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  #1  
Alt 26-08-2010, 12:52
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kick-Boxen, Thai-Boxen
 
Registrierungsdatum: 26.08.2010
Alter: 31
Beiträge: 7
Standard Anfänger: Lernmethode: Grundschule oder kaltes Wasser?

Hallo,

ich betreibe erst seit kurzem Kick-Boxen und habe folgende Frage:
In meinem Club werden die Anfänger ins kalte Wasser geworfen, heißt, sie machen von Anfang an das normale Training mit. Der Trainer korrigiert natürlich, passt die Übungen für die Anfänger etwas an usw. Soweit alles in Ordnung.
Ich habe aber nun gelesen, dass in einigen Vereinen/Clubs erst eine "Grundschule" absolviert wird, in der die Grundlagen verinnerlicht werden. Erst danach darf man am weiterführenden Training teilnehmen. Das halte ich auch für sinnvoll, da ich mich bei Kombinationen etc. schnell etwas überfordert fühle. Achte ich auf die Stellung, vernachlässige ich die Deckung und umgekehrt usw. Ich würde am liebsten eine Stunde lang nur ein oder zwei Schläge oder Tritte trainieren, um den einzelnen Ablauf drin zu haben oder sogar nochmal nur Schritte. Beim Training geht das nicht, jetzt habe ich vor, zu Hause locker etwas am Boxsack zu üben und bspw. eine Stunde Haken zu üben. Natürlich nicht anstelle sondern zusätzlich zum normalen Training.

Jetzt die Frage: Welche Methode haltet ihr für sinnvoller? Grundschule oder kaltes Wasser? Und was gehört allgemein zur "Grundschule"? Sonstige Tipps fürs Anfängerlernen?
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  #2  
Alt 26-08-2010, 14:01
Benutzerbild von RAMON DEKKERS
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: MMA,Thaiboxen,BJJ,Boxen
 
Registrierungsdatum: 26.12.2007
Alter: 18
Beiträge: 2.790
Standard

Zitat:
Zitat von noobfight Beitrag anzeigen
Hallo,

ich betreibe erst seit kurzem Kick-Boxen und habe folgende Frage:
In meinem Club werden die Anfänger ins kalte Wasser geworfen, heißt, sie machen von Anfang an das normale Training mit. Der Trainer korrigiert natürlich, passt die Übungen für die Anfänger etwas an usw. Soweit alles in Ordnung.
Ich habe aber nun gelesen, dass in einigen Vereinen/Clubs erst eine "Grundschule" absolviert wird, in der die Grundlagen verinnerlicht werden. Erst danach darf man am weiterführenden Training teilnehmen. Das halte ich auch für sinnvoll, da ich mich bei Kombinationen etc. schnell etwas überfordert fühle. Achte ich auf die Stellung, vernachlässige ich die Deckung und umgekehrt usw. Ich würde am liebsten eine Stunde lang nur ein oder zwei Schläge oder Tritte trainieren, um den einzelnen Ablauf drin zu haben oder sogar nochmal nur Schritte. Beim Training geht das nicht, jetzt habe ich vor, zu Hause locker etwas am Boxsack zu üben und bspw. eine Stunde Haken zu üben. Natürlich nicht anstelle sondern zusätzlich zum normalen Training.

Jetzt die Frage: Welche Methode haltet ihr für sinnvoller? Grundschule oder kaltes Wasser? Und was gehört allgemein zur "Grundschule"? Sonstige Tipps fürs Anfängerlernen?
Also ich fand es immer besser "ins kalte Wasser" geworfen zu werden , weil ich denke das man so viel schneller lernt , unbewusst . Man guckt sich Sachen bei seinen Trainingskameraden ab , und wenn die schon weiter sind und das alles drauf haben können die einem auch noch was zeigen .
Weiß nicht ob ich das schonmal erzählt hab aber : Bei einem Training wird nicht immer nur der einzelne besser , sondern die ganze Gruppe zusammen , das heißt wenn du in ner guten Gruppe bist , passt du dich auch schneller der ihrem Level an .

