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  #1  
Alt 16-01-2009, 13:04
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Thaitsun
 
Registrierungsdatum: 23.06.2007
Beiträge: 315
Standard VT als Breitensport?

Hallo zusammen!
Mir ist aufgefallen, das viele VT Vertreter der Meinung sind, das wirklich alles nur auf den Kampf für die Wirklichkeit ausgerichtet ist. Ich bezweifle, das diese Sichtweise bestand haben kann und möchte dies auch begründen.
In einem reglementierten Sport wie Boxen, Kickboxen, Thaiboxen etc. kann man diesen Duellkampf perfektionieren, da es den sportlichen Vergleich unter Regeln gibt. Man lernt Regeln einzuhalten, sich durchzusetzen, etc. Alles Dinge die einen im Leben weiterbringen. Man lernt auch, das in der Welt ausserhalb des Trainings nicht jeder umgehauen werden soll, der einen nur irgendwie schief anschaut. Auch Leute die sich im Leben nicht so richtig durchsetzen können, entwickeln durch ein gutes Kampfsporttraining wieder Power zu entwickeln. Wahrscheinlich ist das VT auch gut dazu geeignet einen Duellkampf zu bestreiten. Der Anspruch ist jedoch der reale Kampf ohne Regeln.
Unter diesen Voraussetzung wurden die kampfkünste ja auch entwickelt. Man hat gelernt seinen ***** zu retten. Der Knackpunkt ist jedoch, das es früher ganz andere Grundvoraussetzungen gab. Nicht jeder Affe in der Stadt ist mit ner Schusswaffe rumgelaufen, es gab nicht diese Gesetze und Regeln wie es sie heute gibt. Was soll man denn dem 16jährigen der in nach der Schule erpresst wird empfehlen. Siu Nim Tao, hart zuschlagen usw. Oder sollte der jenige seinen ***** vielleicht so retten, wie man das heute tun sollte. Seinen Eltern bescheid sagen, zur Polizei gehen, den Lehrern bescheid sagen. Ausserdem behauptet man von Seiten des VT, das man sich mit dem regellosen Kampf auseinandersetzt. Wie sieht denn heute in den meisten Städten der regellose Kampf aus. Messer etc. sind doch das mindeste, was jeder Supergangster heute so bei sich trägt. Also wenn man schon behauptet auf so etwas zu trainieren, wie dafür wofür es entwickelt wurde, dann muss man sich heute auch mit anderen Dingen beschäftigen wie im alten China. Es ist nicht mehr zeitgemäß.
Man spricht davon, das alles nur zum Kämpfen ist, für nichts anderes. Alles was keinen direkten Zusammenhang zum Kämpfen hat, sollte nicht...bla, bla, bla. Das alles macht nur Sinn, wenn man von einem Duellkampf spricht, wo man die Regeln selber bestimmen könnte.
Mir fehlt einfach der Bezug zur Realität. Nur echte Kämpfer sollten sich mit VT beschäftigen usw. Warum kann nicht der Normalo sich aus VT Sicht mit wing chun beschäftigen. So lange jeder auf seiner persönlichen Skala ein paar Stufen weiter kommt, sollte das reichen.
Meiner Meinung nach sollte im wing chun training ein Bezug zum Kampf vorhanden sein, aber auch nicht mehr. Den echten und totalen Kampf findet man mit Sicherheit auch nicht im VT Training.
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  #2  
Alt 16-01-2009, 13:10
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: LYWC
 
Registrierungsdatum: 28.08.2001
Ort: Aix en Provence
Alter: 41
Beiträge: 2.595
Standard

