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#1
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| Hallo alle zusammen! Kickboxen ist eigentlich ja eine Wettkampfsportart. Aber eignet sie sich auch für eine gute Selbstverteidigung? Bzw. wie gut oder wie nah kommt man an ein eine effektive Selbstverteidigung heran? Die Kickboxgürtelprüfungen fordern Selbstverteidigungsgriffe und Würfe. Reicht das? Wie stellt ihr euch den Ernstfall vor? Wie weit kommt man mit Kickboxen? Fühlt ihr euch sicher? los gehts...... |
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#2
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| Ich denke man kann sich schon verteidigen, wenn man es schon eine weile macht. Aber ich finde Kickboxen ist eher für den Ring konzipiert, und nicht für die Straße. Zumal kommt es immer darauf an, wie gut der einzelne ist, meistens entscheidet ja nicht das System den Ausgang des Kampfes, sondern der Kämpfer selbst. Mir persönlich wären einfach zu wenig techniken, beim Kickboxen, da ich selber Muay Thai trainiere, und ab und zu Kickboxen, finde ich Kickboxen zu statisch, mir fehlen die harten Lowkicks, die Ellbogentechniken, die Knie-Clinchtechniken.
__________________ "Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen" |
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#3
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| Hallo, bevor ich mich aufs Boxen spezialisiert habe, hab ich Kickboxen und Ju-Jutsu betrieben. Sollte ich das Pech haben in eine SV - Situation zu geraten, würde ich definitiv auf Boxtechniken zurückgreifen. Die Kicks im Kickboxen halte ich dafür für ungeeignet. Sollte man einen anbringen "können" fein,- eine SV - Sit. ist meiner Meinung nach allerdings viel zu rasant für derartige Aktionen. ![]() |
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#4
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| Es ist schon ein Unterschied ob man Selbstverteidigungsseminare besucht oder täglich einen harten Fightsport ausübt. Von daher denke ich ,das Kickboxen sich eig ganz gut für eine Selbstverteidigung eignet. Ein gutes Training das einem direkt vermittelt wie schwer es ist jemanden ernsthaft zu bedrängen. Eine gute realistische Selbsteinschätzung bekommt man beim Kickboxen. Zumindest wenn man Lk oder Vk kämpft weiss man das man nicht unbesiegbar ist. Das immer wieder Schläge Tritte aus dem nichts kommen und treffen. Und dann sollte man den Mut nicht verlieren, keine Angst bekommen und einen klaren Kopf behalten . Das macht schon einiges aus. Seit dem ich den Kickboxsport betreibe gehe ich mit höchstem Respekt an eine Schlägerei heran. Chance 50-50. Kampfsport ist nicht das Mittel nur eine Hilfe und eine gute Selbsteinschätzung. Ich habe schon ein paar Systemvergleichskämpfe gemacht. Kickboxen Aikido Kickboxen jeet Kune do Kickboxen Thaiboxen Und ich muss sagen ... es lag nie am System sondern eher an der Schnelligkeit des Kämpfers ... Was der Kickboxsport natürlich nicht vermittelt sind die unfairen Aktionen und deren harte Folgen. Diesen Schritt kann Kickboxen nicht vermitteln . |
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#5
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| Wie sind denn diese Vergleichskämpfe abgelaufen? Kannste da mal kurz was posten, ich weis Off Topic aber gerade der Kampf Kickboxen/Aikido würde mich mal interessieren... ![]()
__________________ "Free people will never remain free, if they are not willing, if need be, to fight for their vital interests." - John Foster Dulles |
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#6
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| "Was der Kickboxsport natürlich nicht vermittelt sind die unfairen Aktionen und deren harte Folgen. Diesen Schritt kann Kickboxen nicht vermitteln" Du hast das schon richtig erkannt mit deinem letzten Satz. In einem Strassenkampf gegen 1 oder wie so oft leider mehrere Gegner wirst du wahrscheinlich mit deinem Kickboxen nicht weit kommen, da es wie du gesagt hast eher auf Wettkampftraining basiert. Ein guter Strassenkämpfer wird immer zu unfairen mitteln greifen wenn er merkt das er einem Kampfsportler gegenübersteht (er will ja nicht riskieren von einem Highkick oder einem geziehltem Punch ausgeschaltet zu werden). Du musst bedenken das ein Strassenkampf heutzutage fast nur noch mit Waffen ausgetragen wird (leider :/ w.z.B. Messer Flasche , Totschläger). Meiner Meinung nach ist May Thai ein guter ausgleich zu Kickboxen, da diese Kampfsportart näher an SV im Alltag herrankommt und die umstellung nicht besonders gross ist. Mfg Fabian |
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#7
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| Mich würde Kickboxen vs Thaiboxen interessieren, denn wenn der Thaiboxer nicht in den Regeln beschnitten wird, und ansonsten ähnliche Vorraussetzungen herrschen ( Gewicht/Können), kann ich mir nicht vorstellen, wie der Kickboxer den Fight gewinnen soll....
