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Grappling Diskussionen zu Bodenkampfstilen wie z.B. Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen, Sambo, Submission Grappling, Submission Wrestling etc.



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  #16  
Alt 24-05-2017, 17:53
Benutzerbild von Kraken
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Kampfkunst: Kämpfen
 
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Ich denke, er nimmt Bezug auf die Position, die das BJJ am meisten definiert: Die Guard

Von unten aus der Guard zu arbeiten und dies sogar von vornherein als Plan zu tun ist schon ziemlich eine Spezialität im BJJ. Dort ist das sehr verbreitet, in den anderen Grappling-Stilen eher weniger.
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  #17  
Alt 24-05-2017, 18:57
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Beiträge: 3.801
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Warum Wing Chun so wichtig ist:

https://m.youtube.com/watch?v=xsxeZyZq7Yw

(Ab Minute 2:20...)

Warum Krav Maga so wichtig ist:

https://m.youtube.com/watch?v=Z5cb4BIggu4

Der Typ hat halt nicht damit gerechnet, dass es nach seiner "tollen" Befreiung weiter geht und der andere nicht wie gewohnt einfriert.

Warum gerade BJJ da jetzt so wichtig sein soll will sich mir nicht so richtig erschließen.
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"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
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  #18  
Alt 24-05-2017, 19:10
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Kampfkunst: Jeet Kune Do
 
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http://ifo-jeetkunedo-frankfurt.de/
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  #19  
Alt 24-05-2017, 23:10
Benutzerbild von Kraken
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Kampfkunst: Kämpfen
 
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Ort: Ingenbohl
Alter: 28
Beiträge: 18.692
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Zitat:
Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
Warum gerade BJJ da jetzt so wichtig sein soll will sich mir nicht so richtig erschließen.
Weil es, im Gegensatz zu Wing Chun und Krav Maga, realistische Ansätze bietet, sich aus GRIFFEN zu befreien.

Insbesondere für Frauen ist das halt besonders wichtig.
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  #20  
Alt 24-05-2017, 23:12
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Beiträge: 1.274
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Ich denke, er nimmt Bezug auf die Position, die das BJJ am meisten definiert: Die Guard

Von unten aus der Guard zu arbeiten und dies sogar von vornherein als Plan zu tun ist schon ziemlich eine Spezialität im BJJ. Dort ist das sehr verbreitet, in den anderen Grappling-Stilen eher weniger.
Gibts im Luta Livre auch. Wobei da tendenziell wohl eher die Butterfly als die Closed Guard genutzt wird wie mir scheint. Kann aber auch einfach daran liegen das der fehlende Gi auch verminderte Kontroll- und Angriffsmöglichkeiten bedeutet
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"Kämpfen bis zum Ziel" ---> http://www.youtube.com/watch?v=8vJLm...eature=related
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  #21  
Alt 24-05-2017, 23:26
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Registrierungsdatum: 05.03.2017
Beiträge: 1.427
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Weil es, im Gegensatz zu Wing Chun und Krav Maga, realistische Ansätze bietet, sich aus GRIFFEN zu befreien.
Der Huen Sao aus dem WT ist perfekt, um sich aus einer ganzen Menge Griffe zu lösen. Braucht kaum Kraft, kaum Tempo, ist nicht schwer zu lernen, muss nur sorgfältig ausgeführt werden und Vorwärtsdruck muss da sein.
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  #22  
Alt 25-05-2017, 00:45
Benutzerbild von rambat
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Kampfkunst: Judo, BJJ
 
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Zitat:
Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Der Huen Sao aus dem WT ist perfekt, um sich aus einer ganzen Menge Griffe zu lösen. Braucht kaum Kraft, kaum Tempo, ist nicht schwer zu lernen, muss nur sorgfältig ausgeführt werden und Vorwärtsdruck muss da sein.
mußt du jetzt unbedingt auch hier in diesem unterforum rumtrollen und dein dummes zeug in die diskussion reinkübeln?
du hast keinerlei erfahrung im grappling, also fang gar nicht erst damit an, hier erklären zu wollen, wie man aus umklammerungen / griffen rauskommt.
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  #23  
Alt 25-05-2017, 05:25
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Kampfkunst: ;-)
 
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Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
BJJ = heißt sanfte oder weiche Kunst, thats it.

.......die gegnerische Kraft aufzulösen und nicht dagegen zu gehen.

......das umgehen der gegnerischen Kraft....
kann das als Sinologe, wo die Kanjis herkommen, nur bestätigen. Zuviel Wind sollte man da nicht drum machen.

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
NEIN.

die diskussion, wie man das "jû" in "jûjutsu" übersetzt, wurde hier im forum schon hunderte male geführt.
scheint nichts genützt zu haben ...

japanisch ist eine hochkontextuelle sprache.
jedes kanji hat mehrere bedeutungen (und das ist noch untertrieben), die im kontext gesehen werden müssen.
Das stimmt im Prinzip schon, nur nicht auf alle Kanjis bzw Zeichen der chin. Sprache. Auch das mit dem Kontext stimmt zwar, aber auch nur bedingt. Mann sollte das nicht zu sehr zelebrieren mit der Besonderheit.

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
"jû" KANN u.u. auch "sanft" bedeuten, das ergibt allerdings im hinblick auf eine kk keinen sinn.
"jû" wird im kontext der kk zutreffender mit "flexibel" übersetzt.
Das Zeichen ist im chinesischen sehr eindeutig und hat nicht viel mehr Bedeutungsspielraum als weich und sanft. Übrigens kann es auch intelligente Agilität bedeuten. Ich denke das trifft den Punkt sehr genau.
Unterm Strich muss das Zeichen aber im Gegensatz zu dem Zeichen "hart" verstanden werden. Die chinesische Sprache arbeitet immer mit zwei extremen Gegensatzpaaren. Das heisst, weich und sanft steht im Kontext zu hart und steif, bzw brachial. Ich denke das beschreibt ziemlich klar eine Grundeinstellung im BJJ mit Kraft umzugehen und wie man anderer Kraft begegnet.

Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
aber das wurde von etlichen japanologen hier im forum schon hunderte male durchgekaut ...

nota bene: ich empfehle, dazu mal bei amdur, skoss, holmes, armstrong, lowry, serge mol, otaki et al nachzulesen ...
Werde die jetzt nicht alle nachschlagen. Aber aus der chinesischen Sprache heraus ist das Zeichen eines derjenigen das nicht viel Spielraum für viel andere Interpretationen zulässt. Nur sollte das Zeichen immer als Begriffspaar zu seinen Gegensatz verstanden werden. Das ist wie gesagt hart bzw. steif.
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  #24  
Alt 25-05-2017, 07:56
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@beniwitt:

ich hab das vor längerer zeit mit zwei japanologen besprochen und auch mit einem japanischen judoka, der in deutschland an der uni japanisch unterrichtet hat.


deren aussagen deckten sich mit dem, was ich hier schrieb.
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  #25  
Alt 25-05-2017, 09:22
Benutzerbild von beniwitt
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Das stimmt ja im Prinzip auch. Aber man kann nicht einfach alles über einen Kamm scheren. Man muss sich das schon konkret am Beispiel anschauen. Und dafür lege ich meine Hand hier ins Feuer: das Zeichen ju bzw. rou im chinesischen hat keinerlei komplexe Mehrdeutigkeiten die sich nur aus dem Zusammenhang heraus verstehen lassen würden.

Der Kontext auf den es hier ankommt ist das Zeichen mit seinem gegensätzlichen Komplementärzeichen zu verstehen. Dieses ist hart. Nun haben wir zwei Extreme. In der Mitte gibt es keine klare Trennlinie wo weich aufhört und hart anfängt. Aber wo etwas bricht war es ganz klar zu hart und nicht mehr weich.

Das Zeichen setzt sich zusammen aus Speer oben und Baum unten und wird noch mit dem Attribut zäh beschrieben. Wenn man mal einen chinesischen Langstock/Speer aus weissem Wachsholz in der Hand gehabt hat, dann hat man schon eine ganz gute Vorstellung davon warum das Zeichen so gebildet wurde und warum man das die Kampfkunst so genannt hat. Fände es interessant wenn jemand die Komplexität mal darstellen könnte (oder auf einen Thread mit der Diskussion hier verweisen könnte). So lange kann ich Björn nur recht geben:

BJJ = heißt sanfte oder weiche Kunst, thats it.
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  #26  
Alt 25-05-2017, 09:27
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen
mußt du jetzt unbedingt auch hier in diesem unterforum rumtrollen und dein dummes zeug in die diskussion reinkübeln?
du hast keinerlei erfahrung im grappling, also fang gar nicht erst damit an, hier erklären zu wollen, wie man aus umklammerungen / griffen rauskommt.
Hey, der hat bei mir tatsächlich mal funktioniert
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  #27  
Alt 25-05-2017, 09:43
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Zitat:
Zitat von beniwitt Beitrag anzeigen
BJJ = heißt sanfte oder weiche Kunst, thats it.
Wenn ich in mein Kanji Wörterbuch schaue, kann 柔 auch schwach bedeuten. Also ist BJJ = schwache Kunst absolut korrekt. Wir sind uns aber denke ich einig, dass es nicht so ganz passt.
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  #28  
Alt 25-05-2017, 10:32
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Kampfkunst: Kämpfen
 
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Zitat:
Zitat von discipula Beitrag anzeigen
Der Huen Sao aus dem WT ist perfekt, um sich aus einer ganzen Menge Griffe zu lösen. Braucht kaum Kraft, kaum Tempo, ist nicht schwer zu lernen, muss nur sorgfältig ausgeführt werden und Vorwärtsdruck muss da sein.
Ähm, nein. Leider nicht.

Bitte gehe einmal in ein BJJ-Probetraining. Dann wirst du den Unterschied merken, zwischen üblichem WT-Training, und realistischen Kampfkunsttraining.

Da fällt einem erst auf, wie komisch sich im WT-Training verhalten wird. "einfrieren" und so weiter.
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  #29  
Alt 25-05-2017, 10:42
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: WT
 
Registrierungsdatum: 05.03.2017
Beiträge: 1.427
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Zitat:
Zitat von Kraken Beitrag anzeigen
Ähm, nein. Leider nicht.

Bitte gehe einmal in ein BJJ-Probetraining. Dann wirst du den Unterschied merken, zwischen üblichem WT-Training, und realistischen Kampfkunsttraining.
ich sagte, es gibt im WT die Befreiung von Griffen, und die die funktioniert bestens, wenn man sie korrekt ausführt.

nur das sagte ich. ;-)

und ja, ich hab vor, BJJ zu lernen, sobald ich die notwendigen Ressourcen dafür habe.
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  #30  
Alt 25-05-2017, 10:55
Benutzerbild von marq
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Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
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Beiträge: 20.867
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Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
BJJ ist nicht mehr so dominant, weil es Stand Ups, Zeitlimits, Handschuhe, Vaseline und Badehosen im Käfig gibt. BJJ wurde niemals fürs die modernen MMA Regeln erschaffen, dann würde es komplett andere Techniken favoisieren.....
der gründer soll jedoch ein schwächlicher typ gewesen sein, aus dessen defensiven verhalten sich bjj entwickelte und zu einer eigenen spez. KK aufstieg.

sage ich doch bjj for mma muss anders ausehen, so wie zu vorgeschildert.
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