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#61
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| Ja, das weckt erinnerungen. Leider keine guten. Ich war mal dabei als ein Kerl meinte seine Freundein zusammenschlagen zu müssen. Vor nem voll besetztem Bus, waren wohl so ca. 30 Leute. Nach einer Mintue hat sich der Fahrer dann mal die Mühe gemacht die Polizei zu rufen, die, wie solls anders sein, natürlich erst kam als alles vorbei war. In der Zeit haben ich und ein Mann um die 40 versucht zu Helfen (hat auch ganz gut geklappt, im nachhinein hätte ichs aber besser machen können.). 2 von 30. Das sind nicht mal 10%. Zitat:
2.Es ist aber so. Als ich 2 Wochen später meine Aussage zu dem vorfall gemacht habe, habe ich auch erzählt das ich den Kerl mit nem Pfefferspray bedrocht habe, nichtmal eingesetzt. Kommentar des Polizisten:"Das schreibe ich jetzt mal nicht auf, wir wollen doch nicht das da später jemand komische Fragen stellt". Ja was hätte der denn gemacht wenn ich das benutz hätte? So ist es. Ein beispiel gafür ist unser Waffengesetz. Man darf ja nicht mal nen tele haben. Nur das dass den "Bösen" egal ist. Oder machen was die Polizei sagt: Sich nicht in Gefahr bringen und Hilfe holen. Was das bringt sieht man am Beispiel München. Ansonsten: ![]() Das hätte wohl die größte aussieht auf erfolg.
__________________ Wer Kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. |
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#62
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Und was machste, wenn der Angreifer auch nen Schlagstock hat? Oder nen Messer...? Lass mich raten, am besten hat jeder eine Schusswaffe. Darum sind auch die USA das sicherste Land der Welt, weil da hat jeder das Recht auf Waffenbesitz ![]() |
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#63
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| Eine konsequente Umsetzung der Waffengesetze ist eh kaum möglich, da Polizei und Gerichte schon genug überlastet sind. Meine Idee ist eine Art ziviler Wachschutz. Nicht vorbestrafte Personen mit entsprechender Konstitution, vielleicht ohnehin gerade arbeitslos, die nach psycholgischem Eignungstest in den polizeilichen Grundlagen des Waffengebrauchs/der Selbstverteidigung/der Deeskalation und den medizinischen Grundlagen der Ersten Hilfe geschult werden und danach in kritischen Stadtteilen per Schichtdienst patroullieren - mit direktem Funkkontakt zur Polizei. Sozusagen eine Art Security auf Mindestlohnbasis. Da könnte sich dann so mancher Idealist ebenso beteiligen wie der Hartz IV- Empfänger, der sich sozial engagieren will und ansonsten eh nur mit einem popeligen 1 Euro Job abgespeist würde oder gar nichts arbeiten könnte. Das würde nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch für eine gewisse Präsenz in unseren Städten sorgen, die dann im Notfall schneller als die Polizei vor Ort sein könnte, um Schlimmeres zu verhindern und tatsächlich umgehend die Polizei zu informieren. Für diesen Personenkreis sollten die Waffengesetze gelockert werden. Der 'sozial adäquate' Grund zum Tragen eines Schlagstocks sollte hier ebenso gegeben sein wie der Einsatz von Pfeffespray gegen Personen, was bisher - wenn überhaupt - eher inoffiziell geduldet aber nicht explizit erlaubt wurde. Security-Standards wie stichsichere Westen und Einsatzhandschuhe sollten eh obligatorisch sein. Eventuell könnten diese Personen auch mit Tasern ausgerüstet werden. Ein solche polizeilich geschulte Bürgerwehr wäre für mich der ideale Kompromiss zwischen steigendem Sicherheitsbedarf auf unseren Straßen, der allerdings nicht gleich zur Aufrüstung der gesamten Bevölkerung führt und dem sofortigen Einsatz vor Ort, der professioneller abliefe als es bei Zivilisten der Fall wäre, wenn diese überhaupt den Mut zum (riskanten) aktiven Eingreifen hätten. Ferner könnte gerade ein ziviler Wachschutz, bestehend aus geschulten 'Otto-Normal-Bürgern' für eine gewisse Motivation in der Bevölkerung sorgen, ebenfalls verstärkt 'die Augen aufzuhalten'. Geändert von Nevergrey (12-10-2009 um 00:55 Uhr). |
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#64
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| Meinst du das ist besser ? ![]() |
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#65
