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  #1  
Alt 15-07-2011, 00:57
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Standard Welche Rolle spielte Bruce Lees Bekanntheit für die Etablierung von WT in Europa?

Hallo cbJKD Wilfried,

... Moment(!)....
Unterschlagen wir nicht die Epoche, in welcher Wing Tsun durch K.R. Kernspecht in Deutschland eingeführt wurde ....

Als ich auf Kampfkunst aufmerksam wurde, war dies noch zu Lebzeiten von BL. Ein damaliger Freund, ein TKDler, hat die Bude voll mit dessen Plakaten und hatte schon zwei seiner Deckenleuchten mittels Nunchaku ruiniert und nutze jede Gelegenheit, auf elegante Weise schön hoch zu treten. Er schleppte mich in einen BL-Film mit und zuckte neben mir sitzend bei jeder Kampfszene mit. Gut, lassen wir die überzogene Haltung einmal außen vor (solche Jungs liefen damals überall herum). Ergebnis: Ich fand BL auch toll und suchte seit damals alle möglichen Schulen auf, um derartiges zu fingen. Aber da war halt nix. „Nur“ Judo, Karate, TKD, JiuJitsu etc.. Als K.R. Kernspecht dann Anfang der 70er Jahre, schon als Exot in der Szene, ein extrem hartes Kampfkunst-Programm in seiner Hinterhofschule anbot, kam das der Sache schon sehr sehr nah, die ich mir vorstellte. Auch dort liefen ein paar Jungs als BL-Kopie herum, aber eben auch Leute, die (im Gegensatz zu den Kopien) wirklich hart trainierten und da Dinge machten, die ich nirgendwo anders bis dahin gesehen hatte. BL war in dieser Umgebung aber „nur“ eine Ikone des Martial-Art-Film, kein Meister des Sonstwas und niemand kam auf die Idee, ihn als Lehrer anzusehen. BL war eben BL - einzigartig, hoch begabt und deswegen angesehen, weil er ein Revoluzer des Martial-Art-Films war. „Endlich“ konnte jeder sehen, das Martial-Art „anders als Kampfsport“ ist und damit löste er den Run aus. Aus Mangel an Martial-Art-Schulen fühlten sich aber auch JKD-ler berufen, ebenso andere „tretende Fraktionen“, neben ihrem Stil „KungFu“ zu bewerben. BL war stilfrei und somit bediente sich auch jeder dieser „Mode“. Ja, so würde ich es nennen: BL war zu Mode geworden, mit der sich so ziemlich jeder schmückte, der irgend etwas asiatisches machte. Selbst China-Restaurants schmückten sich mit ihm.

K.R. Kernspecht hatte einfach zur idealen Zeit Wing Tsun in seine Schule integriert. BL war Mode, Yip Man war BLs Lehrer und eben auch Leung Tings Lehrer - es gab eine direkte Linie zwischen K.R. Kernspecht und BL, über die Ecke Yip Man und damit hatte K.R. Kernspecht ein damaliges Alleinstellungsmerkmal. Das brauchte er selbst aber gar nicht zu bedienen, das taten Andere zur Genüge, meist aus ganz anderen Gründen, als Marketing. Ich kann mich gut daran erinnern, daß er selbst kaum von BL gesprochen hat. Es gab nur in privater Umgebung, wenn wir mal zusammen Essen waren oder in seinem Wohnzimmer hocken Anmerkungen zu BL, in denen es rein spekulativ um sein faktisches Können ging. Ansonsten waren wir mehr darauf fokussiert, Yip Mans Können „aufzudecken“ und LTs Können zu ergründen.

Vielleicht entdecken wir ja in diesem Kontext etwas Gemeinsames, indem wir bestimmte Ideale verfolgen, die in der damaligen Zeit durch bestimmte Personen geboren wurden. BL ist sicherlich eine, dieser Personen. Für mich waren jedoch eher reale Personen maßgebend, wie beispielsweise meine damaligen Trainingspartner, oder K.R. Kernspecht und Leung Ting, also Personen, die mit mir real arbeiteten. BL hatte mich hierbei nur am Rande interessiert. Gut, ich las auch alles, was es da so zu lesen gab, aber mit dem Wing Tsun, das ich lernte, hatte er nicht viel zu tun, war er zu irreal.