Zitat:
Zitat von ThaiTsun Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!
Mir ist aufgefallen, das viele VT Vertreter der Meinung sind, das wirklich alles nur auf den Kampf für die Wirklichkeit ausgerichtet ist. Ich bezweifle, das diese Sichtweise bestand haben kann und möchte dies auch begründen.
In einem reglementierten Sport wie Boxen, Kickboxen, Thaiboxen etc. kann man diesen Duellkampf perfektionieren, da es den sportlichen Vergleich unter Regeln gibt. Man lernt Regeln einzuhalten, sich durchzusetzen, etc. Alles Dinge die einen im Leben weiterbringen. Man lernt auch, das in der Welt ausserhalb des Trainings nicht jeder umgehauen werden soll, der einen nur irgendwie schief anschaut. Auch Leute die sich im Leben nicht so richtig durchsetzen können, entwickeln durch ein gutes Kampfsporttraining wieder Power zu entwickeln. Wahrscheinlich ist das VT auch gut dazu geeignet einen Duellkampf zu bestreiten. Der Anspruch ist jedoch der reale Kampf ohne Regeln.
Unter diesen Voraussetzung wurden die kampfkünste ja auch entwickelt. Man hat gelernt seinen ***** zu retten. Der Knackpunkt ist jedoch, das es früher ganz andere Grundvoraussetzungen gab. Nicht jeder Affe in der Stadt ist mit ner Schusswaffe rumgelaufen, es gab nicht diese Gesetze und Regeln wie es sie heute gibt. Was soll man denn dem 16jährigen der in nach der Schule erpresst wird empfehlen. Siu Nim Tao, hart zuschlagen usw. Oder sollte der jenige seinen ***** vielleicht so retten, wie man das heute tun sollte. Seinen Eltern bescheid sagen, zur Polizei gehen, den Lehrern bescheid sagen. Ausserdem behauptet man von Seiten des VT, das man sich mit dem regellosen Kampf auseinandersetzt. Wie sieht denn heute in den meisten Städten der regellose Kampf aus. Messer etc. sind doch das mindeste, was jeder Supergangster heute so bei sich trägt. Also wenn man schon behauptet auf so etwas zu trainieren, wie dafür wofür es entwickelt wurde, dann muss man sich heute auch mit anderen Dingen beschäftigen wie im alten China. Es ist nicht mehr zeitgemäß.
Man spricht davon, das alles nur zum Kämpfen ist, für nichts anderes. Alles was keinen direkten Zusammenhang zum Kämpfen hat, sollte nicht...bla, bla, bla. Das alles macht nur Sinn, wenn man von einem Duellkampf spricht, wo man die Regeln selber bestimmen könnte.
Mir fehlt einfach der Bezug zur Realität. Nur echte Kämpfer sollten sich mit VT beschäftigen usw. Warum kann nicht der Normalo sich aus VT Sicht mit wing chun beschäftigen. So lange jeder auf seiner persönlichen Skala ein paar Stufen weiter kommt, sollte das reichen.
Meiner Meinung nach sollte im wing chun training ein Bezug zum Kampf vorhanden sein, aber auch nicht mehr. Den echten und totalen Kampf findet man mit Sicherheit auch nicht im VT Training.
Da hast was aber völlig falsch verstanden, Du VollProfi-Teilzeit-Laie.
Der Kampf hat im VT solch einen hohen Stellenwert, er wird sogar ins Schreiben in Foren übertragen. Selbst auf eine normale Frage wird die Antwort ein Gegenangriff, der Intelligenz und Interentpresenz hinterfragt.

gruss

domme
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  #3  
Alt 16-01-2009, 13:13
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Thaitsun
 
Registrierungsdatum: 23.06.2007
Beiträge: 315
Standard

genau so sieht das resultat einer solchen denke halat aus.
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  #4  
Alt 16-01-2009, 13:13
Benutzerbild von Primo
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: FULL CONTACT BACKYARD BOOGALOO
 
Registrierungsdatum: 28.03.2005
Ort: Sometimes in a Jungle !
Beiträge: 6.165
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@ ThaiTsun

Da wirste wohl keine plausiblen Antworten drauf bekommen.

Hab auch schon mal gefragt warums keine *ing *un Boxwettkämpfe gibt , kam aber nix bei rum !

Gruss
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  #5  
Alt 16-01-2009, 13:19
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
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Alter: 40
Beiträge: 10.487
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Zitat:
Zitat von Primo Beitrag anzeigen
@ ThaiTsun

Da wirste wohl keine plausiblen Antworten drauf bekommen.

Hab auch schon mal gefragt warums keine *ing *un Boxwettkämpfe gibt , kam aber nix bei rum !

