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Grappling Diskussionen zu Bodenkampfstilen wie z.B. Brazilian Jiu-Jitsu, Luta Livre, Ringen, Sambo, Submission Grappling, Submission Wrestling etc.



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  #16  
Alt 11-08-2017, 14:34
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Die Anmerkung verstehe ich nicht.

Welcher Beitrag wundert Dich denn?
Ich hab keinen gefunden, der tatsächlich was problematisieren würde.

Ausser meinen eigenen eben, der aber darauf abhob, dass ich generell kein Interesse an der sexuellen oder sonstwie privaten Ausrichtung auf der Matte habe (und auch kein Interesse, darüber auf der Matte zu diskutieren; noch nicht mal darüber, dass das auch nicht diskussionswürdig wäre und/oder sein sollte...).

Wenn das allerdings auch schon als ein Beitrag zu homophober Grundströmung betrachtet wird, dann wäre die nächste Diskussion über "political correctness" im Gym und was darunter zu verstehen ist und inwieweit allseitige Toleranz dabei eine Rolle spielt, somit eröffnet. -Im übrigen auch nicht zuletzt deshalb, weil ich keineswegs eine wie auch immer geartete Angst vor der sexuellen Ausrichtung von wem auch immer (oder gesellschaftlicher Akzeptanz oder auch nicht diesbezüglich) empfinde bzw. mir unterstellen lassen will.

Edit:
..... ach was soll's. Ist eigentlich auch alles zum Thema gesagt. Ich zieh mir den Schuh einfach wieder aus und gut.
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"We don' t break boards, we break people."

Geändert von Hug n' Roll (11-08-2017 um 17:52 Uhr).
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  #17  
Alt 11-08-2017, 19:22
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Fragt euch doch mal warum ihr so wenige offen Schwule im Sport kennt. Es ist rein statistisch gesehen jeder zehnte...
Hat glaube ich mehr mit dem Sport zu tun als mit den Sportlern.
Im Ballet gibt es mMn mehr offen homosexuelle Männer als in VK Sportarten.
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  #18  
Alt 11-08-2017, 20:45
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
[...]
+1!

Zitat:
Zitat von Flibb Beitrag anzeigen
Hat glaube ich mehr mit dem Sport zu tun als mit den Sportlern.
Im Ballet gibt es mMn mehr offen homosexuelle Männer als in VK Sportarten.
... und woran liegt das (Deiner Meinung nach)? An den Sportlern und dem Publikum, das der Sport anzieht - weshalb man sich nicht zur Sexualität bekennt - oder sind die Sportarten so hart, dass nur heterosexuelle sie ausüben (können)? Wie sieht es z.B. mit dem (Profi-) Fußball aus?
Im Gegenzug gibt es z.B. auch im Ballet genug heterosexuelle Männer und Frauen - warum auch immer man die Frauen bei diesem Thema direkt ausschließt - und in VK Sportarten müsste es so gesehen von homosexuellen Frauen wimmeln. (Als Gegenstück zum Klischee.)

