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#1
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| Ich habe mal ein paar Fragen zum Sambo. Was ich bisher an Kämpfen gesehen habe fand ich ganz interessant. Jetzt wollte ich mich mal genauer informieren. Was ist der Unterschied zwischen Combatsambo und Sportsambo? Wie sehen die Regelwerke aus? Und kennt zufällig jemand in Köln eine gute Samboschule? Sambo Die hier habe ich bisher gefunden, ich werde natürlich auch zum Probetraining gehen, wenn ich nach Köln ziehe, aber ein bisschen Auswahl schadet ja nciht. |
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#2
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| Zitat:
Im Sambo-Ringkampf sind Würfe, Festhaltegriffe und Arm-/Beinhebel erlaubt. Das oberste Wettkampfziel ist, den Gegner auf den Rücken zu werfen und dabei auf den Beinen stehen zu bleiben. Außerdem gibt es die Möglichkeiten, durch eine Aufgabe (Hebel), eine klare Überlegenheit (Vorsprung von 12 Punkten), nach Punkten usw. zu siegen. Im Combat Sambo gibt es zusätzlich zum Ringkampfprogramm Schläge, Tritte und Würgegriffe. Hier gibt es die gleichen Ziele, wie im Ringkampf, plus KO und Punkte für Schlag- und Tritttreffer. Gruß Andreas
__________________ Altrussische Kampfkunst SYSTEMA http://www.andreas-weitzel.info http://www.rma-systema.de |
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#3
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| http://en.wikipedia.org/wiki/Sambo_(martial_art) Wenn mich mein Englisch nicht täusch wird es da etwas anders beschrieben. Combat Sambo --> Militärischer Nahkampf mit Entwaffnungstechniken und so Freestyle Sambo --> Das MMA-artige Sambo mit Striking PS: Für mich sieht Sport-Sambo verdammt wie Judo aus? Wie unterscheidet sich das eigentlich? (Jetzt mal abgesehen davon, dass eines aus Japan ist und das andere aus Russland...) |
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#4
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| Ich denke ein klarer Unterschied sind die Beinhebel. Das macht man beim Judo meines Wissens nach nicht. Aber es gibt sicher noch andere Unterschiede. |
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#5
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| Beinhebel, Schläge und Tritte gibt es auch im Judo, wurde nur aus dem Wettkampfjudo, was heute leider fast überall betrieben wird, gestrichen. Also wenn ich recht verstehe, gibt es eine Samboform in der wie im Wettkampfjudo gekämpft wird +Beinhebel. Eine in der nach gleichen Regeln gekämpft wird, nur + Striking und eine Variante in der Selbstverteidigung trainiert wird. Der Name ist ja nicht so wichtig, das kann man ja eh beim Probetraining in Erfahrung bringen, wie dort gekämpft wird. Vielleicht könnt ihr mir ja eine Schule empfehlen, wenn ich euch meine Ziele aufführe. Mein berufliches Ziel ist es Kampfsporttrainer zu werden. Ich plane eine Schule in der ich einen Strikingstil unterrichte, dazu lerne ich im Moment TKD und einen Grapplingstil, dazu will ich demnächst auch mit Sambo beginnen. Die Schule soll es also ermöglichen entweder nur Striking oder nur Grappling zu lernen, oder beides zusammen um sich auf MMA Kämpfe vorzubereiten. Wenn ich Leuten das Kämpfen beibringen will, sollte ich natürlich Kampferfahrung haben. Deshalb möchte ich ab November (Mein erstes Turnier) möglichst oft Kämpfen. Von daher will ich vielleicht auch vom TKD noch zum Kyokushin Karate oder Kickboxen wechseln, da der TKD Kampf mir nicht so gefällt. Das Problem beim Karate ist halt nur das mit den Graduierungen, weil es schon einige Zeit dauert bis man dann unterrichten darf d.H. beim TKD könnte ich früher unterrichten, weil ich jetzt schon 2 Jahre Trainiere. Sambo mit Striking gefällt mir eigentlich am besten zum Kämpfen, da ich mich im Moment noch nicht reif für Ground and Pound fühle und im Sambo halt diie Möglichkeit besteht den Kampf durch einen Wurf zu beenden. Naja lange Rede kurzer Sinn. Erst mal suche ich eine Schule, die Sambo mit Striking unterrichtet in der viel gekämpft wird. Noch eine Frage. Wie sieht das Strikig dann eigentlich aus? Sind Schläge zum Kopf und Lowkicks erlaubt? Denn das ist es was mir bisher fehlt. Geändert von kleinershredder (11-08-2009 um 00:27 Uhr). |
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#6
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| Wenn es nicht unbedingt Sambo sein muss, dann gibt es für den Raum Köln für MMA und ähnliches eigentlich nur ein Möglichkeit. combatclubcologne.de/ |
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#7
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| @ kleinershredder MMA wird soweit ich weiss normalerweise nicht von einer Person unterrichtet wegen der technischen Vielfalt. Wenn du es trotzdem halbwegs hinkriegen willst, dann würde ich an deiner Stelle Muay Thai, Freistilringen und Grappling/BJJ trainieren. Das sind nicht ohne Grund die Stile, die fast alle MMAler trainieren. Es wird imo aber verdammt schwer, für alle Bereiche des MMA ein guter Trainer zu sein. Auf hohem Niveau hat man sogar separate Trainer für Boxen und MT. |
