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#1
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| Skandal in Kempten !! Aurino verletzt Huck mit zwei Kopfstössen. Huck Kontert mit einem Knie. Daraufhin wird Aurino mit zwei Verwarnungen belangt, der dann daraufhin den Ring verlässt.Und wird dann deswegen Disqualifiziert.Der Kampfrichter hat das geschehen total verpennt, hätte viel eher eingreifen müssen.Und noch was: Wäre dieser Kampf nicht abgebrochen worden, hätten wir einen tollen Kampf gesehen.Beide Athleten waren angespannt bis in die Haarspitzen und bereit alles zu geben. |
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#2
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| Jep , hatte mich auch wahnsinnig auf den Kampf gefreut und dann sowas =( war aber trotzdem irgendwie lustig mitanzusehen^^ vor allem der Manager und dann noch die Verbandschefin^^ |
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#3
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| Tja, die beiden Kampfhähne .... Aus meiner Sicht: 1. Huck ist ein "Zerstörer", der sich nur zu gern provozieren lässt. Das war schon zu seiner Kickbox-Zeit so. Da habe ich sogar seinerzeit mit ihm mal drüber gesprochen. 2. Genau darauf hat Aurino spekuliert: Huck reizen, bis er wild und unkontrolliert agiert - um ihn dann sauber auszuknocken. 3. Huck war in diesem Kampf für seine Verhältnisse gut kontrolliert, damit kam Aurino nicht klar. Im Gegenteil: er hat ein paar schöne Treffer fressen müssen - damit hat er nicht gerechnet. 4. Dann die Kopfstöße: reine Hilflosigkeit und Wut des Italieners ... sein Konzept hat bis dahin nicht gegriffen. 5. Und nun hatte er Huck soweit: endlich Verlust der Kontrolle und der Kniestoß. Dumm nur, das Aurino den Ring verließ - damit hat er regelkonform aufgegeben. Ich glaube, dass er das gar nicht wußte und nur Teil seiner Show war. 6. Wäre ich Kampfrichter dieses Kampfes gewesen, hätte ich beide Kämpfer mit Punktabzug bestraft - den einen wg. Kopfstoß, den anderen wg. Kniestoß. Vielleicht hatte der Referee das sogar vor. Nur war der Italiener zu schnell aus dem Ring und sorgte damit für den Eklat. Ich hätte eigentlich auch gern mehr von dem Kampf gesehen - schade! der KLINGONE |
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#4
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| Zitat:
Es wurde weder disqualifiziert noch abgebrochen da wohl laut Regelwerk der Kämpfer durch das Verlassen des Rings den Kampf aufgiebt und damit verloren hat.
__________________ Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop |
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#5
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| Ich habe das etwas anders gesehen. Erstens hat auch der gute "Marko" sich ein paar Dinger geleistet, die er auch bei anderen, fairen Boxern schon gebracht hat, wie nach einem Foul Shakehands andeuten und dann in einen Haken springen. Das ist unterste Schublade, und hat er auch schon gegen Lee Swaby gemacht. Dann jede Menge Schläge auf den Hinterkopf in jedem Clinch, in den Mann springen, mit dem Kopf führen, usw. Zweitens ist er beim Abbruch wieder wie ein Wilder in Aurino gesprungen, mit dem Kopf voran, und schiebt ihn wie beim Kirmesboxen mit der angelegten Stirn in die Ecke, während er wild weiterschlägt obwohl der Ringrichter 24 mal "Break" gerufen und beide Arme um ihn gelegt hat. Allein dafür hätte man ihn disqualifizieren können. Bei der Angelegenheit hat Aurino dann die Nerven verloren und wegen der Kopfschieberei zweimal mit einem Kopfstoß "Vergeltung" üben wollen. Show war das keine, der Mann war fuchsteufelswild, weil der gute Hukic einen Freifahrtschein hatte und alles durfte. Das aus dem Ring rennen hat er sich genausowenig vorher ausgedacht, der war einfach auf 180. Klar hat er damit den Kampf aufgegeben, und klar hat der Kopfstoß eine