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#1
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| mach beides jetzt ungefaehr...bissl laenger als nen jahr bin bei beiden recht regelmaessig 3-4 mal die woche so wie es die zeit halt erlaubt. jetzt wollt ich von den leuten, die aehnlich trainieren wissen wie ihre erfahrungswerte dazu sind: fuehl mich grad bissl mau weil meine fortschritte im bjj groesser sind als im judo. ist das gefuehl, dass judo schwieriger zu lernen ist rein subjektiv oder bin ich in der hinsicht einfach nur schlecht? wenn ich im bodenkampf jemanden habe der 30kg mehr wiegt komme ich noch damit klar - im standup aber...da tu ich mich schon mit 5 oder 10kg mehr verdammt schwer ![]() komm grad vom training und bin was muede und mir schwirren da paar gedanken durch den kopf ansonsten schoenen tag noch ![]() |
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#2
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| Beim Bodenkampf kann man noch eher mal eine schlechte Technik irgendwie retten... im Standup muss es 100% korrekt und mit Schmackes und Timing angebracht werden, sonst läuft gar nichts. Bei schweren versuche ich immer möglichst Beinangriffe, oder Dinge wie Tomoe Nage anzubringen, bei denen kein grosser Zug und kein allzugrosses Distanzüberbrücken nötig ist ![]() Zitat:
Aber ich würd' mir da allgemien keine grossen Gedanken drum machen ![]() |
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#3
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| Na ja, im BJJ machst du wahrscheinlich fast 100% Bodenkampf während gutes Judotraining 50:50 Boden- und Standkampf beeinhalten sollte. Da verwundert es mich nicht, dass du im BJJ schnellere Fortschritte machst. Des weiteren haben sich im Judo einige Trainingsmethoden durchgesetzt, die ich mittlerweile für kontraproduktiv halte, wie Basis-Uchi-Komi, Uchi Komi mit Ausheben etc. Mit jahrelanger Randorierfahrung bügelst du das eventuell automatisch wieder glatt, aber mit intelligenterem Training könnte man schneller auf höherem Level sein. Guten, technischen Judounterricht findet man leider wesentlich seltener als guten BJJ-Unterricht. Dennoch hat Judo enormes Potential, wenn man nachdenkt was man tut, die richtigen Denkanstöße bekommt und jahrelang intensiv trainiert. Alternativ: Augen zu und durch! Mit der Zeit und genügend Randori wirst du einfach besser. |
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#4
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| Dass du im Stand viel mehr Probleme mit schwereren und stärkeren gegnern hast, ist völlig normal ![]()
__________________ TK87: ps: google doch selber mal! Trinculo, KKB Moderator: ... am besten nach "Hirnprothese". ||||||||Vantage Fighting |
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#5
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| Es kommt auch immer ein bisschen darauf an, was man selber wiegt. Ein -60'er hat meistens deutlich mehr Probleme mit einem -81-er, als ein -81-er mit einem -100er. |
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#6
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| Mache zwar nicht Judo und BJJ, aber dass Grappling im Stand VIEL schwieriger als am Boden ist, finde ich auch.
__________________ Sojobo Goju-Ryu Karate und Combat Sambo in Dortmund ก้้้้้้้้้้้้้้้้้้้้ ก็็็็็็็็็็็็็็ |
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#7
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| hm also mir gehts genau anders rum, hab eig keine probleme schwerere zu werfen, jedoch verkack ich im boden dann immer ![]() aber werfen konnt ich eig schon immer ziemlich gut ![]() |
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#8
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#9
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| Wenn Du im Judo-Stand gegen schwerere Gegner gut sein willst empfehle ich Dir drei Dinge: Krafttraining, Krafttraining und Krafttraining (und auch ab und zu ins Judo-Training gehen, auch wenn es manchmal lästig ist). Das finde ich ja so schön im Judo: Mit viel Kraft kann man fehlende Technik oft (leider nicht immer) ausgleichen. Weiterer Vorteil: Je schwerer Du wirst durch Muskeln, umso weniger Gegner begegenen Dir im Wettkampf bei den kleineren Turnieren. Bei den Leicht- und Mittelgewichten ist immer ein furchtbares Gewusel leichter Menschen, bei bei den Schwergewichten das Teilnehmerfeld viel kleiner und man muss deutlich weniger Kämpfe absolvieren bis zum Finale bzw. Kampf um Platz 3. Außerdem kann man die viele Schokolade, die man isst, ja auch als Wettkampfvorbereitung verkaufen, das kann man als Leichtgewicht auch nicht, sondern muss Gewicht machen vor dem Kampf und wird doppelt bestraft. Wichtig auch: Nach einiger Zeit (nach ein paar Jahren) solltest Du merken, welche Würfe Dir besonders gut liegen und Dich dann auf diese spezialisieren. Wenn Deine Zeit begrenzt ist würde ich Dir nicht empfehlen, Dich auf mehr als 2 Würfe zu spezialisieren (und 2 Bodentechniken). Ein Jahr Judo ist sowieso nur eine sehr kurze Zeit. Du musst schon noch ein paar Jahre fleißig weiter Judo trainieren, bis Du das richtige Wurf-Feeling bekommst, gut Ding braucht Weile. Beste Grüße Geändert von Security (24-03-2011 um 22:21 Uhr). |
