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  #1  
Alt 04-02-2008, 21:28
Benutzerbild von RAGE.
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Question Frage zu Frontkick-Technik

also mit frontkick mein ich nicht roundhouse sondern graden fußstoß nach vorne (hüfte und standfuß zeigen ebenfalls nach vorne).

da hatte ich das bisher so verstanden, dass man halt 1. das eine knie richtung brust zieht 2. den fuß/ferse nach vorne stößt 3. wieder zurückschnappt in haltung 1 und 4. den fuß absetzt. (also ich sprech jetzt von "trockenübungen", nicht sparring)

jetzt hat heute aber der trainer unserer jugendgruppe meine so ausgeführte technik als nicht korrekt kritisiert. seiner meinung macht man bei dem ganzen tritt fast schon einen sprung nach vorne und setzt (stampft eher) den tret-fuß direkt wieder vorne ab (wie nach einem langen schritt), also OHNE o.g. punkt 3.
(kann mir wer folgen?^^°)

hab ich das bisher einfach falsch verstanden, lehren die beiden trainer möglicherweise unterschiedliche varianten des tritts oder gibt es da vlt einen unterschied zwischen (sauberer) technik und kampfeinsatz?
klärt mich auf, bitte!

und ist das eigentlich richtig, dabei mit dem oberkörper so nach hinten zu gehen? passiert ja irgendwie automatisch, wenn man die höfte vorschiebt, oder....?
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  #2  
Alt 04-02-2008, 21:34
Benutzerbild von RAMON DEKKERS
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Zitat:
Zitat von RAGE. Beitrag anzeigen
also mit frontkick mein ich nicht roundhouse sondern graden fußstoß nach vorne (hüfte und standfuß zeigen ebenfalls nach vorne).

da hatte ich das bisher so verstanden, dass man halt 1. das eine knie richtung brust zieht 2. den fuß/ferse nach vorne stößt 3. wieder zurückschnappt in haltung 1 und 4. den fuß absetzt. (also ich sprech jetzt von "trockenübungen", nicht sparring)

jetzt hat heute aber der trainer unserer jugendgruppe meine so ausgeführte technik als nicht korrekt kritisiert. seiner meinung macht man bei dem ganzen tritt fast schon einen sprung nach vorne und setzt (stampft eher) den tret-fuß direkt wieder vorne ab (wie nach einem langen schritt), also OHNE o.g. punkt 3.
(kann mir wer folgen?^^°)

hab ich das bisher einfach falsch verstanden, lehren die beiden trainer möglicherweise unterschiedliche varianten des tritts oder gibt es da vlt einen unterschied zwischen (sauberer) technik und kampfeinsatz?
klärt mich auf, bitte!

und ist das eigentlich richtig, dabei mit dem oberkörper so nach hinten zu gehen? passiert ja irgendwie automatisch, wenn man die höfte vorschiebt, oder....?
Deine erklärung erscheint mir als vollkommen richtig !
Das was dein Trainer gemeint hat war glaube ich ein Pushkick , wo man sien ganzes gewicht nach vorne verlagert und dann den gegner wegdrückt !

Beim Frontkick wird geschnappt !

Beim Pushkick wird der gedrückt !
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  #3  
Alt 04-02-2008, 22:10
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hm, das wär ne erklärung.

noch andere meinungen?
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  #4  
Alt 04-02-2008, 22:38
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Gibt beide Varianten.

Zur Ausführung.

Oberkörper geht leicht nach hinten, Hüfte sollte aber nicht zu stark nach hinten kippen sondern nach vorne geschoben werden.
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  #5  
Alt 04-02-2008, 22:59
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das beruhigt mich ja jetzt etwas, dass meine version doch nicht unbedingt falsch ist^^

diese pushvariante krieg ich auch irgendwie nicht so richtig gebcken :\ da krieg ich irgendwie nicht richtig schub oder mir fehlt die stabilität oder weiß auch nicht.... (also zumindest wenn man so ins nichts kickt^^)
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  #6  
Alt 04-02-2008, 23:14
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Zitat:
Zitat von RAGE. Beitrag anzeigen
das beruhigt mich ja jetzt etwas, dass meine version doch nicht unbedingt falsch ist^^

diese pushvariante krieg ich auch irgendwie nicht so richtig gebcken :\ da krieg ich irgendwie nicht richtig schub oder mir fehlt die stabilität oder weiß auch nicht.... (also zumindest wenn man so ins nichts kickt^^)
Also meiner Meinung nach sollte man einen pushkick nicht ins leere machen , weil man da ja schon einen Gegenstand braucht , an den man sich anlehnt oder vielmehr den man wegdrückt !
Probier es einfach mal an nem schweres Sandsack , oder an nem Partner !
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  #7  
Alt 04-02-2008, 23:22
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also bei dem trainer sah sah das recht überzeugend aus, auch in die luft^^

sandsäcke haben wir leider nicht und an pratzen find ich fußSTÖßE immer nicht so praktikabel (weil die am unterarm der haltenden person meistens so rumschwabbeln, wenn man mit dem fuß auftrifft). bleibt wohl nur sparring^^

oooder -- wir haben noch 2 so taekwondo-westen im spind! damit müsste das vlt gehen
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  #8  
Alt 04-02-2008, 23:25
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das mitm nach vorne springen is ausm leichtkontakt.

da gehts einfach nur um schnelles treffen und da brauchts keine standfestigkeit...

da du LK machst, würd ich die neue variante mal probieren... hilft wirklich, weil man aus größerer reichweite treten kann.

ich persönlich mags ned.
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  #9  
Alt 04-02-2008, 23:56
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Wenn du mit dem vorderen Bein Kickst kannst du diese "lange Schritt" Variante machen.
Mit dem hinteren Bein solltest theoretisch wieder zurückziehen, weil sonst dein für gewöhnlich hinterer Fuß vorne ist.