Tipps für Anfängerlernen : Übung macht den Meister
__________________
Große Leistung besteht darin, nicht andere sondern sich selbst zu übertreffen.
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  #3  
Alt 26-08-2010, 14:13
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
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Alter: 16
Beiträge: 1.548
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üb 12 std am tag und nach 2 wochen bist du genauso gut wie die anderen
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  #4  
Alt 26-08-2010, 14:19
Benutzerbild von TRMT
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 967
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Habe auch sofort das normale Training mitgemacht, ist doch beim Kick- & Thaiboxen auch kein Problem finde ich. Wenn du etwas nicht auf die Reihe kriegst fragst halt jemanden der's schon kann, und dann heißt es üben üben üben.
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  #5  
Alt 26-08-2010, 14:35
Benutzerbild von XISIX
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Kampfkunst: Kyokushin Karate Wiesbaden/Frankfurt, Muay Thai, Allkampf
 
Registrierungsdatum: 28.01.2008
Ort: Wiesbaden / Bad Vilbel
Alter: 37
Beiträge: 681
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Zitat:
Zitat von 3L9O Beitrag anzeigen
üb 12 std am tag und nach 2 wochen bist du genauso gut wie die anderen
Hat Dir diese Weisheit ein schlauer Shaolin Mönch geflüstert? Ist natürlich blödsinn , denn so pauschal lässt sich das doch nicht sagen.
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  #6  
Alt 26-08-2010, 14:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: KungFu / WuShu
 
Registrierungsdatum: 21.12.2009
Beiträge: 18
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Ich bin selbst noch Anfänger und finde das "kalte Wasser" besser, da man sich so besser in die Trainingsgruppe integriert. Bei uns ist's außerdem üblich, daß die Höher-Graduierten auch mal Partner-Übungen mit Anfängern zusammen durchziehen, was mich als Anfänger immer weiter bringt (und mehr fordert) als wenn ich mit jemanden trainiere, der das gleiche Level hat wie ich. Das muß ja nicht heißen, daß ich nach so einem Training rausgetragen werden muß, aber dadurch, daß die Angriffe schneller, härter und präziser kommen, wird z.B. auch meine Abwehr (notgedrungen) besser.
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  #7  
Alt 26-08-2010, 16:20
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kick-Boxen, Thai-Boxen
 
Registrierungsdatum: 26.08.2010
Alter: 31
Beiträge: 7
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Das ist ja bisher recht eindeutig. Allerdings hört es sich auch so an, als ob alle ohne "Grundschule" angefangen haben. Interessant wäre jetzt noch ein Vertreter der anderen Methode.

Wie lang habt ihr trainiert, bis ihr das Gefühl hattet: "So, die Grundlagen hab ich jetzt einigermaßen drauf"?. Ich gehe mal von 2-3 die Woche Training aus.
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  #8  
Alt 26-08-2010, 16:39
Benutzerbild von vinz
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Kampfkunst: Brutos Brutalos hören
 
Registrierungsdatum: 08.06.2009
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Die Grundlagen sind doch alles.

Es gibt doch gar nichts anderes als Grundlagen, alle 3fach gedrehten super kicks sind scheiße.

Die Grundlagen sind stabiler Stand, stabile Deckung, gutes Boxen, Frontkicks, Low-, Mittel-, und evtl. normale Highkicks.

Das ist alles was du in diesem Sport wirklich brauchst und das sind nur Grundlagen, daher kann man die Frage, wann man die Grundlagen drauf hat nicht beantworten, denn jeder Kämpfer hat die Grundlagen unterschiedlich gut drauf, woraus sich auch schon maßgeblich die Kampfkraft ableitet.
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  #9  
Alt 26-08-2010, 19:52
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kick-Boxen, Thai-Boxen
 
Registrierungsdatum: 26.08.2010
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okay. so gesehen hast du sicher recht. dann frage ich anders: wie lang hat es gedauert, bis ihr euch halbwegs sicher in euren bewegungen etc. gefühlt habt? anfänger denken ja ständig darüber nach, auf was alles zu achten ist, hampeln dann ungeschickt rum, bekommen deshalb die kombinationen noch nicht auf die reihe, lassen ständig die deckung fallen, stehen falsch usw. und machen die bewegungen zunächst langsam und etwas zögerlich. also: wann waren die bewegungen "drin" und der trainer musste nicht ständig die hände überm kopf zusammenschlagen?
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  #10  
Alt 26-08-2010, 20:56
Benutzerbild von vinz
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Brutos Brutalos hören
 
Registrierungsdatum: 08.06.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 1.689
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Nach ca. 1 Jahr weißt du so ungefähr wie der Hase läuft und nach 2-3 Jahren mit regelmäßigem Sparring kannst einigermaßen Kämpfen, insofern du überhaupt ein Talent dazu besitzt.