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#10
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| Selbst wenn alle Stränge reichen, und ich den anderen nicht in Position kriege, weil er schwer ist / viel Gegendruck ausübt oder gar agiert, kann ich ihn immernoch beinahe kraftlos mit einem Selbstfallwurf niederlegen. |
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#11
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| Zitat:
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#12
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| wurde schon mehr mals via ippon seionage oder tomoe nage usw geworfen von jemanden der um die 30 kg weniger woggeht hier nicht um kraft es geht um denken und Technik hätte ich gesagt spricht die Führung mal zu sich ziehen mal auf die Seite usw überlegt und gezielt wenn du denn Gegner ständig nach hinten drückst (so mache ich in randori oft ) denkt er wirst wider mal drücken dann geht er zb zu seionage rein und ich in der zeit hänge schon auf seinen rücken und halte sein Kragen vollig bereit zu würgen da brauche ich keine kraft Judo ist meine Meinung nach etwas schönes etwas was zeit braucht damit es blüht MfG Geändert von rogerg (24-03-2011 um 23:13 Uhr). |
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#13
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| Ich finde es schwer in deinen Sätzen den Sinn zu finden, so wie du schreibst! Ich wiede auch um die 100kg und lasse dadurch viele einfach "verhungern" in ihren Ansätzen, wenn sie leichter sind als ich! Außerdem schiebe ich nicht, ich ziehe nur. ![]()
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#14
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| Zitat:
Gerade heute habe ich wieder Randori gemacht mit einem Monster von 195cm und 135kg..... ich bin für meine 170cm und 75kg ziemlich kräftig, aber kein Krafttraining der Welt macht diesen Unterschied wett! Wie kann ich diesen Gewichtunterschied wettmachen? Nun, zunächst einmal durch überlegene Technik..... durch mehr Erfahrung, durch mehr Wissen. Zweitens durch Brutalität schwere Menschen sind viel empfindlicher, 60kg-Ringer sind so ziemlich das zäheste unter denen, die sich Mensch nennen (die Kratzen aber schon hart an der Grenze zum Uruk-hai) Schwerere sind einfach empfindlicher gegenüber Schmerzen und Brutalität (meiner Erfahrung nach) Und drittens durch geschickten Gameplan! Ich wäre ein Idiot, würde ich mit einem Typen der fast doppelt so schwer ist clinchen.... wenn der mich packt, will ich weg. Ich reisse und reisse, und drücke und füge Schmerz zu, um ihn weichzumachen. Armzug und Schrittarbeit, Kopfreissen etc. um aus dem Konzept zu bringen. Alles was Gleichgewichtsarbeit ist (Selbstfaller etc.) ist für mich in dieser Situation Selbstmord, die paar Gramm die ich da hineinbringe auf seine Schuhgrösse 50 interessieren den gar nicht. Schnelle und brutale Beinangriffe (bevorzugt single Leg) hingegen sehr wohl. Jedem Grappler dürfte bekannt sein, dass grössere Menschen anfälliger auf die Beine sind.... meine ganz persönliche Theorie ist, dass das dran liegt, das die bei ihnen weiter vom Kopf weg sind (kein Scherz ) aber woran es auch immer liegen mag ist mir egal. Ausserdem ists für nen Zwergel wie mich ein Leichten bei so einem Riesen abzutauchen, und seine Beine kann ich stehenden Fusses umdrücken. Selbst wenn er sprawlt, don't be. Die Lücke wo ich rauskrabbeln kann ist für mich gleihc einem Scheunentor ![]() Also für mich sind Beinangriffe das Mittel der Wahl bei erheblichem Grössenunterschied, und selbiger geht wohl oftmals mit einem Gewichtsunterschied jenseits der 10kg einher. Bei kleinen bulligen hat sich "von oben herab" kämpfen bewährt... stetes belasten des Gegners, Kopf runterdrücken, runterziehen etc. Habe aber nicht sonderlich häufiger kleinere und bulligere Gegner.... "Weniger" ist das Stichwort...... Kraft ist eben AUCH wichtig, nicht so wichtig wie die Technik zwar, aber auch sehr wichtig. Zitat:
![]() Du machst Selbstfaller bei Riesen? |
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#15
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| [QUOTE=Schnueffler;2501421 Ich wiede auch um die 100kg und lasse dadurch viele einfach "verhungern" in ihren Ansätzen, wenn sie leichter sind als ich! Außerdem schiebe ich nicht, ich ziehe nur. [/QUOTE]Zum ersten Teil: Zum zweiten Teil: Was spricht denn gegen schieben? Viele deutsche Hobby-Sumokämpfer sind früher Judoka gewesen, gelernt ist halt gelernt. Beste Grüße Geändert von Security (24-03-2011 um 23:50 Uhr). |
![]() |
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