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#16
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#17
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| Eigene Erfahrung: 3 Monate bertreib ich es und habe die Grundtechniken gut drauf,Sparring klappt auch,ich brauch nur mehr Mut aber das ist alles erfahrungssache.Es ist Personenabhängig und WIE man es mag! Der eine sagt :"Langsamer Prozess!" Der ander sagt :"Ich will alles wegschmieren! Am besten schon in 3 monaten!" EGAL welche Variante: ARBEIT ist Angesagt! ![]()
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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#18
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| Ein Judotrainer sagte mal zu mir, er bevorzuge die "ins kalte Wasser"-Methode. Er meinte, so lernen die Anfänger gleich das normale Training kennen, mit allen Aspekten und der normalen Intensität. Er hatte es schon zu oft erlebt, dass nach dem "Anfänger-Weichspül-Programm" viele wieder absprangen, da ihnen dann das normale Training doch zu anstrengend, ruppig oder was auch immer war. Fangen sie gleich im normalen Betrieb an, wissen sie von Anfang an, worauf sie sich einlassen und ob sie das wollen. Als Anfänger fand ich persönlich es immer besser, mit Leuten auf meinem Niveau zu trainieren. Man war nicht der einzige "Dödel", der es noch nicht so drauf hatte, hatte relativ ausgeglichene Paarungen auch im Randori/Sparring (und daher auch mal das eine oder andere Erfolgserlebnis) und wurde physisch nicht überfordert. |
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#19
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| Man muss auch sehen, dass die Möglichkeit auch schlicht und einfach nicht überall gegeben ist. Gerade beim Vereinssport. Manche kommerzielle Schulen die ganztägig offen sind haben dann halt nen Stundenplan, wo auch Anfängertrainingseinheiten draufstehen, aber das kann nicht jede Schule und erst Recht nicht jeder Verein leisten... Dann gibt es zum Training mit den Fortgeschrittenen keine Alternative - und die wollen eben auch betreut werden. Oft werden die Trainer auch sehen wollen, ob Du überhaupt am Ball bleibst, bevor sie Zeit in Dich investieren... klingt hart, is aber so.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#20
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![]() Ansonsten sehe ich das so wie Lars´n Roll und kenne es persönlich auch nicht anders als direkt mitzumachen. Natürlich nimmt der Trainer immer rücksicht auf die Anfänger. Bei kleinen Vereinen auf dem Land könnte man die Grupppe auf Grund der Größe gar nicht trennen. Das käme dann schon fast Privatunterricht nahe. |
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#21
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| @lars würd ich so unterschreiben. ist halt stark abhängig wo man trainiert. die abschreckung ist jedoch größer, wenn man direkt an seine grenze gebracht wird, als in zwei stufen. wenn ich die wahl hätte, würde ich eben schon das aufteilen bevorzugen. nicht jeder kommt top fit ins training. das anfängertrainging ist ja ua dafür da, erstmal die fitness und kondition auf vordermann zu bringen. um es mal übertrieben zu sagen: was bringt es jemandem der völlig unsportlich ist, evtl übergewichtig was auch immer, ein training mitzumachen bei dem er nach dem aufwärem schon dermaßen aus der puste ist, dass er sich bei den technik sachen gar nicht mehr konzentrieren kann? auf der anderen seite, wollen leute die schon länger dabei sind, sich bei pratzen, sparring etc. nicht zurück halten, sondern vollgas geben. das können sie aber nicht, wenn jmd. die pratze hält, der bei jedem kick durch die gegend fliegt oder schmerzen hat. klar wird man selten immer gleiches niveau bei übungen erreichen, aber es gibt einfach zu große unterschiede zwischen leuten die ganz frisch sind und welchen die schon jahre dabei sind. natürlich hat jeder klein angefangen, aber wenn ich die wahl habe würde ich immer ein training bevorzugen, in dem es eben ein solche aufteilung gibt. bringt sowohl den fortgeschrittenen mehr, als auch den anfängern. Geändert von iYork (03-09-2010 um 19:51 Uhr). |
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#22
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| Mir ging es um den Aspekt der Betreuung durch den Trainer, wie sehr der sich um den Anfänger kümmert bzw. kümmern kann. ![]()
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#23
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| Ich finde die Methode mit dem ins kalte Wasser schmeißen nicht schlecht, besonders weil Anfänger dann auch gleich von Anfang an das volle Programm miterleben und den High-End-Bereich einer Sportart sehen. Wenn Anfänger erstmal nur Grundschule zu Gesicht bekommen, dann können die sich garkein richtiges Bild von der Sportart machen, und wie jeder weiß wirkt Grundschule oftmals abschreckend und eher langweilig. Aber insgesamt wird wohl die Mischung beider Methoden am besten abschneiden, die Grundtechniken müssen nunmal sitzen und im Nachhinein ist es wichtig ein ausgeprägtes Fundament aufgebaut zu haben.
__________________ It ain’t over ‘til it’s over |
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#24
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#25
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| Bei uns ist es so dass die Neuankömlinge erst ne Art "Grundkurs" belegen, d.h. der Trainer stellt sie so oft wie nötig vor den Spiegel und erklärt ihnen die einzelnen Techniken, Jab, Cross, Block mit Schienbein etc. Das üben sie dann bis es sitzt. Wir machen derweilen komplexere Partnerübungen, oder Sparing. Was ich an dem System gut finde ist, dass der Trainer entscheidet wer so weit ist, sich mal bei den Partnerübungen auszuprobieren, und die Anfänger (war ja auch einer, weiß das noch ganz genau) gesehen haben wie die Fortgeschrittenen trainieren, und unbedingt mitmachen wollen. Daher strengen sie sich mehr an, die Grundtechniken zu lernen. So war es bei mir. Ins kalte Wasser geworfen zu werden hat auch was für sich, aber wenn man an den Falschen kommt, z.B. so einer der beweisen muss wie toll er doch ist und dich gleich mal bei den Partnerübungen bewegungsunfähig macht (Lowkicks) kann man sehr schnell demotiviert werden. Von daher finde ich, erst mal nen Grundtechnik-Kurs nicht schlecht, um die Bewegungen an sich erst mal zu verinnerlichen. Bei mir war es wie gesagt so und ich fand es gut so. |
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#26
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Gerade bei Vereinen ist es oft so, dass eine Spaltung zwischen Wettkampf- und Anfängern/Hobbysportlern stattfindet. Zumind. hab ich die Erfahrung öfters bei Boxvereinen gemacht. |
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#27
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| danke für die zahlreichen antworten. schön, dass das noch etwas vielfältiger geworden ist. ich mach es jetzt so, dass, wenn der trainingspartner auch anfänger ist, wir mehr grundtechniken, also die korrekte ausführung, machen oder nur die ersten drei schritte der kombinationen. bei einem erfahreneren partner lasse ich mich mitziehen und versuche die kombinationen komplett zu machen. außerdem lasse ich mir ab und an von nem freund, der das lange gemacht hat, in ruhe die techniken zeigen und mich korrigieren. dass dann aber zu hause in nem lockeren rahmen. fortschritte sind jedenfalls festzustellen. ist ein schönes gefühl. |
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#28
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| Stimmt,deswegen kotzt es mich an,das ich heute nicht gehen kann und wie Woche wohl ausfallen lassen mussen ![]()
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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