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#1
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| Ich habe eine Boxschule bei mir in der Nähe gefunden. 3x in der Woche kann ich dort trainieren. Das Boxen ist ein Angebot vom TSV Haar. Neu ist jetzt Wing Tsung von Dai Sifu Raimers, dass jetzt ebenfalls 2x in der Woche angeboten wird. Da ich 2 Jahre Wing Tsun praktiziert habe und ich mich privat seit einem Jahr mit JKD Prinzipien und Philosophie beschäftige, hätte ich Lust sowohl Boxen als auch Wing Tsung zu machen. Jetzt kommt allerdings die große Frage auf: Ich schreibe mit links, mache alles andere aber mit rechts (stärkere Seite ist rechts). Daher stehe ich JKD typisch mit meiner rechten Seite vorne. Ist es im Boxen egal mit welcher Seite ich vorne stehe, oder wird es meinen Box-Trainingspartnern nicht passen? Wenn ich links vorne stehe, fühle ich mich total unsicher und unkoordiniert. Auch meine Schrittarbeit ist um 70 % schlechter als mit Rechtsvorwärtsstellung geschweige vom linken Führhandschlag... Was ich außerdem fragen wollte, ob man im Boxen immer mit der horizontalen Faust schlägt, oder auch mit der diagonalen und vertikalen Faust arbeitet. Was mich zum Boxen bewegt bzw. mich daran fasziniert sind 1. die Einfachheit in der Technik 2. Pendelbewegungen 3. Schrittarbeit und vor allem 4. das Attributes Training (Kondition, Koordination, Reaktion, Timing, Präzision, Beweglichkeit). Was ich allerdings nicht gut finde ist, dass es keine Tritte, Ellbogen und Knie gibt und wie gesagt der Cross (hintere Hand) als Hauptwaffe dient, statt wie im alten englischen Boxen der Jab (vordere Hand). Aber das könnte ich ja im Wing Tsung alles lernen. Gruß Daniel
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#2
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| Mmmhhh ich denke ganz einfach du solltest beides machen ist ja ein guter Mix und das mit den Auslagen bekommst du schon hin soooo schwer ist das ja nicht das lernt man ruck zuck ist halt nur gewöhnungs sache....... Gruß Martin
__________________ M.A.S.D.Wir verstehen unser Handwerk! |
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#3
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| Du stehst so da, wie du besser kämpfen kannst oO Wenn da mal ein Trainer rummeckert, dann erklärst du ihm des halt. Trainer sind auch nur Menschen, der wird dich deswegen net gleich ausem Verein schmeisen *g*
__________________ Die beste Rüstung ist ein gute Entfernung |
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#4
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| Hi, Das mit der Auslage ergibt sich irgendwann von selbst. Für's Boxen/Thai-Boxen bewege ich mich primär in Linksauslage, für's WT in Rechtsauslage. Im Sparring wechsle ich die Auslage oft situationsbedingt, lange Distanz eher Linksauslage, Infight Rechtsauslage. Ergibt sich rechts zwanglos. Anfängliche Unsicherheit ist normal, vergeht mit der Routine. Zur Fausthaltung: "Lang raus" wird im Boxen die Faust horizontal eingedreht. Für Haken etc arbeiten viele auch mit senkrechter Faust. Und ob der Jab die starke Waffe ist oder nur im Cross Dampf hinter ist liegt an Veranlagung und Stil. Gruss
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#5
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| Ok, danke euch. Ich hätte gedacht, dass das im Boxen viel strenger festgelegt/behandelt wird. Zitat:
Gruß
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#6
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| Zitat:
Jepps tu das du wirst sehen das klappt wie von selbst ![]()
__________________ M.A.S.D.Wir verstehen unser Handwerk! |
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#7
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| Zitat:
Ciao
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#8
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| boxen und wing tsun beissen sich meiner meinung nach... aber ist deine sache zur fausthaltung: mach einfach im wt und im boxen ne schräge fausthaltung also so / das ist dann so n zwischending was sich sowieso bei fauststössen auf lange distanz am besten eîgnet. zu rechts / links vorne. da ich 5 jahre degenfechten gemacht habe, bin ich mir auch gewohnt rechts vorne zu stehen und bin andersrum nicht sehr gut. habe aber gemerkt das beim sparring rechts vorne nicht so gut geeignet ist wegen der handschuhe. das rechts vorne ist für mich selbstverteidigung. dass es im alten englischen boxen auch so gemacht wurde ist auf die nicht vorhandenen oder kleineren boxhandschuhe zurückzuführen. mit den heutigen boxhandschuhen ist das jabben mehr ein abtasten denn wirkliches schlagen geworden (meine meinung) ich würd im training immer beide seiten trainieren und auch im sparring manchmal wechseln (kann verwirrend sein für den gegner). die sache mit dem infight rechts vorne leuchtet mir irgendwie auch ein, muss ich mal ausprobieren. peace
