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Kickboxen, Savate, K-1. Informationen und Diskussionen rund um die Themen Kickboxen, Savate, K-1.



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  #1  
Alt 18-02-2017, 00:12
Benutzerbild von AndyCo
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Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 17.02.2017
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Alter: 35
Beiträge: 3
Standard Kickboxen - Anfänge und Intensität

Hallo zusammen,

ich interessiere mich verstärkt, die Sportart Kickboxen zu erlernen.

Kurz zu mir. Ich habe vor ca. 1,5 Jahren angefangen ins Fitness-Studio zu gehen um Muskulatur aufzubauen und Kraftwerte zu erhöhen. Insbesondere Kraftausdauer mit 3x15 Sätzen. Bei 176cm bin ich von 58kg auf mittlerweile 80kg gestiegen. Damit bin ich an sich sehr zufrieden. Grund hierfür, ich übe einen überwiegend sitzenden Job aus.

Nun gehe ich dieser Tätigkeit weiterhin fleissig und regelmäßig nach, möchte aber neue Reize setzen und auch meinen Horizont ein wenig erweitern und habe auch schon einige Probetrainingseinheiten hinter mich gebracht. Das hat mich in diesem Vorhaben bestärkt. Es macht spaß und ich würde es gerne intensivieren. Und hier kommen wir auch schon zum Problem.

Mich stört ein bisschen, dass man als Neuling in der großen, bereits in sich bekannten Gruppe, ein bisschen dumm rumsteht, nicht mit kommt und auch die Übungen nicht so intensiv sind. Der Trainer meint, die meisten wollen anfangs recht schnell und kraftvoll zuhauen, daher geht man auf Körperhaltung nicht so ein und bei 16 bis 20 Leuten im Kurs kann man auch nicht auf jeden so intensiv eingehen. Bei letzterem kann ich ihn auch durchaus verstehen.

Ich habe ernsthaftes Interesse, diese Sportart zu erlernen, dann aber auch richtig. Wenn ich hierzu 2 Wochen, oder sogar länger, die Fuß und Armkoordination üben muss, dann mach ich das. Ich finde, die richtige Körperhaltung zu erlernen ist eine Herausforderung aber auch sehr wichtig. Beim Kraftsport kann ich mir Fehlstellungen auch nicht leisten. Das wird zu oft mit bösen schmerzen bestraft.


Um die Sache auf den Punkt zu bringen.
Wie oft würdet ihr ein training empfehlen? Insbesondere am Anfang, wo es noch um die Koordination, der Körperhaltung und Bewegungsabläufe geht usw.

Was haltet ihr von Personal-Training?

Woran kann ich eine gute Sportschule und Trainer erkennen, die mein Vorhaben unterstützen können?

Mein Ziel wären durchaus die Gutprüfungen. Ich weiß das benötigt Zeit.


Habt vielen Dank

LG
Andy
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  #2  
Alt 18-02-2017, 00:44
Hobbysportler
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von AndyCo Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

ich interessiere mich verstärkt, die Sportart Kickboxen zu erlernen.

Kurz zu mir. Ich habe vor ca. 1,5 Jahren angefangen ins Fitness-Studio zu gehen um Muskulatur aufzubauen und Kraftwerte zu erhöhen. Insbesondere Kraftausdauer mit 3x15 Sätzen. Bei 176cm bin ich von 58kg auf mittlerweile 80kg gestiegen. Damit bin ich an sich sehr zufrieden. Grund hierfür, ich übe einen überwiegend sitzenden Job aus.

Nun gehe ich dieser Tätigkeit weiterhin fleissig und regelmäßig nach, möchte aber neue Reize setzen und auch meinen Horizont ein wenig erweitern und habe auch schon einige Probetrainingseinheiten hinter mich gebracht. Das hat mich in diesem Vorhaben bestärkt. Es macht spaß und ich würde es gerne intensivieren. Und hier kommen wir auch schon zum Problem.

Mich stört ein bisschen, dass man als Neuling in der großen, bereits in sich bekannten Gruppe, ein bisschen dumm rumsteht, nicht mit kommt und auch die Übungen nicht so intensiv sind. Der Trainer meint, die meisten wollen anfangs recht schnell und kraftvoll zuhauen, daher geht man auf Körperhaltung nicht so ein und bei 16 bis 20 Leuten im Kurs kann man auch nicht auf jeden so intensiv eingehen. Bei letzterem kann ich ihn auch durchaus verstehen.

Ich habe ernsthaftes Interesse, diese Sportart zu erlernen, dann aber auch richtig. Wenn ich hierzu 2 Wochen, oder sogar länger, die Fuß und Armkoordination üben muss, dann mach ich das. Ich finde, die richtige Körperhaltung zu erlernen ist eine Herausforderung aber auch sehr wichtig. Beim Kraftsport kann ich mir Fehlstellungen auch nicht leisten. Das wird zu oft mit bösen schmerzen bestraft.


