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  #1  
Alt 20-09-2004, 21:55
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Kampfkunst: spezial one
 
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Standard WT - das Beste Mittel

ich finde es erstaunlich, dass ich in wt-foren scheinbar überwiegend mitglieder anderer SV vereinigen und alle Menschen aufklären wollen. wenn ich das gewußt hätte...gar nicht auszudenken...

Immer wieder die Frage, ob Kettenfauststöße und Infight effektiv sind. spätestens nach folgenden video´s sollte die frage beantwortet sein. denn SO sieht die realität aus! wer immer noch von tritten und seitlichen angriffen träumt kann mir ja seine meinung schreiben.

und wenn schon..wenn sich mal ein wt-kämpfer und thai boxer gegenüberstehen? und auch wenn der lowkick sitzt...dann ist wt kämpfer in der für ihn günstigsten position - direkt an seinem gegner. und zu glauben, dass ein lowkick einen umhaut, überzeugt doch keinen mehr der erfahrung gesammelt hat. kämpfe werden ausschließlich im infight entschieden. wer da anderer meinung ist sollte mal bedenken wie er zu seiner meinung gelangt. gehört, gelesen?? jedenfalls nicht selber erfahren. und training ersetzt nicht die strasse.
aber grundsätzlich liegt alles in der natur des anwenders. ich möchte hier nicht wieder dieser unwahrscheinlich theoretischen diskussionen aufkommen lassen, ´da ohnehin jeder seine meinung vertritt und die auch haben soll. wäre ja nur halt so lustig hier, wenn es anders wäre.



nach u.a. link sind reale kampfvideos! man wird feststellen, dass nur die überlegen sind, welche im infight und boden was drauf haben...und da helfen keine tritte mehr.

vielleicht mal überlegen, ob das was man ausübt, in solchen situation hilft. ist vielleicht nützlich....

http://forum.ebaumsworld.com/showthread.php?t=24711
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  #2  
Alt 20-09-2004, 22:25
Benutzerbild von DragonMaster
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Kampfkunst: .
 
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Beiträge: 283
Standard

hier mal ein auszug der selber Wt macht und was er davon hält.
Zitat:
Fitnessaspekt:

WT ist ein Selbstverteidigungssystem, keine Kampfsportart. Deshalb werden ausschließlich hier Trainierende auch sportlich keine großen Fortschritte machen. Eine Traumfigur, Fettabbau oder Konditionszuwachs darf man sich hier nicht erwarten. Allerdings setzte sich das WT diese Anforderungen auch nicht selbst, was es von einer Bewertung ausschließt. Dennoch empfehle ich jedem, der WT trainiert, sich zusätzlich noch körperlich fit zu halten, denn ein Kampf ist immer eine körperliche Angelegenheit. Und wenn zwei technisch gleichwertige Gegner aufeinandertreffen, entscheiden immer Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit.

Selbstverteidigungsaspekt:

WT ist effektiv, keine Frage. Der Infight ist kaum zu übertreffen und da keinerlei Beschränkungen hinsichtlich sportlicher Wettkampfregeln vorliegen, sind alle Ziele legitim und werden auch so trainiert. Das Schlägereien zumeist in räumlich beschränkten Orten wie Kneipen oder Discotheken anfangen ist ein Vorteil für das WT-System, denn hier liebt man die Enge. Ein Tae-Kwon-Doka beispielsweise, der sich nur auf seine Kicks verläßt, ist schon hilflos bevor der erste Schlag kommt. Er kann sich in engen Räumlichkeiten nicht bewegen, seine Stärken nicht ausspielen. Auch wird man im WT geschult sich der Konfrontation zu stellen und den Überraschungseffekt auszunutzen. Hohe Kicks existieren hier nicht, sie sind ohnehin im Straßengebrauch völlig unsinnig. Eigentlich kann ich dem WT nur einen, allerdings nicht auszumerzenden Nachteil anlasten. Es fehlt richtiges Sparring. Sparring existiert zwar im WT (wenn auch nur in wenigen Schulen), aber es wird stets mit dicken Sicherheitshelmen und Schutzausrüstung durchgeführt. Es ist zwar besser als nichts, aber das Gefühl eines echten Kampfes bekommt dadurch definitv nicht vermittelt. Man hat einfach nicht den Respekt, den man hätte, wenn ein Treffer direkt zum Gesicht durchkäme. Die Helme sind Motorradhelmen sehr ähnlich, auch ein mit voller Wucht durchgezogener Treffer hinterläßt so gut wie keine Wirkung (im Vergleich zu echtem Vollkontakt). Wer selbst mal in einer Schlägerei oder einem Vollkontakt-Kampf war wird mir das sofort bestätigen. Man wählte diese Methode im WT, um dem Schüler wenigstens im Ansatz das Gefühl eines Kampfs zu vermitteln. Der Kompromiß ist auch sinnvoll, denn schließlich will WT dazu dienen, dass man im Leben möglichst ungeschoren aus einer Konfrontation hervorgeht. Welchen Sinn würde es da machen, wenn man jeden Abend im Training mit blaugeschlagenem Gesicht nach Hause kommt? Auch sind viele Techniken auf empfindliche Körperpartien zu gefährlich, um sie ohne Schutzausrüstung zu trainieren.