Verwarnung nach sich ziehen müssen. Hukic hätte aber mindestens genauso oft wegen Schlagen auf den Hinterkopf und dem reinspringen mit dem Kopf voran verwarnt werden müssen, und das Weiterschlagen und Schieben mit dem Kopf nach Break und dem Ringrichter auf dem Rücken geht auch nicht. Aber, der ist ja der Hometown-Boy, und "sportlich" war das auch. Klar. Man kann natürlich sagen daß Aurino das "verdient" hat, weil er vorher soviel provoziert. Regelkonform ist es trotzdem nicht. Ich möchte Huck mal mit einem schwarzen Trashtalker im Ring sehen der auch noch ein guter Schläger ist. |
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#6
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| Zitat:
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#7
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| Huck ist gerade mal 22 Jahre alt.Woher soll er die Erfahrung haben ,bei Ihm geht das direkt vom Bauch in die Fäuste.Mit jedem Kampf mehr, wird er wachsen.Klar gibt es Regeln an die man sich halten sollte.Er ist noch ein ungeschliffener Rohdiamant und er wird seinen Weg schon noch gehen.Hukic ist ein Kämpfer , der sich wirklich Kämpfer nennen darf,nicht so wie das Schlaftablettenboxen von Henry Maske .Ich hoffe das er nicht zu viel von seiner Wildheit beschnitten wird.Ich bin mir ziemlich sicher , wenn der Kampf freigegeben worden ,wäre das ein Leckerbissen gewesen für alle Boxfans. Das Adrenalin in der Luft konnte man förmlich spüren, hab den Kampf Live gesehen. |
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#8
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| Huck ist definitiv eine junge Wildsau, sein Boxstil im Sinne dessen was im deutschen Boxen als akzeptabel angesehen wird sicherlich grenzwertig. Andererseits empfinde ich ihn als erfrischende Alternative zum superordentlichen deutschen Opa-Boxen. Unsaubere Aktionen im Vorfeld in allen Ehren, dass mit den angeblichen Hinterkopftreffern sehe ich beispielsweise anders, aber Aurino hat sich mit seinen Grobfouls - das Knie war ja nur noch eine Reaktion von Huck schon im Rückwärtsgang beim Trennen, der zweite Kopfstoß ging ja distanzmäßig in's Leere - und der Ringflucht sich in allen Sinnen des Wortes disqualifiert. Selber die Provo-Linie fahren wollen und dann die Nerven verlieren. Ach ja: Ein Profiboxer der nicht (mehr) weiss das Verlassen des Rings die Disqualifikation bedeutet sollte vielleicht seinen Neurologen konsultieren. Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#9
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| Er wusste es vermutlich nicht weil es nicht so häufig vorkommt. Was die Rabbit-Punches angeht, da ist das Regelwerk ebenfalls eindeutig. Sie sind VERBOTEN. Und Huck hat mit vollem Körpereinsatz im Clinch von hinten gegen den Kopf geschlagen, dafür hat Abraham mal einen Punktabzug bekommen. Da war nichts mit grenzwertig, das ist im roten Bereich, genau wie die Dinger von Sam Peter. Der ist das gleiche Kaliber und gehört eigentlich auch in jedem Kampf verwarnt oder disqualifiziert, das ist bei ihm nämlich die Taktik. |
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#10
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| Das was Sylvester in seinem Kampf gemacht hat war gezieltes Schlagen zum Hinterkopf. Das hat seinen Gegner am unteren Ende seines Iro-Haarschnitt getroffen. Huck schlägt im Clinch Haken zum Kopf, wobei es ihm relativ egal ist, oder derjenige dabei den Kopf wegdreht. Ich hab mir die Zeitlupe angeschaut. Zweimal wo Aurino reklamiert hat, war es grad mal eben hinter dem Ohr. Ein gezielter Rabittpunch sieht anders aus. Hätten sie Huck halt nen Punkt für abziehen sollen. Hätte Aurino aber auch nichts genutzt. Ciao PS: Wenn wir von disqualifizieren reden, hätte man Aurino schon spätestens beim Kampfbeginn disqualifizieren müssen. Unsportliche Gestik und Rede im Ring ist auch VERBOTEN.
