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  #1  
Alt 14-05-2007, 09:18
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 14.02.2006
Alter: 29
Beiträge: 514
Standard Warum soll ein kurzer Kontakt beim schlagen härter sein?

Warum sollen kurze Kontakte beim schlagen und treten härter sein?

Eigentlich dürfte es doch keinen Unterschied machen wenn ich schlage und die Faust dann vorne stehen lasse oder schnell wieder zurück ziehe?

Außer das ich dann keine Deckung mehr habe aber das lassen wir mal außen vor.
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  #2  
Alt 14-05-2007, 09:40
Benutzerbild von remy00
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: boxen, judo, kmm
 
Registrierungsdatum: 21.12.2005
Ort: Innsbruck
Alter: 25
Beiträge: 8
Standard

wenn der kontakt nur ganz kurz erfolgt ist er viel explosiver, bei einem längeren kontakt schiebst du ihn. das merkst du wenn du am sandsack trainierst.

das schnell wieder zurückziehen kommt davon, dass man 1. beim amateurboxen die hand nicht ausgestreckt vorne stehn lassen kann und 2. die deckung nicht mehr vorhanden ist.
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  #3  
Alt 14-05-2007, 10:22
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Boxen
 
Registrierungsdatum: 11.11.2005
Alter: 28
Beiträge: 386
Standard

Eigentlich ist der Schlag härter, wenn man die Faust vorne lässt. Es ist nicht üblich, weil auf dem Kopf der Stoß quasi-elastisch ist und dort die Kontaktzeit egal ist und auf dem Körper die maximale Verformung ausreicht und weitere Impulsübertragung keine physiologische Wirkung hinterlässt.
Das schnelle Rückziehen hat weniger mit der Schlaghärte zu tun als mit dem schnellen Wiederaufbau der Deckung.

Gruß
Wursti
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  #4  
Alt 14-05-2007, 10:25
Benutzerbild von megahoschi
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: jj
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Börlin
Alter: 31
Beiträge: 387
Standard

dein interesse liegt darin, schnell wieder die deckung oben zu haben. wenn du nach nem schlag die hand vorne lässt bist du ein super ziel für einen konter.
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  #5  
Alt 14-05-2007, 18:47
Benutzerbild von Klaus
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 12.560
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Ist eine Frage der Taktik, und der Zusammenstellung eines jeweiligen Stils. Wenn man "langsamer" mit mehr Power schlägt, muß man natürlich auch treffen. Das ist eine Frage von Timing und Vorbereitung. Der Abschluß einer Kombination muß das instinktive Aufbauen sofortiger Deckung sein - das vergessen manche dann, und lassen die Hände sinken. Lange Kombinationen sind auch immer ein Risiko, schnelle, gute Leute schlagen auch in eine solche Kombination hinein, aber nicht immer, und immer mit Erfolg. Das Zurückziehen der Hand ist EINE Schule von vielen. Sie wird nur von den Vertretern dieser Schule als die allein richtige und selig machende vertreten. Was vermutlich viele Schulen so handhaben. Man muß die Vor- und Nachteile abwägen und entscheiden. Das Powerboxen funktioniert prima, wenn man abschliessend immer sofort die Hände hochzieht oder den Kopf wegnimmt, denn verzögerungsfrei und zeitlos kann auch der beste Konterboxer nicht schlagen wenn er getroffen wurde. Sieh Dir einfach mal die Top-Boxer verschiedener Richtungen an, z.B. einen Herrn Calzaghe, Herrn Abraham, oder Herrn Wright, die machen alle verschiedene Dinge. Und viele von denen machen alles andere als schnelle zuckende Einzelschläge mit sofortigem Zurückziehen, und es klappt trotzdem. Wie gesagt, Video-Studium geht über Bücher lesen. Es wird viel geschrieben wenn der Tag lang ist, und leider wird oft das was so ein Top-Profi macht extrem verkürzt und vereinfacht. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, aber wenn man sich das intensiv genug ansieht was die machen, dann versteht man es auch irgendwann. Es muß halt nur dazu passen was man kann, ggf. nach entsprechend viel Training. Ich finde es immer lustig wenn Leute einen Klitschko mit einem 55-Kilo-Mexikaner vergleichen.
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  #6  
Alt 14-05-2007, 21:19
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ich bin nicht 44 sondern 20 jahre... kickboxen und LutaLivre
 
