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Grappling Diskussionen zu Bodenkampfstilen wie z.B. Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen, Sambo, Submission Grappling, Submission Wrestling etc.



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  #16  
Alt 08-08-2017, 19:39
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Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
waren bestimmt alle bjj´ler deutschlands da
ergo ergibt dein post für viele keinen erkenntnisgewinn....
Nur für dich nicht...es waren genug Vertreter der Mitgliedsschulen da, um das zu ändern und auszusetzen. Es war scheinbar ein Schnellschuss des Vorstandes, der aufgrund der Kritik der Mitglieder wieder geändert werden sollte.
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Geändert von jkdberlin (08-08-2017 um 19:42 Uhr).
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  #17  
Alt 08-08-2017, 19:45
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
@Frank: Ich kannte das so nicht. Das sollte jetzt aber zügig entfernt werden. Was bleibt ist ein wirklich schaler Nachgeschmack.
Man könnte ja auch Fehler korrigieren um weitere Diskussionen zu vermeiden, vor allem wenn man sich von diesem Standpunkt schon verabschiedet hat.
Das sehe ich komplett genau so. Deswegen war ich ja auch bei der Versammlung. Leider warst du nicht da. Ich weiß auch nicht, warum das immer noch auf der Homepage ist. Einfach mal den Vorstand anschreiben....
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  #18  
Alt 08-08-2017, 19:45
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Tja, am Ende fällt es dem BJJBD selbst auf die Füsse, wenn sie es nicht ordentlich klarstellen.

Und ganz ehrlich:
Wenn man den Anspruch hat, mal den Takt für BJJ in Deutschland zu bestimmen, dann hat man für solche Infos m.E. eine Bringschuld gegenüber der Szene. Ob die Frager nun "Mitglied" sind, oder nicht....
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  #19  
Alt 08-08-2017, 20:02
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Einfach mal den Vorstand anschreiben....
*Klugscheißmodus an*

Wenn die HP nicht an allen Ecken und Enden "hinkt", dann bist du doch Teil des Vorstandes!?

Vorstand des BJJBD - BJJBD - Brazilian Jiu-Jitsu Bund Deutschland e.V.

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  #20  
Alt 08-08-2017, 21:32
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Bedingt. Ich bin Teil des "erweiterten Vorstandes" und für die Schiedsrichter zuständig. Ich habe keinen Einfluss auf die Homepage und deren Inhalt. Von daher meinte ich mit "Vorstand" den ersten oder zweiten Vorstand, Michael Haselein oder Michael Strack.
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  #21  
Alt 09-08-2017, 06:57
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Ich finde es nicht so schlimm was da auf der Website steht, das übliche Verbands-Blabla von wegen Vertretungsanspruch, gehört nun mal dazu.

Lächerlich ist nur, wenn es da nicht mehr stehen sollte, und es Tage dauert, bis sich das ändert!
It's 2017, dude! Da kann doch jeder 2. mit Zugriff ne Website ändern?
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  #22  
Alt 09-08-2017, 07:38
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Zitat:
Zitat von SKA-Student Beitrag anzeigen
...
Lächerlich ist nur, wenn es da nicht mehr stehen sollte, und es Tage dauert, bis sich das ändert!
It's 2017, dude! Da kann doch jeder 2. mit Zugriff ne Website ändern?
Zugriff (wer kann) ist 2017 sicher auch nicht das Problem - eher wohl "Berechtigung" (wer darf). Und dieses Thema ist bei vielen Verbänden recht restriktiv geregelt .
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  #23  
Alt 09-08-2017, 08:23
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es spielt im grunde keine rolle, daß dieses statement des BJJBD "nicht mehr aktuell" ist.
allein schon, daß es überhaupt veröffentlicht wurde, ist eine ungeheuerlichkeit!

wie kann sich ein eingetragener verein (das ist der BJJBD doch?) anmaßen, einen alleinvertretungsanspruch für BJJ zu postulieren?
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  #24  
Alt 09-08-2017, 08:35
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Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen

wie kann sich ein eingetragener verein (das ist der BJJBD doch?) anmaßen, einen alleinvertretungsanspruch für BJJ zu postulieren?
Wo steht das?
Mal davon abgesehen, dass ich auch den Rest recht blöd finde, steht da im Grunde, dass nach deutschem Vereins- und Sportrecht und nach Meinung des Anwaltes des Verbandes nur ein Verband "deutsche" Meisterschaften oder "Süd-Deutsche" oder "Bayrische" durchführen darf. Und nicht ein privater Veranstalter.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man das nicht durch Paragraphen und Internet-Stellungnahmen, sondern durch qualitative Veranstaltungen machen sollte. Ich war Schiedsrichter auf der Veranstaltung des DBJJO. Es war eine gute Veranstaltung, sehr gut organisiert. Und es war keine "Deutsche Meisterschaft". Alles gut...
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Frank Burczynski

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  #25  
Alt 09-08-2017, 09:14
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@frank:

entschuldige, wenn ich dir widerspreche ...

