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  #1  
Alt 21-01-2009, 23:51
Benutzerbild von wfn.j
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Kampfkunst: Weng Chun
 
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Standard WT-Lau-Sao

Die Aufwärtsbewegung im 6. Satz der SNT-Form wird Lau-Sao ("schöpfender Arm") genannt. Frage: Welche Idee steckt hinter dieser Bewegung? Was verbirgt sich hinter dem "Schöpfen"? Ich meine damit natürlich keine Antwort in Form von Anwendungen. Warum trainiert man das Ding in der Form? Was würde man verlieren, wenn man den Lau-Sao in der Form als Übergangsbewegung betrachtet, die also auch übergangen werden kann?

Das ist keine Frage nach dem Schema: "Ätsch, ich weiß etwas, was ihr nicht wisst", sondern ich suche nach einer guten Erklärung, weil ich es bisher noch nicht so richtig verbal zu fassen bekommen habe.

Gruß,
Wolfgang
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  #2  
Alt 22-01-2009, 00:06
Benutzerbild von Iron Realm
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Kampfkunst: Lo Man Kam
 
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Standard

Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
Die Aufwärtsbewegung im 6. Satz der SNT-Form wird Lau-Sao ("schöpfender Arm") genannt. Frage: Welche Idee steckt hinter dieser Bewegung? Was verbirgt sich hinter dem "Schöpfen"? Ich meine damit natürlich keine Antwort in Form von Anwendungen. Warum trainiert man das Ding in der Form? Was würde man verlieren, wenn man den Lau-Sao in der Form als Übergangsbewegung betrachtet, die also auch übergangen werden kann?

Das ist keine Frage nach dem Schema: "Ätsch, ich weiß etwas, was ihr nicht wisst", sondern ich suche nach einer guten Erklärung, weil ich es bisher noch nicht so richtig verbal zu fassen bekommen habe.

Gruß,
Wolfgang

Wäre schön wenn noch ein video von dieser sequenz, wie ihr sie macht, zu sehen wäre.

gruss johnny
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  #3  
Alt 22-01-2009, 00:34
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Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
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Standard

Kann keine WT Erklärung dazu liefern aber ich würde eine Kraft damit zb ausheben.Würde die Bewegung meißtens nicht so statisch ausgeführt würde sogar der Gaan danach Sinn machen wenn er den Raum schneiden würde und nicht so eng am Körper liegen würde.Dann hätte man was was man einmal Prinzipienkonzept bezogen anwenden könnte und auch was was gleich als eine Anwendung taugen könnte.Danach säh die WT SNT aber nicht mehr nach WT aus


Viele grüße,
iron
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  #4  
Alt 22-01-2009, 00:39
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Habt ihr Euch mal angeguckt, was Dio/Concept Arnis dazu so geschrieben hat?

Ich fühle mich nicht qualifiziert, das Thema zu diskutieren, wollte aber mal auf seine Ausführungen hinweisen, da ich sie damals ganz spannend fand.
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  #5  
Alt 22-01-2009, 00:45
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Zitat:
Zitat von iron101headDareius Beitrag anzeigen
Kann keine WT Erklärung dazu liefern aber ich würde eine Kraft damit zb ausheben.Würde die Bewegung meißtens nicht so statisch ausgeführt würde sogar der Gaan danach Sinn machen wenn er den Raum schneiden würde und nicht so eng am Körper liegen würde.Dann hätte man was was man einmal Prinzipienkonzept bezogen anwenden könnte und auch was was gleich als eine Anwendung taugen könnte.Danach säh die WT SNT aber nicht mehr nach WT aus


Viele grüße,
iron
Hi Iron,

in der WT-SNT findet sich im 6. Satz kein Gaan-Sao.

Bin mir nicht sicher, ob ich Deine Idee mit dem Ausheben richtig verstanden habe. Falls ja, würde ich diese aber eher Tok-Sao zuordnen wollen.

Kannst Du´s ein bißchen genauer beschreiben?

LG,

c.

P.S.: Übrigens keine leicht zu beantwortende Frage!
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  #6  
Alt 22-01-2009, 00:53
Benutzerbild von wfn.j
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Kampfkunst: Weng Chun
 
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Zitat:
Zitat von Iron Realm Beitrag anzeigen
Wäre schön wenn noch ein video von dieser sequenz, wie ihr sie macht, zu sehen wäre.
Hier ein Video vom sechsten Satz der WT-SNT (auch wenn die Ausführung natürlich im Detail unterschiedlich ist):
Siu Nim tao, Satz 6
Lau-Sao ist die relativ weit außen anhebende Bewegung etwa in der Mitte des Satzes (auf jeder Seite).

@iron101head
Ich sehe das wie chingbum: Dafür "reicht" doch der Tok-Sao (wird von manchen Tai-Sao genannt, da gibt es ein wenig Namensverwirrung um die beiden). Der sieht ja auch relativ ähnlich aus.

