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  #1  
Alt 12-05-2011, 14:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen & ehem. Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 07.05.2011
Alter: 27
Beiträge: 5
Standard [Kickboxen] Knie zum Distanz halten?

Hallo liebe KampfsportlerInnen,

ich habe eine Frage zur "Regelinterpretation" beim Kickboxen (egal welcher Verband):

Das der Einsatz des Knies beim Kickboxen unzulässig ist dürfte wohl klar sein. Nun hab ich in meinem Kickboxkurs einen Teilnehmer, der technisch nicht sonderlich gut kämpfen kann (macht auch keine sichtbaren Fortschritte in der Technik, schlechte Dehnung und die selbstüberschätzende Überzeugung selbst richtig gut zu sein dürften wohl der Grund dafür sein...). Allerdings ist dieser Teilnehmer ziemlich groß und seine mangelnde Technik kompensiert er im Sparring insbes. durch seine langen Arme und Beine sowie übertriebene Kraftanwendung (trotz Leichtkontakt).

Beides würde mich an sich nicht sonderlich stören (ich sehe es als Herausforderung), was mich hingegen stört ist der Umstand, dass er jeden Angriff, eig. schon jedes Zucken mit einem hochreißen des Knies beantwortet, selten daraus aber auch einen Kick macht (das würde ja schnelle Technik verlangen). Damit baut er sich immer einen recht guten Schutzschild" denn dank seiner Größe/Beinlänge rennt man entweder rein oder ist bei vielen Techniken (insbes. Kicks) gehindert.

Ich geh daher schon meist nur auf schnelle Boxkombos über, habe ihn aber dennoch darauf angesprochen und breit grinsend sagt er mir, dass dies ja völlig legitim wäre, er setzt ja das Knie nicht vorsätzlich (als Technik) ein (sondern "nur" zum Distanz halten).

Da er behauptet das wäre acuh nicht regewidrig, wollte ich hier mal erfahrene Kenner fragen, wie sowas beahndelt wird. Handelt es sich um "versteckten" Knieeinsatz oder ist es meine Schuld wenn ich "reinrenne"???

Vielen dank für jede Hilfe,
beste Grüße
phil
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  #2  
Alt 12-05-2011, 14:32
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: K1/Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 16.12.2009
Alter: 24
Beiträge: 813
Standard

ist eine typische schutzreaktion bei vielen anfängern. bin mir nicht 100% sicher, aber denke nicht, dass es regelwidrig ist. theoretisch hebt er das knie um einen kick zu beginnen und entscheidet sich aufgrund von distanz etc. um. solange er dich nicht mit dem knie angreift, verstößt er auch gg keine regel.

einfach mal nen pushkick gegen sein knie machen oder schritt nach vorne und fußfeger,sobald das knie wieder richtung boden geht. besonders festen stand hat man ja auf einem bein nicht
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  #3  
Alt 12-05-2011, 15:12
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 09.02.2011
Beiträge: 327
Standard

+1, wenn instabil ausnutzen!
und:
vl. bleibst du zu frontal.
vl. kannst du diese "deckung" rechtsrum (bzw. linksrum) umlaufen um dann in deine schlagdistanz zu kommen.
vl. hilft kurzzeitig die auslage zu wechseln.

positiv: er kann einbeinig schlecht starten.

Geändert von fang_an (12-05-2011 um 16:00 Uhr). Grund: +1 vergessen
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  #4  
Alt 12-05-2011, 15:15
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
Registrierungsdatum: 07.05.2009
Alter: 17
Beiträge: 1.548
Standard

Zitat:
Zitat von illphil Beitrag anzeigen
Hallo liebe KampfsportlerInnen,

ich habe eine Frage zur "Regelinterpretation" beim Kickboxen (egal welcher Verband):

Das der Einsatz des Knies beim Kickboxen unzulässig ist dürfte wohl klar sein. Nun hab ich in meinem Kickboxkurs einen Teilnehmer, der technisch nicht sonderlich gut kämpfen kann (macht auch keine sichtbaren Fortschritte in der Technik, schlechte Dehnung und die selbstüberschätzende Überzeugung selbst richtig gut zu sein dürften wohl der Grund dafür sein...). Allerdings ist dieser Teilnehmer ziemlich groß und seine mangelnde Technik kompensiert er im Sparring insbes. durch seine langen Arme und Beine sowie übertriebene Kraftanwendung (trotz Leichtkontakt).

Beides würde mich an sich nicht sonderlich stören (ich sehe es als Herausforderung), was mich hingegen stört ist der Umstand, dass er jeden Angriff, eig. schon jedes Zucken mit einem hochreißen des Knies beantwortet, selten daraus aber auch einen Kick macht (das würde ja schnelle Technik verlangen). Damit baut er sich immer einen recht guten Schutzschild" denn dank seiner Größe/Beinlänge rennt man entweder rein oder ist bei vielen Techniken (insbes. Kicks) gehindert.

