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Grappling Diskussionen zu Bodenkampfstilen wie z.B. Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen, Sambo, Submission Grappling, Submission Wrestling etc.



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  #31  
Alt 27-10-2017, 18:42
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Kampfkunst: früher Muay Thai, jetzt Luta Livre
 
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Zitat:
Zitat von Hug n' Roll Beitrag anzeigen
Bin ich hier bei allen auf der Ignore-Liste?
Bei mir nicht. Fande nur deine Posts gut und richtig, sonst hätte ich dich natürlich irgendwo widersprochen

Einen kompletten 2-seitgen Thread durch zu lesen ist halt nicht für jeden was
__________________
"Kämpfen bis zum Ziel" ---> http://www.youtube.com/watch?v=8vJLm...eature=related
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  #32  
Alt 27-10-2017, 19:57
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Kampfkunst: Schmeißen, stechen, schlagen (BJJ, MT, FMA...)
 
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Ich glaub immer noch dass duo gefragt ist. Im originalartikel steht doch ju jitsu? Vom BJJ war nirgendwo die rede, alle springen da meiner meinung nir drauf auf weil das newaza ruleset im großen und ganzen mit dem IBJJF rule set zusammenpasst.
Duo hat alles: fancy-flashy, keiner kommt zu schaden und nicht zu ähnlich dem judo und ringen.
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  #33  
Alt 27-10-2017, 22:26
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Beiträge: 3.320
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Zitat:
Zitat von Filzstift Beitrag anzeigen
Ich glaub immer noch dass duo gefragt ist. Im originalartikel steht doch ju jitsu? Vom BJJ war nirgendwo die rede, alle springen da meiner meinung nir drauf auf weil das newaza ruleset im großen und ganzen mit dem IBJJF rule set zusammenpasst.
Duo hat alles: fancy-flashy, keiner kommt zu schaden und nicht zu ähnlich dem judo und ringen.
Ich hab zwar keine Ahnung was "Duo" sein soll, aber bei den Amis bedeutet "Jiu Jitsu" gewöhnlich "Brazilian Jiu Jitsu".
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  #34  
Alt 27-10-2017, 23:05
Benutzerbild von rambat
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Kampfkunst: Judo, BJJ
 
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Beiträge: 4.821
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@geheimrat heinrich:

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
daß es zunächst einmal pro land EINEN nationalen verband geben muß, dem dann alle anzugehören haben, die bei den olympischen spielen starten.
dieser verband bzw. dessen funktionäre bestimmen dann, wie bjj auszusehen hat.

Zitat:
Und welcher Verband sollte das dann hierzulande sein, doch nicht etwa DJJV oder DJB?
genau das ist eines der probleme, die befürworter eines "olympischen bjj" zu übersehen scheinen.

der DOSB ist in deutschland (kümmern wir uns erstmal nur um unser eigenes land, ja?) die EINZIGE organisation, die eine teilnahme an den olympischen spielen ermöglicht.
und der DOSB hat den eisernen grundsatz "EIN verband pro sportart!" (was bei radsport regelmäßig zu zoff führt, aber das gehört jetzt nicht hierher).

welche organisation der DOSB nun "anerkennt", und zwar als ALLEINIGEN vertreter des bjj, liegt allein bei den funktionären des DOSB.
klar können sich alle verbände bewerben ...
aber ich gehe nach meinen erfahrungen mit dem DOSB davon aus, daß dieser einen bereits etablierten verband bevorzugen wird: den DJB.
dort sind ja immerhin (auch) bjj und sambo organisiert ...
WENN es also so weit kommen sollte, werden die bjj-organisationen hierzulande in die röhre gucken, da bin ich ganz sicher.

und dann?
dann muß man, um auf bjj-qualifikations-wettkämpfen für eine olympiateilnahme starten zu dürfen, mitglied im DJB werden. oder glaubt irgend jemand ernsthaft, der DJB ließe sich die aufstockung seiner seit jahren deutlich sinkenden mitgliedszahlen entgehen?

und dann geht die vereinsmeierei los, dann kommen die funktionäre (ich hab nichts gegen michael strack, aber ungefähr so müßt ihr euch das dann vorstellen) ...

wenn die olympischen spiele etwas anderes wären als ein kommerz-zirkus mit angeschlossenem sportprogramm, könnte man ja drüber reden, aber so, wie das IOC agiert (und natürlich die NOC), sehe ich nichts, was dem bjj zum vorteil gereichen würde, wenn man es in diesen zirkus einbindet.
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  #35  
Alt 27-10-2017, 23:55
Benutzerbild von Filzstift
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Kampfkunst: Schmeißen, stechen, schlagen (BJJ, MT, FMA...)
 