@chingbum
Freut mich, dass ich nicht für die Frage ausgelacht werde.

@Lars
Ich geh mal suchen. Danke für den Tipp.

Gruß,
Wolfgang
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  #7  
Alt 22-01-2009, 01:04
Benutzerbild von Lars´n Roll
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
@Lars
Ich geh mal suchen. Danke für den Tipp.
Sorry, Dio hat viel über den Lat-Sao geschrieben... hab mich beim Lesen des Threadtitels vertan...

Lau Sao kenne ich gar nicht, also, zumindest den Begriff kenne ich nicht.
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  #8  
Alt 22-01-2009, 01:16
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
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Zitat:
Zitat von chingbum Beitrag anzeigen
Hi Iron,

in der WT-SNT findet sich im 6. Satz kein Gaan-Sao.

Bin mir nicht sicher, ob ich Deine Idee mit dem Ausheben richtig verstanden habe. Falls ja, würde ich diese aber eher Tok-Sao zuordnen wollen.

Kannst Du´s ein bißchen genauer beschreiben?

LG,

c.

P.S.: Übrigens keine leicht zu beantwortende Frage!
Hab gerad mal in mein WT Kuen geguckt, ja von der Definition her liege ich damit falsch. Naja wurde in der EBMAS so als Gaan wieder gegeben hat für mich auch erschreckende Ähnlichkeit damit aber egal. Jo den meinte ich .Hab auch gemerkt das ich mir unter Schöpfende Bewegung wohl etwas anderes vorgestellt habe als gemeint ist.Nunja egal, also zum Tok Sao, ich hab in einer alten Aufnahme von Schembri und König gesehen wie sie einen Teil der Sektionen machen wo auch der doppelte Toc Sao drin vorkommt da werden mit den Handflächen des Toks Saos die Ellbogen des Gegeners angehoben. Ist mir persöhnlich der falsche Fokus. Weil man sich dabei auf die Eigenen Hände konzentriert anstatt die Ellbogen ihre Arbeit machen zu lassen.Im Grunde würde ich die Seite meines Unterarms die Bewegung rausnehmen lassen. Das heißt es kommt darauf an wo mein Gegner hinzielt. Bei meiner größe von 1.77 m und sagen wir mal mein Gegner wäre gleich groß, müßte er ungefähr meine Wange anvisieren.Was ich mit herausnehmen meine ist dabei die Bewegung die leicht nach oben will weiter nach oben zu verstärken aber nicht auf mich zu sondern von mir weg, würde wenn ich mich Recht entsinne zumindest mit der EBMAS SNT in Einklang sein wo die Bewegung leicht nach vorne und nach oben ging.Dann käme der von mir vermeidliche Gaan Sao. So dann noch eine Priese Hüftarbeit und man hätte gleich folgendes. Steigen(Prinzip)/ausheben(Konzept ), die Bewegung vom Toc Sao zum Gaan wäre Zirkeln was einmal als Prinzip sowie als Konzept darstellen kann, der vermeidliche Gaan wäre von mir nicht gestreckt weil das unmobil macht und nicht rund ist sondern leicht gebeugt und etwas mehr in den Raum als so eng unten. Dann hätte man schneiden was auch ein Prinzip ist. Die Bewegung danach ist ja noch in Ordnung aber den Handflächenschlag nach unten würde ich entweder oben machen oder gar nicht alles andere wäre falscher Fokus meiner Meinung nach.
Damit hätte man die Theorie, von der Praxis her hätte man zb eine auf den Ablauf bezogene Anwendung wenn der gegnerische Arm auf der Innenbahn reinkommt man hebt leicht aus um dann mit dem Gaan in dem Fall zu intercepten. Kann ganz gut sein wenn man Energie relativ gut nach vorne durch den ganzen Körper schicken kann.
Das wäre dann so die Wunschvorstellung der zweite Teil wäre dann der Part wenns nicht klappt wie es sollte nämlich ich kann zwar ausheben und setze zum schneiden /intercepten an Gegner passt sich aber wieder an und ich muss meinen Arm wieder zu Deckung und Neupositionierung hochnehmen. Der Handflächenschlag müßte aber dann viel mehr Wums haben als man ihn in der Regel ausgeführt sieht in der SNT um den Gegner zu benebeln.Wäre dann aber alles wieder nicht so toll weil mein Gegner immer noch nicht liegt trotz sovieler Aktionen.. .PS: Was ich oben mit Prinzipien meinte ist was ich als Prinzipien sehen würde, weil sie aus meiner Sicht Baukastencharakter haben wo man sich lauter schöne Bausteine draus holen kann womit man Sachen baut.

So genug theoretisiert...