Dennoch entsteht hieraus ein nicht zu unterschätzender Nachteil: Man lernt nie, was es bedeutet, wirklich geschlagen zu werden, wirklich Schmerzen zu spüren und dennoch weiterzukämpfen. Dass man sich in einer Auseinandersetzung einen Schlag einfängt, ist oft nicht zu vermeiden. Wie man darauf richtig reagiert kann man allerdings erlernen. Es ist für jeden Menschen ein Schock, wenn er zum ersten Mal die Faust eines anderen ins Gesicht bekommt, daraufhin zu bluten anfängt und der gesamte Schädel dröhnt. Man ist hilflos, überfordert, reagiert, je nach Naturell, entweder mit Panik oder Wut. Beides ist nicht sehr hilfreich wenn man einen erfahrenen Gegner hat. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings daran und was früher eine mittelschwere Selbstvertrauenskrise auslöste wird jetzt problemlos ignoriert, bis man den Kampf beendet hat. Man lernt "einzustecken".

Ganz gleich, wie gut ein System ist, wie perfekt man die Techniken beherrscht, wenn man diesen Aspekt vernachlässigt, ist im Ernstfall meistens nichts mehr von all dem mühevoll antrainierten da. Wie gesagt, dieses Manko ist leider nicht zu ändern, bzw. es wäre wenig sinnvoll dies zu versuchen.
Ein weiterer Grund, warum Sparring im WT nicht existiert, ist, dass man es eben nur mit Boxhandschuhen durchführen kann. Andernfalls wäre der Gang in eine Selbstverteidigungsschule ohnehin sinnlos. Ein Großteil der Aspekte des WT sind aber dafür ausgelegt, dass man die Hände frei bewegen kann. Die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch die Handschuhe würde das Konzept empfindlich stören.
Ebenso argumentieren viele Sifus ("väterlicher Lehrer" = hochgradiger WT-Lehrer), dass man sich an den Gebrauch von Boxhandschuhen gar nicht erst gewöhnen soll, da man sie im Ernstfall auf der Straße auch nicht hat. Eine Argumentation, die auch nicht von der Hand zu weisen ist.

