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  #1  
Alt 18-02-2005, 07:44
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Missing-Link
 
Registrierungsdatum: 18.08.2004
Ort: Kiel
Alter: 36
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Standard Weng Chun & WT

Zitat:
Neben dem Wing Tjun beschäftigt sich Dai-Sifu Sergio P. Iadarola auch mit dem Weng Chun. Unter Anleitung von GM Andreas Hoffmann trainiert er dieses System sehr intensiv und integrierte es im Jahr 2004 in seiner Organisation.

Hallo,

diesen Text habe ich von www.wingtjun.com. Da ich wie viele von Euch auch den Clip von dem Weng Chun gesehen habe stellt sich mir jetzt folgende Frage. Wenn das Weng Chun in dem Verband integriert wird, was bedeutet das für das WT? Bleibt es eigenständig?

Außerdem würde mich interessieren, ob jemand diese beiden Systeme überhaupt trennen kann? Nach meinem ersten Eindruck von dem Clip verfolgen diese beiden unterschiedlichen KK verschiedene Ideen. Ich selbst habe verschiedene KK in den letzten Jahren trainiert. Automatisch bleiben doch aber eingeschliffene Bewegungen drinnen. Oder besser gesagt, ergänzen doch das neue! Ich selbst hätte nun die Befürchtung, dass wenn man beides trainiert es nur noch einen großen Mix gibt, bei dem dann gar nichts mehr geht.

Selbst trainiere ich zur Zeit Escrima und WT. Da diese beiden Systeme aber für unterschiedliche Distanzen eingesetzt werden, (ja, ich weiß Escrima hat auch einen waffenlosen Part ), kann ich diese aber so gut trennen, so daß kein Mix drauß wird.

Wie seht Ihr das?

Grüße
Stefan

PS: Bitte versucht sachlich zu bleiben. Es geht nicht darum diesen Verband schlecht zu machen!
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Geändert von stefan jöhnk (18-02-2005 um 07:47 Uhr).
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  #2  
Alt 18-02-2005, 10:37
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Kampfkunst: füher Judo, heute Wing Tsun und Escrima
 
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Beiträge: 137
Standard

Zitat:
Zitat von NoLimit
Wie seht Ihr das?
Kritisch !
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  #3  
Alt 18-02-2005, 10:40
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Missing-Link
 
Registrierungsdatum: 18.08.2004
Ort: Kiel
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Beiträge: 275
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Zitat:
Kritisch !
Wie ich das sehe, kommst Du ohne Ausschweifungen zum Punkt.

Gibt es hierzu sonst noch Meinungen?

Grüße
Stefan
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  #4  
Alt 18-02-2005, 13:46
Benutzerbild von Impala
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Kampfkunst: Hit first, hit hard... and you might have a chance to win.
 
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Stimme Ronald zu.
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  #5  
Alt 18-02-2005, 13:47
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Kampfkunst: Kritik im Handgemenge,
 
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Nein!
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Die Postmoderne ist begriffslos.
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  #6  
Alt 18-02-2005, 14:36
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Kampfkunst: weng chun
 
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Beiträge: 88
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hi stefan,

du sprichts einige wichtige punkte an.
mein stand der dinge ist der, dass wing tjun und weng chun getrennt unterrichtet werden. das wing tjun also eigenständig bleibt.
ob das in der praxis auch so funktioniert, also ein entsprechender lehrer, der beide systeme unterrichtet, beiden sauber auseinanderhalten kann, kann man nicht mit bestimmtheit sagen.
am einfachsten wäre es natürlich, wenn sich der eine für das wing tjun und ein anderer für weng chun entscheidet - klar.
man kann nur daran arbeiten, dass sich die dinge in eine bestimmte richtung entwickeln - was dann tatsächlich passiert: die zeit wird es erweisen.


grüße

Stefan
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  #7  
Alt 18-02-2005, 14:47
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Kampfkunst: Kung Fu
 
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Weng Chun ist auch nicht im Verband integriert, sondern bleibt eigenständig.
Das würde ja sonst bedeuten, daß Weng Chun ein Teilbaum des IWKA Verbandes wäre.
Dai-Sifu Sergio hat für sich persönlich entschieden, nur noch Weng Chun zu trainieren, was er auch mehrere Stunden täglich macht.
Beides parallel zu trainieren wäre kontraproduktiv, da sich in der Realität viele Dinge ausschließen.

Grüße
Pole
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  #8  
Alt 18-02-2005, 19:11
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@ pole

Wenn Euer Oberhaupt nur noch Weng Chun trainiert, was machen die Schüler von ihm denn jetzt, die ursprünglich WT lernen wollten?

Grüße
Stefan
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  #9  
Alt 18-02-2005, 19:35
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ich schätze mal, daß die weiterhin Wt trainieren, da es ja immer noch genug Lehrer in der IWKA gibt, die das weiter unterrichten...
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  #10  
Alt 18-02-2005, 19:38
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Ok, letzte Frage zu dem Thema... Und was machen seine hohen Ausbilder, die noch nicht sein Wissen haben?

Grüße
Stefan
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  #11  
Alt 18-02-2005, 21:59
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Zu deinen Fragen: Das WingTjun bleibt unabhängig. Mich berührt die Integration des Weng Chun nicht (außer dass ich manchmal Fragen dazu beantworten muss). Ich habe nicht vor, Weng Chun zu lernen, da ich für mich keinen Mehrwert darin sehe. Weng Chun ist gut, so wie BJJ auch gut ist und WingTjun eben auch. Ich habe hier zuhause auch keinen Platz, um die Weng Chun Formen zu üben. ;-)

Ich habe gehört, dass Sifu Iadarola sich gerade wieder mehr ums WingTjun kümmert. Er meint wohl, dass er es trennen kann. Vielleicht kann er das, die meisten werden es aber bestimmt nicht trennen können und sich früher oder später für eines der beiden entscheiden müssen.