Einfach mal meine Erfahrung dazu:
Ich persönlich habe mehrere homosexuelle Kampfsportler im Freundes- und Bekanntenkreis. Während es einerseits bei der einen Frau - was natürlich auch Zufall sein kann - keinerlei große Probleme darzustellen scheint und sie offen dazu steht (da beginnen die Probleme dann meist bereits mit ihrem Geschlecht (/e: was aufgrund ihrer Sexualität auch irgendwie lächerlich ist), weit vor der sexuellen Orientierung oder sind insgesamt nicht vorhanden) gibt es andererseits teilweise gewaltige (wie auch im Forum zu lesen) Probleme bei den Männern. Zwei US-Soldaten, die eine Zeit hier stationiert waren (und ein Paar), haben alles daran gesetzt, dass es auf keinen Fall herauskommt. Beide Ringer von Kindesbeinen an und einer der Männer ist dann hier ins Muay Thai eingestiegen. (Beide hielten es für die sinnvollste Idee, es im Sport zu verbergen, da sie zu viele Probleme deshalb hatten und ich konnte die Entscheidung damals (insbesondere aufgrund der Schilderungen von ihnen) sehr gut nachvollziehen.) Gegen Ende kam es auf einer Gala - kurz vor Rückreise in die USA - auf den Tisch, dank den typischen dämlichen Äußerungen von den ach so harten und männlichen Männern und ich war über die Reaktionen (aus dem eigenen Team) entsetzt, als er (der Nak Muay) sich offen dazu bekannt hat. Von einem Moment auf den anderen wurde aus dem geschätzten und „integrierten“ Trainingspartner ein Außenseiter, teilweise hatten manche Jungs regelrecht „Angst“. (Besonders entsetzt, waren die Personen, die dachten, sie würden homosexuelle 50km gegen den Wind wittern und auf einmal realisiert haben, dass sie wöchentlich 3-5x mit ihm die Dusche und Umkleide geteilt haben.) Ein weiterer Bekannter aus Frankreich, den ich in Thailand in einem Camp kennenlernen durfte und der bereit war, die Energie aufzubringen und sich überall zu seinem Partner zu bekennen, hat hier mit dem Partner zwei Auslandssemester verbracht und mich nach Rat zur Suche nach einem Club gefragt. Sein „Möglichkeit“ bzw. Methode der Wahl mit den Anfeindungen und Klischees - die im Muay Thai, Kickboxen und Boxen überraschend oft vorkamen, was mich bis heute enttäuscht - umzugehen, bestand in seinen 17 Jahren Erfahrung und seiner beeindruckenden Physis (>2,00m und ca. 120kg) - er hat den Leuten dann meist den Mund gestopft und seinen Trainingspartnern sehr schnell vermittelt, dass sie beim Sparring ganz andere Probleme als seine Sexualität haben - wer eine große Klappe oder dämliche Sprüche gerissen hatte, kam auch nicht um das Sparring herum - und er ließ es sich nicht nehmen, sich von seinem Freund vom Training (im Auto wartend) abholen zu lassen; wieso auch, bei den Freundinnen wurde ebenfalls kein Aufriss danach gemacht. (Trotzdem war ich damals so frei, ihm davon abzuraten, die Einheiten von clkblack zu besuchen, um beiden Seiten unnötigen Stress zu ersparen und manche Menschen sind halt, wie sie sind, da müssen beide Seite nicht auch noch krampfhaft „konfrontiert“ werden.)

(Eine der Personen hat mal zu mir, auf meine Frage, warum sie es mir anvertraut haben, aber nicht dem Rest des Teams, sinngemäß gesagt, dass es daran liegt, dass bekannt ist, dass ich homo- oder bisexuelle Bekannte habe, ja sogar während des Studiums mehrere Seminare und Lerngruppen mit zwei transsexuellen Menschen besucht habe und es mich (insbesondere im Sport) kein Stück interessiert. Keine Extrawürste, keine Sonderbehandlung, keine gesonderte Rücksichtnahme, allerdings dasselbe Einschreiten, sobald es gegen die Person geht und derselbe Respekt, den ich jeder anderen (heterosexuellen) Person (egal ob Mann oder Frau) auch zukommen lasse. Wer mich verknotet oder mich vermöbelt, ist mir vollkommen egal und welche Sexualität eine Person hat, interessiert mich, sobald sie etwas von mir oder ich von ihr will. Wichtig ist das Gesamtpaket und keine einzelne Eigenschaft. Ich möchte lernen und ob ich von oder mit einem Mann, einer Frau, einem Jugendlichen oder einem Behinderten lerne und die Person auch noch schwerer oder leichter oder mehr bzw. weniger fortgeschritten ist als ich, spielt für mich (insbesondere im Training) keine Rolle, alles hat Vor- und Nachteile und lernen kann ich von jeder Person, notfalls drille ich an ihr oder verbessere mein Coaching und das theoretische Wissen usw. Das hat allerdings alles nichts im Training zu suchen, egal ob Religion oder Sexualität und dabei ist es mir egal, ob es um die letzte „scharfe Blondine“, die man am Wochenende im Club kennengelernt hat oder darum geht, dass Max jetzt mit Moritz zusammen ist - abgesehen davon haben z.B. mit der Regel, dass Religion nichts auf der Matte zu suchen hat, auch nur wenige Menschen ein Problem, egal wie strenggläubig der Moslem oder Christ (usw.) ist. Wenn man selbst damit aufhört, alles zu sexualisieren - schließlich will jedes weibliche Wesen im Freundes- oder Bekanntenkreis automatisch etwas von mir (/e: und die Frau oder der homosexuelle Trainingspartner dann auf jeden Fall auch) oder denkt zumindest darüber nach - und man nicht dementsprechend verkrampft auftritt, kann das für alle Beteiligten sehr locker und entspannt von Statten gehen. Ähnlich wie der Umgang mit behinderten Menschen, „einfach“ weniger Gedanken machen und den Menschen als Mensch betrachten und nicht als Behinderung oder Sexualität.) (/e: Abgesehen davon schaffe zumindest ich es, auch mit meinen Partnerinnen (innerhalb der Beziehung) oder mit Angebeteten von mir zu trainierennd und mich trotzdem voll auf das Training zu konzentrieren. So viel Professionalität traue ich auch meinen Trainingspartnern zu.)