Aber wie gesagt, dass ist ein fließender Prozess und extrem personabhängig.
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  #11  
Alt 28-08-2010, 14:40
Benutzerbild von The-Puncher
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Kampfkunst: Inosanto Kali - Jeet Kune Do Concepts - Grappling - Kickboxen
 
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Beiträge: 403
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also ich denke auch das die grundlagen SEHR SEHR wichtig sind und diese sollte man gesondert trainieren. musste mal deinen trainer fragen ob der dich dann mal da gesondert trainiert /trainieren lässt oder such dir nen trainingspartner der weiss was er macht und lass es dir von ihm beibringen so hab ich es auch gemacht wenn der triner keine zeit hatte hat mir mein partner alles langsam aber sicher und gut erklärt...
kommt aber auch auf die schule drauf an

mfg
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  #12  
Alt 29-08-2010, 16:35
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kick-Boxen, Thai-Boxen
 
Registrierungsdatum: 26.08.2010
Alter: 31
Beiträge: 7
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Der Trainer korrigiert schon immer fleißig. Besonders dann, wenn ich denke, das klappt jetzt halbwegs
Bei den Partnern ist es so eine Sache. Das geht mal besser, mal schlechter. Ganz nach Charakter.... Deshalb bin ich da auch ehrgeizig. Ich will das gut und konzentriert lernen, um nicht derjenige zu sein, um den man sich immer besonders kümmern muss. Klar, ist normal für Anfänger, alle trainieren zusammen und lernen, Aufgabe des Trainers usw.
Das ist wie beim Autofahren, da will man ja auch schnell die Schaltung beherrschen und sich dann auf andere Sachen konzentrieren.
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  #13  
Alt 03-09-2010, 14:31
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai, BJJ, MMA
 
Registrierungsdatum: 02.09.2010
Ort: Lampertheim
Alter: 19
Beiträge: 40
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Also ich wurde vor ca. 2 Monaten in das kalte Wasser geworfen, als ich mit dem Kickboxen angefangen habe und ich find es einfach nur gut, denn immer wenn ich etwas falsch mache zeigt mir irgendjemand der gerade neben mir steht kurz, wie es richtig geht. Die Trainer helfen auch alle. Und wenn du als einziger Neuling dabei bist, ist der Vorteil du trainierst nur mit Leuten, die schon gut dabei sind und so steigerst du deine Leistung enorm.
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  #14  
Alt 03-09-2010, 14:47
Benutzerbild von Caramujo
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Capoeira
 
Registrierungsdatum: 26.01.2010
Ort: Nürnberg
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Beiträge: 718
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Also ich kenn beides.

Als ich mit der Capoeira angefangen habe, gab´s bei uns nur 1 Trainingsstunde für alle. Da haben dann Anfänger und welche aus der Mittelstufe zusammen trainiert. Das war grad am Anfang schon manchmal echt hart da dann in dem Tempo mitzukommen. Lauter neue Bewegungen, der Körper streikt usw. Also kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das schon stellenweise frustrierend seien kann, wenn man "rennen" soll obwohl man noch nicht mal einfach "gerade aus gehen" kann ..... Aber grad die kombinierten Partnerübungen (also Mittelstufe mit Anfänger) haben mir damals wahnsinnig viel gebracht.

Jetzt haben wir für unsere Neulinge ein separates Training und die profitieren auch davon, weil halt ein Schritt nach dem anderen gemacht wird. Die Bewegungen werden erst einzeln gemacht und dann mit einfachen Kombinationen gesteigert. Aber da gleichzeitig auch oft viele aus der Mittelstufe und auch Fortgeschrittene da sind, fehlt es fast nie an geeigneten Partnern zum Kombinieren.
Würde fast sagen unsere Anfänger haben beides

Was ich jetzt davon besser finde? KA
Vielleicht wirklich eine Kombination aus beidem

Caramujo
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A luta que se cria é da arte
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  #15  
Alt 03-09-2010, 16:03
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: K1/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 16.12.2009
Alter: 24
Beiträge: 813
Standard

bei uns gibts einfach ein training für anfänger (ca. 1 jahr) und je nach leistungsstand sagt dir dann der trainer bescheid wann du ins fortgeschrittenen training darfst. aber der trainer achtet dann auch einfach auf die größen der gruppen. sprich wenn das anfänger-training zu überfüllt ist kommt man schneller zu den fortgeschrittenen und umgekehrt. unterschiede zu den dem anfängertraining sind vor allem höhere intensität, komplexere kombinationen und mehr feinheiten im sinne von ausweichen etc. ab und zu spielerein wie spinning hook kicks oder so gibts dann auch, aber das ist eher zu vernachlässigen

außerdem gibts bei uns noch 3x die woche eher freies training, dass alle besuchen können. sprich nur boxen, sandsack-training, sparring etc.
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