Zitat:
Zitat:
Zitat von rambat Beitrag anzeigen

wie kann sich ein eingetragener verein (das ist der BJJBD doch?) anmaßen, einen alleinvertretungsanspruch für BJJ zu postulieren?
Wo steht das?
das steht hier, ich hebe die enstprechenden passagen noch einmal hervor:
Zitat:
Liebe BJJ Freunde,

in letzter Zeit kommt es vermehrt vor, dass BJJ-Meisterschaften Gi/No-Gi ohne Rücksprache mit dem Verband veranstaltet werden.

Hierzu müssen wir feststellen, dass der BJJBD e. V. der offizielle eingetragene Verband für BJJ in Deutschland ist. Als solchem sind alle landes- oder bundesweiten Veranstaltungen ausschließlich dem Verband vorbehalten.

Nur mit Rücksprache mit dem Verband dürfen solche Meisterschaften ausgetragen werden. Davon sind auch privat ausgetragene Veranstaltungen betroffen.
bitte entschuldige nochmals, wenn ich darauf herumreite, aber diese formulierungen sind ja wohl ganz eindeutig.

NUR der verband hat (nach eigener auffassung) das "recht", landes- und deutsche meisterschaften im BJJ auszutragen.
UND der verband maßt sich an, selbst PRIVATE veranstaltungen regulieren und sie sogar VERBIETEN zu wollen!

wenn DAS kein postulat eines alleinvertretungsanspruchs ist, was ist es dann?


Zitat:
Mal davon abgesehen, dass ich auch den Rest recht blöd finde, steht da im Grunde, dass nach deutschem Vereins- und Sportrecht und nach Meinung des Anwaltes des Verbandes nur ein Verband "deutsche" Meisterschaften oder "Süd-Deutsche" oder "Bayrische" durchführen darf. Und nicht ein privater Veranstalter.
das ist juristisch nicht haltbar.

es gibt kein copyright auf den begriff "BJJ".
es ist auch kein eingetragenes warenzeichen.

folglich kann JEDER diesen begriff verwenden, OHNE den BJJBD oder sonstwen um erlaubnis fragen zu müssen. das betrifft nicht nur das training, sndern eben auch alle möglichen veranstaltungen.

darüber hinaus gibt es auch, soweit mir bekannt, nirgendwo eine rechtlich bindende festlegung, die besagt, daß man "deutsche meisterschaften" oder auch nur "landesmeisterschaften" NUR veranstalten darf, wenn man irgend einen verband um erlaubnis bittet.

es mag ja sein, daß die im DOSB organisierten sportarten sich solchen regeln zu unterwerfen haben und daß bspw. INNERHALB des DOSB die regel gilt "ein verband pro sportart".
das hat aber nichts mit den sportarten zu tun, die NICHT im DOSB organisiert sind und denen der DOSB mal gepflegt den hobel blasen kann.

es mag ja sein, daß der BJJBD die auffassung vertritt, ALLEIN darüber befinden zu dürfen, wer in deutschland eine "deutsche meisterschaft im BJJ" veranstalten darf und wer nicht, nur kann der BJJBD keine entscheidungen treffen für schulen, die NICHT im BJJBD organsiert sind.
versucht er das dennoch, wird seine beliebtheit nicht unbedingt steigen ...

das einzige, was der BJJBD durchsetzen kann: er kann untersagen, daß alternative "deutsche meisterschaften" oder alternative "landesmeisterschaften" als "meisterschaften des BJJBD" bezeichnet werden.


wenn aber einige der gyms / schulen, die ich kenne, einfach (theoretisch) beschließen würden, bspw. eine "norddeutsche meisterschaft im BJJ" abzuhalten, und wenn alle diese schulen NICHT im BJJBD organisiert sind, dann geht es den BJJBD schlicht einen feuchten schlamm an.
er hat dann ebenso viel "recht", da einzugreifen und "juristisch dagegen vorzugehen" wie der deutsche dackelzüchterverband.
(inwieweit die so von privaten anbietern veranstaltete "norddeutsche meisterschaft im BJJ" irgend eine aussagekraft oder irgend einen wert hätte, sei dahingestellt, und darum geht es in diesem fall auch gar nicht.)

ich habe es einfach satt, daß irgendwelche leute ständig glauben, über meinen kopf hinweg FÜR mich entscheidungen treffen und mir vorschriften machen zu dürfen.
für alle, die NICHT im BJJBD organisiert sind, gilt: egal, was der BJJBD beschließt, es hat keinerlei rechtlich bindende wirkung für nichtmitglieder.