Um die Sache auf den Punkt zu bringen.
Wie oft würdet ihr ein training empfehlen? Insbesondere am Anfang, wo es noch um die Koordination, der Körperhaltung und Bewegungsabläufe geht usw.

Was haltet ihr von Personal-Training?

Woran kann ich eine gute Sportschule und Trainer erkennen, die mein Vorhaben unterstützen können?

Mein Ziel wären durchaus die Gutprüfungen. Ich weiß das benötigt Zeit.


Habt vielen Dank

LG
Andy
Moin Kollege und willkommen im KKB. Vorweg nur mal ein kurzer Tipp von mir (bin zwar Kampfsportler, allerdings liegt mein Gewicht eher auf Selbstverteidigung, mit einigen Techniken vom Kickboxen): Kickboxen ist ein sehr effektiver Sport, schon allein das Techniktraining fordert dich, was deine Fitness und vor allem Ausdauer sehr fördern wird.
Wichtig ist vor allem am Anfang, dass dir die Grundlagen gut vermittelt werden, sprich Haltung, Blocken, Bewegungsabläufe usw., weil man sich Fehler hier sehr schnell angewöhnen kann, die man sich dann nur schwer wieder abgewöhnt.

Auf jeden Fall viel Erfolg und viel Spaß hier im Board.

LG

Dirk
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  #3  
Alt 18-02-2017, 01:39
Benutzerbild von AndyCo
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 17.02.2017
Ort: Berlin
Alter: 35
Beiträge: 3
Standard

Zitat:
Zitat von Hobbysportler Beitrag anzeigen
Wichtig ist vor allem am Anfang, dass dir die Grundlagen gut vermittelt werden, sprich Haltung, Blocken, Bewegungsabläufe usw., weil man sich Fehler hier sehr schnell angewöhnen kann, die man sich dann nur schwer wieder abgewöhnt.

Danke dir
Ja das ist das Kernproblem das ich jetzt schon am Anfang erkennen kann. Das ist beim Muskelaufbau nicht anders. Vor allem bei steigendem Gewicht, wird die Ausführung unsauber und das Training damit ineffizient.

Daher finde ich das Training in der Gruppe am Anfang nicht so Vorteilhaft.
Es ist schön, das 80% der Anfänger drauf kloppen wollen und sich der Trainer drauf einstellt. Aber das ist für mich, jemand der Zielorientiert trainieren möchte, tatsächlich nicht der Richtige weg (so zumindest meine Einschätzung).

LG
Andy
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  #4  
Alt 18-02-2017, 01:46
Hobbysportler
Gast
Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von AndyCo Beitrag anzeigen
Danke dir
Ja das ist das Kernproblem das ich jetzt schon am Anfang erkennen kann. Das ist beim Muskelaufbau nicht anders. Vor allem bei steigendem Gewicht, wird die Ausführung unsauber und das Training damit ineffizient.

Daher finde ich das Training in der Gruppe am Anfang nicht so Vorteilhaft.
Es ist schön, das 80% der Anfänger drauf kloppen wollen und sich der Trainer drauf einstellt. Aber das ist für mich, jemand der Zielorientiert trainieren möchte, tatsächlich nicht der Richtige weg (so zumindest meine Einschätzung).

LG
Andy
Auf keinen Fall. Bevor es mit dem Kämpfen losgeht, müssen wie gesagt die Grundlagen sitzen. Wenn der Trainer gleich "draufhauen" erlaubt, sollte man vorsichtig sein. Das sind dann so "Schulen", die die Voreingenommenheit vieler gegenüber Kampfsport / Kampfkunst bestätigen, dass es eben nur "Klopperei" sei.
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  #5  
Alt 18-02-2017, 14:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: judo, ju-jutsu und aikido
 
Registrierungsdatum: 19.03.2014
Beiträge: 69
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Zitat:
Zitat von AndyCo Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

1 Wie oft würdet ihr ein training empfehlen?

2 Was haltet ihr von Personal-Training?

3 Woran kann ich eine gute Sportschule und Trainer erkennen, die mein Vorhaben unterstützen können?

4 Mein Ziel wären durchaus die Gutprüfungen. Ich weiß das benötigt Zeit.

Andy
1 Mindestens 2 mal die Woche ist am Anfang optimal.
Gerne mehr, wenns mit der Regeneration klappt.

2 Kann dich schnell weiterbringen, wenn du das nötige Kleingeld hast.
Ich persönlich würde Personal-Training erst in Anspruch nehmen,
wenn ich eine nötige Basis schon gelegt habe.
-> ev. Überwinden eines Leistungsplateaus.

