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#46
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| @Shaolin Quan: Nun hör doch endlich auf, ewig diese Spekulationen über Qualität einer Kampfkunst und Lebenserwartung herzustellen. Die Lebensspanne hängt von vielerlei Komponenten ab und wenn man letztendlich wüßte, wie diese zusammenhängen, dann hätte man auch endlich das Rätsel des ewigen Jungbrunnens gelöst. Fakt ist leider aber, daß Du Antworten auf Deine Postings nicht sorgsam genug liest, denn sonst hättest Du bereits mitbekommen, daß selbst (Zitat meines eigenes Vorpostings!) selbst bekannte Meister der sogenannten gesundheitszuträglichen Stile auch keine überdurchschnittlich langes Leben gehabt haben. Mag sein, daß ihre Lebens- qualität besser war, aber selbst da stehen die Trainierten insgesamt wahrscheinlich ähnlich da. Gruß Michael PS: BL starb früh, weil er nur seinen Ehrgeiz kannte und sich nicht an die nötigen Pausen hielt. WSL starb mit 61, was auch hierzulande zwar nicht sehr alt ist, aber, relativ gesehen noch im Rahmen liegt. Hinzu kommt noch, daß WSL vielleicht noch am Leben wäre, wenn die medizinische Notfallversorgung vor Ort auf gleichem Standard wäre, wie im deutschsprachigen Raum. Ferner kommt noch bei beiden eine genetische Besonderheit der asiatischen Rasse hinzu, eine Schwäche einiger Adern im Gehirn. Daher eine erhöhte Anfälligkeit zu Schlaganfällen, bzw. Gehirnblutungen. Und zu Yip Man: 1973 79 Jahre geworden zu sein, ist ein recht hohes, überdurchschnittliches Alter! Also was soll das ganze?! Gruß Michael |
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#47
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| Nein wir kommen uns keinen Schritt näher. Das das Ausüben von Qui-Gong gesundheitsfördern ist, ist eine Sache, daß das Ausüben einer Kampfkunst ohne Qui-Gong oder ähnliche Gesundheitsformen sogar gesundheitsschädigend sein soll, eine ganz andere. Und gerade das behauptest du ja. Ich könnte dir jetzt 25 Lateinlehrer aufzählen die "frühzeitig" an einer Herz-Kreislauferkrankung verstorben sind, trotzdem würdest du wohl keinen Zusammenhang zwischen Unterrichten von Latein und Herz-Kreislauferkrankungen herstellen, oder? Das kannst du doch nicht alles ernst meinen, es geht dir letztlich doch nur um Provokation, solche Theorien kann doch ein erwachsener Mensch nicht aufstellen. |
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#48
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| @ MK: Wie du meinem Beitrag entnehmen konntest, war er an Samtex gerichtet, nicht an Dich! @ Samtex: Man könnte sogar noch eine Stufe weitergehen und sagen, dass das unterrichten Stress ist und eventuell zu einer potentiellen Neigung zu Herz-Kreislauferkrankungen führt. Genügend gestresste Lehrer (burnout-Syndrom) gibt es ja... Aber das ist eine andere Sache... Fakt ist, dass ein Kämpfer, der nur kämpft, ständig mit einem erhöhten Adrenalinspiegel lebt. Und erhöhte Adrenalinausschüttung bedeutet: - höheres Infektrisiko - Schlafstörungen - Spannungskopfschmerzen+ - Lernschwächen (siehe Mensch-Körper-Krankheit, Seite 245) Weiterhin ist ständiger Stress auch eine Sympathikus-Wirkung, was zu folgenden Problemen führt: - Pupillenerweiterung - erhöhte Herzfrequenz und Schlagkraft (Herzinfarkt-Gefahr?) - Verengung der Hirnarterien (Schlaganfall-Gefahr?) - Muskeldurchblutung erhöht - Häute, Schleimhäute,... - Gefäße werden verengt - Bronchien weit - verminderte Speichelsekretion - Magen-Darmtrakt ruht - Verminderte Funktion des Verdauungstraktes Fazit: Jemand der nur Kampf trainiert und nichts ausgleichendes zur Entspannung tut, hat ein erhöhtes Risiko an Erkrankungen zu Leiden, die mit Dauerstress zu tun haben. |
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#49
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| Ok, lass gut sein, mit dir hat das echt keinen Sinn. Nach deiner Theorie müßte es bei allen Sportarten dasselbe sein, Tischtennis, Fußball, Curling.........erhöhte Adreanlinausschüttung. Desweiteren wird auch jemand der WC trainiert nicht mit einem ständig erhöhten Adreanalinspiegel rumrennen und im Training unterscheidet sich sein Adreanalinspiegel um keinen Deut vom Adrenalinspiegel eines anderen Sportlers. Aber warum muß man dir die einfachsten Dinge erklären?? Bist du irgendwo weit weg von jeder Zivilisation aufgewachsen, oder warum stellst du so haarsträubende Thesen auf? Bitte nicht noch mehr Unsinn, es reicht. |
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#50
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| @Shaolin Quan: Also übergehst Du meine Postings jetzt konsequent. Auch 'ne Art mit Argumenten umzugehen. |
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#51
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| Vielleicht will man uns auch nur zum Nachdenken anregen... ![]() Bei mir hat es aufjedenfall funktioniert.... Den wer macht sich schon Gedanken, über so einen Ausspruch? Kann man so etwas einfach so sagen? Sollte man es? Was steckt hinter so einem Ausspruch....? Ich denke.... ![]() AG |
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#52