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Zitat:
Zitat von Dr.Jab Beitrag anzeigen
Ich hab zwar keine Ahnung was "Duo" sein soll, aber bei den Amis bedeutet "Jiu Jitsu" gewöhnlich "Brazilian Jiu Jitsu".
Drum sag ich ja "ju jitsu".
Die in den artikeln genannten verbände betreiben alle dieses ju jitsu. Dabei handelt es sich um was anderes als bjj. Die machen im allgemeinen drei wettbewerbe: duo, fighting und newaza. Newaza ist im großen und ganzen bjj nach ibjjf regeln. Fighting nimmt schwinger (gerade zum kopf sind Aus irgendeinem grund nicht erlaubt) und Kicks zur körprmitte dazu. Duo ist das merkwürdigste. Da treten offenbar teams gegeneinander an, und zwar indem sie choreographien darbieten und dann von einer Jury bewertet werden, offenbar nach kriterien wie Kampfgeist, visueller anspruch, etc.

Wie gesagt, In den pressemeldungen ist von verbänden die rede die diese drei bewerbe ausrichten.
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  #36  
Alt 28-10-2017, 11:45
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Mir ist es ehrlich gesagt egal. Durch keinen der Verbände wird BJJ von Unten organisiert. Weder IBJJF, noch CBJJE von außen noch BJJBD von innen ist das bisher gelungen.
Und so lange das so läuft ist der einzige Maßstab die Qualität der Turniere und deren Preis. Ein Anbieter wie Olympia wird da nicht weiter schaden, denn es gibt eine breite Basis im BJJ und wir sind nicht so aufgestellt wie im Judo. Die meisten werden einfach drauf schauen und es wird an der Basis nichts ändern. Gut so.
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  #37  
Alt 28-10-2017, 11:49
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Andre Galvao hat sich heute auf Facebook dazu geäußert. Er würde eine No Gi Grappling Variante dem BJJ im Gi bei Olympia mehr Chancen einräumen.
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  #38  
Alt 28-10-2017, 15:15
Benutzerbild von Hug n' Roll
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Kampfkunst: 柔道 Jûdô, BJJ
 
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Beiträge: 2.209
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Mir ist es ehrlich gesagt egal.
[...]
Die meisten werden einfach drauf schauen und es wird an der Basis nichts ändern. [...]
Irgendwie auch richtig.
und
Hoffen wir es!
Wir können ja i.Ü.selber alle dazu beitragen.
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  #39  
Alt 29-10-2017, 11:15
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Kampfkunst: wieder zurück beim DJJV-JJ
 
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Zitat:
Zitat von Filzstift Beitrag anzeigen
Drum sag ich ja "ju jitsu".
Die in den artikeln genannten verbände betreiben alle dieses ju jitsu. Dabei handelt es sich um was anderes als bjj. Die machen im allgemeinen drei wettbewerbe: duo, fighting und newaza. Newaza ist im großen und ganzen bjj nach ibjjf regeln. Fighting nimmt schwinger (gerade zum kopf sind Aus irgendeinem grund nicht erlaubt) und Kicks zur körprmitte dazu. Duo ist das merkwürdigste. Da treten offenbar teams gegeneinander an, und zwar indem sie choreographien darbieten und dann von einer Jury bewertet werden, offenbar nach kriterien wie Kampfgeist, visueller anspruch, etc.

Wie gesagt, In den pressemeldungen ist von verbänden die rede die diese drei bewerbe ausrichten.
Duo wird im DJJV betrieben, dort gibt es momentan 3 Stilrichtungen. Es gibt Ju-Jutsu, welches international " Ju Jitsu " bezeichnet wird, Jiu Jitsu, welches das japanisch vom Kodokan geprägte meint und Brazilian Jiu Jitsu. Momentan kommt grade noch eine Art "Hanbo Jitsu" hinzu, die Landesverbände werben seit 1-2 Jahren damit.
Im DJJV sind parallel dazu mehrere Wettkampfdisziplinen vorhanden, die jedes Mitglied im DJJV, unabhängig davon, welche Stilrichtung er trainiert, betreiben kann. Diese wären: Fighting, Duo, Ne-waza (entspricht BJJ), Jujutsu Allkampf sowie Katawettkämpfe mit Kodokan- Kata.
Beim Duo treten Paare gegeneinander an, die ähnlich wie beim Eiskunstlaufen, eine Kür vorführen, welche von einer Jury nach Noten bewertet wird. Bei dieser "Kür" sind allerdings nur die Verteidigungstechniken frei einstudierbar, die Angriffe sind streng standardisiert und entsprechen im wesentlichen denen der in den Niederlanden in den 1970/1980ern entwickelte "EBo no Kata", denen allerdings eine sogenennte "Pre- Attac", also ein "Vor- Angriff" vorangestellt sein muß. Auf YT kann man sich ein Bild davon machen, es ist auf alle Fälle völlig anders als Judo, Ringen, TKD, Karate und Boxen, dazu für Zuschauer äußerst attraktiv.
Deshalb halte ich Duo für einen sehr vernünftigen Vorschlag, jedenfalls sinnvoller, als neben TWD noch Karate mit reinzunehmen.
__________________
MIT FREUNDLICHEN GRÜßEN JOBI
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  #40  
Alt 03-11-2017, 06:32
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Kampfkunst: Extreme Cookin
 
