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#61
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| @Shaolin Quan: Chen Fa Ku 70J Yang Lu Chan 73J Yang Pan Hou 55J Yang Ch'eng Fu 53J Cheng Man Ching 75J Sun Lu Tang 71J Wu Quan Yu 68J Hoa Wei Chin 71J. Alles ganz große Meister der verschiedenen T'ai Chi Ch'uan-Stile. Teils auch noch berühmte Doktoren. Und, besonders alt sind sie auch nicht geworden. Normal halt. Diese Liste könnte man für beliebige Stile anfertigen und käme mit größter Wahrscheinlichkeit auf dasselbe Ergebnis. Die biologische Uhr des Alterns tickt nun mal in uns, bei dem einen schneller, bei dem anderen langsamer, aber Zaubertechniken um 100 J. alt und älter zu werden, gibt es nun mal noch nicht. Vielleicht legen einige Stile mehr Augenmerk auf den Gesunderhaltungsaspekt, ein anderer vielleicht mehr auf den esoterischen, Ving Tsun bezieht sich halt in erster Linie auf's Kämpfen. Aber nach wie vor bedeutet Bewegung und Training etwas Positives für Geist und Körper. Die gesundheitliche Schwäche einzelner als ganzheitliches Argument gegen einen Stil heranzuziehen und bei dieser Sichtweise viele andere Aspekte außen vor zu lassen, ist falsch und engstirnig. Gruß Michael |
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#62
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| Cool, daß Du Dir die Mühe gemacht hast diese Infos rauszusuchen, endlich mal Fakten. An diesem Beispiel kann man meiner Meinung nach sehr schön sehen wie sich die jeweilige Realität an Wünsche anpaßt, wir sehen das was unseren Vorstellungen entspricht und blenden aus was nicht dazu paßt. Meine damit nicht ausschließlich Shaoli, betrifft uns wohl alle. Grüße, Samtex |
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#63
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| @ shaolin quan Was du bezüglich des "Kämpfens" und Stress schreibst, sehe ich genauso. Daher ist KK für mich NICHT dazu da, ständig zu kämpfen, sondern eben zu lernen, NICHT kämpfen zu müssen. KK soll ausgleichend auf den Menschen wirken, GERADE für jemand, der eh schon gestresst genug ist. KK soll lernen, keine Energien AUFSTAUEN zu lassen, sondern diese sinnvoll und ökonomisch in das Handeln einfließen zu lassen. Und DESHALB lernt man dennoch, wie man kämpft, nur kämpft man dann eben anders ![]() Und: Schmeiß die wing chun´ler nicht alle in den Topf "hohle "Kämpfer". Das ist erstens dumm, zweitens nicht richtig und dritens ist das kein Grund andere zu bewerten. ABER zum eigentlichen Thema: Das ganze hat wirklich ÜBERHAUPT nichts mit dem Ausüben von "Tierformen" zu tun. Es hat auch gar keinen Sinn, Bewegungen von Tieren nachzuahmen, so wie der Papagei stimmen nachmacht, um sich auf spezielle Art in seiner Umwelt zu schützen. Die meisten Menschen wissen "lediglich" nicht, wie ein MENSCH sich noch NATÜRLICH bewegt. Eben wie ein Mensch, und sonst nichts. Und dabei kommt es ÜBERHAUPT nicht drauf an, WELCHE Bewegungen man übt, sonder nur auf das WIE! Dieses WIE führt dann automatisch zu den Bewegungen, die unserer Natur entsprechen. Dann erreicht man Balance, "Gesundheit" Ausgeglichenheit, Kraft, etc etc etc .... Solltest du etwa mit "Tierformen" zu DIR selbst finden, dann: OKI!! ![]() Dann lass anderen aber auch ihre KK und nörgel nicht dauernd an Nichtigkeiten herum! Oder versuch, gewisse (verstorbene) Vertreter schlecht zu machen. Das gehört sich nicht ![]() Streitereien über längst verstorbene Personen sind lachhaft. Wenn einer von uns morgen Krebs hat, dann interessiert es ihn nicht, ob er so oder so trainiert hat, dann zählen echt andere Dinge. Liebe Grüße, derKünstler |
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#64
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| ich hab den ganzen thread gelesen und jetzt hab ich das gefühl ich bekomme augenkrebs ! AAAAARRRRGGGHHHHHH!!!!!!!!!!!! junge...junge bei aller zurückhaltung, da fällt mir das ei aus der hose ! cu bambam |
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#65
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| ich möchte mal den Aspekt in die Runde werfen, das es nicht auf das erreichte Lebensalter ankommt, sondern auf die Qualität des Lebens, also auf den allgemeinen Gesundheitszustand ! Ich habe keine Ahnung ob das Betreiben eines "gesundheitsförderen Stils" die "Alterszipperlein" reduziert, aber das ist für mich das doch der interessantere Aspekt !!!!! Natürlich läßt sich sowas wesentlich schwerer prüfen, als das erreichte Lebensalter. Dazu kommen auch immer die Lebensumstände, z.B. war Wong wohl Raucher. |
