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#1
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| Hallo, ich mache zur Zeit hauptsächlich Boxen und ein wenig Muay Thai. Ich will schon länger was fürs Grappling dazunehmen. Ich habe auch schon viel hier gelesen und die Sufu benutzt, aber schlau bin ich trotzdem nicht geworden also frage ich mal die Spezialisten:Was genau ist der Unterschied zwischen Ringen und Judo? Ich weiß, dass man im Judo was anhat, im Ringen nicht so viel. Das heißt, dass der Ringer nicht mit Kleidung arbeitet, der Judoka aber hauptsächlich. Im Ringen gibt es das Griechisch Römische und das Freistilringen, was einmal ohne und einmal mit Fussangriffen bedeutet, oder? Was haltet ihr für SV relevanter? Mit Kleidung klingt irgendwie logischer, weil auf der Straße die meisten was anhaben. Oder sehe ich das falsch? Und was haltet ihr für besser in Verbindung mit Boxen. Oder ist das egal und nur Geschmackssache? Mir kommt es von den Videos so vor, als wenn Ringer irgendwie viel mehr mit Kraft arbeiten als Judoka, dafür arbeiten letztere technischer, oder täusche ich mich da etwa? Kann man sagen, dass Ringer härter im Geben und Nehmen sind? PS: Ich will hier echt keinen Streit zwischen Ringern und Judokas anzetteln. Wäre erfreut über nützliche Antworten und bitte an der Stelle alle nicht zu spammen. Danke!! |
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#2
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| Letzten Endes ist es eine Glaubensfrage und eine Frage der persönlichen Präferenz. Beides ist gut, wenn man es richtig trainiert. Ringen ist Dank der amerikanisch geprägten UFC mit zahlreichen starken ex-College-Ringern groß in Mode. Auf der anderen Seite haben viele nicht-Amerikaner Judo in ihrem Repertoire. Geändert von Jan_ (11-04-2011 um 01:07 Uhr). |
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#3
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| naja eigentlich haben wir ja meist in der SV Kleidung an, aber ich bezweifle stark das man mit jemand der nur Shorts und T-Shirt (oder engen Longsleever) an hat die gleichen Kleidungswürfe machen kann wie mit nem Gi bzw ner Jacke in der SV. Die Takedowns die ich als Anfänger bisher im Luta Livre (wir trainieren genau wie die Ringer No-Gi) gelernt habe, klappen auch alle mit Gi. Aber die Escapes dürften wohl mit Gi schwerer sein, als No-Gi und dazu noch schön rutschig weil vollgeschwitzt ![]() Der Vorteil beim Ringen ist ganz klar, das man es meist echt billig in Deutschland machen kann (so wie Fußball). Glaube hier im Ringerverein zahlt man 6-8 Euro pro Monat. Und man spart sich das ganze Gürtelsammeln und für Prüfungen lernen, sondern lernt direkt auf Wettkampf zu kämpfen. Schläge und Tritte sind wohl beide nicht gewöhnt daher kann man schlecht sagen wer besser im nehmen ist. Aber dafür hast du ja dein Boxen
__________________ "Kämpfen bis zum Ziel" ---> http://www.youtube.com/watch?v=8vJLm...eature=related |
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#4
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| Probier beides aus und bleibe da, wo es dir besser gefällt!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#5
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| Danke für die Antworten! Ich hab gelesen, dass gutes Judo 50:50 Standup und Boden trainiert wird. Außerdem dauert es sehr lange bis man im Judo gut wird. Wie sind eure Erfahrungen? Ringer trainieren ja nicht so viel Boden, oder? Wie lange dauert es realistisch bis man was kann? LG |
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#6
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| Ich denke du kannst auch einfach mal WIkipedia befragen, da steht drin, was Judo und was Ringen ist. @Droom: Judo ist in so gut wie allen Vereinen, genauso billig, das ist definitiv kein Vorteil. Ringen und Judo ist gleich "Billig" wenns dir da drauf ankommt. Beim Judo hast du eben noch Bodenkampf, sprich Haltegriffe, Würger und Hebel dabei, das gibts beim Ringen nicht. Edit: Judo ist eher Standlastig, was ja auch zur zeit sehr viel kritisiert wird. Im wettkampf wird im Boden abgebrochen, wenn kein Fortschritt im Boden erzielt wird, was relativ schnell der Fall ist. Also ich denke Judo ist nicht wirklich einfach zu lernen. Aber schaus dir doch einfach mal an ![]()
__________________ TK87: ps: google doch selber mal! Trinculo, KKB Moderator: ... am besten nach "Hirnprothese". ||||||||Vantage Fighting Geändert von KhRYZtAL (11-04-2011 um 12:28 Uhr). |
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#7
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| Da stehen dann solche Dinge: Zitat:
__________________ "aus elben elfen machen heiſst unserer sprache gewalt thun;" Deutsche Mythologie, 1844, Jacob Grimm |
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#8