Registrierungsdatum: 27.04.2007
Alter: 49
Beiträge: 19
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Zitat:
Zitat von remy00 Beitrag anzeigen
wenn der kontakt nur ganz kurz erfolgt ist er viel explosiver, bei einem längeren kontakt schiebst du ihn. das merkst du wenn du am sandsack trainierst.

das schnell wieder zurückziehen kommt davon, dass man 1. beim amateurboxen die hand nicht ausgestreckt vorne stehn lassen kann und 2. die deckung nicht mehr vorhanden ist.
Der mann weiss bescheid. da kann ich nur 100 % zustimmen.
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  #7  
Alt 15-05-2007, 15:11
Benutzerbild von YiShen
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Kampfkunst: Opa Kung Fu
 
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Beiträge: 1.640
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Der Schlag soll "trocken" sein, eher wie eine Peitsche, dann kommt das kurze Auftreffen ganz von selbst.

Es ist schwer, sowas zu beschreiben, man braucht meistens sehr lockere, weiche, kräftige Muskeln dazu (die sehen aber dann nicht unbedingt nach was aus, ist halt so ne Sache mit der Eitelkeit).

Beobachte mal Hasen beim Gymnastik machen (wenn die sich putzen, "boxen" sie manchmal ein bisschen), da sieht man das recht gut (auch wenn die keinen Körpereinsatz benutzen, soweit ich das gesehen habe) - ich hab mir zB was von meinem Kaninchen abgeschaut (Gott hab ihn seelig), weil ich ziemlich beeindruckt von der Geschwindigkeit/ Trockenheit seiner "Schläge" war.
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  #8  
Alt 24-05-2007, 10:13
Benutzerbild von Wildhorse
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Kampfkunst: Boxen, Kickboxen, Muay Thai
 
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Hihi...is richtig was du da sagst (wir haben selber ein Kaninchen ) aber das klingt sooo lustig!
Keine Sorge! Mache mich hier net lustig! HAtte auch man so ne Situation... hab das einem Boxkumpel erzählt (finde ich nämlich auch irgendwie cool was diese Kaninchen da machen)... der hat sich schief und schimmelig gelacht!

Aber zurück zum Thema:
>Warum soll ein kurzer Kontakt beim schlagen härter sein? <
Mein Trainer hat mir das auch man erzählt, dass die Kraft des Schlags dann explosiver ist...

Dazu nochwas... das is auch so ne Sache:
Wenn man die Kraft (beim schnellen Schlagen) auf eine kleinere Fläche konzentriert, kommt das härter und explosiver als bei einer großen Fläche... (naja, nich so toll erklärt... ) ...Nothammerprinzip halt.
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Will do the best job I can do and next time I try to do better! http://www.schumacher-nina.de
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  #9  
Alt 25-05-2007, 13:59
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Kampfkunst: Wado-Ryu-Karate
 
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Hi,

evtl Hilft das hier ein wenig weiter die unterschiedlichen Arten des Stoßen zu ergründen:

Stoß (Physik) - Wikipedia

Grüße
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  #10  
Alt 26-05-2007, 15:28
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Kampfkunst: alpenländische Hybridstile, Combat-Watschentanz
 