__________________ Man kann das Internet auch zu anderen Dingen nutzen als hier im Forum rumzukaspern. martin.schloeter, KKB------------ Rechtschreibfehler dienen dem aufmerksamen lesens des Fadens ! |
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#9
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| Zitat:
Ich arbeite auch im Thaiboxen viel mit Interceptions, Stopschlägen und einfachen Trappings. Gibt es technisch gesehen in jeder Boxlinie, wird aber oftmals so nicht trainiert. Andererseits vermeide ich exzessives Auspendeln, gerade "Kopf tief" ist ein NoGo (Knie !). Es gibt da eine enorme Bandbreite zwischen klassischem Pugilismus und "amerikanischen" Boxen. Und vieles ist gut vereinbar mit WT. Der Rest ergibt sich automatisch aus Distanzveränderungen. Zitat:
Und auch im WT muss man die Faust manchmal etwas eindrehen. ![]() Gruss
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#10
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| ich mache (kick)boxen als vorbereitung aufs inosanto kali und JKD. beides sind systeme die auf westlichem boxen basieren. ing un ist aber eher chinese martial arts. aber bestimmt können die von dir genannten techniken im box-sparring nützlich sein, die frage ist nur ob man im training jeweils auf das andere system umschalten kann und nicht auf der stelle tretet weil gewisse dinge ja schon sehr gegensätzlich sind... off-topic: wie gefällt dir meine signatur? ![]()
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#11
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| Hi, Zitat:
Zitat:
Wenn ich WT trainiere mache ich WT, wenn ich Boxen trainiere boxe ich, wenn ich Tai-Chi mache ist es nochmal komplett anders. Im Freikampf kommt dass raus, was die Systeme aus mir gemacht haben. Was ich allerdings nicht versuchen würde, wäre z.B. gleichzeitig auch Aikido zu machen, das halte ich für konzeptionell inkompatibel. Zitat:
(tief verbeug)Zu guter letzt bin ich also doch noch "big in Japan" (äääh im KK-Board). ![]() Gruss
__________________ When the ring bell rings, the bullshit stops. |
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#12
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| Hosianna, Bruder Daniel ! Zahlreich sind die Stimmen derer die da singen im Chore der Ungläubigen, doch stest klingt eine Stimme sonderbar und klar aus der verschwommenen Kakophonie herfür, und wisse, dies ist die Kehle des Lichts im wahren Glauben, deren wundersamer Klang allein zu dir spricht aus der Wirrsal des Seins. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bedenke auch dass Boxtraining im Verein beinharte Kondtionsbolzerei ist. Und wenn ich sag beinhart dann meine ich auch beinhart, ey. Und check ab ob der TSV Haar eine Trennung von Anfänger- und Wettkampfabteilung hat. Falls nein, könnte das Training für einen Hobby-KK´ler eventuell nach ein paar Monaten zu hart werden. Ich kenne etliche, denen das Sparring mit den Vereins-Wettkämpfern schlicht und ergreifend zu brontal war. Sowas ist kein Spaziergang, und wenn man selber keine Ambitionen auf Pokale und Urkunden hat, kann einem das mit dem abendlichen Schädelbrummen und der geschwollenen Nase auf dem Heimweg am Abend irgendwann den Spaß vermiesen. Überleg dir auf was du dich einlässt. Zitat:
Im Sparring hast du als Rechtsausleger eindeutig gegen jeden Vorteile, selbst gegen Leute die selber Rechtsausleger sind. Besonders im Distanzboxen (Führhand) hast du automatisch die besseren Karten, weil der Andere seine ganze Technik, seine Beinarbeit und sein "Denken" umstellen muss. Auslage wechseln während des Sparrings mögen nicht alle Trainer, aber geht auch. Ob dir das was bringt musst du selber rausfinden. Zitat:
Zitat:
Meiner Meinung nach ergänzen sich diese beiden Boxstile perfekt und wer nur eines von beidem kann, kann eigentlich nicht wirklich boxen. Heroin ! Dr. S.
__________________ Steig auf die Gebirge, sag ich Dir, und iß Erdbeeren. |
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#13
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| und wie ist es dort in haar? ich überlege auch dahin zu gehen hat da jemand schonmal über einen längeren zeitraum trainiert`? |
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#14
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| Lest, lest! Dr. Seltsam kann schreiben. Gut im Inhalt, schön von der Form. Danke. |
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#15
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| naa! Es gibt nichts schlimmeres als total verschiedene Kampfarten zu kombinieren! |
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