Gruss
Weil es defensive System sind. d.h. die lauern auf den Angriff und
können erst dann, wenn der andere sich dabei öffnet und in eine instabile Position begibt agieren.
Wenn man nun 2 Vertreter eines defensiven Systems in den Wettkampf schickt, würden die sich die ganze Zeit nur blöd anschauen und warten, dass einer dann doch was Systemfremdes macht und etwas Angriffsähnliches produziert. Da jeder weiß worauf der andere lauert wir er sich das verkneifen und dann macht ein Wettbewerb keinen Spaß.
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  #6  
Alt 16-01-2009, 13:29
Benutzerbild von Straight
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Kampfkunst: BJJ | Boxen | Submission Grappling
 
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Zitat:
Zitat von ThaiTsun Beitrag anzeigen
Hallo zusammen!
Mir ist aufgefallen, das viele VT Vertreter der Meinung sind, das wirklich alles nur auf den Kampf für die Wirklichkeit ausgerichtet ist. Ich bezweifle, das diese Sichtweise bestand haben kann und möchte dies auch begründen.
In einem reglementierten Sport wie Boxen, Kickboxen, Thaiboxen etc. kann man diesen Duellkampf perfektionieren, da es den sportlichen Vergleich unter Regeln gibt. Man lernt Regeln einzuhalten, sich durchzusetzen, etc. Alles Dinge die einen im Leben weiterbringen. Man lernt auch, das in der Welt ausserhalb des Trainings nicht jeder umgehauen werden soll, der einen nur irgendwie schief anschaut. Auch Leute die sich im Leben nicht so richtig durchsetzen können, entwickeln durch ein gutes Kampfsporttraining wieder Power zu entwickeln. Wahrscheinlich ist das VT auch gut dazu geeignet einen Duellkampf zu bestreiten. Der Anspruch ist jedoch der reale Kampf ohne Regeln.
Unter diesen Voraussetzung wurden die kampfkünste ja auch entwickelt. Man hat gelernt seinen ***** zu retten. Der Knackpunkt ist jedoch, das es früher ganz andere Grundvoraussetzungen gab. Nicht jeder Affe in der Stadt ist mit ner Schusswaffe rumgelaufen, es gab nicht diese Gesetze und Regeln wie es sie heute gibt. Was soll man denn dem 16jährigen der in nach der Schule erpresst wird empfehlen. Siu Nim Tao, hart zuschlagen usw. Oder sollte der jenige seinen ***** vielleicht so retten, wie man das heute tun sollte. Seinen Eltern bescheid sagen, zur Polizei gehen, den Lehrern bescheid sagen. Ausserdem behauptet man von Seiten des VT, das man sich mit dem regellosen Kampf auseinandersetzt. Wie sieht denn heute in den meisten Städten der regellose Kampf aus. Messer etc. sind doch das mindeste, was jeder Supergangster heute so bei sich trägt. Also wenn man schon behauptet auf so etwas zu trainieren, wie dafür wofür es entwickelt wurde, dann muss man sich heute auch mit anderen Dingen beschäftigen wie im alten China. Es ist nicht mehr zeitgemäß.
Man spricht davon, das alles nur zum Kämpfen ist, für nichts anderes. Alles was keinen direkten Zusammenhang zum Kämpfen hat, sollte nicht...bla, bla, bla. Das alles macht nur Sinn, wenn man von einem Duellkampf spricht, wo man die Regeln selber bestimmen könnte.
Mir fehlt einfach der Bezug zur Realität. Nur echte Kämpfer sollten sich mit VT beschäftigen usw. Warum kann nicht der Normalo sich aus VT Sicht mit wing chun beschäftigen. So lange jeder auf seiner persönlichen Skala ein paar Stufen weiter kommt, sollte das reichen.
Meiner Meinung nach sollte im wing chun training ein Bezug zum Kampf vorhanden sein, aber auch nicht mehr. Den echten und totalen Kampf findet man mit Sicherheit auch nicht im VT Training.
VT wird nirgends als Allheilmittel verkauft oder propagiert den Kampf gegen mehrere Gegner, Messerabwehr oder gar mehrere bewaffnete Gegner, nach erreichen eines bestimmten Schülergrades. Das Angebot ist ganz klar

-klassisches Ving Tsun ohne Schnörkel (damit meine ich zusätzliche Produkte oder Verschlimmbesserungen)

So stellt sich mir die Situation zumindest dar. Ich bekomme genau das was ich wollte, was ja keine Selbstverständlichkeit am KK Markt ist. Ich kann also 3/4 deines kompletten Beitrages nicht nachvollziehen.