Ein Problem wurde allerdings ständig mit BLs Namen gelöst: Außerhalb der Schule wollte man ja manchmal los werden, was man da macht und auf Yip Man hingewiesen, kam nur Schulterzucken, daß erst mit dem Hinweis aufhörte, daß Yip Man der Lehrer von BL war. Noch vor wenigen Jahren kannte viele Personen in meinem Zenit weder Yip Man noch Leung Ting - aber eben BL. So langsam ändert sich das - aber wieder durch die Medien, weniger über die Kampfkunst-Szene selbst.


Gruß, WT-Herb
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  #2  
Alt 15-07-2011, 02:00
Benutzerbild von cbJKD Wilfried
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Die Bruce Lee Filme kamen ins Kino in Deutschland:

Fist of Fury
22.März 72

The Big Boss
13. April 1973

Return of the Dragon
22. August 1975

Enter the Dragon
25. Januar 1974

Wenn Dein Kumpel zu Bruce Lee´s Lebzeiten schon Fan war und Poster ohne Ende hatte, war das aber ein totaler Freak, da der erfolgreichste Film erst 74 in die Kinos kam.

KRK hat 1976 die EWTO gegründet, nachdem Bruce tot war und er bekannt war, durch seinen einzigen Hollywood Featurefilm.

Ich unterstelle nun, das KrK nicht "ganz zufällig" wie von Dir dargestellt, ausgerechnet im gleichen Zeitraum sein LTWT etablierte, als Bruce Lee zur Mode wurde, sondern das ganz bewusst geschah.

Auch war er sich sicher sehr wohl bewusst, das Bruce Lee weder Leung Ting WT gemacht hat, was ja sagen wir impliziert wurde und teilweise sogar behauptet, obwohl LT eindeutig selber schreibt, das er die Schreibweise mit "W" und "T" selbst gewählt hat für SEIN system und das es "jeet kune do" jenseits des "es ist nur ein Konzept"-Gedankens zu erlernen gab.

Dem Interesse am JKD, das jeder intelligente auf die WT Werbung ansprechende Person hätte haben müssen, schließlich hat ja Bruce Lee das JKD "aus dem wing chun entwickelt" und hielt es für "fortschrittlicher" als das wing chun, wurde damit begegnet, JKD in den Publikationen des hauseigenen Verlages als "zum grössten Teil wing chun gemischt mit ein paar kicks und taoistischer Philosophie" darzustellen, dessen Erlernen gar nicht möglich sei, es sei nur ein "marketing"-gig von Lee gewesen um sein Image zu boosten nachdem ihm der alte Yip slebst für Geld nicht den Rest des Systems zeigen wollte, den Bruce gebraucht hätte.

Sicher wäre es der Verbreitung des WTs unter Ausnutzung der "Bruce Lee Connection" sehr wenig forderlich gewesen, wäre zu schnell bekannt geworden, das Bruce sich absichtlich vom Wing Chun weg bewegte, da er es für zu wenig praktibale für seine eigenen Ansprüche an ein realistisches Kampfsystem hielt. Das hätte leicht bei weniger informierten Gesellen zu dem Gedanken führen können: "wenn Bruce das nicht machen wollte und für out-dated und zu realitätsfern hielt, wollen wir lieber das machen, was er entwickelte und nicht das, was er unpraktisch fand". Aber wenn Bruce in Wirklichkeit das JKD nur "erfand" weil ihm die Felle wegschwammen, ihn der Lehrer den er um sein Versprechen betrogen hatte nicht mehr unterrichten wollte und er sozusagen aus der Famile verstoßen wurde, und deswegen ein halbes "Fake"-System kreieren MUSSTE, sah das wieder anders aus.

Zur doppelten Absicherung hat KrK dann noch nach eigenen Angaben ein Jahr in den USA verbracht um bei allen verfügbaren Lee Schülern zu "studieren". Das hätte ja mindestens mal Taky Kimura und Daniel Inosanto einschliessen müssen, die Schulleiter waren unter Bruce Lee und somit über technisches Wissen zu Lee´s Stil verfügen mussten, sowie Privatschüler wie Ted Wong, Joe Lewis der als Vollkontaktkämpfer JKD Prinzipien erfolgreich anwandte und ähnliche.
Gesehen hat man nur Jesse Glover, Bruce Lee´s ersten Schüler, der weder was mit JKD noch viel mit Wing Chun zu tun hatte.

