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Kickboxen, Savate, K-1. Informationen und Diskussionen rund um die Themen Kickboxen, Savate, K-1.



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  #1  
Alt 29-09-2005, 12:29
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Abhängen
 
Registrierungsdatum: 29.09.2005
Beiträge: 1
Standard Profi Training

Hallo,
ich würde mich interessieren wie das Training von Profis aussieht.
Hat vielleich jemand einen Link oder selber Ahnung davon?

Gruß
Joko
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  #2  
Alt 29-09-2005, 15:48
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: suchend
 
Registrierungsdatum: 06.12.2004
Alter: 33
Beiträge: 292
Standard

Hier mal ein Text von Klaus Nonnenmacher, sechsfacher Weltmeister

Wie bereitet man sich optimal auf einen WM-Kampf über 12 Runden vor? Diese Frage stellen sich wohl einige Kickboxer oder Profiboxer. Ein Marathonläufer oder einen 100 Meter Sprinter zu trainieren ist relativ einfach. Beim Marathonläufer kommt es auf die Ausdauer an, beim 100 Meter Sprinter auf die Schnelligkeit. Bei einem Kickboxer gibt es viel mehr Kriterien die geschult werden müssen. Als Kickboxer benötigen Sie: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Flexibilität. Diese Eigenschaften nützen Ihnen aber auch nur, wenn Sie über ein gutes Distanzgefühl, exakte Techniken, Koordination der Bewegungen, eine ausgereifte Taktik und über die nötige Härte und den Willen zum Sieg verfügen. Aus dieser Aufzählung wird ersichtlich, daß mehrere Kriterien berücksichtigt werden müssen, um die optimale Leistung bringen zu können, die für einen Kickboxkampf erforderlich ist.

Die Planung des Trainings sollte wie folgt ablaufen:

Sie sollten sich genügend Zeit nehmen eine vernünftige Planung Ihres Trainings vorzunehmen. Führen Sie diese Planung schriftlich durch, so haben Sie auch immer die Kontrolle über Ihre momentane Leistung. Hierbei sollten Sie folgendes beachten:

1. Wieviel Zeit steht Ihnen am Tag zur Verfügung (vier Stunden sollten mindestens zur Verfügung stehen)?
2. Wer trainiert Sie? Sind diese Personen dafür geeignet?
3. Wer sind die Trainingspartner, sind diese auch geeignet und zuverlässige Sparringspartner?
4. Läßt Ihr Beruf eine WM-Vorbereitung überhaupt zu?
5. Realistische Selbstkritik, wo liegen Schwächen und Stärken?
6. Realistische Gegnerkritik, wo liegen Schwächen und Stärken?
7. Sind ausreichende Erholungsphasen möglich?

Erst wenn diese Punkte bearbeitet sind, kann ein Trainingsplan erstellt werden. Ein solcher ist immer individuell zu gestalten. Der hier aufgezeigte Plan ist optimal auf mich zugeschnitten. Er beinhaltet folgende Themen:


1. Aufbau meines Ausdauertrainings

Für einen Zwölf-Runden-Kampf braucht man viel Ausdauer. Die Art der Ausdauer unterscheidet sich von der eines Langstreckenläufers, der ein kontinuierlich und zügiges Tempo zu halten hat. Für das Kickboxen braucht man vielmehr eine Schnellkraftausdauer. Man muß pro Runde in der Lage sein, schnell und explosiv kämpfen zu können um sich dann in der einminütigen Pause zu erholen. Auf dieser Grundlage basierend sollte das Training in erster Linie auf einem Intervalltraining aufgebaut werden. Durch ein solches Training paßt sich der Organismus auf die Anforderung folgendermaßen an:

* Vergrößerung des Herzmuskels (Sportlerherz), was zu einem besseren Nähr- und Sauerstofftransport über das Blut führt
* Bessere Sauerstoffaufnahme über die Lunge
* Kapilarisierung der Muskulatur, der Muskel wird so besser mit Nährstoffen versorgt, und der Abtransport der verbrauchten Substanzen wird beschleunigt

Unter diesen Kriterien ist zu beobachten, daß sich die Erholungsphase bei Ausdauersportlern deutlich verkürzt. Des weiteren ist die Konzentrationsfähigkeit erhöht. In der Praxis sieht das folgender Maßen aus: Sie haben eine harte Runde hinter sich. In dieser Runde kämpften Sie taktisch gut, da Sie hochkonzentriert Ihre Techniken gezielt, exakt und sauber ausgeführt hatten. In der Pause von einer Minute erholen Sie sich wieder nahezu vollständig und können nun wieder „frisch“ in die nächste Runde gehen.

Nun zur Praxis des Ausdauertrainings. Denken Sie daran, Sie wollen einen Kickboxkampf gewinnen kein Langstreckenlauf. Mein Ausdauertraining gestaltete sich in folgender Form:

* Lauftraining
* Pratzentraining
* Spinning
* Sparring

Lauftraining

Bei meinem Lauftraining lief ich nie mehr als 7,6 km, diese aber in einem zügigen Tempo. Meistens lief ich aber nur 3,6 km in sehr schnellem Tempo. Im Anschluß führte ich noch eine Trainingseinheit durch, entweder fünf Mal 100 m Sprints, wobei ich jeden Sprint mit voller Leistung rannte, dann die zurückgelegte Strecke langsam zurücklief. Als Variante dazu absolvierte ich einen 800 m Lauf mit schnellstmöglichem Tempo, oder ich machte ein Pratzentraining, bei dem ich drei Mal 50 Kombinationen so schnell wie möglich ausführte. Ich begann mit der Kombination Jap-Punch, dann Jap-Punch-Haken, zum Abschluß je 25 Roundhousekicks links und rechts. Eines der größten Probleme beim Lauftraining war, daß es morgens entweder schneite, regnete, oder der Boden einfach gefroren war. Meine Trainingspartner mit denen ich mich um 9:00 Uhr morgens traf, motivierten mich trotz der schlechten Bedingungen den Lauf durchzuführen.