Wenn ein Klitschko, Fedor oder Schiltt mit einem Messer angefallen wird oder von einer bewaffneten Gruppe, dann ist das Schicksal, mehr nicht. Ich verstehe auch diesen Rückschluss deinerseits nicht.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die VT Gemeinde zu Daumen mal Pi 97 % aus erwachsenen Männern besteht, denen daran gelegen ist ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Jeder hat ein eigennütziges Interesse daran, dass sein Partner alsbald zu einem ernstzunehmenden Trainingspartner wird. Wird dieser Schritt von Neulingen nicht vollzogen, verlieren sie selbst schnell die Lust daran. Kinder, Jugendliche, aber auch (sorry) eine Gruppe mit einem zu hohen Frauenanteil wäre dem Fortschritt des einzelnen nur im Weg. Die Frage ist, will ich mit jemandem trainieren, den es eigentlich gar nicht oder nur ein bisschen alle paar Monate interessiert?

Dadurch, dass ein Großteil der VT Trainer ihre Schule neben dem Normalen Beruf aus Leidenschaft betreiben, gibt es auch gar kein Interesse an einer leistungsmindernden Zusammenstellung der Gruppe oder an Produktdiversifikation. Ein Unternehmer hat da schon ganz andere Rahmenbedingungen ...dort gilt die Rechnung "je mehr Kunden desto besser".
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  #7  
Alt 16-01-2009, 13:29
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Ving Tsun
 
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Beiträge: 1.246
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Zitat:
Zitat von Franz Beitrag anzeigen
Weil es defensive System sind. d.h. die lauern auf den Angriff und
können erst dann, wenn der andere sich dabei öffnet und in eine instabile Position begibt agieren.
Wenn man nun 2 Vertreter eines defensiven Systems in den Wettkampf schickt, würden die sich die ganze Zeit nur blöd anschauen und warten, dass einer dann doch was Systemfremdes macht und etwas Angriffsähnliches produziert. Da jeder weiß worauf der andere lauert wir er sich das verkneifen und dann macht ein Wettbewerb keinen Spaß.
Also für VingTsun taugt diese Antwort überhaupt nicht..
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  #8  
Alt 16-01-2009, 13:36
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Wie sieht denn ein typischer Erstschlag im VT aus ?
__________________
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  #9  
Alt 16-01-2009, 13:40
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Kampfkunst: -
 
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@ThaiTsun

Problem bei deiner, durchaus interessanten, "Ausarbeitung" ist m.M.n. folgender:

Die Grundvoraussetzungen haben sich eben nicht derart geändert, dass irgendwelche Veränderungen/Ergänzungen am VT durchgeführt werden müssten. Die Konfrontation bleibt, mehr oder weniger() immer die gleiche. Aufs wesentliche reduziert bedeutet das Mensch gegen Mensch! Nicht mehr und nicht weniger! Und solange dem Menschen kein 3. Arm oder kein 3. Bein wächst bleibt diese Tatsache betehen.

Das was du beschreibst sind variable Faktoren, denen nicht so viel beachtung geschenkt werden sollte. Klar, wenn ich mich als Kampfsportler rudimentär mit der Gesetzeslage im meinem Heimatland auskenne ist das schon schön und gut. Was habe ich denn von diesem Wissen, wenn ich aber nicht in meinem Heimatland bin?
Es ist sicher auch richtig und wichtig zu wissen, dass in vielen Großstädten dieser Welt die Gewaltbereitschaft und die "Bewaffnung" Jugendlicher immer weiter zugenommen hat, aber was habe ich von dem Wissen, wenn ich mich in einer Dorfschlägerei in Soest/Ostönnnen () befinde?

Gedankenspielerei, mehr ist das nicht. Am besten noch franz. Parkour mit einbauen, falls mal eine Flucht nötig ist, da habe ich dann aber im Ring herzlich wenig von...

Mal abgesehen davon ist jeder Kampf real, ob nun im Ring oder auf der Straße.

MfG
__________________
"We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle
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  #10  
Alt 16-01-2009, 13:44
Benutzerbild von Straight
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Kampfkunst: BJJ | Boxen | Submission Grappling
 
Registrierungsdatum: 03.09.2007
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Zitat:
Zitat von Primo Beitrag anzeigen
@ ThaiTsun

Da wirste wohl keine plausiblen Antworten drauf bekommen.

