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#1
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| Hallo cbJKD Wilfried, ... Moment(!).... Unterschlagen wir nicht die Epoche, in welcher Wing Tsun durch K.R. Kernspecht in Deutschland eingeführt wurde .... Als ich auf Kampfkunst aufmerksam wurde, war dies noch zu Lebzeiten von BL. Ein damaliger Freund, ein TKDler, hat die Bude voll mit dessen Plakaten und hatte schon zwei seiner Deckenleuchten mittels Nunchaku ruiniert und nutze jede Gelegenheit, auf elegante Weise schön hoch zu treten. Er schleppte mich in einen BL-Film mit und zuckte neben mir sitzend bei jeder Kampfszene mit. Gut, lassen wir die überzogene Haltung einmal außen vor (solche Jungs liefen damals überall herum). Ergebnis: Ich fand BL auch toll und suchte seit damals alle möglichen Schulen auf, um derartiges zu fingen. Aber da war halt nix. „Nur“ Judo, Karate, TKD, JiuJitsu etc.. Als K.R. Kernspecht dann Anfang der 70er Jahre, schon als Exot in der Szene, ein extrem hartes Kampfkunst-Programm in seiner Hinterhofschule anbot, kam das der Sache schon sehr sehr nah, die ich mir vorstellte. Auch dort liefen ein paar Jungs als BL-Kopie herum, aber eben auch Leute, die (im Gegensatz zu den Kopien) wirklich hart trainierten und da Dinge machten, die ich nirgendwo anders bis dahin gesehen hatte. BL war in dieser Umgebung aber „nur“ eine Ikone des Martial-Art-Film, kein Meister des Sonstwas und niemand kam auf die Idee, ihn als Lehrer anzusehen. BL war eben BL - einzigartig, hoch begabt und deswegen angesehen, weil er ein Revoluzer des Martial-Art-Films war. „Endlich“ konnte jeder sehen, das Martial-Art „anders als Kampfsport“ ist und damit löste er den Run aus. Aus Mangel an Martial-Art-Schulen fühlten sich aber auch JKD-ler berufen, ebenso andere „tretende Fraktionen“, neben ihrem Stil „KungFu“ zu bewerben. BL war stilfrei und somit bediente sich auch jeder dieser „Mode“. Ja, so würde ich es nennen: BL war zu Mode geworden, mit der sich so ziemlich jeder schmückte, der irgend etwas asiatisches machte. Selbst China-Restaurants schmückten sich mit ihm. K.R. Kernspecht hatte einfach zur idealen Zeit Wing Tsun in seine Schule integriert. BL war Mode, Yip Man war BLs Lehrer und eben auch Leung Tings Lehrer - es gab eine direkte Linie zwischen K.R. Kernspecht und BL, über die Ecke Yip Man und damit hatte K.R. Kernspecht ein damaliges Alleinstellungsmerkmal. Das brauchte er selbst aber gar nicht zu bedienen, das taten Andere zur Genüge, meist aus ganz anderen Gründen, als Marketing. Ich kann mich gut daran erinnern, daß er selbst kaum von BL gesprochen hat. Es gab nur in privater Umgebung, wenn wir mal zusammen Essen waren oder in seinem Wohnzimmer hocken Anmerkungen zu BL, in denen es rein spekulativ um sein faktisches Können ging. Ansonsten waren wir mehr darauf fokussiert, Yip Mans Können „aufzudecken“ und LTs Können zu ergründen. Vielleicht entdecken wir ja in diesem Kontext etwas Gemeinsames, indem wir bestimmte Ideale verfolgen, die in der damaligen Zeit durch bestimmte Personen geboren wurden. BL ist sicherlich eine, dieser Personen. Für mich waren jedoch eher reale Personen maßgebend, wie beispielsweise meine damaligen Trainingspartner, oder K.R. Kernspecht und Leung Ting, also Personen, die mit mir real arbeiteten. BL hatte mich hierbei nur am Rande interessiert. Gut, ich las auch alles, was es da so zu lesen gab, aber mit dem Wing Tsun, das ich lernte, hatte er nicht viel zu tun, war er zu irreal. Ein Problem wurde allerdings ständig mit BLs Namen gelöst: Außerhalb der Schule wollte man ja manchmal los werden, was man da macht und auf Yip Man hingewiesen, kam nur Schulterzucken, daß erst mit dem Hinweis aufhörte, daß Yip Man der Lehrer von BL war. Noch vor wenigen Jahren kannte viele Personen in meinem Zenit weder Yip Man noch Leung Ting - aber eben BL. So langsam ändert sich das - aber wieder durch die Medien, weniger über die Kampfkunst-Szene selbst. Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. |