Im BJJ hatte ich bis jetzt das Glück, dass es bis auf ganz wenige Ausnahmen keinerlei Probleme in diese Richtung gab. Egal, ob es ums Rollen mit Frauen oder (dem einen) Homosexuellen, der bei uns kurzzeitig mit trainiert hat, ging. Im Standkampf ist es meiner Erfahrung nach noch einmal ein viel stärker ausgeprägtes Problem, wobei der Anteil an (selbsternannten) "echten harten Männern" wahrscheinlich auch eine große Rolle spielt...

LG

Vom Tablet gesendet.

Geändert von Narexis (11-08-2017 um 20:57 Uhr).
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  #19  
Alt 12-08-2017, 00:21
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Alter: 31
Beiträge: 40
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Super Beitrag. Danke dafür.
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  #20  
Alt 12-08-2017, 02:06
Gast
Gast
Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
Eine der Personen hat mal zu mir, auf meine Frage, warum sie es mir anvertraut haben, aber nicht dem Rest des Teams, sinngemäß gesagt, dass es daran liegt, dass bekannt ist, dass ich homo- oder bisexuelle Bekannte habe, ja sogar während des Studiums mehrere Seminare und Lerngruppen mit zwei transsexuellen Menschen besucht habe und es mich (insbesondere im Sport) kein Stück interessiert.
Hervorhebung von mir

Das von mir Hervorgehobene scheint ja irgendwie bemerkenswert (es wird erwähnt, mit dem Adverb "sogar") zu sein.
Bisher bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass man sich, solange man nicht gerade größere Probleme hat, universitäre Lehrveranstaltungen oder auch private Lerngruppen nach der sexuellen Ausrichtung oder dem bevorzugtem Kleidungsstil anderer Teilnehmer aussucht, zumindest nicht im vermeidenden Sinn.
Daher hätte ich auch nicht gedacht, dass es (im akademischen Umfeld) von Dritten registriert wird, ob man das tut oder nicht, oder ob man nun homosexuelle Bekannte hat oder nicht.
Ich frage mich, ob mit dem Trend zur politischen Korrektheit, d.h. dem öffentlichen Druck, sich ja nicht "homophob" zu äußern, eine Zunahme der tatsächlichen Ressentiments gegenüber von Mainstream abweichendem Sexualverhalten einher geht.

Geändert von Gast (12-08-2017 um 02:16 Uhr).
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  #21  
Alt 12-08-2017, 10:01
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Registrierungsdatum: 04.06.2009
Beiträge: 11.072
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Halte ich für Quatsch, viele Leute sind heute wesentlich aufgeklärter als früher und daher wird es von vielen auch besser akzeptiert, die PC problematisiert halt vieles und produziert dabei selbst oft neue Vorurteile, aber sie sensibilisiert auch erstmal. Die Leute die Minderheiten diskriminieren wollen, nehmen PC nur als Vorwand, die würden auch jeden anderen nehmen...
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  #22  
Alt 12-08-2017, 12:20
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: tkd
 
Registrierungsdatum: 01.02.2006
Beiträge: 9.749
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Zitat:
Zitat von angHell Beitrag anzeigen
... Die Leute die Minderheiten diskriminieren wollen, nehmen PC nur als Vorwand, die würden auch jeden anderen nehmen...

