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#1
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| Hallo liebe Kindertrainer für Grappling, in Anlehnung an Sam, der sich für Kinderturniere einsetzt und danach fragt, glaube ich, ist das hier ein eigenes Thema wert. Ich habe zwar jahrelange Erfahrung im SV-/SB-Unterricht mit Kids, aber im Kids-Grappling noch wenig. Von daher drängt sich mir folgende Frage sei längerem auf: Was kann ich den Kids unterrichten? Fallen, Werfen und Positionen okay, aber Hebel und Würger??? Da bin ich mir echt noch unsicher! Über Tipps und Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar! Herzlichen Gruß MO Geändert von WuWei-MO (06-01-2008 um 00:20 Uhr). |
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#2
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| Wie alt sind die Kids denn?
__________________ World Grappling League |
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#3
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| Hi Matze, so spät noch auf? ![]() Meine Kids sind so zwischen 6 und 10! |
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#4
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| Jo. Gibt gleich Geburtstagspizza. ![]() Wenn du genug Kinderchen hast, dass du 6/7-jährige und die älteren in zwei Gruppen aufteilen kannst, würde ich das machen. Den Kleinen ein paar einfache Würfe beibringen. Schwerpunkt würde ich auf Positionskontrolle und die Übergänge setzen. Dementsprechend auch das Entkommen. Mit den älteren kannst du auch schon ein paar Hebel vorsichtig üben. Würde mich da aber größtenteils auf Armhebel konzentrieren. Das Genick ist absolut tabu. Daher Würger auch eher sparsam lehren. Erfahrungswerte diesbezüglich habe ich aber leider noch keine. Das soll sich in Zukunft aber irgendwann mal ändern. Mit freundlichen Grüßen, Matze
__________________ World Grappling League |
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#5
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| Meinen allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag ! ! ! ![]() Laß es Dir gut schmecken! ![]() Danke für Deine Tipps! Da kann ich mir schon Mal gut was drunter vorstellen. |
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#6
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| Ich komme ja ursprunglich aus dem Aikido, was ich mit meinen kleinen auch größternteils mache. Die Kinder und Jugendliche sind bei mir nicht nach Alter sondern nach Schulklassen eingeteilt. Kids sind von der 1. bis zur 4. Klasse, also die Grundschule, die Jugendlichen sind ab der 5. Klasse. Ab der 8. Klasse können sie zu den Erwachsenen gehen. Viele bleiben aber noch länger bei den Jugendlichen. Das System hat sich bewährt.So gibt es nur einmal im Jahr einen Wechsel von den Kids zu den Jugendlichen. Und der Wechsel an eine andere Schule ist auch der Wechsel in die neue Gruppe. Was die Techniken betrifft: Die kleinen machen noch sehr viel klassisches Aikido bei mir und Boden gibt es als "Belohnung", wo wir meistens um Positions kämpfen (Mount, Seitschärrbe, Seitvierer,etc.) Die Kids gehen instinktiv auf Würger, wo es auch noch keine Probleme gegeben hat, sie hören immer rechtzeitig auf. Das "Tappen" wird geübt! Mit Hebeln zur Submission bin ich bei den Kleinen etwas zurückhaltend. Die Großen trainieren das gleiche Zeug wie die Erwachsenen nur etwas anders verpackt. Die eine Hälfte des Training machen wir Stand in Boden die andere dann nur Boden. Ob wir nur freies Rollen machen oder Twechniken bolzen, entscheide ich recht spontan nach Zusamensetzung der Gruppe. Es gibt Tage da ist das eine besser und Tage da ist es das andere. Die Kids und Jugendlichen können jeweils fünf Mal die Woche trainieren, was auch viele Kinder in diesem Umfang nutzen. Das erklärt auch warum ich den Inhalt stets flexibel halten muß. Mal sind nur vier da, mal 16.