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#2
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| Die Bruce Lee Filme kamen ins Kino in Deutschland: Fist of Fury 22.März 72 The Big Boss 13. April 1973 Return of the Dragon 22. August 1975 Enter the Dragon 25. Januar 1974 Wenn Dein Kumpel zu Bruce Lee´s Lebzeiten schon Fan war und Poster ohne Ende hatte, war das aber ein totaler Freak, da der erfolgreichste Film erst 74 in die Kinos kam. KRK hat 1976 die EWTO gegründet, nachdem Bruce tot war und er bekannt war, durch seinen einzigen Hollywood Featurefilm. Ich unterstelle nun, das KrK nicht "ganz zufällig" wie von Dir dargestellt, ausgerechnet im gleichen Zeitraum sein LTWT etablierte, als Bruce Lee zur Mode wurde, sondern das ganz bewusst geschah. Auch war er sich sicher sehr wohl bewusst, das Bruce Lee weder Leung Ting WT gemacht hat, was ja sagen wir impliziert wurde und teilweise sogar behauptet, obwohl LT eindeutig selber schreibt, das er die Schreibweise mit "W" und "T" selbst gewählt hat für SEIN system und das es "jeet kune do" jenseits des "es ist nur ein Konzept"-Gedankens zu erlernen gab. Dem Interesse am JKD, das jeder intelligente auf die WT Werbung ansprechende Person hätte haben müssen, schließlich hat ja Bruce Lee das JKD "aus dem wing chun entwickelt" und hielt es für "fortschrittlicher" als das wing chun, wurde damit begegnet, JKD in den Publikationen des hauseigenen Verlages als "zum grössten Teil wing chun gemischt mit ein paar kicks und taoistischer Philosophie" darzustellen, dessen Erlernen gar nicht möglich sei, es sei nur ein "marketing"-gig von Lee gewesen um sein Image zu boosten nachdem ihm der alte Yip slebst für Geld nicht den Rest des Systems zeigen wollte, den Bruce gebraucht hätte. Sicher wäre es der Verbreitung des WTs unter Ausnutzung der "Bruce Lee Connection" sehr wenig forderlich gewesen, wäre zu schnell bekannt geworden, das Bruce sich absichtlich vom Wing Chun weg bewegte, da er es für zu wenig praktibale für seine eigenen Ansprüche an ein realistisches Kampfsystem hielt. Das hätte leicht bei weniger informierten Gesellen zu dem Gedanken führen können: "wenn Bruce das nicht machen wollte und für out-dated und zu realitätsfern hielt, wollen wir lieber das machen, was er entwickelte und nicht das, was er unpraktisch fand". Aber wenn Bruce in Wirklichkeit das JKD nur "erfand" weil ihm die Felle wegschwammen, ihn der Lehrer den er um sein Versprechen betrogen hatte nicht mehr unterrichten wollte und er sozusagen aus der Famile verstoßen wurde, und deswegen ein halbes "Fake"-System kreieren MUSSTE, sah das wieder anders aus. Zur doppelten Absicherung hat KrK dann noch nach eigenen Angaben ein Jahr in den USA verbracht um bei allen verfügbaren Lee Schülern zu "studieren". Das hätte ja mindestens mal Taky Kimura und Daniel Inosanto einschliessen müssen, die Schulleiter waren unter Bruce Lee und somit über technisches Wissen zu Lee´s Stil verfügen mussten, sowie Privatschüler wie Ted Wong, Joe Lewis der als Vollkontaktkämpfer JKD Prinzipien erfolgreich