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Hossa,

und jetzt ich, *tätäää* ...kurzer und langer Kontakt sind Resultate verschiedener Arten der Geschwindigkeitserzeugung.
Kurzer Kontakt entsteht, wenn man Hüfte und Schulter einsetzt und der Arm (respektive beim Treten das Bein) wie ein lockeres Seil oder wie eine Peitsche ausschlägt. Das ergibt einen trockenen Schlag, den man am Sandsack daran erkennt, dass der Sack knallt aber sich nicht rührt sondern nur einknickt. Das bedeutet dass er die volle Schlagwirkung absorbiert. Daher ist dieser Schlag "härter", weil die Energie nach innen geht. Beim längeren Kontakt wird mehr aus den Muskeln geschoben, Hüfte und Schultergürtel bleiben steif bzw. bewegen sich langsamer und schwungloser, daher ist diese Art des Schlagens diejenige, die von Kraft-Berserkern bevorzugt wird und auf Dauer die Knie- und Schultergelenke, die Hüfte etc. ramponiert und den Gegner möglicherweise in die Ringseile schleudert oder meterweit an die Wand fliegen lässt. Juhu ! Das sieht zwar goil aus, ist aber keine effektive Technik, außer für die Selbstverteidigung (Mann fliegt weg => ich kann flüchten) oder die Show (Mann fliegt weg => ich bin Hero ).

Ave Maria
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  #11  
Alt 27-05-2007, 01:45
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Kampfkunst: Boxen, Kickboxen, Muay Thai
 
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Da is er wieder! Der Mann vom FAch! Der hätt Ahnung gell!
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  #12  
Alt 27-05-2007, 20:53
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Kampfkunst: MT, BJJ, Freestyle wrestling
 
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Zitat:
Zitat von useless Beitrag anzeigen
Hossa,

und jetzt ich, *tätäää* ...kurzer und langer Kontakt sind Resultate verschiedener Arten der Geschwindigkeitserzeugung.
Kurzer Kontakt entsteht, wenn man Hüfte und Schulter einsetzt und der Arm (respektive beim Treten das Bein) wie ein lockeres Seil oder wie eine Peitsche ausschlägt. Das ergibt einen trockenen Schlag, den man am Sandsack daran erkennt, dass der Sack knallt aber sich nicht rührt sondern nur einknickt. Das bedeutet dass er die volle Schlagwirkung absorbiert. Daher ist dieser Schlag "härter", weil die Energie nach innen geht. Beim längeren Kontakt wird mehr aus den Muskeln geschoben, Hüfte und Schultergürtel bleiben steif bzw. bewegen sich langsamer und schwungloser, daher ist diese Art des Schlagens diejenige, die von Kraft-Berserkern bevorzugt wird und auf Dauer die Knie- und Schultergelenke, die Hüfte etc. ramponiert und den Gegner möglicherweise in die Ringseile schleudert oder meterweit an die Wand fliegen lässt. Juhu ! Das sieht zwar goil aus, ist aber keine effektive Technik, außer für die Selbstverteidigung (Mann fliegt weg => ich kann flüchten) oder die Show (Mann fliegt weg => ich bin Hero ).

Ave Maria

Du kannst echt gut erklären
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  #13  
Alt 27-05-2007, 21:06
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Boxen
 
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Jeder, der mir logisch in einzelnen Argumentationsschritten beweisen kann, dass die Rückzugbewegung irgendetwas mit der Schlagkraft zu tun hat, einer Kraft die vorwärts wirkt, kriegt was geschenkt (nur was eingebildetes).

Das "Knallen" ist nur Produkt der Schlaggeschwindigkeit (und des richtigen Aufprallwinkels). Ich kann es auch knallen lassen, wenn ich die Faust danach am Sack lasse.

Gruß
Wursti

Geändert von Wursti (27-05-2007 um 21:09 Uhr).
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  #14  
Alt 27-05-2007, 21:17
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Was denn jetzt
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  #15  
Alt 28-05-2007, 14:04
Benutzerbild von Klaus
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Böser Wursti, böse, böse, böse ...
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