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#66
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| Ausgangspunkt waren die folgenden Fragen von Shaolin Quan: 1. Keiner hat die Anatomie eines Tieres, aber auch die wenigsten haben die Anatomie des Wing Tsun Meisters Yip Man, der äußerst untersetzt war, durch seine Opiumsucht abgemagert und eingefallen und eher "dystroph"... ...können denn nur Menschen mit der gleichen Anatomie eine Kampfkunst ausüben? 2. Ving Tsun ist von Menschen für Menschen, aber z.B. Hung Gar, Shaolin oder andere Kampfkünste mit den Tierstilen ist ja auch von Menschen für Menschen, nur halt vom Tierreich abgeschaut! Oder? 3. Warum man Tiere imitieren soll? Hast du schon mal eine Schlange gesehen mit Bandscheibenvorfall? Einen Tiger mit Gelenkarthrose oder einen Kranich mit Bluthochdruck? Ich nicht, Menschen aber schon........ 4. Tiere kämpfen seit ihres Bestehens für das Überleben und rein Instinktiv und ohne sich auf Apparate und Gegenstände zu verlassen, warum nicht von den vollkommensten Lehrern lernen? ------------------------ können wir die Fragen ganz sachlich, ohne persönlich-wertende Tendenzen und Beleidigungen diskutieren. Wer da gefühlsmäßig überkocht, kann sich entweder gar nicht daran beteiligen, oder direkt per PM mit Christian seine Fragen erörtern. Müssen wir ständig zeigen, daß wir klüger, besser, stärker, wissender, bewußter, objektiver oder sonst irgend etwas sind? ![]()
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#67
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| Danke Peter!!!! Zitat:
Sich wie ein Tier zu verhalten, unterstellt dem Menschen doch in irgendeiner Weise gewisse "Mangelerscheinungen", die zu seinem Wesen dazugehören. Wozu sonst können diese durch Imitation von (ach so "perfekten") Tieren kompensiert werden. Selbst wenn ich mich von früh morgens bis spät abends wie ein Tiger bewege, BIN ich lang kein Tiger, sondern ein seltsam gebückt wandelnder Mensch, der sich nicht gemäß seiner über jahrmillionen entwickelten Anatomie bewegt. Anders: Soll ein Delphin denn täglich an Land Gehübungen machen, weil er irgendwann mal ein Landtier war. Hätte er irgendwas davon? Soll eine Schlange sich wie ein Affe bewegen? Soll ein Mensch sich tatsächlich wie eine Schlange bewegen? Wenn Menschen gewisse Mangelerscheinungen zeigen, dann liegt das nicht daran, dass sie "das Tier in sich" nicht kennen würden, sondern es liegt schlicht daran, dass durch das Entstehen von Kultur schon vor einigen Jahrtausenden die Evolution nicht mehr mithalten konnte und Alltagshandlungen entstanden sind, die nicht (mehr) unserer Konstitution entsprechen. Dies erfordert sehr wohl einen Ausgleich, aber ob das jetzt unbdingt Tiere sein müssen, die wir uns (bewegungsmäßig) als Vorbild nehmen sollten? Andereseits: Welcher Mensch bewegt sich denn noch WIE EIN MENSCH??? Ganz einfache Antwort, ist auch Ausgangspunkt für die modernen Körpertherapien Alexandertechnik, Eutonie, Rolfing, Feldenkrais, und Abkömmlinge: - das Kleinkind und ab wann hört der Mensch in aller Regel auf, sich seiner Natur entsprechend (weil kuturell zwangsangepasst) zu bewegen?? - als Schulkind Bewegungen, die mal sebstverständlich waren, werden verlernt, von Erwachsenen ("schon verdorbenen") Bezugspersonen wird nachgeahmt. Selten sind ECHTE Erkrankungen für die Fehlentwicklung verantwortlich. Abhilfe: Wieder lernen, sich wirklich gemäß der EIGENEN Natur zu bewegen! Quizfrage: WO wird so etwas in den KKs gelernt (sag jetzt keiner im "wing chun" !) Also: Wo??? Liebe Grüße, derKünstler |
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#68