Einen großen Kritikpunkt muß ich allerdings anbringen, der zwar nicht das WT als System, sondern vielmehr dessen Vermarktung betrifft. Es ist offensichtlich Teil der "Verkaufsstrategie" der EWTO (European Wing Tsun Organisation) und auch ähnlicher Organisationen im VC, WC, Wing-Tsung... und wie sie noch alle heissen, ihre Schüler mit Selbstvertrauen nur so vollzupumpen. Die Unüberwindbarkeit eines WT-Kämpfers wird zum Dogma hochstilisiert. Kritiker des WT bezeichnen den Aufbau der Organisation deshalb auch auch als "sektenartig".
Ich kann dazu nur sagen, dass ich es für vollkommen in Ordnung halte, seinen Schülern ein gewisses Vertrauen in das System zu vermitteln, das sie trainieren. Wem dieses Vertrauen fehlt, wird auch im Ernstfall versagen. Insofern ist diese Art der "Gehirnwäsche" sinnvoll. Im Ansatz jedenfalls.
Leider begibt man sich hier auf einen sehr schmalen Grad, den viele WT-Sifus nicht ausbalancieren. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele WT-Schüler (die dann eigentlich auch immer aus den selben Schulen kamen) ein ihrem Können völlig unangebrachtes Selbstvertrauen hatten. Dies halte ich für ausgesprochen gefährlich, denn wer sich und seine Fähigkeiten überschätzt, läßt sich eher auf Situationen ein, die er nicht mehr kontrollieren kann. Und dies ist in einem Bereich wie dem Straßenkampf unverzeihbar. Viele WT-Trainer sind sich des Risikos, dem sie ihre Schüler damit aussetzen, nicht einmal bewußt. Ich habe selbst auf Seminaren oder Schulungen mit WT-Schülern gekämpft, bevor ich das System selbst zu trainieren anfing. Viele dieser Leute waren alles andere als ernstzunehmende Gegner (um nicht zu sagen absolute Lachnummern), die nach einer Niederlage nicht im Stande waren, diese zu verarbeiten oder sie auch nur einzugestehen. Bisweilen war es schon paradox mitanzusehen (und meistens verdammt lustig), auf welche Umstände sie ihre Kapitulation oder ihren K.O. zu begründen versuchten. Ähnlich muß es wohl den Arabern nach dem 6-Tage-Krieg gegen Israel gegangen sein, als sie zu erklären versuchten, wieso ein heiliger Krieg, der ihrem Glauben nach nicht verloren werden kann, so gründlich daneben gegangen ist. :-)

In diesen Fällen handelte es sich um Sparring, also um mehr oder minder harmloses Kräftemessen (was natürlich zu der Standardausrede "Im Ernstfall wäre es anders ausgegangen" führte - und den Betroffenen von allen Umstehenden nur ein mitleidiges Lächeln einbrachte).
Einen Fall habe ich selbst miterlebt, in dem dieses völlig übersteigerte Selbstvertrauen einen WT-Kämpfer weit mehr als nur einen Knick in seinem Ego gebracht hat. Noch dazu handelte es sich hierbei nicht um einen unerfahrenen Schüler, sondern um einen WT-Ausbilder. Der Junge hatte an einem offenen Straßenkampf-Seminar teilgenommen, das vor einigen Jahren in der Nähe von München stattfand. Kämpfer aller Stile und Ränge aus ganz Europa waren vertreten, was normalerweise kein Problem darstellt. Hier war es leider nicht so. Der WT-Mann konnte gar nicht oft genug erwähnen, wie überlegen er sich allen anderen fühlte (was in WT-Schulen völlig normal und auch okay ist, solange es eben nur WTler hören) ;-)). Einen seiner Sparringspartner (nicht Gegner - es war kein Turnier), einen harmlosen Karateka, schlug er ziemlich übel her. Ein solches Verhalten führt auf einer derartigen Veranstaltung zwangsläufig zu weiteren Konfrontationen.
Ein Thaiboxer geriet deswegen mit ihm - zuerst verbal - aneinander. Der WT-Kämpfer machte sich über das "primitive" Muay Thai lustig und bot seinem Gegenüber an, eine ebenso schmerzhafte Lektion wie der Karateka zu erhalten. Der Thaiboxer (ich kannte ihn flüchtig, ein guter Kämpfer, aber mit Sicherheit kein Weltklassemann) nahm diese Herausforderung gerne an und Sekunden später schlugen die Beiden mit bloßen Fäusten und ohne jede Schutzausrüstung aufeinander ein - noch höher kann man den Realitätsfaktor wohl nicht schrauben. Der WT-Mann begann mit der "Universallösung", d.h. mit gleichzeitigem Fußtritt und Kettenfaustößen. Sein Gegner ging ebenfalls frontal nach vorne, setzte einen Frontkick mit anschließender Kombination von Boxschlägen ein. Von Größe und Gewicht waren sich die Beiden übrigens sehr ähnlich, Vorteile hatte in dieser Hinsicht keiner. Der WT-Kämpfer landete mehr Treffer, da die Frequenz von Kettenfauststößen einfach nicht zu überbieten ist, mußte aber auch eine sehr harte Rechte nehmen, die ihn einige Schritte nach hinten versetzte. Im Zurückfallen erhielt er von seinem Gegner noch einen knallharten Lowkick mit auf den Weg. Beide standen sich wieder wie zu Anfangs gegenüber, Beide hatten auch etwas abbekommen. Mit einem Unterschied. Der Thaiboxer war das Kassieren von Treffern ohne Schutzausrüstung gewohnt, er war ganz offensichtlich die Ruhe selbst. Der WT-Mann hingegen wirkte stark verstört. Erstens wohl wegen des harten Treffers, zweitens, weil es ihm nicht gelungen war, das umzusetzen, was er im Training schon tausend mal erfolgreich bewältigt hatte. Er hatte es nicht geschafft, an seinem Gegner "kleben" zu bleiben, um ihn im Infight zu erledigen.
Der Thaiboxer setzte den Kampf fort, ging mit Faustschlägen nach vorne und versetzte seinem Gegner einen weiteren brettharten Lowkick. Hier wurde bereits deutlich, wie sich das weitere Geschehen entwickeln würde. "Lowkickabwehr" gehört zum Standardprogramm im Wing Tsun und wird vom ersten Tag an unterrichtet, aber der Typ nahm das Teil voll. Und wie unglaublich schmerzhaft diese Tritte sind, wenn sie nicht im sicheren Dojo von einem anderen WTler getreten werden, der davon keine Ahnung hat, wurde ihm in dem Moment ganz schnell klar.