Wobei man möglicherweise langsam aufpassen könnte, dass durch PC die Mehrheit nicht diskriminiert wird.


Grüsse
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  #23  
Alt 12-08-2017, 12:37
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 1.279
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Zitat:
Zitat von Arrgh! Beitrag anzeigen
Super Beitrag. Danke dafür.
Danke . Bei Bedarf kann ich noch viele weitere Erfahrungen schildern oder auch einmal Betroffene zu Wort bitten - sofern sie denn etwas zu diesem Thema sagen wollen.

Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
Hervorhebung von mir

Das von mir Hervorgehobene scheint ja irgendwie bemerkenswert (es wird erwähnt, mit dem Adverb "sogar") zu sein.
Bisher bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass man sich, solange man nicht gerade größere Probleme hat, universitäre Lehrveranstaltungen oder auch private Lerngruppen nach der sexuellen Ausrichtung oder dem bevorzugtem Kleidungsstil anderer Teilnehmer aussucht, zumindest nicht im vermeidenden Sinn.
Daher hätte ich auch nicht gedacht, dass es (im akademischen Umfeld) von Dritten registriert wird, ob man das tut oder nicht, oder ob man nun homosexuelle Bekannte hat oder nicht.
Ich frage mich, ob mit dem Trend zur politischen Korrektheit, d.h. dem öffentlichen Druck, sich ja nicht "homophob" zu äußern, eine Zunahme der tatsächlichen Ressentiments gegenüber von Mainstream abweichendem Sexualverhalten einher geht.
Nein, eigentlich ist es nicht bemerkenswert, solange man nicht wie Du daraus etwas Besonderes macht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du verstanden hast, was ich (bzw. die zitierte Person) damit aussagen wollte.

Wärst Du im Kampfsport in dem Umfang unterwegs, in dem ich mich in diesen Bereichen bewege, wüsstest Du vielleicht, warum ich es geschrieben habe und ich bitte zu entschuldigen, dass ich Erfahrungen meinerseits geteilt und von einigen Erlebnissen Dritter berichtet und erwähnt habe, dass diverse Kontaktpunkte schon lange ein fester Teil meines Lebens sind - mir dementsprechend teilweise ein "Ruf" anhaftet - und ich nicht nur aus Gedankenkonstrukten spreche - nein, im akademischen Umfeld interessiert es wirklich den Großteil nicht oder zumindest arrangiert er sich damit und gibt die Einstellung vor (bemerkt wird es definitiv und hat sehr oft einen Einfluss auf den Umgang (ähnlich wie beim Umgang mit Behinderten)); im Kampfsport oder auch in diesem Forum sieht es schon ganz anders aus und das dürfte Dir aufgefallen sein; ich wurde bereits von Seminaren ausgeschlossen, weil ich mich weigerte, einen homosexuellen Trainingspartner und Freund vor der Tür warten zu lassen, da man ihn nicht beim Seminar dabei haben wollte (obwohl ich sogar anbot, als einziger Trainingspartner mit ihm zu trainieren, nur wollten sie nicht einmal dieselbe Matte mit ihm teilen) und ich stelle mich dann auch der physischen Bedrohung und Gewalt, die einen teilweise erwartet - spätestens da sind die "politisch korrekten" Menschen ganz schnell ruhig.