Gruß,
wfn
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  #12  
Alt 18-02-2005, 23:10
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Kampfkunst: weng chun
 
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hi, da ich von natur aus ein eher fauler mensch bin, kopiere ich grad mal ein post, dass ich in einem anderen forum geschrieben habe hier herein:

hi,

soweit ich im bilde bin, geht es nicht darum, zwei stile zu vermischen.
das wing tjun ist ein gutes und sich stimmiges system - soll es auch bleiben.
das weng chun ist ein gutes und in sich stimmiges system - und soll es auch bleiben.

in der iwka wird meines wissens auch weng chun trainiert und angeboten. seit daisifu sergio ladarola von gm andeas hoffmann lernt und von ihm die erlaubnis erhalten hat, das weng chun zu unterrichten und weiterzugeben, wird ( wie gesagt, das ist mein stand der dinge und ich denke mal ich ich bekomme da die wichtigen entwichklungen auch mit ) weng chun parallel zum wing tjun trainiert.

die fragen die in diesem zusammenhang auftauchen sind natürlich sehr verständlich und nachvollziehbar, ja sogar wichtig. einfach ist ein solcher prozess für keinen der beteiligten ( auf welcher "ebene" auch immer) , doch ich bin von der integrität und dem aufrichtigen egagement für die kampfkunst aller beteiligter personen voll auf überzeugt.

es ist in meinen augen richtig, dass ein vermischen von stilen, die ihre eigene innere logik haben und in sich stimmig sind , keinen sinn macht. warum auch? keinem der beiden stile hat bisher etwas gefehlt..das tut es auch jetzt nicht.
dass weng chun nun auch innerhalb der iwka unterrichtet wird ist ein zusätzliches angebot.

ich möchte an dieser stelle nochmals betonen, auch wenn das etwas pathetisch klingen mag, dass ich großen respekt vor sergio ladarola habe, für die offenheit und intergität, die er bewiesen hat. ebenso habe ich einen sehr positiven eindruck von den menschen aus der iwka, die ich bisher kennengelert habe, gewonnen. in meinen augen alles aufrichtige, engagierte, kultivierte und gute kampfkünstler.

auch wenn ich ehrlichgesagt anfangs auch etwas skeptisch war, bin ich recht positiv gestimmt und denke, dass die kommenden entwicklungen, trotz offensichtlicher schwierigkeiten und möglicher probleme gut verlaufen werden.

ok, ich gebe zu, das klingt jetzt alles sehr nach werbung und pathetischem blabla, aber ich bin natürlich parteiisch und subjektiv...und es ist meine ehrliche meinung.
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  #13  
Alt 19-02-2005, 08:13
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@ S.R.ausW.

Auch die eigene Meinung kann sich manchmal wie Werbung anhören.

Grüße
Stefan
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  #14  
Alt 21-02-2005, 18:02
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Kampfkunst: chinese boxing & Bad Tsun...
 
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Ort: Türkei - Istanbul...
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was ich ned verstehe ist:

Azerola ist daisifu und macht sein lebenlang dieses eine(hat sich dem verschrieben)...

Also ich mache Ving Tsun und hab keine Zeit was anderes nebenbei zu machen, da ich ja irgendwie gut werden will... Kann doch nicht sein das man die Zeit hat verschiedene dinge zu machen... man man man... manche haben anscheinend mehr als 24 stunden pro tag...


auch im forum hier lese ich sowas wie:

Sportart: Wingchun,wengchun,boxen,escrima,bjj,karate und und und...
Was wird es wenns fertig ist? Und was soll dabei rauskommen?

Wie schon gesagt... man sollte vielleicht eine Sache 100% können anstatt 5 sachen nur 20%

Denn mehr hat man die Zeit nicht für...
__________________
"Nicht durch Alter, sondern durch Wissen erlangt man Weisheit..."
Bodenkampf ist nur schwul, wenn man sich dabei in die Augen schaut. :P VingTsun Herford
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  #15  
Alt 21-02-2005, 18:08
Benutzerbild von sumbrada
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Kampfkunst: Conceptler
 
Registrierungsdatum: 26.11.2003
Ort: Kiel
Alter: 34
Beiträge: 5.411
Standard

Zitat:
Zitat von FCVT
was ich ned verstehe ist:

Azerola ist daisifu und macht sein lebenlang dieses eine(hat sich dem verschrieben)...

Also ich mache Ving Tsun und hab keine Zeit was anderes nebenbei zu machen, da ich ja irgendwie gut werden will... Kann doch nicht sein das man die Zeit hat verschiedene dinge zu machen... man man man... manche haben anscheinend mehr als 24 stunden pro tag...


auch im forum hier lese ich sowas wie:

Sportart: Wingchun,wengchun,boxen,escrima,bjj,karate und und und...
Was wird es wenns fertig ist? Und was soll dabei rauskommen?

Wie schon gesagt... man sollte vielleicht eine Sache 100% können anstatt 5 sachen nur 20%

Denn mehr hat man die Zeit nicht für...
Wenn sich beide Systeme ergänzen wird man besser, widersprechen sie sich in ihren konzepten, wird was vollkommen anderes draus oder man wird schlecht.
Wer sein VT mit irgendwas gutem waffentechnischem (ja, ich weiss, ihr habt auch Waffen) und einer guten Grapplingsportart mischt, wird mit Sicherheit nicht schlechter.
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