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| Die U-Bahn Situation finde ich deutlich schwieriger als die ARD Experimente. Da ist ja eigentlich keine physische Gewalt im Spiel, und es sind 2 Täter... dass man da zögert, kann ich gut nachvollziehen. Aber wenn wie in ARD Part 3 eine Frau um Hilfe schreit und von einem Typ angegriffen wird (der auch kein Schrank ist), da muss man doch was tun... unglaublich. |
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#66
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#67
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#68
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| Oh mein Gott, was ist blos mit unserer Gesellschaft und der Erziehung zur Zivilcourage los? ![]() Es ist doch normal(gerade als Mann, wenn ne Frau angegriffen und derart belästigt wird), dazwischen zu gehen. Haben die alle keine Cojones in ner Hose?! Vor allem in Part 3 ab Minute 7 als diese Milchbubbies auch noch die Treppen runter gehen und der Eine sich noch mit sowas banalen wie "Ist alles in Ordnung, die stellt sich nur ein bischen an" und einfach nichts macht. Wär das mein Sohn würd der für die Aktion Stubenbau kriegen bis er zum Mann geworden oder ausgezogen ist. Boar macht mich sowas wütend. ![]()
__________________ Chung Mu Kwan HapKiDo http://www.sportcenter-chung.de |
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#69
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Ich verstehe die Hysterie um Messer nicht. Früher gab es auch Gewalttaten und Raubüberfälle mit Messern, frühere Jugendliche hatten auch Messer. In den 80ern waren z.B. Butterfly- und Springmesser begehrte Tausch- und Sammelobjekte bei uns Kids. Wir hatten auch alle diese Messer in der Tasche. Aber selbst den türkischen Freunden, die ich hatte, wäre im Traum nicht eingefallen, bei einer Prügelei plötzlich ein Messer zu ziehen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß heutzutage speziell Messerattacken in den Medien künstlich aufgebauscht und zum Massenphänomen erklärt werden, wo gar keines ist. Vielleicht liegts auch einfach daran, daß der Umgang mit Messern bei gewissen Nationalitäten seit frühester Kindheit Kulturgut ist, während in Deutschland Messer, die man in aller Öffentlichkeit mit sich rumträgt und die keinem konkreten handwerlichen Zweck dienen, offenbar von vielen nur noch als potenzielle Waffen wahrgenommen werden. Da z.B. in arabischen Ländern das Messer in der Tasche oder am Gürtel einfach zum Lebensstandard gehört und schon kleine Jungs damit rumrennen, ist es logisch, dass den entsprechenden jugendlichen Vertretern dieser Nationalität in Deutschland vermehrt Messer abgenommen werden. Geändert von Nevergrey (12-10-2009 um 02:47 Uhr). |
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#70
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| Vor 100 Jahren hat im Bayerischen Wald auch jeder sein Messer gehabt..... und die wurden auch kräftig eingesetzt, muß man sich mal Zeitungen von vor 100 Jahren durchlesen oder auch Zeitungen aus den 20er-Jahren was da so an Gewalt passiert ist, da ist es heute absolut idyllisch! Es war wohl selten sicherer als heute, das wird man sagen müssen! Alles andere ist in meinen Augen Übertreibung! Man kann ja auch in Amerika sehen, wie es wird, wenn alle möglichen Waffen erlaubt und leicht zu erhalten sind, dort wird dann auch kräftig geballert damit, Kriminelle richten sich drauf ein und rüsten ebenfalls auf und Nachbarschaftsstreits werden dann halt schonmal mit ein bißchen Kugelhagel gelöst, die Mord- und Kriminalitätsraten sind nicht niedriger sondern höher als hierzulande! Außerdem will ich mich nicht bewaffnen, außer ich wäre Jäger und würde auf die Jagd gehen! Aber ich hielte es für ein absolutes Armutszeugnis, wenn es tatsächlich so wäre, daß man sich nurmehr bewaffnet und/oder fortgeschrittenen Kickboxkenntnissen auf der Straße bewegen dürfte und würde mich da erst so richtig bedroht fühlen! |
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#71
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| Is ja klar wenn fast ausnahmslos von Toten oder Abgestochenen die Zivilcourage leisteten in den Medien die Rede ist, das sich dann keiner mehr traut irgendwas zu tun. Die erfolgreichen Fälle werden ja so gut wie nie genannt. Und die Chance beim leisten von Zivilcourage, wenn man alle richtig macht ernsthaft verletzt oder gar getötet zu werden ist erschreckend gering. Ceo.