Ich geh daher schon meist nur auf schnelle Boxkombos über, habe ihn aber dennoch darauf angesprochen und breit grinsend sagt er mir, dass dies ja völlig legitim wäre, er setzt ja das Knie nicht vorsätzlich (als Technik) ein (sondern "nur" zum Distanz halten).

Da er behauptet das wäre acuh nicht regewidrig, wollte ich hier mal erfahrene Kenner fragen, wie sowas beahndelt wird. Handelt es sich um "versteckten" Knieeinsatz oder ist es meine Schuld wenn ich "reinrenne"???

Vielen dank für jede Hilfe,
beste Grüße
phil
das ist dein pech wenn du reinrennst.

kick dem sein standbein weg wenn ders nochmal macht
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  #5  
Alt 12-05-2011, 16:42
Benutzerbild von ThaiBoxer3535
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Thai/KickBoxen
 
Registrierungsdatum: 02.03.2011
Ort: Köln
Alter: 17
Beiträge: 92
Standard

Nicht regelwidrig ... Deine Schuld wenn du reinrennst, genau wie Ellebogen ...

Aber ich würde auch sagen, nutz die Instabilität aus ... Kick einfach gegen das andere Bein
__________________
Wer nicht gewillt ist Schmerzen zu ertragen - wird niemals erfahren was es heißt zu trainieren .
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  #6  
Alt 12-05-2011, 17:29
Benutzerbild von chris1982
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 07.08.2007
Ort: Wien
Beiträge: 2.747
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Fegen oder anderweitig die Instabilität ausnutzen.
__________________
"Macht nichts, wenn die Preise für Reis und Mais steigen - Hauptsache, die Bolos bleiben billig!" ;-)
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  #7  
Alt 12-05-2011, 22:23
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen & ehem. Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 07.05.2011
Alter: 27
Beiträge: 5
Standard

Danke für die zahlreichen Antworten, auch wenn es mir wirklich primär nur um die Frage der Regelwidrigkeit ging Find ich zwar blöd dass man das Knie hochreissen kann wie man will, ohne dass es gegen die Regeln verstößt (somit könnt ich mich ja wenn mein Gegner gaaanz dicht dran ist entscheiden 'nen Frontkick zu machen aber "dummerweise" mitm Knie hängen bleiben aber auch vorgeben, nicht damit angreifen zu wollen ^^).

Haja, kann man nix machen... Danke acuh für die Konter-Tips, bringen mir aber nicht viel, wir kämpfen 1. (natürlich) ohne Lowkick und 2. (obwohls erlaubt wäre) machen wir auch ohne Fußfeger. Frontkick gegens Knie is 'ne gute Idee, dürfte aber bei uns auch nicht drin sein (= unter Gürtellinie)...
Und da ich bis zu seinem Kopf nur schwer mit Highkick komme, werde ich wohl weiterhin auf die guten alten Boxkombos vertrauen
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  #8  
Alt 12-05-2011, 22:28
Benutzerbild von 3L9O
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: leute mit vielen ks
 
Registrierungsdatum: 07.05.2009
Alter: 17
Beiträge: 1.548
Standard

Zitat:
Zitat von illphil Beitrag anzeigen
(somit könnt ich mich ja wenn mein Gegner gaaanz dicht dran ist entscheiden 'nen Frontkick zu machen aber "dummerweise" mitm Knie hängen bleiben aber auch vorgeben, nicht damit angreifen zu wollen ^^).
dann bekommt man eine verwarnung (oder was auch immer) für dummheit. also für den knie-geber
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  #9  
Alt 14-05-2011, 12:51
Benutzerbild von HellToKitty
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 29.01.2011
Beiträge: 320
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Tja zu blöd, dass Ihr keine sinnvollen Aktionen wie Lowkicks benutzen dürft !
Versuche nicht frontal, sondern seitlich um deinen Gegner zu zirkeln. Das kann dein Distanzproblem lösen.
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  #10  
Alt 14-05-2011, 14:48
Benutzerbild von stacheldraht
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: schreien und kratzen
 
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Ort: lebkuchen city
Alter: 31
Beiträge: 26
Standard

Zitat:
Das der Einsatz des Knies beim Kickboxen unzulässig ist dürfte wohl klar sein.
äähh... wieso sollte das "wohl klar" sein? wenn du zb. kickboxen nach k1 regeln kämpfst dann ist das sehr wohl zulässig.