PS:
ich reagiere deshalb so allergisch auf alleinvertretungsansprüche, weil ich genau damit sehr schlechte erfahrungen im judo gemacht habe. der DJB bzw. einige seiner landesfunktionäre hatten mehrfach versucht, zu "unterbinden" (auch juristisch, womit sie krachend gescheitert sind, man frage mal meinen schüler st.gregor!), daß wir unseren eigenen weg im judo gehen. es gab sogar den versuch, uns die benutzung des begriffs "judo" zu untersagen ... was gründlich danebenging.




PPS:
einen ähnlichen streit gab es anfang der 90er jahre zwischen dem DJB und dem DDK.
das DDK war auch der meinung, ganz allein berechtigt zu sein, in deutschland judo zu unterrichten ... und ging mit dieser auffassung vor gericht baden.
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Geändert von rambat (09-08-2017 um 09:20 Uhr).
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  #26  
Alt 09-08-2017, 09:34
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Wie ich bereits schrieb, geht es nicht um den Begriff "BJJ" sondern um "Landes- oder Bundesweite Meisteschaften". Diese sind nach laut Rechtsabteilung des Verbandes im Sportrecht einem eingetragenem Verband vorbehalten.

Der BJJBD postuliert kein Alleinvertretungsrecht in Sachen BJJ. Das ist deine Interpretation.

Es geht einzig um den Begriff "Deutsche Meisterschaft", "Bayrische Meisterschaft" "internationale deutsche Meisterschaft" etc. siehe dazu oben.

Eine "Deutsche Meisterschaft im Fechten" darf nur vom Deutschen Fechter Verband ausgeführt werden. Eine German Fencing Competition dafür von jedem. Nur darum geht es. Das ist im DOSB genau wie im LSB geregelt. Finde ich überholt und nicht mehr zeitgemäß, der einzige Vorteil mag dabei die Versicherung der Teilnehmer sein. Ich denke aber, dass das heutzutage eh anders geregelt ist.

Aber leider ist der BJJBD mit seinen Strukturen schon einige Jahre so organisiert und es dauert halt und bedarf neuer Mitglieder, die bei einer Versammlung dann die Mehrheit der Stimmen stellen, um das zu ändern.

Und der Vorstand hat durchaus das Recht, so ein Statement ohne Zusage der Mitglieder erst einmal auf die Homepage zu stellen. Blöd, ist aber so.

Und ob du das nicht so siehst oder ich das so nicht gut finde, ist eigentlich egal. Es ist und bleibt kein gutes Statement, aber es ist juristisch erst einmal so abgesichert. Auf BJJ etc. gibt es kein Markenrecht o.ä. (Copyright ist etwas anderes und wir sind ja nicht im gewerblichen Bereich, deswegen sind Markennamen hier eh zweitrangig), aber die Benutzung eben dieser Meisterschaftsbezeichnung sind im LSB und DOSB geregelt und Sportrecht.

Bitte vermische hier nicht die Judo-Geschichte und die des BJJ. Es geht um zwei paar Schuhe. Und gerade beim Begriff "Nord-Deutsche Meisterschaft" gab es halt genau diese juristische Durchsetzbarkeit.
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  #27  
Alt 09-08-2017, 11:15
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Alles kapiert.

Was es nicht besser macht....

-Aber da sind wir uns ja scheint´s alle einig hier.

Zeugt eben von einer Kleinkariertheit, die bisher in der BJJ-Szene hierzulande (und besonders in ihrer Außendarstellung) so nicht unbedingt üblich war und deshalb naturgemäß nun besonders unangenehm auffällt.