__________________ Sam Fisher |
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#7
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| @Sam: Danke für Dein Posting. Damit kann ich schon gut was anfangen! ![]() Das mit der Orientierung an den Schulklassen finde ich ne gute Idee! Du schreibst, dass Du mit Hebeln bei den Kleinen "zurückhaltend" bist? Das beinhaltet ja, dass sie den ein oder anderen Hebel schon vermittelt bekommen. Oder? @ all: Sonst keine Kindertrainer hier? ![]() Saitjen MO |
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#8
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| Wir machen ja offiziell "Aikido". Aikido besteht ja fast nur aus Hebeln... ![]() allerdings werden sie für die Takedowns benutzt. Da gab es in den 12 Jahren, in denen ich als Trainer arbeite aber noch nie Probleme. Dass ich bei Hebeln zurückhaltend bin, bezog sich auf Hebel zur Submission beim Bodenkampf. Da ntwickeln die Kleinen einen großen Eifer und auch Ehrgeiz. Damit es dann keine Tränen gibt, machen sie meistens nur Würger zur Submission. Die sind in der Wirkung etwas langsamer und besser zu kontrollieren (für die Kids).
__________________ Sam Fisher |
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#9
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| Zitat:
ich habe ca. 15 Kinder die regelmäßig Grappling trainieren und auch schon Wettkämpfe(u.A.UGC VII) gemacht haben.Von 6-9 J,. trainieren wir nur Positionen und Übergänge, sowie Würfe. Ab 10J. kommen Armbeuge/Streckhebel dazu. Würger werden nur angesetzt. :Würde mich sehr über eine wachsende "Kindergemeinde" freuen. ![]() Gruß machtnix |
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#10
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| Zitat:
Gestern hatte ich im Kindertraining zum ersten Mal ausführlicher Grappling gemacht. Ist super angekommen! ![]() @all: Ich habe nur diese Puzzlematten (Waren schon teuer genug ). Aber Würfe/Takedowns darauf... Was meint Ihr?Herzlichen Dank MO |
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#11
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| Danke für die Glückwünsche. Die Puzzlematten (2 cm dünn?) finde ich für die Kleinen nicht so gut. Die sollen ja nicht alle so klein bleiben wie ich. Finde ich gut, dass es Nachwuchs gibt.
__________________ World Grappling League |
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#12
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![]() Ich glaub´meine Matten sind 2,5cm dick... Weiß aber nicht genau. Wie machst Du es denn im Gym Kwan mit Würfen und Takedowns? Die haben doch auch nur die Puzzlematten!? |
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#13
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| Im Gym 1 sind 4 cm dicke Judomatten ausgelegt. Dass die so dick sind weiß ich ganz gut, weil wir im Gym Kwan vorletztes Jahr nen Wasserschaden hatten und sämtliche Matten aus dem Gym raus mussten, damit wir den Raum trocken kriegen. Auf denen machen Takedowns, gerade hohe Würfe auch mehr Spaß. Wie dick in den beiden anderen die Puzzlematten sind, weiß ich gar nicht. Fühlen sich auf alle Fälle weicher als die auf unseren Dachboden an. Wobei ich ganz weiche Matten auch nicht so toll finde, da man da leichter mal mit den Zehen umknickt. Unser derzeit leichtester Jung hat vor Weihnachten einen anderen (deutlich schwereren) aus der Guard versehentlich geslammt. Klingt blöd, ist aber so. Der Herr hat immer noch Druckschmerz auf einer Rippe. Für uns geht's gerade noch so, aber die Kleinen würde ich auf den Puzzlematten auf Dauer keine hohen Würfe ausführen lassen wollen.
__________________ World Grappling League |
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#14
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| Matten sind IMMER ein Kompromiss. weiche und/oder dicke Matte: gute Dämpfung bei Würfen, schont Hände und Füße, wenn einer draufliegt aber Gefahr von Knieverletzungen, wegen des schlechten Stands dünne und/oder harte Matten: guter Stand aber wenig Dämpfung Wenn dann nicht mal ein Schwingboden drunter ist, ist es eh nur Psychologie ![]() Wir haben eine 4cm "240er" Judomatte...meiner Meinung nach der beste Kompromiss Ideal wäre ne 4cm "280er" Für das Stand-Training und ne 6cm "200er" für das Stand in Boden- und Boden-Training.... ein Traum ![]()
__________________ Sam Fisher |
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#15
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| Wo kriegt man denn am günstigsten zum EK die 4cm-240er-Matten her? |
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