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#8
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| Hi Hier sind einige offizielle Sambo Seiten: Deutscher Sambo Verband e.V. Federation International Amateur de Sambo (FIAS) http://www.bsambo.com.ua/index.php?id=36&L=2 Geändert von Huangshan (11-08-2009 um 10:29 Uhr). |
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#9
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| Noch eine Sache zum Judo: Laut IJF-Regeln sind Hebel nur am Ellenbogen erlaubt. Ordnungen - Deutscher Judobund e.V. |
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#10
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| Aber vielleicht sollte ich wirklich dort mal vorbeischauen. Zitat:
Ich denke ich werde mir dann also die MMA Schulen in Köln ansehen, die Samboschulen, die Kyokushinschulen, die TKD Schulen und die MT Schulen. Dann kann ich bestimmt erst mal 3 monate kostenlos trainieren, bei den ganzen Schulen ![]() |
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#11
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| wie wärs wenn du erstmal aufhörst zu planen was du später unterrichten wirst, und erstmal richtig anfängst eine sache zu trainieren |
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#12
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| Kyokushin würde ich sein lassen. In einer guten Schule brauchst du gerne mal 10 Jahre bis zum Meistergrad. |
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#13
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| Kyokushin habe ich z.b. favorisiert, weil mir TKD an sich gefällt, nur die Art zu kämpfen nicht und Kyokushin auch einige dieser Prinzipien beinhaltet, die mir am TKD gefallen. Aber 10 Jahre sind schon ne Zeit. Kommen diese 10 Jahre daher, dass es zwischen jeder einzelnen Prüfung Sperrfristen gibt, oder ist es möglich durch sehr hartes Training und Vorkenntnissen im TKD, früher zu unterrichten, vielleicht auch ohne Meistergrad? Letztenendes werde ich sowieso dort landen, wo es mir am besten gefällt, denn es wird nichts bringen, wenn ich jetzt etwas lerne, was keine Spaß macht. Nur sollte man seine Optionen auch sinnvoll zusammenstellen. |
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#14
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| In meiner Schule kann man die Kyus soweit ich weiss theoretisch in 5 Jahren durchrattern. (10 Kyus, halbjährliche Prüfungen) Ab einem höheren Kyu kannst du vielleicht in der Schule erstmal als Assistenztrainer arbeiten. Ich an deiner Stelle würde es nicht machen. Ich verstehe eigentlich dein Konzept nicht. Du willst die einzelnen Bestandteile für MMA unterrichten aber nicht MMA selbst? Deine potenzielle Kundschaft wird das entweder im MMA-Training schon haben oder bei spezialisierten Trainern lernen. Ausserdem werden sich MMA-Interessierte kaum für Sambo, Judo, TKD und Kyokushin interessieren. Der Standard ist halt MT+BJJ. Wenn du beides machen willst, dann lern mindestens Boxen und Grappling und versuche als Assistenztrainer in einer MMA-Schule MMA zu lernen. |
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#15
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| Wenn Du wirklich Richtung MMA gehen willst, dann kann man Dir folgendes raten: Striking- VOLLKONTAKT. Mit TKD wuerde ich abschliessen. Muay Thai, Boxen, Kickboxen, Kyokushin (etwa in der Reihenfolge). Such Dir das aus, was a) Dir am besten liegt b) ein gutes Unterrichtslevel bietet (!!!) c) Sich von der Entfernung (Uni/Arbeit - Wohnung- Dojo) am besten anbietet. Grappling- BJJ und Luta Livre bieten sich an, da sie sich am MMA orientieren. Sambo ist auch eine gute Basis, wird aber vermutlich schwieriger sein einen wirklich guten Lehrer zu finden. Ringen und zuletzt Judo sind auch Alternativen. Hier gelten die gleichen Tips wie oben zwecks Dojo-Suche. Ich persoenlich halte BJJ fuer den besten Grappling Stil, aber wuerde immer nach dem besten Lehrer Ausschau halten. Wenn Du zB keinen guten Sambomann findest, gehe lieber zu einem guten BJJ-ler, LL-Lehrer, oder Ringer, als zu einem schlechten Sambo-Lehrer. Das bringt dich dann mittelfristig weiter. In Koeln gibt es gutes BJJ (denke ich), sehr gutes Luta Livre (mit mind. 2 Lehrern, die Dich auch an das Thema MMA heranfuehren koennen) und sicher auch gutes Ringen und Judo (keine Ahnung, nur eine Vermutung). Sambo? Keine Ahnung. Prinzipiell solltest Du erstmal Schueler werden, bevor Du ueberhaupt planst Lehrer zu werden. Wenn Du Dich umschaust und ein bisschen die obigen Tips beachtest, machst Du schonmal keinen Fehler. Und vergiss Graduierungen, die sind zwar schoen, helfen einem aber nicht in einem Kampf. Also ist nicht die Zeit bis zum BB wichtig, sondern die Zeit auf der Matte. Ich persoenlich lerne lieber von einem der 5 Jahre konsequent geboxt hat (ohne Guertel), als von einem der in 3 Jahren einen TKD Belt bekommen hat. Striking- Train where people are trying to hit you in the face Grappling- Train where people are trying to submit you Der rest kommt dann von alleine. |
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