Zu diesem Zeitpunkt hatte er den Kampf bereits verloren. Der erste Zusammenstoß und das Versagen, die Distanz zum Infight zu überbrücken, machten es ihm psychisch unmöglich, wieder in den Angriff seines Gegners "reinzugehen", was für einen erfolgreichen WT-Konter unerläßlich ist. Statt dessen konnte man mitverfolgen, wie sein vorher grenzenloses Vertrauen in seine Fähigkeiten sich innerhalb von Sekunden komplett verabschiedete.
Ganz offensichtlich von der Effektivität und der Schmerzhaftigkeit der Lowkicks tief beeindruckt, versuchte er sich nun selbst mit der bis dahin erfolgreichen Strategie seines Gegner anzufreunden und verlegte sich ebenfalls lieber auf Lowkicks (Ein echter Brüller, da er damit offenbar überhaupt keine Erfahrung hatte). Somit vergaß er in diesem Ernstfall (und das war wirklich einer) auch noch eines der obersten WT-Gebote: "Never box a boxer, never wrestle a wrestler" (never lowkick a thaiboxer wird hier zwar nicht explizit erwähnt, es fällt aber wohl dennoch in diese Kategorie) ;-) - man erinnere sich an das Beispiel mit dem Hai am Land. Selbstverständlich konnte er auf diesem Gebiet noch weniger mit seinem erfahrenen Gegner mithalten. Nach einem weiteren Lowkick auf seinen Oberschenkel konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten, humpelte rückwärts und zeigte sich nun bereit, den Kampf zu beenden. (Getreu dem Motto: "Einigen wir uns doch auf ein Unentschieden) :-))

Leider war sein Gegner jetzt weder an einem Kampfabbruch, noch an einer Kapitulation interessiert. Aufgrund seines vorherigen Verhaltens konnte der unterlegene WT-Ausbilder nicht einmal erwarten, dass einer der Umherstehenden zu seinen Gunsten einschritt. Der Thai-Kämpfer setze nach, verlegte sich nun wieder auf die Halbdistanz, seinem Gegner blieb nur der Rückzug, aber auch der klappte mit einem zerstörten Oberschenkel nicht mehr so richtig. Es folgten einige präzise Faustschläge ins Gesicht des WT-Ausbilders, der immer stärker blutete. Nach einer krachenden Rechten auf den Kiefer ging er zu Boden. Der Blutstrom aus seinem Mund hatte inzwischen die Intensität eines halboffenen Wasserhahns angenommen. Von Gegenwehr war keine Spur mehr zu sehen.