Das sich das ganze im Sparring relativ verhält hast du ja schon selbst erwähnt
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  #10  
Alt 05-02-2008, 01:32
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das mit dem "falschen fuß" wär jetzt nicht das problem, da ich zum "switchhitting" neige^^ (diesen stylischen begriff hab ich as wikipedia )
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  #11  
Alt 05-02-2008, 07:19
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Zitat:
Zitat von Da Mo Beitrag anzeigen
Mit dem hinteren Bein solltest theoretisch wieder zurückziehen, weil sonst dein für gewöhnlich hinterer Fuß vorne ist.
Und dann tritt dir dein Sparringspartner bequem in den Bauch, wenn du dann verkehrt dastehst

Hat durchaus seinen Sinn, das Zurückziehen, sonst wechselt man unfreiwillig die Auslage im Kampf (und steht u.U. doof da ).
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  #12  
Alt 05-02-2008, 07:55
Benutzerbild von hashime
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Hm, da ist ja dann schon alles gesagt....
Vielleicht noch: die erste Variante durch die zweite nicht verlernen, sonst wird jeder Frontkick unscharf....

Liebe Grüße
Hashime
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  #13  
Alt 05-02-2008, 09:12
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hm
du musst unterscheiden, ob es ein stoppender, stossender, punktuiert schlagender (z.b. solar plexus, oberschenkel, kinn) ist und ob er mit dem ballen, dem ganzen fuss, dem zeh, nur hacken, geradem fuss, schrägen fuss (z.b. gegen kinn wg grösserer trefferfläche) ausgeführt wird- in der vor- oder rückbewegung- als angriff oder konter oder schild.

grundsätzlich als basis halte ich die erste für richtig, die zweite technik find ich grundsätzlich falsch, weil man sich hütet mit dem fuss danach aufzuplatschen- der fuss darf NICHT zu hören sein, vor dem boden abgestoppt, vielleicht leicht aufgesetzt und SOFORT wieder in die kampfstellung zurückgezogen werden.
egal ob mit vorne oder hinten ausgeführt.
er trägt sonst einen grossen teil des körpergewichts (vielleicht 70/30)und das sichtbar (und hörbar).
der ausführende ist für eine geraume zeit nicht mehr in der lage, adäquat zu reagieren.
ich würd mir sowas ein oder zwei mal angucken und mies wegfegen im MT, raussteppen und zum kopf treten im KB, innen lowkicken und runterbringen im VT.

lieben gruss
nak

Zitat:
.... sonst wechselt man unfreiwillig die Auslage im Kampf (und steht u.U. doof da ).
da hat jeder eine andere meinung zu.
flexibilität schadet nicht
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Geändert von ***Nakatomi*** (05-02-2008 um 09:22 Uhr).
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  #14  
Alt 05-02-2008, 10:17
Benutzerbild von Neopratze
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Zitat:
Zitat von ***Nakatomi*** Beitrag anzeigen
da hat jeder eine andere meinung zu.
flexibilität schadet nicht
Hängt immer davon ab, ob man beide Seiten gut trainiert oder zB nur die rechte. Trainiert man nur die rechte, und setzt ab, steht man eine Weile offen da wie ein Scheunentor - der Gegner kann sich in der Zwischenzeit aussuchen, ob er das vordere Bein lowkickt, einen mittleren Tritt in den Bauch gibt oder gegen den Kopf kickt, und dazwischen noch zu Aldi einkaufen fahren

Natürlich ist es besser, auf beiden Seiten reagieren zu können
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  #15  
Alt 05-02-2008, 11:26
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Zitat:
Zitat von ***Nakatomi*** Beitrag anzeigen
grundsätzlich als basis halte ich die erste für richtig, die zweite technik find ich grundsätzlich falsch, weil man sich hütet mit dem fuss danach aufzuplatschen- der fuss darf NICHT zu hören sein, vor dem boden abgestoppt, vielleicht leicht aufgesetzt und SOFORT wieder in die kampfstellung zurückgezogen werden.
egal ob mit vorne oder hinten ausgeführt.
er trägt sonst einen grossen teil des körpergewichts (vielleicht 70/30)und das sichtbar (und hörbar).
der ausführende ist für eine geraume zeit nicht mehr in der lage, adäquat zu reagieren.
ich würd mir sowas ein oder zwei mal angucken und mies wegfegen im MT, raussteppen und zum kopf treten im KB, innen lowkicken und runterbringen im VT.

lieben gruss
nak

da hat jeder eine andere meinung zu.
flexibilität schadet nicht
also ich kenne leute die haben keine probleme mit gewichtsverteilungen bei dem kick. und eigentlich nutzt man den zum distanzüberbrücken, um danach mit boxtechniken weiter zu machen und nachn paar schlägen sich mittels abschließendem tritt o.ä. wieder aus der distanz zu bewegen.

kurzum der tritt hat nur ein einziges problem und das ist mangelnde power. ansonsten gilt für ihn alles wie für nen normalen teep/frontkick... braucht er auch nicht. dient eh nur dazu, die entfernung zu überbrücken/ranzukommen und damit der gegner die deckung zu macht. dass es tolle menschen gibt, die auf sowas natürlich nie reinfallen braucht man ja nicht zu diskutieren. der bessere gewinnt halt. wäre wohl auch ohne den kick der fall.
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