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| Meiner Erfahrung nach können die meisten Ringer nicht gut unterrichten. In der Regel beginnen Ringer ihr Training im Kindesalter und entwickeln während ihrer Ringerkarriere einen eigenen Stil. Die wenigsten Ringervereine sind auf erwachsene Quereinsteiger eingestellt. Der Vorteil wäre aber, dass man sich auf wenige, seinem eingenem Körperbau angepasste Techniken konzentriert. Beim Judo hat man immerhin so etwas wie eine Didaktik, an der man sich orientieren kann. Dafür jedoch unzählige Würfe und Variationen, sodass die einzelne Technik häufig zu kurz kommt. Nach meiner Meinung eigent sich Judo aufgrund der Struktur für Unerfahrene besser. Ich würde an deiner Stelle beides ausprobieren. Für die SV würde ich eher Richtung Judo tendieren, da es im Judo auch Fußfeger (die einfach, schnell und ohne großes Risiko auszuführen sind) gibt. |
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#9
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| Ich denke, es ist wirklich eine Geschmackssache. Der Vorteil beim Ringen ist sicherlich die die Agilität, Judo kann, gerade am Anfang, sehr starr und unflexibel wirken und es dauert wirklich lange bis man einen flüssigen Bewegungsablauf und einen eigenen Sinn für Variation des Gelernten entwickelt. Das Ringer nicht im Boden kämpfen ist quatsch, die können, meines Wissens nach, sogar nur im Boden gewinnen. Also ich denke das du dir beides mal ansehen solltest und dir dann ein Urteil bilden musst. Beides hat seine Vorteile. |
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#10
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| Ich hatte beim BJJ im Training mal nen Ringer als Gegner - und was Kontrolle am Boden angeht, war er mir klar überlegen. Nur die Submissions kannte er halt nicht. Ich halte Ringen für ne klasse Sache! Würde mir aber grundsätzlich beides anschauen und da bleiben, wo es einem mehr Spaß macht. Denn nur dann bleibt man auch dabei. |
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#11
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| Nun ich denke judo ist technisch sehr umfangreich bei uns im ringen wird viel wert auf kraft ausdauer und gute kampftechniken gelegt aber egal ob judo oder ringen mann muss technisch in beiden sportarten gut sein aber es wurde doch schon gesagt mach was dir gefällt |
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#12
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| hey, Für die SV am besten? Da würde ich eher sagen Judo, da Ringen ein Wettkampfsport ist und außerdem, wenn du in Partnerübungen gut bist, heißt das noch lange nicht das du dich ebenso gut verteidigen kannst. Ich mag Ringen lieber, aber für die SV ist Judo denke ich besser geeignet. da Judo ja auf SV ausgelegt ist. |
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#13
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| Zitat:
![]() Das ist wie der Vergleich zwischen braunen und weißen Eiern. Dem einen liegt eher Judo, dem anderen Ringen, vllt sogar beides. Wenn du es von jemand Kompetentem lernst, kann es deinem Gegner egal sein, ob er mit einem Double-Leg oder einem Kate Guruma mit anschließendem Juji-Gatame abgefertigt wird ![]() |
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#14
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| Zitat:
Was für Unerfahrene besser ist, kommt meiner Meinung nach auf die Person an. Einige lernen sehr schnell, und befassen sich aktiv mit dem Sport, andere lernen nur das was man ihnen serviert. Beim Ringen gibt es übrigens auch Fußfeger, allerdings sind diese beim Freistil aufgrund der gebeugten Stellung nur erschwert oder in Kombination möglich. |
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#15
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| ringen passt zum muay thai wie die faust aufs auge so dass man denkt das koennte ein sport sein es ist auch spassiger allerdings stimmt das mit der didaktik dort sind meist viele cracks die das sein kindertagenmachen und wenige erwachsene seiteneinsteiger bzw gruppen dafuer. das training ist dann auch dementsprechend hart. ich war hier im ringerclub das training war dermassen shaolin kloster das ich den trainer jetzt (bulgare supertyp) lieber zu uns in die MMA bude hohle fuer ein spezialisiertes programm. judo ist auch nicht schlecht aber die transistion von boxen muaythai ins ringen spricht bei dir unschlagbar fuers ringen also das pummeling zu dirtyboxing zu muaythaiclinch dingsbums am boden ist judo SV freundlicher da ringer tausend übungen drin haben einen auf den ruecken zu legen selbst wenn er auf seinem gesicht liegt. das macht null sinn aus sv oder mma sicht. aus ringen kann man aber einen stahlharten bodenkampf zaubern das wird aber nicht im ringen gelehrt sondern im MMA bzw pfifiige ringer finden das beim bjj oder lutalivre training selbst raus das heisst dann positioning oder top game und ist ne art bjj kaputtmachen durch reines unterbinden und beharren in vorteilhaften positionen. daraus kann man auch wieder was sv freundliches zaubern wenn man andere ziele setzt Geändert von ISM Combatives (11-04-2011 um 20:25 Uhr). |
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