Nun - ob das den vielen umherstehenden Zeugen oder dem Ehrgefühl des Thaiboxers zu verdanken war, weiß ich nicht - ließ er von seinem hilflosen und nur noch wimmernden Opfer ab. Etwas, mit dem man auf der Straße weiß Gott nicht rechnen kann.

Ein Erlebnis wie dieses gibt einem immer zu denken (sollte es zumindest). Es ist unwichtig, genau zu erläutern, warum der WT-Kämpfer diesen Kampf verloren hat. Es interessiert im nachhinein niemanden, welche Umstände einen anderen Ausgang hätten bewirken können.
Nur eins zählt - der WT-Kämpfer hatte sich die Situation zu 100% selbst zuzu-schreiben, er hatte sie nahezu herbeigebettelt. All dies wäre ihm erspart geblieben, hätte er sich nicht so sehr auf das, was sein Sifu ihm offensichtlich eingetrichtert hatte, verlassen. Die Schuld ist seinem Sifu mindestens ebenso zuzuschreiben, wie ihm selbst. Aufgabe eines guten Sifus ist es nicht nur, einem Schüler die richtige Balance aus Selbstvertrauen und Selbsteinschätzung zu vermitteln, sondern auch, ihm derartige Handlungsweisen abzuerziehen. In diesem Fall ist es noch verhältnismäßig gut ausgegangen, (der Verlust der oberen vorderen Zahnreihe ist zwar unangenehm, aber noch zu verschmerzen), aber es hätte ebenso zu weit schlimmerem kommen können. So wie ich den Thaiboxer kannte und einschätzte, hätte er den Kampf auf der Straße nicht beendet, nur weil sein Gegner sich weinend in die Fötus-Stellung begibt.

Dies ist ein Aspekt, den sich jeder Sifu zu Herzen nehmen sollte. Die Qualitäten des WT sind unbestritten, aber auch ein noch so gutes System macht niemandem unschlagbar. So kann ich jedem WT-Trainierenden nur empfehlen, permanenter Selbstbeweihräucherung eines Sifus mit einer gesunden Portion Skepsis zu begegnen.
Auch ein so ausgereiftes Kampfsystem macht einen nun mal nicht zum Gott, aber alles in allem ist WT dennoch zweifellos ein ausgezeichnetes System. Aber auch hier wird, wie in den meisten Schulen, die Bedeutung des Bodens als vierte Distanz vernachlässigt (wenn auch nicht an allen Schulen, siehe "Schulbewertung"!). Dieser Umstand führt zu einer Abwertung, ebenso wie der oben beschriebene "Vermarktungsfehler".

Note: 1-2
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  #3  
Alt 20-09-2004, 22:30
Benutzerbild von Nahot
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Standard

Zitat:
Zitat von sohn-der-wüste
und wenn schon..wenn sich mal ein wt-kämpfer und thai boxer gegenüberstehen? und auch wenn der lowkick sitzt...dann ist wt kämpfer in der für ihn günstigsten position - direkt an seinem gegner.

aha...thaiboxer kämpfen ja nie im infight...
__________________
Dewey hör zu, wir sind hier vielleicht in der Wüste, aber wir sind trotzdem noch ziv. Menschen u ziv. Menschen errichten willkürlich Grenzen, für deren Schutz sie dann bis zum Tode kämpfen werden. Hal
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  #4  
Alt 20-09-2004, 22:43
Benutzerbild von va+an
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Kampfkunst: Dao Wing Chun , Chen TaiJiQuan
 
Registrierungsdatum: 29.03.2004
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Beiträge: 1.846
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Hallo 4rensiker,
YongChun ist sicherlich eine der guten Kampfkünste,
die rel. einfache und gute Methoden, um Distanzen zu überbrücken, um dann Gegner/Angreifer auszuschalten.
Das generelle Problem ist, dass viele es eben nicht so trainieren, wie die Thaiboxer es tun. SPARRING SPARRING SPARRING.
SPARRING ist die Essenz jeder Kampfkunst/ -sport. Ohne Praxis hilft dir die beste Kampfkunst nichts.