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. Geändert von martin.schloeter (17-12-2006 um 21:54 Uhr). |
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#11
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| Irgendwie betreut Uli Wegner in letzter Zeit nur noch Psychos.. Erst Abraham, jetzt Huck.. zuvor war er doch Fan von Schmuseboxern.. ![]() |
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#12
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| Was ist denn an Abraham Psycho ? |
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#13
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| Was der Aurino sich geleistet hat war unterste Kanone! Unsportliche gesten,kopfstösse,verlassen des Rings. Da braucht mir keiner kommen der Huck hat ja auf den Hinterkopf geschlagen und auch das hochgezogene Knie nach den Kopfstössen war für mich einfach nur Reflex. Von Anfang an war richtig Feuer in dem Kampf was ich auch richtig gut fand,nur hat der Aurino es absolut übertrieben. Für mich ist er ein Kirmesboxer! |
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#14
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| Also ich hab es auch eher wie A.Heck gesehen. Im Clinch/Infight in der Ecke gab es m.M. nach eigentlich drei Kopfstöße (erst ein typischer unsauberer aber nicht so gut zu sehender, halb seitlicher Stoß bei "Auftauchen" dann ein klaren frontalen Kopfstoß starker Intensität und schließlich einen straßenmäßigen voll durchgezogenen Stoß) während dieser Serie wurde mit den Händen nicht geschlagen, sondern nur gehalten (wenn ich mich recht entsinne). Während der ganzen Zeit versuchte der Ringrichter abzubrechen, ohne das einer der Boxer dieses Kommando beachtete, obwohl er beiden auf die Schultern tappte). Da dabei beide untergehakt waren und nur der Gegner wie ein Irrer zustieß konnte Huckic m.M. sich auch nicht trennen wenn er gewollt hätte- was man nicht so recht erkennen konnte. Beim dritten (heftigen) Kopfstoß war es wegen Abbruch und extrem regelwidrigen Verhaltens kein Boxen mehr, sondern eine Schlägerei. Das ein ehemaliger Kickboxer in so einer "Straßensituation" das Bein aus altem Reflex hochreisst ist keine gezielte Regelverletzung, sondern eigentlich schon so was wie Notwehr. Darüber hinaus hat das Knie nicht getroffen. Wie die beiden in die Ecke gekommen sind, ob mit der Stirn hineingeführt usw. ist m.M. irrelevant. Wenn der Gegner sich dann noch ungerecht behandelt fühlt (!) nicht mehr mitspielen will und beleidigt den Ring verlässt, ist er nunmal disqualifiziert. Bin ich eigentlich der einzige, dem das Gehabe von solchen Temperamentbolzen auf den Senkel geht, die Regeln nur so verstehen, dass sie eigene Vorteile sichern sollen und ansonsten lästiger Balast sind, der über Bord gehört, um den eigenen Sieg sicherzustellen? Und das unvermeidliche Palaver des Managers im Anschluss angesichts einer glasklaren Sache. Nicht auszudenken wenn es im graubereich gelegen hätte. Peinlich die Verbandschefin. Souverän war nur der Ringrichter. Er hätte den Manager allerdings früher vom Ringrand verweisen soll. Ergebnis geht so in Ordnung. Nur schade für die Zuschauer, aber die können sich beim Gegner bedanken, der im Interview ja noch mal mitteilte was er über diese und die Veranstalter dachte. Ohne Worte. Geändert von BBQ1 (18-12-2006 um 17:12 Uhr). |
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#15
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Auch ich hatte mich auf einen spannenden Kampf gefreut. Was wir letztlich gesehen haben war grob unsportlich und erwies einer breiteren Akzeptanz unseres Sports in der Gesellschaft einen Bärendienst. Zwei unbeherrschte Proleten prügeln regelwidrig aufeinander ein, beleidigen sich im Vorfeld und scheinen auf die Zurschaustellung ihrer mangelnden Beherrschung auch noch stolz zu sein.... Eine Diskussion darüber, wie dieser Kampf hätte verlaufen können erscheint mir müßig... wenn einer der beiden Kontrahenten den Ring verläßt signalisiert er Aufgabe des Kampfes. Somit ein glanzloser Gürtel für Huck... Ich hätte allerdings nicht gedacht, daß ein erfahrener Mann wie Aurino sich solch einen Patzer leistet und danach noch überrascht tut... entweder hat er im Verlauf seiner Karriere etwas zuviel mit dem Kopf geblockt oder aber das Ergebnis des Dopingtests bleibt abzuwarten.... So impulsiv reagieren normalerweise Menschen, die sich etwas zu intensiv "die Nase gepudert" haben.... Der Ringrichter schien allerdings auch nicht ganz auf der Höhe gewesen zu sein.... sonst hätte er die wiederholten Regelverstöße schneller und härter geahndet und wäre energischer dazwischengegangen, anstatt dreimal sanft "Break!" zu hauchen und dann einen zärtlichen Versuch zu unternehmen, die verkeilten Prügelknaben zu trennen... Nun ja.... französischer Ringrichter Beide Kontrahenten dürften unzufrieden aus dem Ring gestiegen sein... vielleicht war es immerhin lehrreich... Einzig Ulli Wegner tat mir leid.... der konnte am wenigsten dafür, hat versucht, seinen Schützling in seiner väterlichen Art auf Profikämpfe einzustellen, muß dann aus der Ecke diese gequirlte Schei*e ansehen und war, nach dem Kampf um Erklärung gebeten, ja auch entsprechend aufgelöst... Alles in allem: Außer Spesen.... (und teuren Tickets...) Der Fight von Sylvester hat etwas entschädigt... aber Hauptkämpfe wie dieser bringen uns back to the ghetto... ![]() Geändert von wolf110779 (18-12-2006 um 16:22 Uhr). |
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