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Grappling Diskussionen zu Bodenkampfstilen wie z.B. Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen, Sambo, Submission Grappling, Submission Wrestling etc.



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  #1  
Alt 27-04-2016, 07:55
Benutzerbild von jkdberlin
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Kampfkunst: Hilti BJJ IMAG Berlin e.V.
 
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Standard Ist BJJ für jeden geeignet?

Eigentlich kann jeder beim BJJ anfangen. Bei einigen Schulen kann man sich zum Start sogar einen Gi ausleihen, bevor man sich selber einen zu legen muss. Willkommen ist erst einmal praktisch jeder. Aber das Dabeibleiben kann hart sein. DIE, die dabei bleiben, reden kaum noch von etwas anderem. Jiu Jitsu for live und so...man bringt Opfer, reorganisiert seinen täglichen Zeitplan, hat deswegen vielleicht Probleme mit Familie und Freunden.
Auf Dauer ist BJJ ein sehr kostspieliges Hobby. Mehrere Gis, Training, Seminare, Wettkämpfe, Zahnschutz, Rashguards etc.pp.
Bjj mutet auch dem Körper vieles zu. Einige helfen da mkit Supplements nach, die auch wieder ins Geld und vielleicht auch an den Körper gehen.
Dann kommt auch noch die Grenze des körperlichen Kontaktes. Nicht nur, dass man in allen möglichen Positionen mit seinen Trainingspartnern und Gegnern am Boden bei vollem Körperkontakt umherrollt, man tauscht auch noch, ungewollt, die eine oder andere Körperflüssigkeit wie Schweiss und Blut aus.
Die Ausstiegsrate nach dem Blaugurt und manchmal auch nach dem Lilagurt ist daher hoch.

Wie seht ihr das, ist BJJ wirklich ein Sport für jederman?
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Frank Burczynski

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  #2  
Alt 27-04-2016, 08:49
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es gibt überhaupt keinen sport, der für jeden geeignet ist.
vorlieben, interessen sind individuell. ebenso wie ehrgeiz, antrieb, schmerzempfinden, hygienebewußtsein und frustrationstoleranz.
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  #3  
Alt 27-04-2016, 08:55
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Kampfkunst: Friedrich Jiu Jitsu - Kampfkunst nach biomechanischen Grundlagen
 
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Nein, es ist eine Randsportart, die oft durch das entsprechende Image mehr in eine Ecke gedrängt wird. Aber selbst wenn man es zivil und erwachsen unterrichtet, bleibts eine Sache die nicht für jeden ist.......
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  #4  
Alt 27-04-2016, 09:25
Benutzerbild von Syron
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Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
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Ich nehme an, es ist wie mit jedem Sport oder auch Hobby: Es gibt ein paar die bleiben so lange dabei wie irgendwie möglich, sobald sie es für sich entdeckt haben;
dann gibt es jene, die es relativ lange machen und irgendwann merken "Jetzt ist aber auch gut, ich suche das Nächste.";
die, die reingucken und für ein paar Monate Feuer und Flamme sind, bis sie merken, auf Dauer ist auch das nicht nur "neu & toll";
und dann eben jene, die sofort beim ersten Traininig merken "Ist nicht meins" oder es auch schon vorher wissen, weil sie nicht damit können, daß... *füge Grund ein* sie gar nicht können, wenn man an den Hals geht oder der Körperkontakt generell.

Wäre ja auch ziemlich langweilig, wenn jeder dasselbe gut finden würde.
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  #5  
Alt 27-04-2016, 11:11
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Kampfkunst: FMA, Karate (früher Judo, Wing Chun, Kickboxen, Taekwon Do)
 
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Beiträge: 1.505
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Ich denke mal die Ausstiegsrate beim BJJ ist nicht wesentlich höher als bei anderen KK/KS.
Was die Kosten betrifft ist es doch sogar sehr günstig. Bei den FMA habe ich bestimmt höhere Kosten wie: Stöcke, Alu und/oder PE Waffen. MMA Handschuhe und Lacrossehandschuhe und Schienbein Schützer. Kopf-, Unterarm, Zahn- und Tiefschutz. Schutzbrille. Kosten für Lehrgänge hat jeder der seine KK/KS ernsthaft betreibt.
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Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!
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  #6  
Alt 27-04-2016, 11:22
Benutzerbild von jkdberlin
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Naja, ein so'n Gi kann schon mal gute 400,- Euro kosten mit Porto, Zoll und Einfuhr Ust und ich habe gehört, dass man davon auch mehr als einen besitzen darf...
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Frank Burczynski

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  #7  
Alt 27-04-2016, 11:29
Benutzerbild von Syron
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Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Naja, ein so'n Gi kann schon mal gute 400,- Euro kosten mit Porto, Zoll und Einfuhr Ust und ich habe gehört, dass man davon auch mehr als einen besitzen darf...
Ist aber auch die Frage, ob nun jeder BJJ-Praktizierende das teure und beste vom Besten haben muss, oder ob es auch ein Gi in günstigerer Preisklasse sein kann.