Komischerweise hat sich Krk aber genau den ausgesucht, von dem man bei gesunden Verstand und dem Verständnis des WTs und Wissen um Bruce Lee´s Kenntnisse des Wing Chuns überhaupt, das KrK gehabt haben muss, erwartet hätte, am wenigsten lernen zu können, da er ja nur "kurz" von Lee, der selber ja nicht das ganze System kannte, ein paar Basics trainiert hat.

Das aus dieser Perspektive grade DER als Ersatz Leung Ting her halten sollte, als LT und Krk Streit hatten, ist für mich völlig unverständlich.

Danach schrieb KrK ihm einen Brief, wo er an seinem ganzen Training zweifelte, das er bei LT bekommen hatte.

Viel Konsequenz wurde daraus aber nicht gezogen, ich bin sicher nach der "versöhnung" hat sich KrK als vertrauenswürdig erwiesen und LT hat ihn in das "richtige" WT eingewiesen und dann war die irgendwie schief gegangene Jesse Glover Episode auch wieder von Tisch.

Dem Märchen des "für schwache geeignet", "kraft borgen etc" zum Hohn wurden dann trotzdem Leute mit Bruce Lee Körper, wie Emin Boztepe als Vorzeigekämpfer rekrutiert und gefördert, um als optische wie kämpferische Überzeuger das System zu verbreiten.

Er hat meines Eindruckes nach einfach den perfekten Zeitpunkt gewählt für ein Kampfkunstfranchisegschäft aufzuziehen, das seines Gleichen was Größe und Verbreitung angeht auf der Welt suchen muss.

Das ist wie gesagt eine betriebswirtschaftliche und marketingtechnische Meisterleistung gewesen.

Die Werbung war perfekt aufgebaut um sowohl die "Hauer" als auch die "Intellektuellen" ansprechen zu können, das ganze gipfelte im "Vom Zweikampf" das KrK heute selbst in weiten Teilen peinlich sein dürfte.

Nur das alles ein Zufall war,
daran glaube ich nicht.



Wenn Teile meiner Zusammenfassung wirklich nachweislich verkehrt sind, lasse ich mich gerne korrigieren, das meine ich im Ernst. Ich werte das ganze nicht, sehe mich da eher als "Beobachter".

Da ich jedoch zu der Zeit noch Quark im Regal war, wäre es cool wenn Du etwas mehr aus dem nähkästchen plaudern könntest, denn Du scheinst ja bei der Geburt des WTs in Deutschland dabei gewesen zu sein.

PS: kann man eigentlich als "nicht EWTOler" mal einen KRK Lehrgang besuchen, sind die "öffentlich"? Man hört und liest und schreibt soviel, ich würde den Mann gerne mal in Action sehen live und ihn vielleicht ein paar Dinge zu dem einen oder anderen Fragen wenn sich die Gelegenheit ergibt.


Lieben Gruß
Wilfried

PS: bin gespannt ob das editiert wird, oder ich Punkte kassiere dafür

Geändert von cbJKD Wilfried (15-07-2011 um 02:16 Uhr).
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  #3  
Alt 15-07-2011, 02:07
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an die mods, falls das wegen OT sowohl von Herb als auch von mir rausfliegt wäre es nett, es in einen neuen Thread zu verschieben,

"Einfluß der Bekanntheit Bruce Lee´s auf Gründung/wachstum der EWTO" oder so. Habe mal alles gesichert, kann dann auch selber den Thread aufmachen, aber schöner sähe es aus, wenn es ein Mod auslagern könnte bei Bedarf,

Danke schön!
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  #4  
Alt 15-07-2011, 03:37
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Ich würde auch empfehlen, diesen Teil auszulagern. Denn ich würde schon gerne auf die vielen Unterstellungen und falsch dargestellten Zusammenhänge schon eingehen. Aber das würde den Tread hier arg belasten.

Mir ging es eingentlich nur darum, daß BL mit Sicherheit einer der gemeinsamen Nenner ist, da er viel dazu beigetragen hat, IngUng weltweit bekannt zu machen - zumindest in den wenigen Jahren seiner Filme. Die Rolle von BL ist sicherlich interessant, aber sie sieht völlig anders aus, als cbJKD Wilfried es hier darstellt - besonders im Zusammenhang mit der EWTO.