Wenn es sportrechtlich soooo umstritten ist, wer den Namen einer Region (bzw. Organisationsgröße) für Turniere nutzen darf, setzt man halt ein kleines "open" als namensverändernden Zusatz dahinter und alles ist tutti (bis zum nächsten Verwaltungsrichterlein, das dann ggf. wieder zu nem ganz anderen Ergebnis kommt...).
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Geändert von Hug n' Roll (09-08-2017 um 13:59 Uhr).
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  #28  
Alt 09-08-2017, 11:57
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die beispiele aus dem judo hatte ich angeführt, um zu illustrieren, wohin die reise geht, wenn man den anfängen einer solchen entwicklung nicht wehrt ...
falls das unpassend gewesen sein sollte: sorry.
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  #29  
Alt 09-08-2017, 12:25
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Wie ich bereits schrieb, geht es nicht um den Begriff "BJJ" sondern um "Landes- oder Bundesweite Meisteschaften". Diese sind nach laut Rechtsabteilung des Verbandes im Sportrecht einem eingetragenem Verband vorbehalten.
Hallo Frank,
kannst du evtl. mehr dazu sagen? Also worauf die Auffassung der Rechtsabteilung stützt?
Der DOSB ist ja auch "nur" ein e.V. und ohne eine entsprechende Verordnung des BMI/LMI oder irgendein Gesetz wüsste ich nicht, wie der Begriff "Deutsche Meisterschaften" geschützt sein sollte.
Und mich verwirrt gerade die Vermengung: im Text auf der HP geht es um langes- und bundesweite Veranstaltungen. Betrifft die Auffassung der Rechtsabteilung jetzt die Verwendung der Begriffe "Deutsche" oder "Hessische" Meisterschaften, oder doch die räumliche Ausdehnung (bundesweit)? Wenn letzteres, würde dann die "German BJJ Competition" nicht doch unter "bundesweit" fallen und somit laut der HP illegitim sein? Das wiederum würde schon nach einem Alleinvertretungsanspruch riechen.

Geändert von Lugasch (09-08-2017 um 12:26 Uhr). Grund: verdibbd
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  #30  
Alt 09-08-2017, 12:50
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Wie ich bereits schrieb, geht es nicht um den Begriff "BJJ" sondern um "Landes- oder Bundesweite Meisteschaften". Diese sind nach laut Rechtsabteilung des Verbandes im Sportrecht einem eingetragenem Verband vorbehalten.
Hast Du dafür mal eine Rechtsquelle?

Was heißt außerdem "ein eingetragener Verband". Nur ein "e. V."? Es geht ja eben nicht darum, dass das EIN Verband macht, sondern es geht in dem Text explizit darum, dass das NUR der BJJBD darf.
Ich bin im Sportrecht kein Experte, aber wo ist der BJJBD als was eingetragen um dieses Recht exlusiv zu haben?

Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Der BJJBD postuliert kein Alleinvertretungsrecht in Sachen BJJ. Das ist deine Interpretation.
Das ist eben nicht nur Rambats Interpretation als gebranntes Judo-Kind. Diese Interpretation drängt sich geradezu auf und ist von den Autoren zumindest billigend in Kauf genommen.
Näher liegt imho, dass durchaus beabsichtigt war, dass der Leser zu diesem Schluss kommt und genau deshalb eine so ungenaue Formulierung ohne Rechtsquellen gewählt wurde. Ganz einfach um andere Ausrichter ohne großen Aufwand einzuschüchtern und somit die eigene Marktposition zu stärken. Ähnliche wie bei einem Abmahnungs-Scam. Das ist aber zugegeben wirklich nur meine Interpretation.
Dafür spricht allerdings, dass so ein schwammiger Text "von der Rechtsabteilung" stammen soll.

Zitat:
Wenn es sportrechtlich soooo umstritten ist, wer den Namen einer Region (bzw. Organisationsgröße) für Turniere Nutzen darf, setzt man halt ein kleines "open" als namensverändernden Zusatz dahinter und alles ist tutti (bis zum nächsten Verwaltungsrichterlein, das dann ggf. wieder zu nem ganz anderen Ergebnis kommt...).
Da ham wirs schon. Alle anderen setzen vorsichtshalber mal ein "open" an den Namen oder nennen ihr Turnier "Krabbelgruppen-Deathmatch" und der BJJBD hätte ohne großen Aufwand Ziel erreicht, nämlich dass er allein Landes- und Bundesmeisterschaften ausrichtet.

Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Es ist und bleibt kein gutes Statement, aber es ist juristisch erst einmal so abgesichert.
das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, kannst Du auch dafür bitte eine Rechtsquelle angeben?
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