|
#1
| |||
| |||
| Hallo zusammen Ich habe vor ca. 7Monaten mit Kickboxen begonne und habe vorher noch nie Kampfsport gemacht. Ich bin 17Jahre alt und ca.79Kg schwer. Würdet ihr mir empfehelen ende Jahr meinen ersten Kampf zu machen? und was haltet ihr von meinem Trainingsplan Mo: 2h Kickboxen Di: 2h Kickboxen Mi: 1h Kraftraum und 1.5h Laufen Do: Ruhetag Fr: 2h Kickboxen Sa: 1h Kraftraum und 2h Laufen So: 1h Kraftraum und 2h Laufen Mit der Boxtechnik und der Fitness läuft es schon relativ gut, mit den Kicks habe ich noch etwas mühe. Würdet es etwas bringen zusätzlich noch ein Karate- oder Takewondotraining zu besuchen? Danke schon im voraus |
|
#2
| |||
| |||
| Also ehrlich gesagt finde ich, dass das so eine Sache ist mit den Vollkontaktkämpfen. Ich denke, dass du auch noch ein wenig warten könntest und deine Fertigkeiten noch verfeinern könntest, bevor du deinen Kampf hast. Obwohl ich doch zugeben muss, dass dein Trainingsplan sehr geil ist. Andere Kampfkünste/sportarten auszuprobieren ist immer eine gute Sache! |
|
#3
| |||
| |||
| Ende des Jahres bist du ja schon n weilchen dabei. Je nachdem was du draufhast würde das schon gehen. Aber im Regelfall kommt dein Trainer auf dich zu. Trainierst du erst Kraft und dann Ausdauer hinternander? Wenn ja würde ich dir empfehlen erst Ausdauer dann Kraft zu machen ist für die Regeneration sinnvoller. Außer du hast das ganze auf Morgens und Abends gesplittet dann passt des. Wenn du den Plan so ernsthaft durchziehst hast du meinen vollen Respekt. |
|
#4
| ||||
| ||||
| Maximalkraft, Hypertrophie, Ausdauer sollte die Reihenfolge sein, wenn man denn alle 3 trainiert. Bsp dazu: du trainierst zuerst Ausdauer (Liegestütze), willst dann aber beim Bankdrücken deine Maximalkraft verbessern. Damit wirst du keinen Blumentopf gewinnen. Trainierst du jedoch zuerst die Maximalkraft kannst du danach ruhig die Ausdauer trainieren, denn auch wenn der Muskel bereits "vorermüdet" ist, ist es ja eh das Ziel den Muskel ermüdungsresistenter zu machen Ausserdem soll das Ausdauertraining nach dem Training der Regeneration dienen.
__________________ bêtise = parole ou action qui manque d'intelligence |
|
#5
| ||||
| ||||
| Wozu willst du überhaupt immer so lange laufen? Habt ihr nicht genug Ausdauertraining im Kickboxen? Außerdem ist normales laufen auch eher für die Grundlagenausdauer gut, aber beim Kickboxen hat man doch eher kurze und intensive Belastungsphasen. Daher würde ich eher kurz & knackige HIIT-Einheiten (Intervalltraining) absolvieren. Dazu kommt noch das man langes Cardio-Training besser nicht am selben Tag trainieren sollte wie Krafttraining. Ich würde dann nen Wettkampf machen, wenn du dich wirklich bereit dazu fühlst und dein Trainer grünes Licht gibt. Nach nem ordentlichen Lauftraining (und 1,5h sind schon ordentlich so lange man nicht gerade Powerwalking macht), ist man deutlich erschöpft und bei weitem nicht mehr in der Lage 100% beim Kraftsport zu geben. Außerdem ist man auch nicht mehr so konzentriert was zu einer schlampigen Ausführung der Übungen führen kann, was nicht nur die Effektivität deutlich verringert sondern auch das Verletzungsrisiko erhöht.