__________________ http://kenpokan.de/content/view/97/1/ |
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#8
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| Zitat:
lach... das war beste Kampf ! Wir hatten damals eine Aikidogruppe zecks Demo aus Bonn eingeladen. Es kammen ein paar Studenten mit Schwarzgurt. Sie demonstrierten nette Ausweichtechniken und Würfe untereinander. Dann wollten wir es wissen : Vergleichskampf Also es ging nicht lange . Ich hab einen Side kick auf den Köperschwerpunkt gesetzt und der Aikidogurt flog aus der Kampffläche . Das war eine Aktion . Danach haben wir abgebrochen. Meinem Trainer reichte das damals als Beweis. Ich kann nicht sagen was noch passiert wäre. Wahrscheinlich immer das gleiche . Der wollte das was fangen was nicht zu fangen ist .... zumindest damals nicht bei mir . so war das ![]() |
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#9
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| Zitat:
Es war einer der berüchtigsten Dorfschläger überhaupt. Er hatte einen Thai club aufgezogen und mich zum Training eingeladen. Da konnte ich ja nicht absagen .Kurz die Daten : Er 186cm 90 kg Thaikick Ich 182 82 kg SemiK. War schon ein kräftiger Bursche der Trainer. Egal ! Also es war schwer für mich ! Es schlugen ständig Low kicks gepaart mit Ellbogen ein. Ich kam mit diesen Low Kicks garnicht zurecht. Ich kam damals noch frisch aus dem Semikontakt ( krasser Unterschied). Um es klar zu sagen .. ich hatte null Chance gegen den. Es hat nur eingschlagen ...oben unten oben unten Aber das ärgerte mich extrem, da ich eig viel schneller war als er. Ich schlug ihm dann noch ein Kampf ohne Lowkick vor worauf er dann einging. Er kam dann nicht mehr an mich herran und ich war am Zug.Er wusste garnicht welche Kicks er machen soll. Er konnte nur Lowkicks und Ellbogenkombis. Nach diesen zwei Runden meinte nur: Wenn das ein Strassenkampf gewesen wäre .. Packen und nie wieder loslassen. Recht hatte er ! |
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#10
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| Zitat:
__________________ - pain is temporary, pride is forever - |
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#11
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| Na und jetzt noch die Story mit dem Jeet Kune Do mann oder? ![]()
__________________ "Free people will never remain free, if they are not willing, if need be, to fight for their vital interests." - John Foster Dulles |
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#12
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| Natürlich ist Kickboxen eine sehr gute Selbstverteidigung! Nur weil hier irgendwelche dumme Leute meinen: Mir fehlt da Ellenbogen, Knie blablublu... Wenn ein Gegner vor dir steht (Straße) dann soll mir mal einer erzählen das er mit einem Ellenbogen zuschlägt. ps: Und überhaupt: v Vegleicht doch nicht dauernt irgendwelche Kampfsportarten. Ich kenne auch jemanden der macht seit 10jahren Kickboxen. Und der würde auch Thai Boxer besigen! Und außerdem: Beim Kickboxen lernt man auch mit Ellenbogen zu kämpfen. Also: Hört bitte auf damit! Danke! |
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#13
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| Soweit das Kickboxtraining mit hartem Sparring und Lowkicks durchgeführt wird halte ich das ganze schon für tauglich - Was allerdings immer wichtiger ist als das System ist die Person die eben diese ausführt Jemand der kompromisslos kämpfen beim KB gelernt hat wird gegen einen Gegner der nicht das gleiche Aggressionspotential hat überlegen sein und vice versa.Was mir persönlich auffällt ist, das bei Kämpfen wo mir als Kickboxer plötzlich die Handschuhe als Deckung fehlen doch einiges an Umstellung gefragt ist. Dennoch kann ich eigentlich in jeder Umgebung die Standard-Punshes wie Leberhaken und danach nen Cross ansetzten - Und wenn der einmal sitzt dann is auch ok ![]() |
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#14
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| Zitat:
![]()
__________________ http://kenpokan.de/content/view/97/1/ |
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#15
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| Hi all, diese Diskussion (welche ist die geeignetere/bessere Kampfsportart oder Selbstverteidigung) ist so alt wie der Kampfsport selbst. Ich bin nun seit über 30 Jahren im Geschäft und habe dabei entsprechend viele Kämpfer vieler Kampfsportarten kennengelernt. Ergebnis: vergeßt diese überflüssige Diskussion - es liegt immer nur am Kämpfer selbst und was er aus sich und seinen Fähigkeiten macht. Jede Pauschalisierung in Richtung mit/ohne lowkicks, Ellbogen usw. ist purer Quatsch. Sorry, aber das mußte einfach mal raus. Nichts für ungut, der KLINGONE |
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