Hab auch schon mal gefragt warums keine *ing *un Boxwettkämpfe gibt , kam aber nix bei rum !

Gruss
Wer kann das schon so genau sagen...

-Geschichtlicher Kontext (relativ "junges" System)
-Schlagkraft respektive -wirkung mit Handschuhen (man gibt de facto etwas Schlagkraft zugunsten eines höheren Schutzgrades auf ... sehr allgemein formuliert) Bareknuckle Boxen sah vermutlich auch anders aus als unsere heutigen Weltmeisterschaftskämpfe.
-unterschiedliche Präferenzen der Ausübenden (Wenn man Wettkämpfe bestreiten wollen würde, wäre man vielleicht ganz stilunabhängig und ohne werten zu wollen zum Boxen oder MT gegangen)
-Vielleicht sind *ing *ung Systeme der vielen vielen Meister auch so fernab der Realität, dass ein Kampf auf der Straße oder im Ring damit undenkbar ist.

Die Wahrheit liegt vielleicht irgendwo dazwischen oder auch nicht ... wer weiss.
Ob man nur etwas drauf hat oder über Kampfgeist verfügt, wenn man regelmäßig in den Ring steigt, ist einen eigenen Thread wert.
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  #11  
Alt 16-01-2009, 13:47
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: PhB VT
 
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Alter: 27
Beiträge: 942
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Ich beantworte deine Frage mal so: beherrschen von VT ersetzt nicht den Bedarf am gesunden Menschenverstand ^^
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  #12  
Alt 16-01-2009, 13:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Grappling
 
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Alter: 28
Beiträge: 119
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Eher Pleitensport, statt Breitensport
Bevor du mit WT angägst, studier erstmal Physik und lern alle rhetorischen mittel und irgentwelche Formeln und deine Techniken zu erklären

Geändert von feijoada. (16-01-2009 um 13:59 Uhr).
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  #13  
Alt 16-01-2009, 13:50
Sun Tsu
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von feijoada. Beitrag anzeigen
Eher Pleitensport, statt Breitensport
Bevor du mit WT angägst, studier erstmal Physik und lern alle rhetorischen mittel und irgentwelche Formeln und deine Techniken zu erklären
Wir reden hier von VT. Geh du lieber Grappling machen.
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  #14  
Alt 16-01-2009, 13:56
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 22.06.2007
Ort: Soest
Alter: 27
Beiträge: 2.676
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Zitat:
Zitat von Zengar Beitrag anzeigen
Ich beantworte deine Frage mal so: beherrschen von VT ersetzt nicht den Bedarf am gesunden Menschenverstand ^^
Eben! Manche Dinge sollten unabhängig vom Kampfsport laufen. Dazu gehört dann auch so ein allgemeines Interesse an der Gesellschaft in der wir leben.
Bissl Allgemeinbildung und moralische Werte gehören m.M.n. auch dazu.
__________________
"We are what we repeatedly do. Excellence then, is not an act, but a habit."-Aristotle
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  #15  
Alt 16-01-2009, 14:01
Benutzerbild von GeeHot
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: frapper du poing sur la table
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
Alter: 40
Beiträge: 674
Standard

@ ThaiTsun

Ich denke ich verstehe was Du meinst. Welche Daseinsberechtigung hat ChingBum wenn augenscheinlich der Praxisbezug (Daily Life Heute) fehlt. Oder die Realität sieht etwas anders aus, als das Training uns glauben lassen will.

Ich betrachte ChingBum nicht nur als Stil worum es nur darum geht jemanden um die Ecke zu bringen, sondern als Konzept welches Techniken hervorbringt die im Worst Case funktionieren sollten (auch wenn es weglaufen bedeutet).

Ähnlich dem Fechten (wo jeder Treffer finale Wirkung hat) verwendet man Techniken und Strategien, die ein getroffen werden auf ein Minimum (am besten gegen 0) reduzieren. Die Begeisterung könnte sich daraus entwickeln: sich über das getroffen werden so zu ärgern, dass man das verhindern möchte, dass kann durchaus spielerischen und nicht unbedingt martialen Charakter besitzen.

Das ist das generelle Problem denke ich, dass das Wort Kampf in Kampfkunst überbetont wird. Am besten lernt man (wie Kinder es uns vormachen) im Spiel.
__________________
Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken.
Lothar Matheus
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