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| @DerKünstler Du hast im gewissen Maße recht. Jedoch gebe ich zu bedenken, daß das Grundgerüst (Skelett, Muskeln, Sehnen etc.) beim Menschen dem gleichen Grundprinzip, wie bei den Tieren entstammt. Jedoch haben sich die viele Tier mehr spezialisiert... siehe Pferd, Maulwurf, Raubkatzen... sie alle haben sich auf ihr Gebiet spezialisiert und ihre Körper haben sich angepaßt. Pferd = Hufe, Maulwurf = Vordere Arme, sind wie Schaufeln geformt. Der Mensch hingegen ist sehr vielseitig und wenn man bedenkt, was man alles alleine mit seinen Händen machen kann... ![]() Allerdings hat sich auch der Mensch angepaßt, so ist er das einzige Säugetier, welches auf zwei Beinen gehen kann (Selbst ein Kanguruh braucht zur Balance seinen *******). Dieser aufrechte Gang ist an und für sich schon eine riesen Leistung für das Gehirn. Aber um diese Leistung überhaupt zu bewerkstelligen brauchen wir Bewegung... jeder kennt Kinder, sie bewegen sich fast ständig . Unsere Gelenke wären nicht beweglich, wenn wir nicht schon in unserer Entwicklung uns bewegen würden.Was ich damit sagen will, wir als Menschen brauchen Bewegung, und wenn sie vielseitig und abwechslungsreich ist, kommen wir dem gesundheitlichem Aspekt viel näher, als wenn wir jeden Tag immer nur eine "Gesundheitsübung" machen würden. Es ist wirklich der "goldene" Mittelweg... nicht zu viel und nicht zu eintönig... Wir Menschen können viele Bewegungen machen und sind nicht besonders eingeschränkt, wie eben manche Tiere... also laßt uns diese Eigenschaft nutzen... ![]() |
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#69
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| zu den Ausführungen über den Bewegungsdrang: ein Versuch eines Fotografen, sich einen Tag genau so zu bewegen und das selbe zu machen wie Kleinkinder im Kindergarten, endete nach zwei Stunden mit totaler Erschöpfung. Bei meinen Kindern (17 + 15) kann ich momentan beobachten, wie sie gerade dabei sind sich einzuschränken in ihrem Bewegungsdrang. Das nur am Rande zum Bewegungsdrang!
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#70
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| Nur mal so am Rande: Freilebende Tiere -egal welche- sind zum überwiegenden Teil entschieden kranker als der moderne Mensch. Menschen waren noch nie so gesund wie heute, und keine andere Spezies ist auch nur näherungsweise so gesund wie der moderne, europäische Mensch. Und natürlich haben freilebende Tiere Arthrosen. Wenn sie alt genug werden. Und Unmengen an Parasiten, okulte Infektionen, schlecht verheilte Verletzungen, Mangelerscheinungen... |
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#71
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| Das ist doch klar, wt-cmw... Wie sollen sich auch die Tiere ein gebrochenes Bein wieder vernünftig schienen, oder ein Mittel gegen Würmer zum Beispiel mischen... Da hat der Mensch doch ganz andere Möglichkeiten, als ein Tier... und somit muß man im Grunde von den Möglichkeiten der Tiere ausgehen, und daran die Gesundheit messen. Und es gibt genug Beispiele für Tiere, die auch aktiv etwas für ihre Gesundheit tun...im Rahmen ihrer Möglichkeiten... man denke nur, daß viel Tiere weit entfernte Salzlacken aufsuchen, wo es kein trinkbares Wasser gibt. Oder es werden bestimmte Pflanzen gegessen, die Magen und Darm reinigen können... Menschen haben dieses boeobachtet und soweit mir bekannt, ist dieses Verhalten der Tiere nicht nur in der TCM, sondern auch in der modernen westlichen Medizin ein Ausgangspunkt für viele Medikamente geworden. Der Mensch lernt durch Beobachtung und Nachahmung... Er muß nicht immer wieder alles neu erfinden, sondern kann von den Erfahrungen andere profitieren, auch von Erfahrungen von Tieren... |
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#72
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| Also so langsam ist das Thema aber genug 'ausgelutscht'. Schon interessant, welch ein Wirbel ein so kleiner Aussagesatz machen kann. Gruß Michael |
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#73
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| Zitat:
![]()
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#74
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| Recht hat er!! Aber wenn du produktive Beiträge suchst, wende dich vertrauensvoll an mich. ![]() |
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#75
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| @Dao: Wenn Du diesen Topic schon länger verfolgst, hast Du sicher mitbekommen, daß ich auch schon etwas zu diesem Thema geäußert habe, aber man kann halt auch wirklich etwas 'zerlabern'. "Hast du noch so einen auf Lager!" -Bestimmt, ich leg schon mal die Grübelfalten auf die Stirn!! Schreib nur so weiter, dann kommt der nächste bald, bestimmt! Gruß Michael ![]() |
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