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#1
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| Hallo habe ein paar Fragen an euch und zwar: - Schreibt ihr in euren Lebenslauf bei Hobbys Kickboxen rein ? - Wie reagiert euer Chef drauf wenn ihr mit einem blauen Auge in die Arbeit kommt ? - Schon mal auf negative Kritik gestoßen ? Kurz zum Hintergrund meiner Fragen, ich arbeite im Büro als Lohnbuchhalter und ihr wißt ja selber wie die Leute im Büro so drauf sind (Spießer zum kotzen echt). In meinem lebenslauf habe ich bei Hobbys Taekwondo sethen und ich muss sagen da werde ich schon schief angeschaut.Fakt ist ich will wieder Kickboxen anfangen, habe aber Angst vor dieser Entscheidung Mein Vertrag läuft in ein paar Monaten aus und ich muss mir was NEUES suchen :-(, ihr wißt selber wie schwer es ist was zu finden . Wäre dankbar über eure Erfahrungen Gruß Rocky |
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#2
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| Ähm, hackts? http://www.kampfkunst-board.info/for...111#post334111 Was bringt dir das jetzt 2 Threads zu eröffnen ![]() |
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#3
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| Zitat:
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#4
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| Achso, du willst die beiden dann auf einmal machen oder wie? Dann hättest du es j auch gleich bei allen Kampfsportarten machen können..... ![]() |
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#5
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| Also es kommt schon auf die Leute im Büro drauf an. In meiner alten Firma wo ich die Lehre gemacht habe (Kaufman), hab ich z.b. auch ein Nasenpiercing tragen dürfen. Hab kurz den Chef gefragt ob es ein Problem sei, er verneinte (auch wenn er bissel verstört geguckt hat ) und daraufhin hab ich es mir stechen lassen.Hat sich daraufhin auch keiner negativ geäußert und alle waren "normal". Hätte ich damals schon Thaiboxen betrieben, hätts dort auch keinen gestört.
__________________ Dewey hör zu, wir sind hier vielleicht in der Wüste, aber wir sind trotzdem noch ziv. Menschen u ziv. Menschen errichten willkürlich Grenzen, für deren Schutz sie dann bis zum Tode kämpfen werden. Hal |
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#6
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| Warum willst du im Lebenslauf so eine Aussage treffen? Welche Eigenschaften soll ein Arbeitgeber denn mit der Angabe *Kampfsport* als Hobby in Verbindung bringen? Durchsetzungsvermögen? Selbstdisziplin? Daß Du dich im Notfall verteidigen könntest? Brauchst Du diese Eigenschaften in Deinem Job? Ich würde im Lebenslauf bzw. im Vorstellungsgespräch alles verschweigen, was den Arbeitgeber irgendwie gegen mich einnehmen könnte. Und wenn Du dich nicht gerade als Streetworker oder im Security-Bereich bewirbst, werden viele Arbeitgeber im besten Fall erst mal an Trainingsverletzungen und Krankschreibungen denken, wenn sie sowas lesen. |
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#7
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| Hallöli, ich kann nur sagen, ich habe unter größte Erfolge in meinem Lebenslauf reingeschrieben, das ich im Kickboxen Deutscher Meister geworden bin. Beim Einstellungsgespräch wurde ich darufhin direkt angesprochen und das Gespäch war für mich direkt angenehmer, weil ein guter Einstieg da war. Gruß Raffie |
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#8