Viele grüße,
iron
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  #9  
Alt 22-01-2009, 01:18
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Kampfkunst: Siu Lam Weng Chun
 
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
Hier ein Video vom sechsten Satz der WT-SNT (auch wenn die Ausführung natürlich im Detail unterschiedlich ist):
Siu Nim tao, Satz 6
Wie will der Typ den Kraft übertragen wenn er so zu ist ? Ich mein man sieht seiner Struktur ja an das er ein gewisses Kraftpotential hat davon kommt aber bestimmt nichtmal ein achtel beim Mann an...


Viele grüße,
iron
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  #10  
Alt 22-01-2009, 01:21
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Als ich WT gemacht habe wurde mir diese Bewegung als Teil der Trittabwehr erklärt, die an ein Gann folgt. Sprich, mit Gaan wehrt man den Kick ab und mit Lau "fängt" man es und hebt es an.
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  #11  
Alt 22-01-2009, 01:56
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Zitat:
Zitat von Zengar Beitrag anzeigen
Als ich WT gemacht habe wurde mir diese Bewegung als Teil der Trittabwehr erklärt, die an ein Gann folgt. Sprich, mit Gaan wehrt man den Kick ab und mit Lau "fängt" man es und hebt es an.
OK, und wie wird es dir in deiner jetzigen Schule erklärt?
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"... I am now beyond any comparison: I perceive everything in slow motion, ..." --- wer wohl?
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  #12  
Alt 22-01-2009, 02:05
Benutzerbild von Iron Realm
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Kampfkunst: Lo Man Kam
 
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Zitat:
Zitat von wfn.j Beitrag anzeigen
Was würde man verlieren, wenn man den Lau-Sao in der Form als Übergangsbewegung betrachtet, die also auch übergangen werden kann?

noch nicht so richtig verbal zu fassen bekommen habe.

Gruß,
Wolfgang
use the form

nichts ist als übergang gedacht

schildere mal deine kenntnisse!
was denkst du denn?

danach erkläre ich dir gerne meine Ansichten des Hohen Tan-Sao

gruss johnny
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  #13  
Alt 22-01-2009, 02:11
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Zitat:
Zitat von Zengar Beitrag anzeigen
Als ich WT gemacht habe wurde mir diese Bewegung als Teil der Trittabwehr erklärt, die an ein Gann folgt. Sprich, mit Gaan wehrt man den Kick ab und mit Lau "fängt" man es und hebt es an.
OK, aber auch als Du noch WT gemacht hast, war das sicher eher Gwat und nicht Gaan. Diese Anwendung ist weithin bekannt und mehr oder weniger plausibel.

Dennoch ringe ich noch mit mir selber um eine Verbalisierung zum Sinn v. Lau Sao. Ist schwieriger, als man auf den ersten Blick meint.

@Iron:

Du meinst sicher die Demo der CS-Programme 1998 in London. Da wird in der Tat der bilaterale Tok Sao am Beispiel der 7. Sektion CS gezeigt. Nun weiß der geneigte Leser, dass diese nicht besonders beliebt zu sein scheint, ähnlich wie die 2.Sektion. In der Folge beschäftigen sich die Übenden damit
weniger und streben demzufolge auch weniger nach Antworten.

Ich denke, dass die bilaterale Anwendung des Tok eher das Zebra und die unilaterale in Kombination mit Kao eher das Pferd darstellt. Und bei Hufschlagen denke ich zumindest immer erst an ein Pferd.
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  #14  
Alt 22-01-2009, 02:18
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: WingTsun
 
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Zitat:
Zitat von Iron Realm Beitrag anzeigen

danach erkläre ich dir gerne meine Ansichten des Hohen Tan-Sao

gruss johnny
Hallo,

wenn ich richtig aufgepasst habe, sprechen wir aber nicht vom hohen Tan Sao, sondern von Lao Sao.
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  #15  
Alt 22-01-2009, 02:20
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Zitat:
Zitat von chingbum Beitrag anzeigen
Ich denke, dass die bilaterale Anwendung des Tok eher das Zebra und die unilaterale in Kombination mit Kao eher das Pferd darstellt. Und bei Hufschlagen denke ich zumindest immer erst an ein Pferd.
Das heißt deiner Logik zu Folge.... HÄÄÄÄÄÄ?????
Was soll das? Pferd, Zebra hab ich was verpasst?

Für alle die noch nicht genug verwirrt sind
http://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU
http://www.youtube.com/watch?v=iOMagqxSSdc
http://www.youtube.com/watch?v=41VoE...eature=related
Bitte mehr verwirrung schaffen!!! xD
__________________
Ihr seid genauso verwesende Biomasse wie alles andere. Wir sind der singende, tanzende Abschaum der Welt. Wir sind alle Teil desselben Komposthaufens! Alles was du hast, hat irgendwann dich!

Geändert von reza.m (22-01-2009 um 02:30 Uhr).
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