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
@geheimrat heinrich:


genau das ist eines der probleme, die befürworter eines "olympischen bjj" zu übersehen scheinen.

der DOSB ist in deutschland (kümmern wir uns erstmal nur um unser eigenes land, ja?) die EINZIGE organisation, die eine teilnahme an den olympischen spielen ermöglicht.
und der DOSB hat den eisernen grundsatz "EIN verband pro sportart!" (was bei radsport regelmäßig zu zoff führt, aber das gehört jetzt nicht hierher).

welche organisation der DOSB nun "anerkennt", und zwar als ALLEINIGEN vertreter des bjj, liegt allein bei den funktionären des DOSB.
klar können sich alle verbände bewerben ...
aber ich gehe nach meinen erfahrungen mit dem DOSB davon aus, daß dieser einen bereits etablierten verband bevorzugen wird: den DJB.
dort sind ja immerhin (auch) bjj und sambo organisiert ...
WENN es also so weit kommen sollte, werden die bjj-organisationen hierzulande in die röhre gucken, da bin ich ganz sicher.

und dann?
dann muß man, um auf bjj-qualifikations-wettkämpfen für eine olympiateilnahme starten zu dürfen, mitglied im DJB werden. oder glaubt irgend jemand ernsthaft, der DJB ließe sich die aufstockung seiner seit jahren deutlich sinkenden mitgliedszahlen entgehen?

und dann geht die vereinsmeierei los, dann kommen die funktionäre (ich hab nichts gegen michael strack, aber ungefähr so müßt ihr euch das dann vorstellen) ...

wenn die olympischen spiele etwas anderes wären als ein kommerz-zirkus mit angeschlossenem sportprogramm, könnte man ja drüber reden, aber so, wie das IOC agiert (und natürlich die NOC), sehe ich nichts, was dem bjj zum vorteil gereichen würde, wenn man es in diesen zirkus einbindet.
Fast.
Es wird der DJJV sein, nicht der DJB.

Wenn ich das richtig verstehe, will man da nicht BJJ als Einzeldisziplin olympisch machen, sondern Fighting, Duo und BJJ irgendwie als ein Wettbewerb laufen lassen.

Reine Mutmaßung, aber mir scheint es so, als versuche der DJJV bzw. die JJIF seinen/ihren schon länger währenden Bestrebungen Fighting und/oder Duo olympisch zu machen jetzt mit Hilfe des eigentlich ungeliebten BJJs einen kräftigen Schub zu verpassen.

Scheinbar hat man, wie schon im Thread beschrieben wurde, da ne Allianz mit der UAEJJF geschmiedet und versucht jetzt mit Hilfe arabischer Dollars den IOC zu überzeugen. Für ne einmalige Teilnahme wird wohl nur die Höhe der Summe entscheidend sein. Ob's sich danach etabliert entscheidet wohl der Zuschauer.

Vermutlich fliegt da dann BJJ tatsächlich schnell wieder raus. Im Gegensatz zum Judo gibt's da de facto gar nicht viel was man ändern könnte, um's attraktiver zu machen. Beim Judo waren und sind das spektakuläre Würfe. Aber niemand will BJJlern beim Takedown zusehen. Und weder Sweeps noch Submissions werden für das Laienpublikum je wirklich spektakulär werden.
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  #41  
Alt 03-11-2017, 11:38
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Zitat:
Zitat von Raging Bull Beitrag anzeigen
Fast.
Es wird der DJJV sein, nicht der DJB.
Wenn ich das richtig verstehe, will man da nicht BJJ als Einzeldisziplin olympisch machen, sondern Fighting, Duo und BJJ irgendwie als ein Wettbewerb laufen lassen.
Dann ist es in meinen Augen auch kein BJJ.
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  #42  
Alt 03-11-2017, 12:11
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Zitat:
Zitat von sonntag Beitrag anzeigen
Meines Wissens sollte/wurde Ringen aus Olympia gestrichen weil es für die Zuschauer nicht attraktiv genug war/ist.