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| Meine Kollegen und mein Chef wissen auch was ich privat mache. Gibt absolut kein Problem. Ist teilweise ganz witzig, weil da bekommt man dann plötzlich mit, daß bestimmte Kampfsportarten ziemlich salonfähig sind. Die Kinder der Personalchefin werden regelmäßig ins Teakwondo geschickt, der andere Kollege hat in seiner Jugend geboxt, der nächste Kollege geht mit seinen Kindern zum Judo etc... und die aufgelisteten Leute arbeiten alle in typischen Bürojobs. Lediglich mein Geschäftsführer hat kurz Stilaugen bekommen, als ich mal während einer gemeinsamen Geschäftsreise ein Eskrima-Buch rausgezogen habe. Das war aber nur, weil er nicht wusste was das sein soll. Der Mann ist 'ne absolute Sportskanone und leidenschaftlicher Fußballer. Sollte dein Arbeitgeber/Chef ein Problem mit der Verletzungsgefahr haben, nun, dann frag ihn doch mal ob er sich wohler fühlen würde wenn Du Fußball spielen, Bergsteigen oder Eisklettern würdest. Wenn es Dir trotzdem unangenehm ist, dann sag halt nichts. Die Leute geht Deine Freizeitgestaltung nichts an. Im Lebenslauf brauchst Du das auch nicht schreiben. Letztendlich hängt das von deinen Kollegen und deren Einstellung ab. |
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#9
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| ..über dieses Thema habe ich auch schon oft nachgedacht! Ich bin auch der Meinung, dass das ganz auf die Firma, den Chef und die Tätigkeit ankommt. Generell würde nichts dagegen sprechen, als Hobby Kickboxen o.ä. aufzuführen. Leider hat KS immernoch ein relativ schlechtes Image vorm Otto-Normal-Personalchef, ausser er heisst Habricht und arbeitet bei Mercedes . Ich hab damals in meinem Lebenlauf "Sportkarte" angegeben...wurde beim Vorstellungsgespräch auch angesprochen, als ich dann meine Erfolge aufgelistet hab, hab ich das Verhalten meines jetzigen Chefs auch eher positiv aufgefasst. OK...muss mir zwar bis heut noch oft anhören, dass er ja auch mal Karate gemacht hat.... Ihr hab recht, wenn ein Chef mit Kampfsport gleich "Ausfallzeiten etc." in Verbindung bringen könnte. Also erstmal vorsicht beim bewerben. Jetzt zum blauen Auge. Wenn du Fussballer bist (was ja auch Ausfallzeiten mit sich ziehen könnte...) und du humpelst in die Firma, wird ggf. noch gefragt, was dir denn passiert ist. Beim blauen Auge siehts dann schon anders aus, da könnten Kollegen etc. gleich reininterpretieren: "Schlägerei"... Mittlerweile ist in meiner Firma nahezu jedem bekannt, dass ich Kickboxer bin...und gar kein schlechter... sollte doch mal jemand fragen, wo der Blinker herkommt ist meine Antwort immer trocken: "Sportunfall"... Wenn einer n dummen Kommentar abgibt, ist die Anwort: "ich bin in ner Woche wieder hübsch...aber was machst du?!"....den würd ich aber nur ablassen, wenn er hierachisch auf der gleichen Stufe steht Abschliessend möcht ich zu dem Thema noch folgendes loswerden..Hätt ich ne Firma, würd ich bevorzugt Kampfsportler einstellen. Wo bekommst du auf dem Arbeitsmarkt sonst Leute her, die mit Selbstdiziplin, Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauen ausgestattet sind, und unter Druck noch zu Höchstleistungen fähig sind???? Ich kann, ohne jetzt überheblich zu sein, von mir behaupten, dass mich diese Eigenschaften beruflich weit gebracht haben und meine Leistung, wie im Ring, sehr geschätzt wird. Viel Glück beim neuen Job! |
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#10
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| Zitat:
Kampfsport wird mit stärkeren Verletzungen in Verbindung gebracht als Fussball. Zumindest gedanklich. Fussball ist ja auch ein Vollkontakt-Sport ![]() Bei einer Bewerbung geht es um´s (sich-)Verkaufen. Ich würde das nicht unbedingt in den Lebenslauf aufnehmen. Wozu auch ? 90 % aller Entscheidungen werden letztendlich sowieso auf der emotionalen Ebene getroffen. Kommt trotz guter Qualifikationen Deine Ausstrahlung und Dein Auftreten beim Vorstellungsgespräch negativ herüber hast Du keine Chance und fällst durchs Raster. Ein blaues Auge macht auf so einem Termin ganz sicher auch einen schlechten Eindruck ![]() Tornado
