extrem statisch - was er in Deinem Fall ja nicht zu sein scheint. Er sucht sich Deine Lücke über die Außen, denn die KFS greifen ja zentral an.

Ich sehe drei Möglichkeiten:
a) baller 1-2 KFS auch auf den Haken
ob dass dann wirklich mit der Faust ist, oder mit dem Faustrücken, oder dem Unterarm... scheißegal, hau den anfliegenden Arm in Deinem Rhytmus Deiner KFS einfach weg.
b) Geh aus der Todeszone raus. Stell Dich seitlich zum Gegner.
c) wie ein Vorredner schon schrieb - nicht in der Luft wedeln. Scheinbar fühlt sich der Gegner nicht bedrängt genug um noch einen Haken schlagen zu können. Arme schön tief halten und die Kraft aus den Ellenbogen einsetzen. Vorwärtsschritte machen, nicht vor dem Gegner stehen bleiben. BEDRÄNGEN!
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  #41  
Alt 28-06-2005, 12:44
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Zitat:
Zitat von TheOneAndOnly
Diese Tatsache macht aber noch Niemanden zum Superman. Ich habe schon mehrmals versucht Dir das zu erklären. Deutlicher kann ich mich leider nicht ausdrücken.
Wie wäre es damit. Ein System ist nur so gut wie der Kämpfer der es anwendet.
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  #42  
Alt 04-07-2005, 00:12
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll
(rin in den clinch!!!Knie in die Rippen, usw...)
Sorry, dass ich nicht auf die ursprüngliche Frage eingehe - aber hier steht gerade etwas wa ich schon seit längerem wissen möchte.

Meine Frage lautet also: Warum das Knie in die Rippen? Bislang habe ich bei Wettkämpfen noch nie beobachten könne, dass dabei viel herauskommt (Habe sie aber auch noch nie selber bekommen ). Ich frage deshalb, weil ich beim WT gelernt habe, kurze - sehr schnelle Kniestöße gegen die Innen- und Außenseite der Oberschenkel zu machen - hierbei wird der Fuß nur mit den Hacken vom Boden abgehoben. Tut auch S*****- Weh.
Beim K1 habe ich dann letztlich den Thailäder (komme nicht auf den Namen) gesehen der im viertel-Finale stand und gegen Musaschi verloren hat, der hat das dann in einer kurzen Sequenz dann doch genauso gemacht (also die Oberschenkel angegriffen). Dürft Ihrdas im MT nicht machen? Es hat doch auch den Vorteil, dass man die Beine nicht ganz so hoch heben muss und daher das Gleichgewicht besser halten kann.
Wie gesagt - das ist keine Kritik - es interessiert mich nur brennend.

@Mr. Little - ich verstehe einfach nicht wie er Haken schlagen kann, während Du NAH an ihm dran bist und KFS-schlägst. Außerdem verstehe ich nicht warum du NAH bist und KFS schlägst - ist doch wirklich Knie/Ellenbogen-Distanz.

Außerdem - wenn Du seine Arme nicht kreutzen kannst, weil er seine Hände immer wieder sofort zurückzieht - warum nimmst du dann nicht den freien Weg (Hände nicht da = Deckung nicht da)?
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  #43  
Alt 04-07-2005, 07:47
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Ist das Thema noch aktuell?

Zitat:
Zitat von 17x17
[...]
Außerdem - wenn Du seine Arme nicht kreutzen kannst, weil er seine Hände immer wieder sofort zurückzieht - warum nimmst du dann nicht den freien Weg (Hände nicht da = Deckung nicht da)?
Einfacher gesagt als getan?

Könntest Dir vielleicht mal von hier was abschauen. Das "Anlocken" des Angriffs könnte z.B. eine Biu Sao sein. Sobald Kontakt besteht, kannst Du dir ja in "typischer" Wing Chun Manier den Weg mit Pak/Lap freiräumen bis Du schlagen kannst (wie immer keine Erfolgsgarantie ).
__________________
"With or without religion, you would have good people doing good things and evil people doing evil things. But for good people to do evil things, that takes religion."
~ Steven Weinberg
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  #44  
Alt 04-07-2005, 09:09
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Zitat:
Zitat von 17x17
@Mr. Little - ich verstehe einfach nicht wie er Haken schlagen kann, während Du NAH an ihm dran bist und KFS-schlägst. Außerdem verstehe ich nicht warum du NAH bist und KFS schlägst - ist doch wirklich Knie/Ellenbogen-Distanz.
Also wie gesagt, ich bin noch relativer Anfänger, oder frischer Fortgeschrittener, wie man will
Die Kfs habe ich zum überbrücken geschlagen, alsoi nicht im direkten Infight. Er hat mich immer getroffen als ich von der weiten in die nahe Distanz wollte, also als wir genau in der Schlagdistanz waren. Im Infight habe ich dann weniger KFS gemacht, sondern in nah gehalten und kurze Schläge zu Körper und Kopf. Wir machen im Sparring wie gesagt nur Faustschläge.
Zitat:
Zitat von 17x17
Außerdem - wenn Du seine Arme nicht kreutzen kannst, weil er seine Hände immer wieder sofort zurückzieht - warum nimmst du dann nicht den freien Weg (Hände nicht da = Deckung nicht da)?
So einfach ist das nicht. Wenn die Linke zurück geht, kam gerade die Rechte, und umgekehrt. In dieser 1/10 Sekunde konnte ich nicht so schnell reagieren
Beim nächsten Sparring werde ich all die hier erwähnten Tipps mal ausprobieren
Schönen Tag
Mister Little
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  #45  
Alt 04-07-2005, 10:06
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Standard Kfs

Kettenfauststöße als Angriff oder auch nur zur Überbrückung funktionieren höchstens gegen Gegner, die sowas noch nie gesehen haben. Ein durchschnittlicher Boxer, der sich durch KFS nicht aus der Ruhe bringen läßt, wird dieses eiskalt auskontern.
__________________
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