anwandte und ähnliche. Gesehen hat man nur Jesse Glover, Bruce Lee´s ersten Schüler, der weder was mit JKD noch viel mit Wing Chun zu tun hatte. Komischerweise hat sich Krk aber genau den ausgesucht, von dem man bei gesunden Verstand und dem Verständnis des WTs und Wissen um Bruce Lee´s Kenntnisse des Wing Chuns überhaupt, das KrK gehabt haben muss, erwartet hätte, am wenigsten lernen zu können, da er ja nur "kurz" von Lee, der selber ja nicht das ganze System kannte, ein paar Basics trainiert hat. Das aus dieser Perspektive grade DER als Ersatz Leung Ting her halten sollte, als LT und Krk Streit hatten, ist für mich völlig unverständlich. Danach schrieb KrK ihm einen Brief, wo er an seinem ganzen Training zweifelte, das er bei LT bekommen hatte. Viel Konsequenz wurde daraus aber nicht gezogen, ich bin sicher nach der "versöhnung" hat sich KrK als vertrauenswürdig erwiesen und LT hat ihn in das "richtige" WT eingewiesen und dann war die irgendwie schief gegangene Jesse Glover Episode auch wieder von Tisch. Dem Märchen des "für schwache geeignet", "kraft borgen etc" zum Hohn wurden dann trotzdem Leute mit Bruce Lee Körper, wie Emin Boztepe als Vorzeigekämpfer rekrutiert und gefördert, um als optische wie kämpferische Überzeuger das System zu verbreiten. Er hat meines Eindruckes nach einfach den perfekten Zeitpunkt gewählt für ein Kampfkunstfranchisegschäft aufzuziehen, das seines Gleichen was Größe und Verbreitung angeht auf der Welt suchen muss. Das ist wie gesagt eine betriebswirtschaftliche und marketingtechnische Meisterleistung gewesen. Die Werbung war perfekt aufgebaut um sowohl die "Hauer" als auch die "Intellektuellen" ansprechen zu können, das ganze gipfelte im "Vom Zweikampf" das KrK heute selbst in weiten Teilen peinlich sein dürfte. Nur das alles ein Zufall war, daran glaube ich nicht. ![]() Wenn Teile meiner Zusammenfassung wirklich nachweislich verkehrt sind, lasse ich mich gerne korrigieren, das meine ich im Ernst. Ich werte das ganze nicht, sehe mich da eher als "Beobachter". Da ich jedoch zu der Zeit noch Quark im Regal war, wäre es cool wenn Du etwas mehr aus dem nähkästchen plaudern könntest, denn Du scheinst ja bei der Geburt des WTs in Deutschland dabei gewesen zu sein. PS: kann man eigentlich als "nicht EWTOler" mal einen KRK Lehrgang besuchen, sind die "öffentlich"? Man hört und liest und schreibt soviel, ich würde den Mann gerne mal in Action sehen live und ihn vielleicht ein paar Dinge zu dem einen oder anderen Fragen wenn sich die Gelegenheit ergibt. Lieben Gruß Wilfried PS: bin gespannt ob das editiert wird, oder ich Punkte kassiere dafür ![]() Geändert von cbJKD Wilfried (15-07-2011 um 02:16 Uhr). |
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#3
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| an die mods, falls das wegen OT sowohl von Herb als auch von mir rausfliegt wäre es nett, es in einen neuen Thread zu verschieben, "Einfluß der Bekanntheit Bruce Lee´s auf Gründung/wachstum der EWTO" oder so. Habe mal alles gesichert, kann dann auch selber den Thread aufmachen, aber schöner sähe es aus, wenn es ein Mod auslagern könnte bei Bedarf, Danke schön! |
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#4