Tatsache ist nunmal, dass WT oft nur steril trainiert. Ohne Stressfaktoren, ohne jegliche Realität in den ausführungen.

Das gilt nicht für alle 50000 Mitglieder der EWTO, aber zu 95% trifft zu.

Gruß
Vatan
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  #5  
Alt 21-09-2004, 09:11
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Kampfkunst: sprawl n' brawl, baby!
 
Registrierungsdatum: 28.05.2003
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hahahhaaaa....fängt die gleiche Diskussion jetzt wieder an?

Zumindest hat das "WT ist Gott"- Lager mit dem Wüstensohn wieder schlagkräftige Unterstützung bekommen. Jetzt müsste das Kräfteverhältniss bald wieder ausgeglichen sein
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  #6  
Alt 21-09-2004, 12:28
Registered User
Kampfkunst: spezial one
 
Registrierungsdatum: 17.09.2004
Beiträge: 5
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Das gilt nicht für alle 50000 Mitglieder der EWTO, aber zu 95% trifft zu.

ich bin nicht von der ewto und auch nicht einer vom *****. habe aber beides jeweils 2 jahre trainiert. ebenso wie thai.boxen, boxen, tkw und weitere sachen. daher kann ich mir ein urteil erlauben, zumindest mein eigenes. aber woher willst du wissen wie bei anderen trainiert wird? schlecht geschlafen? bei 3x training die woche, wobei 2x mal aus auf die fresse hauen besteht sollte sparring ausreichen.

aber belehrt mich bitte wieder..
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  #7  
Alt 21-09-2004, 12:38
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: sprawl n' brawl, baby!
 
Registrierungsdatum: 28.05.2003
Ort: Wien
Beiträge: 525
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Zitat:
Zitat von sohn-der-wüste
aber belehrt mich bitte wieder..
gerne..."nicht auf das system, sondern auf den Kämpfer kommt es an"
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  #8  
Alt 21-09-2004, 13:01
Benutzerbild von Harrington
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Kampfkunst: Boxen, Thai- und Kickboxen
 
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Zitat:
Zitat von sohn-der-wüste
ich finde es erstaunlich, dass ich in wt-foren scheinbar überwiegend mitglieder anderer SV vereinigen und alle Menschen aufklären wollen. wenn ich das gewußt hätte...gar nicht auszudenken...

Immer wieder die Frage, ob Kettenfauststöße und Infight effektiv sind. spätestens nach folgenden video´s sollte die frage beantwortet sein. denn SO sieht die realität aus! wer immer noch von tritten und seitlichen angriffen träumt kann mir ja seine meinung schreiben.

und wenn schon..wenn sich mal ein wt-kämpfer und thai boxer gegenüberstehen? und auch wenn der lowkick sitzt...dann ist wt kämpfer in der für ihn günstigsten position - direkt an seinem gegner. und zu glauben, dass ein lowkick einen umhaut, überzeugt doch keinen mehr der erfahrung gesammelt hat. kämpfe werden ausschließlich im infight entschieden. wer da anderer meinung ist sollte mal bedenken wie er zu seiner meinung gelangt. gehört, gelesen?? jedenfalls nicht selber erfahren. und training ersetzt nicht die strasse.
aber grundsätzlich liegt alles in der natur des anwenders. ich möchte hier nicht wieder dieser unwahrscheinlich theoretischen diskussionen aufkommen lassen, ´da ohnehin jeder seine meinung vertritt und die auch haben soll. wäre ja nur halt so lustig hier, wenn es anders wäre.



nach u.a. link sind reale kampfvideos! man wird feststellen, dass nur die überlegen sind, welche im infight und boden was drauf haben...und da helfen keine tritte mehr.

vielleicht mal überlegen, ob das was man ausübt, in solchen situation hilft. ist vielleicht nützlich....