3 Schau dir die fortgeschrittenen Schüler dort an.
Wie fit und koordiniert sind sie? Gibt es erfolgreiche Wettkämpfer unter ihnen?

4 Die erste Gurtprüfung kann man normalerweise nach nem halben Jahr machen.
Aus Erzählung weiß ich, dass Gürtelprüfungen eher so nebenbei laufen,
der Fokus im Training liegt eher auf Wettkampf.
(z.B.: hat ein Freund von mir die Prüfungen nur gemacht,
um selber eine Trainingsgruppe zu leiten)
Gurtprüfungen sollten meiner Meinung nach, besonders im Kickboxen,
nicht das Ziel sein.
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  #6  
Alt 18-02-2017, 14:17
Benutzerbild von marq
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Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Beiträge: 20.813
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Zitat:
Zitat von buntbär Beitrag anzeigen
1 Mindestens 2 mal die Woche ist am Anfang optimal.
nach 3-4 monaten mit regelmäßiger und ständiger teilnahme auf 3 mal pro woche steigern..



Zitat:
Zitat von buntbär Beitrag anzeigen
Kann dich schnell weiterbringen, wenn du das nötige Kleingeld hast.
gerade am anfang kann man mit privattraning schnell große fortschritte machen und man schleift sich durch die 1:1 kontrolle weniger fehler ein.



Zitat:
Zitat von buntbär Beitrag anzeigen
Schau dir die fortgeschrittenen Schüler dort an.
Wie fit und koordiniert sind sie? Gibt es erfolgreiche Wettkämpfer unter ihnen?
das sind wichtige faktoren. außerdem gute erreichbarbeit, klima in der gruppe, dizipliniertes fachliches training.



Zitat:
Zitat von buntbär Beitrag anzeigen
Aus Erzählung weiß ich, dass Gürtelprüfungen eher so nebenbei laufen.....
Gurtprüfungen sollten meiner Meinung nach, besonders im Kickboxen,
nicht das Ziel sein.
das prüfungprogramm erschliesst sich , wenn man anständig und regelmäßig trainiert.
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  #7  
Alt 18-02-2017, 14:51
Benutzerbild von Dietrich von Bern
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Was ist denn Dein wirkliches Ziel?
Wenn Du den rot-grün-chrom-karierten Gürtel hast, was ist dann?
Sei ehrlich zu Dir selber!
Geht es Dir um Sicherheit, Selbstbewusstsein, Anerkennung durch andere?
Oder möchtest Du Dich einfach nur auspowern?
Oder doch ein wirklich guter Kämpfer werden?
Ein Gürtel ist maximal ein Zeichen der Anerkennung der bisher erbrachten Leistung, im Kickboxen ist das aber nicht überall anerkannt, also kein wirkliches Ziel...
Erst wenn das klar ist, dann kann Dir geholfen werden.

Übrigens, Anfänger sollten nicht sparren. Besser mal woanders rein schauen.
__________________
...gut ist der der gutes tut!

Geändert von Dietrich von Bern (18-02-2017 um 14:56 Uhr).
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  #8  
Alt 18-02-2017, 15:53
Hobbysportler
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Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen

Übrigens, Anfänger sollten nicht sparren. Besser mal woanders rein schauen.
Ich meine auch, dass man es mit Vorsicht genießen sollte, wenn ein Trainer gleich mit dem Motto "auf ihn mit Gebrüll" in der ersten oder zweiten Stunde meint, mit "Sparring" anfangen zu müssen, ohne dass die o.g. Grundlagen erklärt und eingeübt wurden. Learning by doing ist in diesem Bereich eher nicht angebracht...
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  #9  
Alt 19-02-2017, 10:08
Benutzerbild von Dietrich von Bern
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Kampfkunst: 截拳道, มวยไทย, LL
 
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Beiträge: 4.071
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Waren meine Fragen zu "privat"?
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...gut ist der der gutes tut!
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  #10  
Alt 19-02-2017, 10:21
Benutzerbild von clkblack
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Kampfkunst: Kickboxen, Boxen
 
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Zitat:
Zitat von AndyCo Beitrag anzeigen
Danke dir
Ja das ist das Kernproblem das ich jetzt schon am Anfang erkennen kann. Das ist beim Muskelaufbau nicht anders. Vor allem bei steigendem Gewicht, wird die Ausführung unsauber und das Training damit ineffizient.

Daher finde ich das Training in der Gruppe am Anfang nicht so Vorteilhaft.
Es ist schön, das 80% der Anfänger drauf kloppen wollen und sich der Trainer drauf einstellt. Aber das ist für mich, jemand der Zielorientiert trainieren möchte, tatsächlich nicht der Richtige weg (so zumindest meine Einschätzung).

LG
Andy
Vllt noch mal in einem anderen Verein vorbei schauen, bei dem mehr auf Technik geachtet wird.