Gruß, WT-Herb
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  #5  
Alt 15-07-2011, 03:50
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@herb

wenn es komplett gelöscht wird, wie ich vermute, wäre ich auch über eine PN dankbar. Würde auch wenn Du das als PN adressierst komplett selbst entfernen. Das weckt hier nur schlafende Anti EWTO Hunde, und das ist gar nicht die Absicht. Da ich nicht dabei war, stellt es sich für mich so dar. Bin um Korrekturen dankbar

Gruß Wilfried
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  #6  
Alt 15-07-2011, 07:33
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Hier sind die Regeln für diesen Thread:

Der Austausch in diesem Thread wird ausschließlich im Sinne der von WT-Herb und cbJKD Wilfried angeregten Diskussion und selbstverständlich der Mods geführt.

Lest euch also alle Posts bis zu diesem hier genau durch und überlegt zwei Mal was ihr schreibt wenn ihr nicht umgehend wegen OT oder Bashing verwant werden wollt.
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  #7  
Alt 15-07-2011, 08:44
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Hallo zusammen,
da BL oft mit WT in Verbindung gebracht wurde-z.b. namhafte Praktikergrade sagten:ich wollte so etwas machen wie BL,habe ich mich gefragt,wie die Leute dann dabei geblieben sind.
Wenn man BL und seine Filme gesehen hat,alles sehr akrobatisch,mit viel Beintechnik,hoch zum Kopf usw.und dann mit WT begonnen hat,müsste man doch nach kurzer Zeit die Lust verloren haben,da alles doch sehr statisch ist am Anfang und gänzlich anders.
Um BL-like zu werden hätte sich doch eher TKD geeignet,oder?
Deshalb meine Frage besonders@ WT-Herb:Wie haben sich WT-Anfänger die BL mäßig kämpfen lernen wollten motiviert weiter zu machen?Nach den ersten Stunden nur IRAS,45°Wendung usw,-nicht gerade das was man in den Filmen gesehen hat.
Hat BL also wirklich etwas für´s WT getan damals?
Gruss
Silversurfer
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  #8  
Alt 15-07-2011, 11:18
Sullivan
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Zitat:
Zitat von silversurfer65 Beitrag anzeigen
Hat BL also wirklich etwas für´s WT getan damals?
Gruss
Silversurfer

Ich mache seit ca. 1975 Kampfsport und kann nur sagen, dass es in den 70ern kaum eine Kampfkunst/Kampfsportschule gegeben hat die KEIN Bruce Lee Poster oder Bild an der Wand hängen hatte. Selbst Karate oder Kung Fu Schulen.

Der Gute Bruce hat durch seine Person schwer zur Verbreitung der KS/KK beigetragen.

In den 70ern konnte man ja auch noch lesen, dass Bruce Lee Karate macht und solche Hirngespinste.

Keiner hatte richtig Ahnung von Lee aber alle haben sich ihn auf die Flagge geklebt um Mitglieder zu werben.

Aber damals gab's ja auch noch kein Internet und nur 3 TV-Programme.

Die einzigen Informationsquellen waren einige wenige Kampfsport-Magazine, die BRAVO oder das Kino :-)

Gruß
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  #9  
Alt 15-07-2011, 11:36
Benutzerbild von SifuSeifenzwerg
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Zitat:
Zitat von Sullivan Beitrag anzeigen
Keiner hatte richtig Ahnung von Lee aber alle haben sich ihn auf die Flagge geklebt um Mitglieder zu werben.

Aber damals gab's ja auch noch kein Internet und nur 3 TV-Programme.

Die einzigen Informationsquellen waren einige wenige Kampfsport-Magazine, die BRAVO oder das Kino :-)

Gruß
Ist genau auch meine Erfahrung.
Jeder, der mit Händen und Füssen geschlagen hat, war Bruce Lee Fan.
Ich sah in JKD sehr lange eine Mischung aus Boxen und Karate, sozusagen einen Vorläufer de Kickboxens.
Kung Fu kannte ich nur aus den lächerlichen Filmen, in denen die Leute fliegen konnten, hat mich gar nicht angesprochen. WT sah ich erst Ende der 80er und für mich gab es erst mal keine Verbindung zu Bruce Lee.
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Pronto_Salvatore: In jedem Chunner steckt ein kleiner Kernspecht, der raus will.
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  #10  
Alt 15-07-2011, 11:46
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Ich hatte das schon in einem anderen thread geschrieben. Ich glaube kaum einer von uns würde heute Kungfu oder Wing Chun trainieren, wenn Bruce Lee nicht in die USA emigriert wäre. Yip Man war den Geschichten zufolge streng dagegen sein System an Westler weiterzugeben, deswegen kam es laut EWTO auch zum Bruch zwischen Bruce Lee und Yip Man. Sein Jeet Kune Do enthält aber noch viel Philosophie des Wing Chun. -> Jeet Kune Do ? Wikipedia (Vorsicht Wikipedia! ^^)Für mich ist Bruce Lee der erste Wing Chun Pionier und Wegbereiter des Kungfu im Westen und hat einen unschätzbaren Wert für uns alle.
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  #11  
Alt 15-07-2011, 13:36
Benutzerbild von WT-Herb
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Hallo cbJKD Wilfried,