http://forum.ebaumsworld.com/showthread.php?t=24711

Noch so ein Hirni...
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  #9  
Alt 21-09-2004, 13:11
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Zitat:
Zitat von Nahot
aha...thaiboxer kämpfen ja nie im infight...
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  #10  
Alt 21-09-2004, 13:16
Benutzerbild von Miyagi
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Hm, die Gehirnwäsche der WT-Fraktion funktioniert wieder mal wunderbar. Irgendwann hab ich auch mal meinen eigenen Verband =)
__________________
Wer faul ist, darf nicht dumm sein.
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  #11  
Alt 21-09-2004, 14:17
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Zitat:
Zitat von sohn-der-wüste
woher willst du wissen wie bei anderen trainiert wird? schlecht geschlafen? bei 3x training die woche, wobei 2x mal aus auf die fresse hauen besteht sollte sparring ausreichen.
Genau so sieht es aus, damit widersprichtst du dir aber selber in deinem ersten Post(Themeneröffnung)
den meine güte lass mal einen knallharten Thaiboxer aus den tiefsten Slums von Tailand gegen dich antreten, da kannst du noch so viel Straßenerfahrung haben der reißt 20 auf einmal außeinander und selbst wenn du in zum Boden kriegst und in in einem Griff hast denkst du der gibt jemals auf???
Niemals der ist mit Kämpfen groß geworden nicht wie bei uns nach der Schule zum Training, nein.
Ich kenne einen thailänder der aus so einem Ghetto kommt und sein Bruder dort immer noch lebt, die machen vom aufstehen bis schlafengehen Muay thai
und zwar Muay thai nach eigener Lehre, nicht das öffentliche. Das was die trainieren ist was anderes als das was die Thaiprofies praktizieren, in manchen dörfen(Lehrmeistern) geht es eher um die Kunst da wird dann auch viel "EIGENES" Tai Chi praktieziert, und ganz andere Trainingsmethoden.
Also über sowas kann man einfach nicht reden weill wir die Dimension nicht verstehen, genauso wenig wie die der Shaolinmönche, wir kennen das einfach nicht also kann man nie sagen welche Kk/s von vorteil für die und die ist, sondern es sieht einfach so aus ein hammerhart traininerter WTler macht einen schlecht trainierten Taiboxer platt aber eine Monstermaschiene von dort schlachtet einen schlechten WTler so siehts einfach aus "Im Vorteil ist nicht die Kampfart, sondern der bessere"
gOdfellas

Geändert von godfellas123 (21-09-2004 um 14:19 Uhr).
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  #12  
Alt 21-09-2004, 14:41
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ääähhmm....ist der Post über mir ernst gemeint?
....schlachtende Thai-Boxer aus den Slums....naja - ich weiss nicht ob man das als Beispiel heranziehen sollte
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  #13  
Alt 21-09-2004, 15:18
Benutzerbild von godfellas123
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das wort "schlachten" habe ich nur benutzt um die dimension zu verwirklichen .
Und bist du ein taiboxer aus den Slums von thailand? wenn ja fasse meinen Post bitte auf garkeinen Fall als beleidigung auf.
gOdfellas
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  #14  
Alt 21-09-2004, 16:17
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Und was macht dieser hammer harte Thaiboxer bei einem Bodenkampf (JJ, Bjj)
der wird wohl einfach den Hebel durchbrechen und den Kämpfer in fetzen reissen.

Ehrm also ich glaube dieser Thread artet wohl wieder in ein hin und her aus deshalb schreib ich besser auch nich mehr weiter

So long
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  #15  
Alt 21-09-2004, 16:20
Benutzerbild von Nahot
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Zitat:
Zitat von Thomekk
Und was macht dieser hammer harte Thaiboxer bei einem Bodenkampf (JJ, Bjj)
der wird wohl einfach den Hebel durchbrechen und den Kämpfer in fetzen reissen.
wenn er ling lom noch kann auf jeden fall.


Zitat:

Ehrm also ich glaube dieser Thread artet wohl wieder in ein hin und her aus deshalb schreib ich besser auch nich mehr weiter

So long
ist doch längst ausgeartet, bzw. schon der anfang war das ende...
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Dewey hör zu, wir sind hier vielleicht in der Wüste, aber wir sind trotzdem noch ziv. Menschen u ziv. Menschen errichten willkürlich Grenzen, für deren Schutz sie dann bis zum Tode kämpfen werden. Hal
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