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| @ Samtex: Das die gleiche Problematik auch bei anderen Leistungssportarten vorkommt, dürfte wohl allgemein bekannt sein, oder warum stürzt schon mal ein Radrennfahrer mit Herzinfarkt vom Rad oder ein Profifussballer im Stadion? Leistungssport ist nicht gesundheitsfördernd - und jemand der ständig kämpft betreibt in gewissem Maße Leistungssport. Aber wenn du meinst, nicht mit mir diskutieren zu müssen, ok. @ MK: Ich möchte dich nicht ignorieren, wir sollten nur wieder auf eine neutrale Diskussionsebene zurück kommen. Wäre das ok für dich? Einfach wieder diskutieren ohne persönlich zu werden? |
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#53
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| Zitat:
2. Wer kämpft ständig?? Deiner Ansicht nach ist jede Art von Sport schädlich, anstrengen muß man sich ja überall und Anstrengung geht ja bekanntlich mit einem erhöhten Spiegel von diesem überaus gefährlichem Adreanlin einher. Da beglückwünsche ich dich eine Kampfkunst gefunden zu haben die anscheinend keine Leistung verlangt, du kannst den ganzen lieben langen Tag herumhängen und völlig sicher vor erhöhten Adreanalinspiegeln deinen Tagesablauf bestreiten. Ich stell mir gerade vor wie du wie ein Zombie Milch einkaufen gehst, immer schön langsam und auf der sicheren Seite, wissend daß du den Durchblick hast. 3. Klar meine ich nicht mir diskutieren zu müssen, seid wann wird irgendwer gezwungen zu diskutieren? |
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#54
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| @ samtex: ich spreche von Leistungssport - Leistungssport ist vergleichbar mit Kampf. Vielleicht solltest du dir mal von einem Mediziner einiges über Physiologie und Sportmedizin erklären lassen. Kannst mich auch gerne per PN anschreiben, dann geb ich dir die Adresse unseres Sportmediziners... |
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#55
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| Schau, zu Beginn war es Ving Tsun, jetzt ist es Leistungssport. Ich betreibe keinen Leistungssport und ich kämpfe auch nicht ständig. Ich glaube du hast einfach ein komisches Bild vom VT. Unser Training unterscheidet sich von der aufgebrachten Leistung warscheinlich nicht sonderlich von deinem, warscheinlich ist das Shaolin Kung Fu sogar anstrengender, wegen der tiefen Stände usw. Ich brauche auch keinen Rat von einem Mediziner, bin selbst Medizinstudent. Du sprichst von Leistungen die sicher nicht mehr gesundheitsfördernd sind, keine Frage, nur kenne ich niemanden der sich ähnlich verausgabt wie ein Radrennfahrer oder ein Profifußballer und ich gehe mal davon aus, daß auch Yip Man und Wong Shun Leung weit davon entfernt waren, also am Adrenalin kannst wohl nicht liegen, wie sehr du dir das auch wünscht. Letztendlich geht es mir nur darum, daß du behauptest VT währe gesundheitsschädigend, und so einen Unsinn kann ich einfach nicht stehen lassen. Bahaupte Qui-Gong ist gesundheitsfördernd, kein Problem, bin ganz deiner Meinung, aber den Umkerhschluß kannst du nicht ziehen, daß ist purer Unsinn und das weißt du. |
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#56
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| @Shaolin Quan: In Ordnung. Also erneut meine Frage: Wie erklärst Du Dir, daß Vertreter der, nennen wir sie mal, 'gesundheitsfördernder Stile' auch nicht älter als der Durchschnitt werden? |
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#57
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| @ wing chun´ler Lasst ihn einfach, ich finde den Christian voll oki, wenn er was von Sachen schreibt, die er kennt und von denen er was versteht. Alles andere sollte man einfach ignorieren. Bringt nix ![]() Liebe Grüße, derKünstler |
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#58
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| @MK: Nun ja, ich denke, wenn man gesundheitsfördernde Stile wirklich richtig betreibt, dann ist die Möglichkeit älter zu werden und dabei gesünder zu sein durchaus größer. Wenn man sich traditionelle Kung Fu Familien anschaut, fällt meistens schon das hohe Lebensalter der Meister und Großmeister auf. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber dennoch denke ich, dass Systeme die den Gesundheitserhalt stark unterrichten wirklich dazu beitragen. Oder meinst du nicht? Allerdings hat das dann nichts mehr mit "Hobby-Kung Fu" zu tun, solche Stile muss man dann schon leben.... |
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#59
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| Zitat:
Tust Du das? Wie lange machst Du denn schon Shaolin? |
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#60
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| Ich betreibe Shaolin schon lange, schon seit knapp 9 Jahren, allerdings kann man Kampfkunst erst leben, wenn man es Hauptberuflich macht, in diesen Zustand komme ich ab September... ....werde also frühestens nächstes Jahr von meinen eigenen Erfahrungen des "Kung-Fu-Lebens" berichten können... |
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