Dein Post #2 enthält Unterstellungen und Spekulationen, die in der Tat so nicht stimmen. Aber das Ganze war gar nicht mein Ansatz, sondern der, daß BL im Wing Tsun selbst, also im Unterricht nicht die Rolle spielte, wie sie hier von Dir angedeutet wird. K.R. Kernspecht lernte Wing Tsun 1970(71 ?) in England kennen, zu Lebzeiten v. BL, und hatte sich, zunächst vergeblich, darum bemüht, Leung Ting nach Deutschland zu bekommen, oder von ihm Unterricht zu erhalten. Das klappte in der Tat erst 1976. Aber da war K.R. Kernspecht schon lange an der Sache dran. Er unterrichtete noch im Verein Budo Zirkel, gründete erst 1976 die DWTO und 1978 die EWTO. Der Kontakt zu Leung Ting war schon lange „in Arbeit“ und BL spielte dabei nun wirklich keine Rolle. Vielmehr war K.R. Kernspecht von dem Wing Tsun derart begeistert, daß er alles dran setzte, es „zu bekommen“.

Zitat:
Wenn Dein Kumpel zu Bruce Lee´s Lebzeiten schon Fan war und Poster ohne Ende hatte, war das aber ein totaler Freak, da der erfolgreichste Film erst 74 in die Kinos kam.
In der Tat... Als 72 BL über die Leinwand lief, war er schon hochgradig infiziert. Es war aber klar, das es derartiges (was in den Filmen zu sehen war !) nicht real war, sondern Movie. Es ging daher nicht darum, eine neue Epoche a la Emma Peel einzuleiten, sondern sich sehr viel ernsthafter mit der Sache zu beschäftigen. Mein persönlicher Ansatz war von Beginn an, nicht „Sport“ betreiben zu wollen, sondern Kampf als erweiterte Sparte im Sinne meiner Survival-Ambitionen, die mich damals in auch zweifelhafte Gebiete führte. Aber auch das war nur ein Startindikator. Mich hatte die Funktionalität des Systems recht schnell sehr viel nachhaltiger „eingefangen“, als ich es Anfangs wollte. BL hatte insofern sein Karten im Spiel, als er der Welt zeigte, daß die Kampfkunst-Welt sehr viel größer ist, als jene, die sie in damaligen Vereinen gelebt wurde.

Zitat:
Auch war er sich sicher sehr wohl bewusst, das Bruce Lee weder Leung Ting WT gemacht hat, was ja sagen wir impliziert wurde und teilweise sogar behauptet, obwohl LT eindeutig selber schreibt, das er die Schreibweise mit "W" und "T" selbst gewählt hat für SEIN system und das es "jeet kune do" jenseits des "es ist nur ein Konzept"-Gedankens zu erlernen gab.
Der Zusammenhang ist schon deswegen nicht richtig gebildet, da K.R. Kernspecht Wing Tsun zu einer Zeit kennen lernte, als von JKD noch niemand redete, es nicht einmal bekannt war. Jenes Interview, in welchen BL erstmalig von seiner, einer sehr persönlichen Methode sprach und sein Verständnis als „Weg der schnellen Faust“ gezeichnete, gab es noch gar nicht, als K.R. Kernspecht sich um das System bemühte.