__________________ ![]() "Und Weichspüler kommt mir nicht in die Tüte.... eher Stärkungsmittel"-The Kraken |VANTAGE FIGHTING| |Sanefighting| |
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#72
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| Zitat:
In einer Großstadt kann jeder heute ein Gewaltopfer werden, da ist es nicht verkehrt sich verteidigen zu können! ![]() Ich bin schon der Meinung das die Hemmschwelle in den letzten 10 Jahren gesunken ist in Sachen Gewaltbereitschaft! Das es trotzdem noch sicher ist im Vergleich zu den USA liegt auf der Hand. |
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#73
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| Das kannst du grundsätzlich auch auf dem Land: Justiz in Bayern - Landgericht Passau - Schlägerei mit tödlichem Ausgang in der Disko Vulkano Dagegen sagt ja auch keiner was! Du machst dein Thaiboxen, find ich ja gut, wenn du ein "good guy" bist ! Aber ein allgemeines, gesamtgesellschaftliches Aufrüsten, wird wohl kaum wirklich mehr Sicherheit bringen m. E.!Das hat man aber vor 10 Jahren auch schon gesagt und ebenso vor 20 Jahren! Warum wurden in den 50er-Jahren die Steingutkrüge auf dem Oktoberfest durch gläserne ersetzt? Weil sich die Leute die Krüge immer auf die Köpfe gehauen haben und ein Glaskrug weniger Schäden verursacht am Schädel! War also offenbar früher an der Tagesordnung, heuer dagegen hab ich davon wenig gehört, das geht eher zurück! Was vielleicht tatsächlich anders ist, ist die mangelnde Achtung vor jeder Art von Autorität, daß heute Polizisten attackiert und übelst beschimpft werden (da wird gerade ein Fall in meiner Nachbarstadt verhandelt, wo Jugendliche auf die Polizei losgegangen sind), das ist wohl tatsächlich so, ein Erziehungsproblem, das haben wir sicherlich heute! |
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#74
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| Nur mal so ne Frage, glaubt ihr wirklich, dass in den USA so viele Gewaltverbrechen geschehen, weil es Waffen überall zu kaufen gibt? Kanada hat ein ähnliches Waffengesetz, doch da sind die Straftaten mit Schusswaffen viel geringer. Was ist mit der Schweiz? Oder die Balkanstaaten? Okay die sind jetzt nicht die friedlichsten, aber dafür, dass dort jeder ne Waffe hat und sehr viel Konfliktpotenzial noch besteht, geschieht doch relativ wenig. Klar gibt es immer den ein oder anderen der das ausnutzt, aber sicherlich nicht der Großteil.
__________________ http://www.zentralrat-der-luden.org/ |
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#75
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| Früher sind auch die ganzen Bauern auf die Wiesn gegangen um sich gegenseitig auf die Fresse zu hauen. War allerdings damals kein Problem da keiner mitmachen musste oder hineingezogen wurde der nich wollte. Da gabs auch keinen Grund für Zivilcourage weil die damals egal wie besoffen sie waren wussten das schluss war wenn sie wen umgehaun haben und der am Boden lag. Ceo
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