Auch, dass es hier (und insbesondere im Kampfsport) teilweise die Meinungen gibt, man würde direkt am Menschen erkennen, was so „einzigartig“ an ihm ist, könnte eine gewisse Rolle gespielt haben, in Kombination mit dem Weltbild, das überraschend viele aufweisen, denn die Menschen gibt es nur im Fernsehen und in Berichten - ich weiß, wie ich reagiere und wie ich zu ihnen stehe, denn häufig sieht (leider) die Theorie anders aus als die Praxis und Erwartungen werden nicht erfüllt. Dass man ihnen auch mal persönlich über den Weg läuft, ist nahezu ausgeschlossen und zumindest, wenn mich mein Gefühl nicht täuscht, sind Transsexuelle noch einmal weniger häufig als Homosexuelle. (NIMBY beschreibt es oft relativ schön .) Von Ressentiments zu sprechen, bei all den Problemen, denen die Menschen leider immer noch ständig ausgesetzt sind, ist mMn eine lächerliche These, die sich nur auf Menschen beziehen kann, die keinerlei Erfahrung mit (beispielsweise) homo- oder transsexuellen Menschen gemacht haben und mit verschlossenen Augen durchs Leben gehen.

Wir befinden uns in einem Forum, in dem Dritte mitlesen, die mich nicht kennen, da könnte man kurz erwähnen und auch darauf hinweisen bzw. sollte es mMn, dass es sich um authentische Erfahrungen handelt.

(Es könnte allerdings auch lediglich daran liegen, dass die Person es damals bemerkt hat und ich teilweise diesen "Ruf" habe, dass ich "sogar" transsexuelle Bekannte habe, da das zumindest in meinem Umfeld eher zur Ausnahme gehört. Das wäre allerdings eine zu einfach Erklärung. )

Genug der Rechtfertigung meinerseits und leider ist mir sogar aufgefallen, dass sich diverse Fehler in meinen Post eingeschlichen haben - so ein Tablet ist auch nervig. Dieser Nebenkriegsschauplatz hilft weder den Betroffenen noch hat er irgendeinen Mehrwert (und meiner Erfahrung nach merkt man im "echten Leben" ziemlich schnell, ob es sich nur um aufgesetzte politische Korrektheit handelt oder nicht, wobei der Trend seit den "besorgten Bürgern", "Wutbürgern" und "Gutmenschen" auch (subjektiv betrachtet) ziemlich zurückgegangen ist bzw. regelrecht pervertiert wird und meistens schon wenige Stunden/Tage mit den Personen reichen, um jegliche Ressentiments zu beseitigen).

Es gäbe natürlich auch noch die Möglichkeit, dass Dir lediglich sämtliche Erfahrungen und Kontakte mit homo- oder transsexuellen Menschen fehlen und Du aus dahingehender Naivität (bisher) gehandelt hast. Sollte dies der Fall sein, revidiert es meine Aussage teilweise, allerdings schätze ich Dich nicht als weltfremd ein und bin mir sicher, dass Du zumindest im Forum auch diverse (dahingehende) Themen mitbekommen hast.


LG

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  #24  
Alt 12-08-2017, 12:49
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Beiträge: 9.749
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
... Nein, eigentlich ist es nicht bemerkenswert, solange man nicht wie Du daraus etwas Besonderes macht. ...

wenn ich überhaupt den eindruck hätte, jemand wollte hier aus dem thema etwas besonderes machen, dann eher bei dir, insbesondere auch aufgrund des umfangs deiner diesbezüglichen posts.


grüsse
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  #25  
Alt 12-08-2017, 12:53
Benutzerbild von jkdberlin
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Zitat:
Zitat von zocker Beitrag anzeigen
Wobei man möglicherweise langsam aufpassen könnte, dass durch PC die Mehrheit nicht diskriminiert wird.


Grüsse
wie geht das?
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Frank Burczynski

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  #26  
Alt 12-08-2017, 12:54
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Zitat:
Zitat von zocker Beitrag anzeigen
wenn ich überhaupt den eindruck hätte, jemand wollte hier aus dem thema etwas besonderes machen, dann eher bei dir, insbesondere auch aufgrund des umfangs deiner diesbezüglichen posts.


grüsse
... und Du bist Dir sicher, dass sich der Satz auf das Thema (/e: des Threads) bezog?
Auch frage ich mich, ob sich der "umfang [meiner] diesbezüglichen posts" sonderlich vom Umfang meiner anderen Posts unterscheidet?