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| Ich würde auch empfehlen, diesen Teil auszulagern. Denn ich würde schon gerne auf die vielen Unterstellungen und falsch dargestellten Zusammenhänge schon eingehen. Aber das würde den Tread hier arg belasten. Mir ging es eingentlich nur darum, daß BL mit Sicherheit einer der gemeinsamen Nenner ist, da er viel dazu beigetragen hat, IngUng weltweit bekannt zu machen - zumindest in den wenigen Jahren seiner Filme. Die Rolle von BL ist sicherlich interessant, aber sie sieht völlig anders aus, als cbJKD Wilfried es hier darstellt - besonders im Zusammenhang mit der EWTO. Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. |
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#5
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| @herb wenn es komplett gelöscht wird, wie ich vermute, wäre ich auch über eine PN dankbar. Würde auch wenn Du das als PN adressierst komplett selbst entfernen. Das weckt hier nur schlafende Anti EWTO Hunde, und das ist gar nicht die Absicht. Da ich nicht dabei war, stellt es sich für mich so dar. Bin um Korrekturen dankbar Gruß Wilfried |
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#6
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| Hier sind die Regeln für diesen Thread: Der Austausch in diesem Thread wird ausschließlich im Sinne der von WT-Herb und cbJKD Wilfried angeregten Diskussion und selbstverständlich der Mods geführt. Lest euch also alle Posts bis zu diesem hier genau durch und überlegt zwei Mal was ihr schreibt wenn ihr nicht umgehend wegen OT oder Bashing verwant werden wollt. |
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#7
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| Hallo zusammen, da BL oft mit WT in Verbindung gebracht wurde-z.b. namhafte Praktikergrade sagten:ich wollte so etwas machen wie BL,habe ich mich gefragt,wie die Leute dann dabei geblieben sind. Wenn man BL und seine Filme gesehen hat,alles sehr akrobatisch,mit viel Beintechnik,hoch zum Kopf usw.und dann mit WT begonnen hat,müsste man doch nach kurzer Zeit die Lust verloren haben,da alles doch sehr statisch ist am Anfang und gänzlich anders. Um BL-like zu werden hätte sich doch eher TKD geeignet,oder? Deshalb meine Frage besonders@ WT-Herb:Wie haben sich WT-Anfänger die BL mäßig kämpfen lernen wollten motiviert weiter zu machen?Nach den ersten Stunden nur IRAS,45°Wendung usw,-nicht gerade das was man in den Filmen gesehen hat. Hat BL also wirklich etwas für´s WT getan damals? Gruss Silversurfer |
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#8
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| Ich mache seit ca. 1975 Kampfsport und kann nur sagen, dass es in den 70ern kaum eine Kampfkunst/Kampfsportschule gegeben hat die KEIN Bruce Lee Poster oder Bild an der Wand hängen hatte. Selbst Karate oder Kung Fu Schulen. Der Gute Bruce hat durch seine Person schwer zur Verbreitung der KS/KK beigetragen. In den 70ern konnte man ja auch noch lesen, dass Bruce Lee Karate macht und solche Hirngespinste. Keiner hatte richtig Ahnung von Lee aber alle haben sich ihn auf die Flagge geklebt um Mitglieder zu werben. Aber damals gab's ja auch noch kein Internet und nur 3 TV-Programme. Die einzigen Informationsquellen waren einige wenige Kampfsport-Magazine, die BRAVO oder das Kino :-) Gruß |
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#9
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| Zitat:
Jeder, der mit Händen und Füssen geschlagen hat, war Bruce Lee Fan. Ich sah in JKD sehr lange eine Mischung aus Boxen und Karate, sozusagen einen Vorläufer de Kickboxens. Kung Fu kannte ich nur aus den lächerlichen Filmen, in denen die Leute fliegen konnten, hat mich gar nicht angesprochen. WT sah ich erst Ende der 80er und für mich gab es erst mal keine Verbindung zu Bruce Lee.