Zitat:
Dem Interesse am JKD, das jeder intelligente auf die WT Werbung ansprechende Person hätte haben müssen...
Auch das stimmt so nicht, denn niemand von uns wollte JKD betreiben. Wir gingen auch davon aus, daß BL keinen Stil ins Leben rufen wollte, sondern in einer eher philosophischen Weise seine Methode zu kämpfen als JKD beschrieb und ständig daran weiter arbeitete, es veränderte, es hinterfragte, neue Impulse einbrachte, neue Gedanken dazu aufzeichnete. Zur Zeit, als Yip Man es ablehnte, BL weiter zu unterrichten, hatten damalige Szene-Zeitschriften (die ich in diesem Zusammenhang bewußt nicht „Fach“zeitschriften nenne) alle möglichen Spekulationen darüber verbreitet, was BL nun als Alternative tun würde. Die Wahl seiner Schüler schien in diesem Kontext eine strategische Entscheidung von ihm zu sein, für entsprechende eigene Trainingspartner zu sorgen. Inosanto war so ein strategischer Zug. BL lernte von ihm alles über Holz und er trainierte mit ihm seine Interpretation, eine Mischung aus Wing Chun und anderen Bereichen, nebst seiner eigenen Kampfkunst-Philosophie.

Zitat:
schließlich hat ja Bruce Lee das JKD "aus dem wing chun entwickelt" und hielt es für "fortschrittlicher" als das wing chun, wurde damit begegnet, JKD in den Publikationen des hauseigenen Verlages als "zum grössten Teil wing chun gemischt mit ein paar kicks und taoistischer Philosophie" darzustellen, dessen Erlernen gar nicht möglich sei, es sei nur ein "marketing"-gig von Lee gewesen um sein Image zu boosten nachdem ihm der alte Yip slebst für Geld nicht den Rest des Systems zeigen wollte, den Bruce gebraucht hätte.
Den WuShu-Verlag gab es erst weit nach der Gründung der DWTO und konnte schon aus diesem Grunde nix mit er Entstehung der DWTO zu tun haben. Aber abgesehen davon, es ist nicht zu bestreiten, daß BL sich selbst hervorragend vermarktet hat und er hierbei nicht nur sich selbst als Kreateur seiner Interpretation „verkaufte“, sondern in der Öffentlichkeit dies auch in einem stark philosophischen Habitus auslebte. Er befaßte sich sehr offen mit dem Taoismus und begründete seine Kampflogik in der Tradition dieser Philosophie.

Zitat:
Sicher wäre es der Verbreitung des WTs unter Ausnutzung der "Bruce Lee Connection" sehr wenig forderlich gewesen, wäre zu schnell bekannt geworden, das Bruce sich absichtlich vom Wing Chun weg bewegte, da er es für zu wenig praktibale für seine eigenen Ansprüche an ein realistisches Kampfsystem hielt.
“BL-Connection“? Was soll das sein? BL hatte sich auffällig erst dann vom Wing Chun gelöst, nachdem Yip Man ihn nicht mehr weiter förderte. BL mußte etwas tun, um weiter zu kommen. Also ging er eigene Wege - wie das eben auch heute noch üblich ist, wenn sich Ableger vom Stamm lösen - aus welchen Gründen auch immer. Die „Selbstverwirklichung“ findet dann ohne Stamm statt. Für die Verbreitung des Wing Tsun war eine Figur wie BL nicht notwendig, da Wing Tsun gar kein Interesse daran hatte. BL war sicherlich interessant, aber eben nicht als „Meister“ etabliert. Er war in erster Linie Schauspieler, der - wenn auch in sehr guter Qualität - Kampfkunst betrieb.

Zitat:
Zur doppelten Absicherung hat KrK dann noch nach eigenen Angaben ein Jahr in den USA verbracht um bei allen verfügbaren Lee Schülern zu "studieren".
Das war erst sehr, sehr viel später und hat einzig damit zu tun, daß K.R. Kernspecht und Leung Ting sich in dieser Zeit aus dem Weg gingen. K.R. Kernspecht wollte und hat diese Zeit genutzt, alle denkbaren Quellen anzusteuern. Nicht nur Schüler von BL, auch die Söhne von Yip Man und andere „Alte“ aus dem Kontext des IngUng. K.R. Kernspecht sammelte alle Informationen, um sich der „Wahrheit“ über IngUng zu nähern. Er verfolgte den Ansatz, aus der Summe einer sehr breit angelegten Recherche den Kern des Systems abzuleiten - was im Ergebnis ihn wieder zu Leung Ting führte.