Karateka und Co könnten sich auch die teuersten Gi einfliegen lassen, wenn sie wollten, aber ist halt ein "kann" und kein "muss".
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  #8  
Alt 27-04-2016, 11:35
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Also was ein Gi kosten kann und was er kosten sollte sind ja wohl zwei paar Schuhe.
Mein JJ Gi trage ich jetzt seit 3 Jahren und der hat vom Verein aus 60€ oder so gekostet. Hat JJ, Judo und heute BJJ Training gut ausgehalten, nur die Schnürbänder sind abgerissen.
Mit Mundschutz trainiert man nicht immer und wenn doch ist der Verschleiß nicht annähernd so hoch wie bei Boxsportarten zumal die Dinger sowieso nicht viel kosten.
Der Kostenfaktor ist für mich kein Argument.
Dass ich meinen Tagesablauf grundsätzlich umstellen musste kann ich auch nicht sagen. Hab nur das bisherige Judo oder JJ, oder KM Training gegen BJJ ersetzt.
Verstehe den Punkt nicht so ganz.
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  #9  
Alt 27-04-2016, 11:45
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Ich halte Kampfsport im Vergleich generell für ein sehr günstiges Hobby wenn ich da an Dinge wie Skifahren oder Tauchen im Vergleich denke.
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  #10  
Alt 27-04-2016, 12:15
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BJJ ist für jeden geeignet,der keine angst vor körperkontakt hat.
BJJ-Training ist nicht übermässig teuer (so ab 35 euro /mntl.)
ein gi kostet keine 400 euro !! so zwischen 80-140 euro liegen die meisten hersteller. und da sind qualitativ echt hochwertige mit einbegriffen
wettkämpfe sind kein muss !
seminare sind kein muss,sondern eine schöne option von champions zu lernen.
das training kann so gestaltet werden,dass jeder in entspannter atmosphäre ein geniales bodensystem lernen kann.
man wird kräftiger,beweglicher,konditionell besser und das in jedem alter !
auch die ranführweise an das sparring ist wichtig !! die sparringsart(flow-roll bis wettkampfmodus)sollte von einem guten trainer immer in abwägung an das individuelle leistungsniveau des neuen angepasst werden.


ABER !
das training kann man auch anders gestalten:
extrem sparringslastig,verletzungsintensiv,hart und (über)fordernd für den einzelnen (neuen),oft sogar ohne die grundmotorik/grundfähigkeiten für s bjj erstmal entwickelt zu haben,mit viel ego bei den einzelnen.......
in den reinen wettkämpfer-buden werden oftmals die leutz ausgebrannt und verschliessen.das zeigt sich dann halt irgendwann nach ein paar jahren(blau-purple).irgendwie schade
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  #11  
Alt 27-04-2016, 12:49
Benutzerbild von jkdberlin
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Zitat:
Zitat von 1789 Beitrag anzeigen
ein gi kostet keine 400 euro !!
Oh doch...gibt es
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Frank Burczynski

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  #12  
Alt 27-04-2016, 13:03
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Klar, es gibt auch Autos für 500000+€. Für den Alltag tuts aber auch ein günstigeres.
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  #13  
Alt 27-04-2016, 13:04
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Oh doch...gibt es
kenne keinen moya brand oder shoyoroll der so teuer is.
is vielleicht der berlin zuschlag
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  #14  
Alt 27-04-2016, 13:06
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Oh doch...gibt es
Aber dann muss man auch fragen, ob Kleidung für jeden geeignet ist. Da gibts auch Preisspannen
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  #15  
Alt 27-04-2016, 13:12
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Zitat:
Zitat von 1789 Beitrag anzeigen
kenne keinen moya brand oder shoyoroll der so teuer is.
is vielleicht der berlin zuschlag
ich schrieb ja: mit Porto, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Dann kommst du bei einigen Shoyoroll oder Lucky Gi Modellen schon auf den Preis.
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Frank Burczynski

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