Hast Du noch etwas zum Thema beizutragen?

LG

Vom Tablet gesendet.

Geändert von Narexis (12-08-2017 um 12:56 Uhr).
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  #27  
Alt 12-08-2017, 13:05
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
wie geht das?

m.e. zb durch einen von aruna beschriebenen durch die PC erzeugten druck auf die Mehrheit, sich ja nicht in einer weise zu äussern, welche möglicherweise deswegen nicht "political correct" sein könnte, da sie so aufgefasst werden könnte, dass sie gegen minderheiten gerichtet sei (auch wenn das gar nicht der fall ist).


grüsse
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  #28  
Alt 12-08-2017, 13:13
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Kampfkunst: tkd
 
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Beiträge: 9.749
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
... und Du bist Dir sicher, dass sich der Satz auf das Thema (/e: des Threads) bezog?
Jedenfalls damit zusammenhängend; sonst wäre es ja auch ot.


Zitat:
Auch frage ich mich, ob sich der "umfang [meiner] diesbezüglichen posts" sonderlich vom Umfang meiner anderen Posts unterscheidet?
Das weiss ich nicht.


Zitat:
Hast Du noch etwas zum Thema beizutragen?
Das merkst du dann schon.


Damit wir uns nicht missverstehen:

wenn du aus dem thema etwas besonderes machen wolltest oder es etwas besonderes für dich wäre, würde das für mich nichts negatives bedeuten.

Bist wohl ein bischen empfindlich in dieser richtung.



Grüsse
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  #29  
Alt 12-08-2017, 13:18
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Zitat:
Zitat von zocker Beitrag anzeigen

Das merkst du dann schon.


Damit wir uns nicht missverstehen:

wenn du aus dem thema etwas besonderes machen wolltest oder es etwas besonderes für dich wäre, würde das für mich nichts negatives bedeuten.

Bist wohl ein bischen empfindlich in dieser richtung.
Das habe ich auch nicht behauptet . Mich hat lediglich interessiert, ob noch etwas Konstruktives zu erwarten ist, so als kleines Sahnehäupchen zum Einzeiler, hätte ja sein können . Ob das nun "empfindlich in dieser richtung" ist, musst Du beurteilen.

LG

Vom Tablet gesendet.
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  #30  
Alt 12-08-2017, 13:21
Benutzerbild von Flibb
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
+1!



... und woran liegt das (Deiner Meinung nach)? An den Sportlern und dem Publikum, das der Sport anzieht - weshalb man sich nicht zur Sexualität bekennt - oder sind die Sportarten so hart, dass nur heterosexuelle sie ausüben (können)? Wie sieht es z.B. mit dem (Profi-) Fußball aus?
Im Gegenzug gibt es z.B. auch im Ballet genug heterosexuelle Männer und Frauen - warum auch immer man die Frauen bei diesem Thema direkt ausschließt - und in VK Sportarten müsste es so gesehen von homosexuellen Frauen wimmeln. (Als Gegenstück zum Klischee.)
Klischees, Vorurteile und Gruppendynamik ist meine Annahme. Gleiches gesinnt sich gerne zu gleichem.
Persöhnliche Erfahrung: Im Schwulenviertel waren mehr Männer beim Bikram Yoga als bei dem Studio im bürgerlichen Viertel.

Bei Frauen ist es interessanterweise umgedreht, hoher Lesbenanteil bei den härteren Sportarten. Hat natürlich auch was mit Angebot und ausfallender Nachfrage zu tun.
Sollten sich vielleicht mal Neurologen oder Erziehungswissenschaftler mit befassen wie diese Korrelationen zustande kommen.

Vertrete einen ähnliche Standpunkt wie du was Trainingspartner angeht.


Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
wie geht das?
Mindestquoten oder Rassismuss wie beim Evergreen College.
Wenn der CSD nicht mehr für alle wäre sondern nur noch für Homosexuelle.
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Geändert von Flibb (12-08-2017 um 13:55 Uhr). Grund: Keyboard klemmt
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