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#11
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| [QUOTE=Asgard Leider hat KS immernoch ein relativ schlechtes Image vorm Otto-Normal-Personalchef, ausser er heisst Habricht und arbeitet bei Mercedes . [/QUOTE]Als ich noch Kickboxen gamcht habe, hat der Verkaufsleiter von Mercedes auch bei mir im Verein trainiert :-). Leider hatte ich keine Gelegenheit mehr ihn näher kennen zu lernen da ich dann weg bin von der Schule :-(. Mit dem Fussball habt ihr recht, Fussball wird ja bei jedem so gerne gesehen aber wehe man macht Kampfsport dann gibt es gleich wieder dumme Texte regt schon auf. Im Büro ist echt teilweise zu spießig. Was mir immer mehr und mehr auffält der 08 15 Bürohengst oder die 0815 Bürotipse sind so penibel die legen alles auf die Goldwage (spießig halt), die Leiter, Manager, Chefs sind teilweise so easy und locker drauf schon seltsam das sich immer nur die aufspielen die NICHTS sind Gruß Rocky |
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#12
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| Zitat:
jedenfalls einer mit vorbildfunktion...sportlich UND beruflich viel erreicht! zu den 0815ern kann ich nur sagen, ist überall so. Wer nix is, will durch dieses Handeln ganz nach oben...aber wie im Ring: die mit der grössten Klappe, haben meistens nix dahinter. Leider wird das in der Wirtschaft nicht so gestraft wie im Ring... ![]() |
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#13
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| Beim Fussball wird dann immer das Teamdenken hervorgehoben, aber wenn du mal was beim "bolzen" abkriegst, ist es oft mehr als nur ein blaues Auge oder ein paar blaue Flecken. |
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#14
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| Hallo, als "Personalmensch" kann ich nur sagen, dass Hobbys insgesamt im Lebenslauf bei "Büromenschen" nichts zu suchen haben (Ist zumindest derzeitiger Konsens). Ausnahmen: - Bewerbung als Azubi, damit der Lebenslauf im Zweifelsfall nicht ganz so kurz ausfällt. Nach dem Motto: besser als nix - Wenn Du sehr erfolgreich/engagiert bist, oben hatte ja schon jemand seine Deutsche Meisterschaft erwähnt. - Wenn es was mit dem Job zu tun hat (was auch immer) Für andere Jobs kannst Du es reinschreiben falls Du nachweisen willst, physisch fit zu sein und dieses für den Job notwendig ist. Ansonsten lass es weg. Je offizieller der Job, desto weniger sollte es dort stehen. Das allgemeine Image ist schlecht und kein Arbeitgeber hat gerne Angestellte die Hobbys mit hohem Verletzungsrisiko betreiben. (Laut Rechtsprechung sind bisher nur Kickboxen und Bungeejumping "gefährliche Sportarten", das kann u.U dazu führen, dass Du Probleme mit der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bekommst, aber das ist ein anderes Thema...) Hast du die Tätigkeit sollte es kein Problem sein, das zu erwähnen um Deine blauen Augen zu erklären *g* Viele Grüße eine laut Kollegen ebenfalls "Prügelsport" treibende Jeanny |
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#15
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| Ich würde Volkontaktkampfsport, wie Thaiboxen oder Kickboxen, jedenfalls nicht in meinen lebens schreiben. Naja, vielleicht wenn ich mich als Rausschmeißer bewerben würde. ![]()
__________________ :D hXXp://www.youtube.com/watch?v=V1R50LpFh_M :D |
![]() |
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