Zitat:
wir kämpfen 1. (natürlich) ohne Lowkick u
siehe meine antwort zum 1. zitat
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  #11  
Alt 14-05-2011, 15:38
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen & ehem. Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 07.05.2011
Alter: 27
Beiträge: 5
Standard

Zitat:
Zitat von stacheldraht Beitrag anzeigen
äähh... wieso sollte das "wohl klar" sein? wenn du zb. kickboxen nach k1 regeln kämpfst dann ist das sehr wohl zulässig.



siehe meine antwort zum 1. zitat
Also ich binja erst neu hier im Forum und weiss nicht wie das hier gesehen wird aber (und ich mache deutlich dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt) Kickboxen nach K1 Regeln hat auch nix mehr mit Kickboxen zutun... Dann reden wir schon wirklich nur noch von draufhaun', da kannste genausogut auch
Zitat:
Kampfkunst: schreien und kratzen


Nee, also bei uns gehts schon mehr um (saubere) Technik weshalb wir im Sparing eig. auch nur Leichtkontakt machen. Diese Lowkick-Geschichte is m. E. auch wirklich nur was für'n Vollkontakt bzw. für Leute, die schnell in diesen Sport einsteigen und kämpfen wollen, ohne sich Zeit für die Technik zu nehmen, quasi einfach nur als Hau-Drauf-Maschinen
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  #12  
Alt 14-05-2011, 16:56
Benutzerbild von Q-10
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: .
 
Registrierungsdatum: 30.01.2011
Beiträge: 74
Standard

Zitat:
Zitat von illphil Beitrag anzeigen
Also ich binja erst neu hier im Forum und weiss nicht wie das hier gesehen wird aber (und ich mache deutlich dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt) Kickboxen nach K1 Regeln hat auch nix mehr mit Kickboxen zutun... Dann reden wir schon wirklich nur noch von draufhaun', da kannste genausogut auch


Nee, also bei uns gehts schon mehr um (saubere) Technik weshalb wir im Sparing eig. auch nur Leichtkontakt machen. Diese Lowkick-Geschichte is m. E. auch wirklich nur was für'n Vollkontakt bzw. für Leute, die schnell in diesen Sport einsteigen und kämpfen wollen, ohne sich Zeit für die Technik zu nehmen, quasi einfach nur als Hau-Drauf-Maschinen
Also das ist ja mal eine selten dumme und peinliche "Meinung".

1) Warum sollte der Einsatz von Lowkicks einen Kampf urplötzlich unsauber/untechnisch machen?
2) Leichtkontakt im Kampfsport ist höchstens was für den Einstieg und eigentlich nur was für Jesuslatschen- und Rucksackträger ohne Eier.
3) Im Kampfsport geht es ums Draufhauen. Für Danebenhauer und Erst-gar-nicht-Treffer wie dich wäre wahrscheinlich ein Häkelkurs geeigneter.

Gut, dass wir das klären konnten.

Geändert von Q-10 (14-05-2011 um 16:59 Uhr).
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  #13  
Alt 14-05-2011, 17:04
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: MMA, MT, GKMF, LL
 
Registrierungsdatum: 05.08.2008
Beiträge: 390
Standard

Zitat:
Zitat von illphil Beitrag anzeigen
Kickboxen nach K1 Regeln hat auch nix mehr mit Kickboxen zutun
Nee, also bei uns gehts schon mehr um (saubere) Technik weshalb wir im Sparing eig. auch nur Leichtkontakt machen. Diese Lowkick-Geschichte is m. E. auch wirklich nur was für'n Vollkontakt bzw. für Leute, die schnell in diesen Sport einsteigen und kämpfen wollen, ohne sich Zeit für die Technik zu nehmen, quasi einfach nur als Hau-Drauf-Maschinen
Sieht man ja wie weit du mit deinen "sauberen" Techniken gekommen bist.

So machst du dir hier keine Freunde …
__________________
Blades don’t need reloading.
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  #14  
Alt 14-05-2011, 17:13
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: BOXEN, Leichtkontakt-Paintball
 
Registrierungsdatum: 25.01.2011
Alter: 14
Beiträge: 141
Standard

Wenn wir beim Boxen knie heben, müssen wir pro Sekunde 10 Liegestütz machen.
@TE schlag das deinem Trainer vor, dann lässt der das bestimmt.
__________________
Wer kämpft, kann verlieren.
Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
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  #15  
Alt 14-05-2011, 20:21
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: muay thai
 
Registrierungsdatum: 20.02.2011
Beiträge: 23
Standard

Ich glaub da ist einer nur neidisch, weil das K1-Kickboxen beim Puplikum und im Fernsehen erfolgreicher ist ,als das kickboxen mit den langen Hosen und ohne Lowkicks!
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