__________________ "Kämpfen bis zum Ziel" ---> http://www.youtube.com/watch?v=8vJLm...eature=related |
|
#6
| |||
| |||
| Hmm so wurde mir des von nem bekannten Sportstudenten erklärt, da Ausdauer nach Kraft sich total in deine Regneration reinschiebt und du mit nem ordentlichen Krafttraining nicht mehr weit kommen solltest. Wobei ich gestehen muss dass ich das ich das 1,5 und 2h laufen eh für unrealitisch halte. So ein "long jog" hat Kampfsportlich eh kaum relevanz. Mach lieber ne 1/2h oder 3/4h Intervalltraining oder regelmäßig mal Tabatas. Solltest du Kraft und ne normale Trainingseinheit machen würdest du Kraft im Regelfall doch auch nach dem Kampfsport trainieren oder? Wenn ich im Kraftraum war ist Joggen idR auch nur noch suboptimal möglich. @Markus: Liegestütze als Ausdauertraining ? Für Kraftausdauer bestimmt aber für Grundlagenausdauer und ähnliches? Ausdauer Training kann aber auch der Ausdauer dienen und nicht nur der Regeneration oder? Geändert von Indariel (05-05-2011 um 13:22 Uhr). |
|
#7
| ||||
| ||||
| Zitat:
Zitat:
wenn ich eine stunde im kraftraum rumdrücke, würde ich es nie schaffen danach noch 2 h laufen zu gehen, allenfalls im rentnermodus, mach mal kürzer, das ganze, und schneller, richtung intervall. du musst beim kampf eine runde gas geben, u. versuchen dich in den rundenpausen wieder runterzufahren, da nützt so´n dauerlauf gar nix, allenfalls für die grundlage. Zitat:
|
|
#8
| |||
| |||
| Für Krafttraining gilt wie oben beschrieben die Reihenfolge: Maximalkraft-Hypertrophie-Kraftausdauer Gründe stehen in den FAQ. Wurde auch oben kurz angerissen. Kann man sich ausnahmsweise mal eigentlich auch leicht zusammenreimen: In der oben genannten Reihenfolge fallen auch die Gewichte ab. Und wenn man irgendetwas Belastendes vorher gemacht hat, schafft man logischerweise nicht mehr seine maximale Leistung. Also ist kein Maximalkrafttraining im eigentlichen Sinne. Man wird also immer, auch beim Hypertrophietraining unter seinen Bestleistungen bleiben und somit keine bzw. kleinere Erfolge erzielen. Von Zusatzeffekten wie schlampigere Ausführung der Übungen und entsprechend höhere Verletzungsgefahr ganz zu schweigen. Und dann gibt es neben dem Krafttraining ja auch noch andere Trainingsarten. Z.B. Ausdauertraining (in versch. Varianten), Techniktraining, Regenerationsförderndes Training etc. Das mit eingeschlossen wäre die anzustrebende Reihenfolge grob: (Aufwärmen) - Techniktraining - Krafttraining - Ausdauer Beim Techniktraining geht es um das Erlernen, Festigen und Verfeinern von Bewegungsabläufen. Da ist Ermüdung durch Kraft oder Ausdauertraining total fehl am Platze. Also am besten möglichst ausgeruht. Ähnliches gilt für Krafttraining. Keine Ermüdung ist wie oben beschrieben am sichersten und am effektivsten. Und wenn man dann noch Ausdauer trainieren will, dann macht man das zum Schluss, da da in der Regel der koordinative Anspruch und die Verletzungsgefahr am niedrigsten ist. Am besten ist es natürlich, die verschiedenen Arten des Trainings möglichst nicht direkt hintereinander zu betreiben. Das gilt übrigens auch für das Dehnen. Dehnen ist eine ganz eigene Belastung der Muskulatur und des sonstigen Bewegungsapparates ansich und sollte dementsprechend auch nicht an Krafttrainingstagen oder in der unmittelbaren Regenerationszeit erfolgen. Man muss sich auch vor Augen halten das besonders Techniktraining und Krafttraining eine geistige Belastung darstellt. Irgendwann ist das Nervensystem auch überfordert mit zuviel Übungen, was wieder zu Schwierigkeiten führt. Quelle (Kannst du ja vielleicht auch mal deinem Sportstudenten stecken): http://www.dr-moosburger.at/pub/pub127.pdf Mit freundlichen Grüßen Malte |
|
#9
| ||||
| ||||