Zitat:
Das aus dieser Perspektive grade DER als Ersatz Leung Ting her halten sollte,
Wer? JC? Das siehst Du falsch. JC hätte Leung Ting gar nicht ersetzten können und sollte es auch nicht. JC wurde deswegen auf einer Tournee in der EWTO mitgeführt, weil er ein einen sehr konkreten Schwerpunkt verfolgte und es sehr interessant war, ihn unter den Gesichtspunkten des System zu reflektieren. Es war „ein“ Ansatz von vielen, die damals verfolgt wurden. Ich postuliere, daß wenn es nicht wieder zu einer Vereinigung zwischen Leung Ting und K.R. Kernspecht gekommen wäre, hätte K.R. Kernspecht viele andere Experten ebenso in die EWTO eingeführt. K.R. Kernspecht hatte in dieser Beziehung keinerlei Berührungsängste, die Abgrenzungen gingen da schon eher von Leung Ting aus.

Zitat:
Danach schrieb KrK ihm einen Brief, wo er an seinem ganzen Training zweifelte, das er bei LT bekommen hatte.
Wie ich schrieb, es war die Zeit, in welcher sich K.R. Kernspecht und Leung Ting aus dem Weg gingen. Leung Ting hatte K.R. Kernspecht nicht korrekt behandelt.
Zitat:
Viel Konsequenz wurde daraus aber nicht gezogen, ich bin sicher nach der "versöhnung" hat sich KrK als vertrauenswürdig erwiesen und LT hat ihn in das "richtige" WT eingewiesen und dann war die irgendwie schief gegangene Jesse Glover Episode auch wieder von Tisch.
JC und K.R. Kernspecht wurden sich einfach nicht handelseinig - das war alles. Da wird inzwischen viel zu viel hineininterpretiert. Die Wiedervereinigung von K.R. Kernspecht und Leung Ting hatte damit wenig zu tun. Allerdings, die Einigung mit Leung Ting beinhaltete seinen Anspruch, keine Lehrmeister neben ihm zu dulden.

Zitat:
Dem Märchen des "für schwache geeignet", "kraft borgen etc" zum Hohn wurden dann trotzdem Leute mit Bruce Lee Körper, wie Emin Boztepe als Vorzeigekämpfer rekrutiert und gefördert, um als optische wie kämpferische Überzeuger das System zu verbreiten.
Wieso Märchen? Hast Du mal mit Emin diesbezüglich einmal die Arme gekreuzt? Das hätte sicherlich diesen Satz von Dir verändert. Und bitte: Emins Körper mit BLs Körper zu vergleichen - einen von beiden würdest Du damit Unrecht tun. Ob das nun strategisch geschickt oder ungeschickt war, Emin zu fördern, mag man beurteilen wie man will. Es hat jedenfalls funktioniert - solange Emin „funktioniert“ hat. Ich halte es auch heute noch für einen Fehler, reale Personen in das Zentrum des Systems zu stellen. Das System muß und kann viel besser von sich selbst auch „strahlen“.

Zitat:
Er hat meines Eindruckes nach einfach den perfekten Zeitpunkt gewählt für ein Kampfkunstfranchisegschäft aufzuziehen, das seines Gleichen was Größe und Verbreitung angeht auf der Welt suchen muss.
Das ist richtig.... und ich frage mich manchmal schon, was geworden wäre, wäre BL nicht verstorben. Ich bin überzeugt davon, daß es die EWTO auch geben würde. Aber auch davon, daß BL heute auch nur einer, von vielen Lehrern in der Szene wäre. Vielleicht hätte K.R. Kernspecht sich auch ihn als Frontman „eingebaut“ - aber das ist alles unwichtig.

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@silversurfer65
Zitat:
Wie haben sich WT-Anfänger die BL mäßig kämpfen lernen wollten motiviert weiter zu machen?Nach den ersten Stunden nur IRAS,45°Wendung usw,-nicht gerade das was man in den Filmen gesehen hat.
Hat BL also wirklich etwas für´s WT getan damals?
Nein - ich denke nicht. Bevor Leung Ting nach Kiel kam, gab es in de Schule von K.R. Kernspecht ein paar Jungs, (ich erwähnte es bereits) die sich als eine Art Kopie im Stil von BL verhielten. Sie trainierten mit freiem Oerkörper, muskelbetont und mit entsprechendem Habitu. Als Wing Tsun in die Schule von K.R. Kernspecht eingeführt wurde, verschwanden diese Jungs stillschweigend. Ich denke, es war immer klar, daß Wing Tsun nicht BL-Like ist und es auch nicht sein wollte. BL hat aber das Interesse an chinesischer Kampfkunst global geweckt und anders, als zuvor die fantasielastigen Schwertkampffilme, sehr viel realitätsbezogener rüber gebracht. Das war auch seine Absicht, die chinesische Kampfkunst endlich ernsthaft darzustellen und das ist sein eigentlicher Verdienst. Wir profitierte daher mittelbar schon von der öffentlichen Aufmerksamkeit, indem die Leute nun ganz andere Fragen an die Kampfkunst-Szene stellten, als in den 60er Jahren.

