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  #1  
Alt 03-08-2011, 09:25
Benutzerbild von jkdberlin
Administrator
Kampfkunst: IMAG e.V. + J.A.B.
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
Ort: Berlin
Alter: 47
Beiträge: 29.018
Blog-Einträge: 9
Standard Teams

Obwohl BJJ ja letztendlich als Sport auf der Matte ein Individualsport ist, kämpfen ja 95% aller BJJ'ler für ein bestimmtes Team. Mit Teams wie Atos und Alliance, die praktisch alles grössere gewinnen, komm die Frage auf, ob die Anzahl der Punkte/Medaillien auf das Team/ das Coaching zurück zu führen ist?

Zum Beispiel: Bruno Frazatto erhielt seinen Schwarzgurt von Roberto Godoi und kämpft jetzt für Atos. JT Torres ist erst als Braungurt zu Lloyd Irvin gekommen. Cobrinha war ein Terere Schüler, bevor er zur Alliance kam. Luanna began 2008 bei der Alliance, bekam aber 2007 ihren Schwarzgurt. Ist es also so, dass talentierte Sportler einfach diesen Teams beitreten oder werden diese Sportler individuell durch die Zugehörigkeit zu einem Team besser gecoached und in spezieller Strategie und Trainingsmethodik geschult?

PS: der Thread wurde aus dem Grappler's Guide Forum übernommen, da ich die Frage auch hier für interessant halte.
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Frank Burczynski
IMAG e.V. Berlin
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  #2  
Alt 03-08-2011, 10:10
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nix mehr
 
Registrierungsdatum: 18.09.2008
Ort: Aachen
Alter: 25
Beiträge: 33
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Die talentierten Kämpfer wollen, denk ich, oft zu den größeren Teams wechseln. Gerade um professionieller betreut zu werden und vielleicht auch um von dem Training mit anderen top Leuten zu profitieren.
Ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und behaupte, dass die großen Teams wohl auch ein umfangreicheres Training bieten können als der kleine Verein um die Ecke.
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  #3  
Alt 03-08-2011, 10:12
Benutzerbild von countcount
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: treten-schlagen-ringen
 
Registrierungsdatum: 17.03.2005
Ort: BUER
Alter: 45
Beiträge: 571
Standard

Ich denke, das ist ne Mischung.
Große Teams ziehen die guten Leute an und gute Leute werden noch besser, weil mit der Größe des Teams auch die Anzahl der qualitativ hochwertigen Trainingspartner steigt.
Und Gruppendynamik dürfte natürlich auch ne Rolle spielen...
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  #4  
Alt 03-08-2011, 11:09
Benutzerbild von Horrido
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: "rum wellern"
 
Registrierungsdatum: 16.02.2011
Beiträge: 465
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Denke mal, dass viele junge Talente oder gute Kämpfer ihrem alten Club den Rücken zu drehen, weil Sie in den großen Teams eine bessere Perspektive sehen.
Viele kleinere Clubs haben ihren bestimmten Trainier und die bestimmten Schüler und manche sind von dem Leistungsstand her irgendwann am Maximum angelangt bzgl. des Teams. Jedoch geht es darüberhinaus weiter.
Wobei man nicht sagen kann, dass kleinere Clubs schlechter sind oder dergleichen.

Bei den großen Teams bietet sich meistens das Angebot, dass mehrere gute Trainer für die Betreung anwesend sind. Und ganz wichtig, dass viele gute Kämpfer in einer Trainingsgruppe sind. Die großen Teams haben mehrere Standorte, die sich im Jahr dann öfters Treffen und gemeinsam trainieren. Dann gibt es wieder andere gute Trainingspartner und somit wird der Leistungsstand immer erweitert.
Kleinere Clubs haben zwar auch (meistens) die Möglichkeit mit anderen zu trainieren, aber die sind in der Regel nicht so organisiert wie die Größeren.

Letztendlich kann man schon sagen, dass im Großen und Ganzen die Betreung bei den großen Teams besser ist (wobei man das auch wieder nicht verallgemeinern kann).
Ist eine gute Frage, aber schwierig zu beantworten...
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  #5  
Alt 03-08-2011, 11:32
Benutzerbild von Patrick Krause
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: So alles ein bisschen mehr und ein bisschen noch mehr...
 
Registrierungsdatum: 03.03.2005
Ort: S-H
Alter: 38
Beiträge: 1.660
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ich persönlich finde es nur schlimm wenn irgendwelche teams sich mit fremden feder schmücken... aber das ist in jedem sport leider so auch beim thaiboxen sieht man es immer mehr...
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  #6  
Alt 04-08-2011, 09:47
Benutzerbild von Splittfinger
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Jiu Jitsu,JKD
 
Registrierungsdatum: 06.10.2003
Beiträge: 1.186
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Denke das der Faktor mit mehreren Top Leuten zu trainieren der wichtigste Punkt ist.
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  #7  
Alt 04-08-2011, 14:45
Benutzerbild von sivispacemparabellum
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: muay thai, submission wrestling, bjj, mma
 
Registrierungsdatum: 26.05.2006
Ort: Bremen
Alter: 38
Beiträge: 1.387
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Ich finde die Frage in einem Punkt zu allgemein: die Teams unterscheiden sich stark. Manche haben mehrere Standorte, andere sind sehr klein und trainieren jeden Tag zusammen. Die einen greifen auf einen großen Pool von Schulen zurück und ziehen sich die Besten aus dem eigenen Netz, andere fischen in fremden Gewässern und wieder andere ziehen von der Kinderstube an auf...
Lloyd Irvin ist da ganz anders aufgestellt als Alliance oder Gracie Barra.
Ich finde sehr interessant, dass es immer wieder kleine sehr innovative Teams gibt, die mit ner super Dynamik bis an die Spitze kommen. Es ist aber wohl wie LLoyd Irvin mal in einem Interview sinngemäß gesagt hat: Wenn du an die Weltspitze willst solltest du in einem Weltmeisterteam trainieren und nicht nur mit jemanden der das mal war.
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  #8  
Alt 04-08-2011, 15:35
Benutzerbild von Horrido
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: "rum wellern"
 
Registrierungsdatum: 16.02.2011
Beiträge: 465
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Zitat:
Zitat von sivispacemparabellum Beitrag anzeigen
Es ist aber wohl wie LLoyd Irvin mal in einem Interview sinngemäß gesagt hat: Wenn du an die Weltspitze willst solltest du in einem Weltmeisterteam trainieren und nicht nur mit jemanden der das mal war.
Ja, das trifft es ziemlich gut!
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