| Ich kann mir nicht vorstellen, dass du an zwei Tagen hintereinander 2 Stunden laufen kannst und dabei noch zuvor jeweils Krafttraining machst. Ich glaube dann hätte ich auch Probleme mit den Kicktechniken ![]() Ich würde nur einmal die Woche lange laufen und dann auch nur eine Stunde. Das dient dann eher der Gewichtsreduktion und der Grundkondition. Schließlich trainierst du nicht für einen Langstreckenlauf und Kämpfer benötigen eher jeweils für sehr kurze Zeit viel Luft und müssen sich schnell wieder sammeln können. Das ist grundverschieden im Vergleich zum Läufer. Ansonsten würde ich wie die anderen bereits meinten eher mal ´ne halbe bis dreiviertel Stunde Intervalltraining machen. Kurze Strecken sprinten, dann wieder ein paar Sekunden Pause. Nach ein paar Wiederholungen 5 Minute Joggen. Dann von vorne... |
|
#10
| ||||
| ||||
| Manchmal frage ich mich echt ob das überhaupt ernst gemeint ist wenn ich die Trainingspläne der User hier sehe. Das trainieren in Deutschland nichtmal die A-Klasse Leute. Falls du das ernst meinen solltest: 1. Nimm ein weiteren Ruhetag hinzu. Lange wirst du dieses Programm sowie nicht halten können. 2. 45 minuten laufen und das 2 mal die woche zusätlich zu 3x Kickboxen reicht völlig. Klassiches Krafttraining, vor allem in der Kampfvorbereitung würde ich komplett weglassen. Dann eher nach dem Training oder dem Laufen etwas funktionelle Kraftübungen. Frag mal deinen Trainer. |
|
#11
| ||||
| ||||
![]() |
|
#12
| ||||
| ||||
|
__________________ http://www.vantage-fighting.com/ |
|
#13
| ||||
| ||||
| |
|
#14
| ||||
| ||||
![]() Naja beim Tea kwon do schnappt man die Kicks. Für Vollkontakt ist das aber nicht grade optimal. Einfach weiter im Verein trainieren und Zuhause die Kicks üben. Klappt schon ![]()
__________________ http://www.vantage-fighting.com/ |
|
#15
| |||
| |||
| Mir geht es auch nicht um das aufeinander folgen verschiedener Arten des Krafttrainings. Auch nicht um den Ablauf einer Trainingseinheit. Da stimme ich dir imho komplett zu sondern um die Reihenfolge Kraft und Kondition und den negative Einfluss des Laufens am Anschluss eines Krafttrainings auf die Regeneration. Ich beziehe mich hier nicht auf eine gemütliche Runde Joggen oder Schwimmen zu verbesserung der Regeneration sondern auf ein Konditionstraining das die kampssportspezifische Ausdauer steigert. Wie vorhin erwähnt Intervalltraining o.ä. und hierbei finde ich es logisch die Kondi vor der Kraft zu bolzen. Da hier der koordinative Aspekt wie du schon gesagt hast geringer ist und ich fitter in die folgende Einheit komme wie wenn ich vor der Kondi die Kraft trainiert habe. Wie gesagt nach einer ordentlichen Kraft Einheit wirst du wohl kaum noch ein vernünftiges Intervalltraining oder eine Einheit Tabatas hinbekommen die auch nur annähernd vernünftig was bringt. Während du nach einem Kondi training reichlich fitter und frischer in die Krafteinheit starten kannst und das "harte" Laufen dir danach auch nicht mehr in deine muskuläre Regeneration reinpfuscht. Natürlich ist das splitten von Kraft und Ausdauer um einiges sinnvoller auch da stimme ich dir zu. Lieber Morgens Joggen und Abends Kraft oder versa vi. Aber dazu hat der TE ja eh noch nichts gesagt. Wie schon gesagt du würdest ja auch nicht vor einer KB oder MT oder whatever Einheit Kraft pumpen sondern eher danach oder? Ausserdem muss ich persönlich sagen dass ich als Kamfsportler immer der Meinung bin Kondi > Kraft aber egal^^. Zum TKD oder Karate ist die Frage was für KB du machst. Leichkontakt, Semi oder Vollontakt? Schnappt ihr Tritte? Trainiert ihr anch K1 Regeln? Wenn ihr Kicks schnappt dann kann das ganze schon Sinn machen da dann die Ausführung nicht ganz so GRundverschieden ist, du dann aber vll. Probs mit den Handtechniken und der Deckung bekommst. Geändert von Indariel (05-05-2011 um 16:56 Uhr). |
![]() |
| Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Erstellt von | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Erster K-1 Kampf | kerberos7 | Kickboxen, Savate, K-1. | 22 | 14-03-2011 11:13 |
| Mein Erster Kampf | Uppacut | Kickboxen, Savate, K-1. | 35 | 06-10-2010 22:06 |
| Erster Kampf | Dr. Big | Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong | 5 | 27-11-2007 12:05 |
| Erster Kampf! | Kick it | Offenes Kampfsportarten Forum | 22 | 28-03-2006 08:40 |
| erster kampf... | lesmona | Muay Thai, Muay Boran, Krabi Krabong | 5 | 07-06-2004 17:46 |