Allerdings, auch in den 70er Jahren war die ganze Szene noch sehr diffus. Sullivan schreibt das ganz richtig. BL war eben Mode und jeder schmückte sich damit. Es war „cool“, sich wie BL zu bewegen und sich so zu benehmen. Jene, die das einigermaßen gut konnten, hatten augenblicklich eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das verunsicherte aber zugleich auch, da es einfach nicht wirklich klar war, was BL tatsächlich konnte. Denn zeitgleich wurden auch Personen wie David Carradine als Meister verkauft. Es gab damals wenig wirklich fundierte Veröffentlichungen. Besonders laut wurden Spekulanten nach dem Tod von BL. Jahre lang kursierte beispielsweise das Gerücht um eine Ermordung.... naja... So ein Held darf eben keinen Makel haben....


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Geändert von WT-Herb (15-07-2011 um 13:48 Uhr).
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  #12  
Alt 15-07-2011, 13:43
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Meine Meinung:

Die Popularität eines Menschen kann sicher Neugierde wecken. Eine Bereitschaft, sich eine Sache mal anzuschauen. Darüber hinaus war und ist "China-Kram", auf Grund seiner Andersartigkeit, für viele Leute sehr faszinierend.

Also eine durchaus gute Grundbasis, wenn man eine asiatische KK, die sogar Anleihen zu einer populären Person hat, etablieren möchte.
Mehr aber auch nicht! Die Leute mussten darüber hinaus auch vor Ort überzeugt werden. Und das gelang ja auch sehr gut. In wie weit da dann noch der Blick "getrübt" gewesen ist, hängt von jedem Einzelnen ab und wenn man im Nachhinein unzufrieden ist, ist man auch selber dafür verantwortlich.

Ich trage auch dafür die Verantwortung, dass ich in eine WT Schule gegangen bin und dort 3 Jahre trainiert habe. Ich bin dafür verantwortlich, das ich heute nichtmehr das positive Bild von dem habe, was ich dort gelernt hab.
Ich hätte mir auch von vorne herrein einen Überblick verschaffen können und nach reiflicher Überlegung eine Entscheidung treffen können. Hab ich nicht gemacht. War eher im "Hau-Ruck-Verfahren". Rein->WoW->unterschrieben. Selbst Schuld.
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  #13  
Alt 15-07-2011, 16:06
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Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
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Zitat von WT-Herb Beitrag anzeigen
Es war „cool“, sich wie BL zu bewegen und sich so zu benehmen. Jene, die das einigermaßen gut konnten, hatten augenblicklich eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das verunsicherte aber zugleich auch, da es einfach nicht wirklich klar war, was BL tatsächlich konnte. Denn zeitgleich wurden auch Personen wie David Carradine als Meister verkauft. Es gab damals wenig wirklich fundierte Veröffentlichungen. Besonders laut wurden Spekulanten nach dem Tod von BL. Jahre lang kursierte beispielsweise das Gerücht um eine Ermordung.... naja... So ein Held darf eben keinen Makel haben....


Gruß, WT-Herb
Lustigerweise gibt es hier im Board ja auch reihenweise Leute, die keine Beweise für das tatsächliche Können einiger bestimmter Personen finden können...
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  #14  
Alt 15-07-2011, 16:55
Benutzerbild von WT-Herb
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: WT, Escrima, Iaido
 
Registrierungsdatum: 17.11.2009
Beiträge: 2.520
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Warum so anonym formuliert? Willst wohl stänkern.


Gruß, WT-Herb
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  #15  
Alt 15-07-2011, 16:58
inaktiv
Kampfkunst: und da meinte der, ich hätte abgeschmatzt. aber das ist quatsch, weißte!
 
Registrierungsdatum: 28.10.2009
Beiträge: 1.888
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Zitat:
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Warum so anonym formuliert? Willst wohl stänkern.


Gruß, WT-Herb
Wollte ich nur angemerkt haben und nicht die übliche Diskussion wieder lostreten.
Außerdem trau ich mich nicht - nachher können die doch was...
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