Auch ein Großteil der Regeländerungen im Judo wird auf diversen Seminaren damit argumentiert man müsse den Sport für die Masse verständlich und attraktiv machen um nicht den olypmischen Status zu verlieren.
Das ist richtig. Ringen stand auf der kritischen Liste, und wir haben daher eine Regeländerung reingedrückt gekriegt, die ich für meinen Teil nach wie vor nicht so wirklich gut finde - da verliebt man sich in einen Sport so, wie er ist, und plötzlich macht ein Haufen nicht-Ringer alles anders. Aber seis drum, man gewöhnt sich an alles. Was m.E. bei der Sache schwierig ist, ist die "identitätsstiftende" Einwirkung durch den IOC. Da gehts dann nicht mehr darum, was ein Sport ursprünglich sein sollte, immer war oder sonst was, nur mehr darum, was das Publikum gut genug findet, dass die Einschaltquoten befriedigt werden, und da geht Ringen halt gegen Frauen-Beachvolleyball schnell mal unter. Andererseits würde ich lügen wenn ich sagen würde, dass wir nicht von Olympia profitieren - Ringen kostet im Schnitt pro Jahr so viel, wie ein Monat BJJ, und da sind die Kampfprämien noch rausgerechnet. Allerdings lebt auch so gut wie niemand davon, eine Ringerschule zu unterhalten...

Beste Grüße
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  #43  
Alt 03-11-2017, 12:11
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Zitat:
Zitat von Geheimrat Heinrich Beitrag anzeigen
Dann ist es in meinen Augen auch kein BJJ.
Ein Teil ist BJJ.
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  #44  
Alt 03-11-2017, 12:16
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Zitat von Droom Beitrag anzeigen
Warum sollte es "hammer" sein?
Wenn ich jetzt die IBJJF Worlds oder ADCC gewinne, dann ist es doch genauso wie wenn ich irgendwo anders die Weltmeisterschaft hole oder eben bei Olympia Gold ergattere. So oder so, schlage ich die besten in meinem Sport. Sportlich gesehen also genau die selbe Leistung.
Na ja, ich fürchte, Du musst im Moment noch fast jedem erklären, was diese Akronyme denn bedeuten. Olympia kennt jeder, damit erübrigt sich schon mal die halbe Erklärerei und man muss nur mehr erklären, was denn dieses Bejottjott is
Anderswo (außer im Fußball...) hat der Olympiasieg ja auch einen höheren Stellenwert als z.B. der WM-Titel, auch wenns sportlich die gleiche Leistung ist. Aber Olympia ist halt mal Olympia, und auch wenn der Mythos inzwischen großteils eine hohle kommerzielle Hülle ist, kann man sich ihm doch nicht ganz entziehen.
Finanziell ists übrigens nach wie vor ne ganz andere Geschichte, die einzelnen Staaten dotieren eine Olympiamedaille in den unterschiedlichen Disziplinen teils extrem krass unterschiedlich. Da kann sich vermutlich ADCC o.ä. mehr lohnen.

Beste Grüße
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  #45  
Alt 03-11-2017, 12:16
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
Das ist richtig. Ringen stand auf der kritischen Liste, und wir haben daher eine Regeländerung reingedrückt gekriegt, die ich für meinen Teil nach wie vor nicht so wirklich gut finde - da verliebt man sich in einen Sport so, wie er ist, und plötzlich macht ein Haufen nicht-Ringer alles anders. Aber seis drum, man gewöhnt sich an alles. Was m.E. bei der Sache schwierig ist, ist die "identitätsstiftende" Einwirkung durch den IOC. Da gehts dann nicht mehr darum, was ein Sport ursprünglich sein sollte, immer war oder sonst was, nur mehr darum, was das Publikum gut genug findet, dass die Einschaltquoten befriedigt werden, und da geht Ringen halt gegen Frauen-Beachvolleyball schnell mal unter. Andererseits würde ich lügen wenn ich sagen würde, dass wir nicht von Olympia profitieren - Ringen kostet im Schnitt pro Jahr so viel, wie ein Monat BJJ, und da sind die Kampfprämien noch rausgerechnet. Allerdings lebt auch so gut wie niemand davon, eine Ringerschule zu unterhalten...

Beste Grüße
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Naja...das lebt m.W. doch eher von der Vereinsstruktur als von Olympia. BJJ kann man in diversen Vereinen ja auch schon für 10 oder 15 Euro/Monat trainieren. Die leben dann auch nicht davon.

Teuer wirds eigentlich nur bei den Privaten.
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