__________________ Pronto_Salvatore: In jedem Chunner steckt ein kleiner Kernspecht, der raus will. |
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#10
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| Ich hatte das schon in einem anderen thread geschrieben. Ich glaube kaum einer von uns würde heute Kungfu oder Wing Chun trainieren, wenn Bruce Lee nicht in die USA emigriert wäre. Yip Man war den Geschichten zufolge streng dagegen sein System an Westler weiterzugeben, deswegen kam es laut EWTO auch zum Bruch zwischen Bruce Lee und Yip Man. Sein Jeet Kune Do enthält aber noch viel Philosophie des Wing Chun. -> Jeet Kune Do ? Wikipedia (Vorsicht Wikipedia! ^^)Für mich ist Bruce Lee der erste Wing Chun Pionier und Wegbereiter des Kungfu im Westen und hat einen unschätzbaren Wert für uns alle. |
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#11
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| Hallo cbJKD Wilfried, Dein Post #2 enthält Unterstellungen und Spekulationen, die in der Tat so nicht stimmen. Aber das Ganze war gar nicht mein Ansatz, sondern der, daß BL im Wing Tsun selbst, also im Unterricht nicht die Rolle spielte, wie sie hier von Dir angedeutet wird. K.R. Kernspecht lernte Wing Tsun 1970(71 ?) in England kennen, zu Lebzeiten v. BL, und hatte sich, zunächst vergeblich, darum bemüht, Leung Ting nach Deutschland zu bekommen, oder von ihm Unterricht zu erhalten. Das klappte in der Tat erst 1976. Aber da war K.R. Kernspecht schon lange an der Sache dran. Er unterrichtete noch im Verein Budo Zirkel, gründete erst 1976 die DWTO und 1978 die EWTO. Der Kontakt zu Leung Ting war schon lange „in Arbeit“ und BL spielte dabei nun wirklich keine Rolle. Vielmehr war K.R. Kernspecht von dem Wing Tsun derart begeistert, daß er alles dran setzte, es „zu bekommen“. Zitat:
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-------- @silversurfer65 Zitat:
Allerdings, auch in den 70er Jahren war die ganze Szene noch sehr diffus. Sullivan schreibt das ganz richtig. BL war eben Mode und jeder schmückte sich damit. Es war „cool“, sich wie BL zu bewegen und sich so zu benehmen. Jene, die das einigermaßen gut konnten, hatten augenblicklich eine erhöhte Aufmerksamkeit. Das verunsicherte aber zugleich auch, da es einfach nicht wirklich klar war, was BL tatsächlich konnte. Denn zeitgleich wurden auch Personen wie David Carradine als Meister verkauft. Es gab damals wenig wirklich fundierte Veröffentlichungen. Besonders laut wurden Spekulanten nach dem Tod von BL. Jahre lang kursierte beispielsweise das Gerücht um eine Ermordung.... naja... So ein Held darf eben keinen Makel haben.... Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. Geändert von WT-Herb (15-07-2011 um 13:48 Uhr). |
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#12
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| Meine Meinung: Die Popularität eines Menschen kann sicher Neugierde wecken. Eine Bereitschaft, sich eine Sache mal anzuschauen. Darüber hinaus war und ist "China-Kram", auf Grund seiner Andersartigkeit, für viele Leute sehr faszinierend. Also eine durchaus gute Grundbasis, wenn man eine asiatische KK, die sogar Anleihen zu einer populären Person hat, etablieren möchte. Mehr aber auch nicht! Die Leute mussten darüber hinaus auch vor Ort überzeugt werden. Und das gelang ja auch sehr gut. In wie weit da dann noch der Blick "getrübt" gewesen ist, hängt von jedem Einzelnen ab und wenn man im Nachhinein unzufrieden ist, ist man auch selber dafür verantwortlich. Ich trage auch dafür die Verantwortung, dass ich in eine WT Schule gegangen bin und dort 3 Jahre trainiert habe. Ich bin dafür verantwortlich, das ich heute nichtmehr das positive Bild von dem habe, was ich dort gelernt hab. Ich hätte mir auch von vorne herrein einen Überblick verschaffen können und nach reiflicher Überlegung eine Entscheidung treffen können. Hab ich nicht gemacht. War eher im "Hau-Ruck-Verfahren". Rein->WoW->unterschrieben. Selbst Schuld. |
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#13
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#14
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| Warum so anonym formuliert? Willst wohl stänkern. ![]() Gruß, WT-Herb
__________________ Kommunikation ist die Kunst des Zuhörens. |
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#15
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| Wollte ich nur angemerkt haben und nicht die übliche Diskussion wieder lostreten. Außerdem trau ich mich nicht - nachher können die doch was... ![]() |
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