In Berlin gibt es so einiges an Vereinen.

Welchen Stim trainiert ihr denn? Würde aufgrund dem von dir geschriebenen auf K1 tippen.
__________________
Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html
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  #11  
Alt 19-02-2017, 13:03
Benutzerbild von Tori
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Kampfkunst: Feld, Wald + Wiesenkickboxer
 
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Übrigens, Anfänger sollten nicht sparren. Besser mal woanders rein schauen.
Sorry, aber das ist Quatsch

Zielgerichtetes Sparring (z.b. auch Aufgabensparring) sowie leichtes freies Sparring bringt einen jeden Anfänger weiter.
Und ich meine hier nicht sinnloses draufgeknüppel. Aber das ist Sache des Trainers...
__________________
Zitat Smoo: Ich geh' mir jetzt einen Nudelholzen oder so ähnlich.

Geändert von Tori (19-02-2017 um 13:05 Uhr).
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  #12  
Alt 19-02-2017, 13:22
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Zitat:
Zitat von Tori Beitrag anzeigen
Sorry, aber das ist Quatsch

Zielgerichtetes Sparring (z.b. auch Aufgabensparring) sowie leichtes freies Sparring bringt einen jeden Anfänger weiter.
Und ich meine hier nicht sinnloses draufgeknüppel. Aber das ist Sache des Trainers...
Ich glaube die Diskussion hängt sich an dem Begriff "Anfänger" auf. Man bräuchte eine Definition, was damit gemeint ist. Klar dürfte sein, dass ein Sparring in den ersten Wochen und ich würde sogar sagen in den ersten 2-3 Monaten kontraproduktiv ist, da man in dieser Phase technisch noch gar nicht genug gelernt hat, um ein effektives, sinnvolles Sparring zu machen, was denjenigen sowohl technisch als auch vom Gefühl für seine eigene Technikanwendung her weiterbringen würde.
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  #13  
Alt 19-02-2017, 13:31
Benutzerbild von Tori
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Zitat:
Zitat von Hobbysportler Beitrag anzeigen
Ich glaube die Diskussion hängt sich an dem Begriff "Anfänger" auf. Man bräuchte eine Definition, was damit gemeint ist. Klar dürfte sein, dass ein Sparring in den ersten Wochen und ich würde sogar sagen in den ersten 2-3 Monaten kontraproduktiv ist, da man in dieser Phase technisch noch gar nicht genug gelernt hat, um ein effektives, sinnvolles Sparring zu machen, was denjenigen sowohl technisch als auch vom Gefühl für seine eigene Technikanwendung her weiterbringen würde.
Nein, das sehe ich anders. Man kann auch Anfänger bereits in den ersten Wochen an Sparring heranführen (und sei es nur Aufgabensparring). Im Gegenteil, es ist nicht kontraproduktiv sondern bringt einen Anfänger sehr viel weiter als jemanden der erst nach einen halben bis einem Jahr mit Sparring anfängt. (vorausgesetzt es wird sinnvoll durchgeführt).

Kämpfen lernt man nur durch Kämpfen

sic
__________________
Zitat Smoo: Ich geh' mir jetzt einen Nudelholzen oder so ähnlich.
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  #14  
Alt 19-02-2017, 13:36
Hobbysportler
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Zitat:
Zitat von Tori Beitrag anzeigen
Kämpfen lernt man nur durch Kämpfen

sic
Da sind wir uns einig. Trotzem, die Grundlagen wie ein guter Stand und eine gute Deckung müssen sitzen. Natürlich kriegt man erst in einer konkreten Kampfsituation raus, ob die Deckung funktioniert. Dennoch sollte man das rein technisch vorher schon drauf haben. Und wann das erste Sparring bzw. wie du schreibst Teilsparring anzusetzen ist, kann sowieso nur der Trainer im konkreten Fall entscheiden.

Jemanden ins kalte Wasser zu werfen und zu sagen "So, jetzt Sparring", kann nach hinten losgehen: Schwimmen wurde zu früheren Zeiten eben so gelehrt, dass man den Nichtschwimmer "ins kalte Wasser" geschmissen hat - Folge: Viele wasserscheue Nichtschwimmer.
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  #15  
Alt 19-02-2017, 13:50
Benutzerbild von Tori
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Feld, Wald + Wiesenkickboxer
 
Registrierungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 4.850
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Wie schon geschrieben, unter vernünftiger Anleitung ist imho nichts dagegen einzuwenden. Ein bestimmter Technikgrundstock sollte natürlich vorhanden sein. Dies sollte aber innerhalb kurzer Zeit durchaus möglich sein, muss aber natürlich individuell gesehen werden.
__________________
Zitat Smoo: Ich geh' mir jetzt einen Nudelholzen oder so ähnlich.
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