Pratzentraining

Pratzentraining halte ich für eines der effektivsten Trainingseinheiten die es gibt.
Aus diesem Grund habe ich es auch in meinem Trainingsplan eingebaut.
Das Pratzentraining hängt natürlich vom Trainer ab. Für ein gutes Pratzentraining brauchen Sie einen guten Trainer, der sich mit den verschiedenen Pratzen auskennt und sie handhaben kann. Patrick Conar ( Bruder von Roland Conar, dreifacher Weltmeister im Pointfighting) ein langjähriger Freund von mir, trainierte mich jeden Mittwoch morgen um 9:00 Uhr für eine Stunde. Das Pratzentraining ging meist über 10 Runden von 2 Minuten mit 45 Sekunden Pause. Jede Technik oder Kombination versuchte ich mit maximalem Tempo zu schlagen. Während der Runde bewegte ich mich andauernd um ein bewegliches Ziel zu sein. Jeden Donnerstag trainierte ich im Bulldog-Gym unter Trainer Jürgen Lutz. Nach meinen Sparringskämpfe machte ich meist noch 3 Runden Pratze (3 Minuten Runden und 1 Minute Pause) um mich zum Abschluß nochmals total zu verausgaben.

Spinning

Beim Spinning handelt es sich um ein Ausdauertraining auf einem Fahrradergometer. Jeden Mittwoch nach meinem Pratzentraining hängte ich noch eine Stunde Spinning hinten an. Beim Spinning achtete ich darauf, daß meine Herzfrequenz zwischen 140 und 160 lag.

Sparring

Ohne Sparring brauchen Sie erst gar nicht zu kämpfen. Beim Sparring ist es wichtig, daß Sie gute Sparringspartner haben die auch Ihren Gegner imitieren können. Für einen WM-Kampf ist es wichtig hartes Sparring durchzuführen. Zum Körper sollte immer mit vollem Kontakt gekämpft werden, damit Sie auch lernen mit einem harten Körpertreffer umzugehen. Achten Sie darauf, daß sie verschiedene Sparringspartner haben. Mein langjähriger Trainingspartner Frank Scheuermann versuchte mich des öfteren im Training KO zu schlagen, ich versuchte dies natürlich auch bei Ihm. Diese Art des Sparrings ist bestimmt nicht die gesündeste, aber sie ist sehr effektiv und bereitet Sie auf einen Kampf im Ring vor.

Zwei Wochen vor meinem Kampf ging ich in die Kampfsportschule Steko, dort absolvierte ich 8 Runden Sparring und erhielt jede Runde einen neuen Mann. Dies war für mich mein Test, ob ich für den Kampf genügend Kondition hatte. Ein großer Vorteil den mir das intensive Wochenende in München brachte war, daß ich zu einem mit Mladen Steko, den Weltmeister im Fullcontact bis 83 kg und seinem Bruder Pavlica Steko, Weltmeister bis 86 kg trainieren konnte. Insgesamt trainierte ich dort für vier hoch intensive Einheiten, die mir den letzten Schliff für meinem WM Kampf gaben.
2. Aufbau meines Krafttrainings:

Ein mal pro Woche führte ich ein Ganzkörperkrafttraining aus. Ich konzentrierte mich bei diesem Krafttraining auf Grundübungen und schwere Gewichte. Der Grund warum ich diese Art des Trainings wählte lag darin, meine Explosivität und Schnelligkeit zu steigern. Für eine schnelle und explosive Bewegung ist es notwendig, möglichst viele Muskelfasern so schnell wie möglich zu aktivieren. Diese Fähigkeit läßt sich durch ein spezielles Training mit Gewichten verbessern. Die meisten Muskelfasern steuern Sie über ein Maximalkrafttraining an. Man muß jedoch bedenken, daß ein hartes Krafttraining auch zu einem Übertraining führen kann. Aus diesem Grund führte ich pro Muskelgruppe nur eine Übung mit 4 Sätzen durch. Ich wählte hierbei ein Pyramidensystem. Erster Satz 8 Wdh., zweiter Satz 6 Wdh., dritter Satz 4 Wdh., und vierter Satz 2 Wdh. Ich wählte ein Gewicht pro Satz bei dem ich die Wiederholung gerade noch so schaffte. Beispiel Bankdrücken: mit 80 kg 8 Wdh., mit 90kg 6 Wdh., mit 95kg 4 Wdh. und mit 100kg 2 Wdh. Dies war mein Programm für die Brustmuskulatur. Es folgten dann Klimmzüge für den Rücken, Kniebeugen für die Beine, und Nackendrücken für die Schultern. Das Programm scheint für einen Bodybuilder natürlich ein wenig mager, aber bedenken Sie, daß ich mich mit diesem Krafttraining auf einen Kickboxkampf und nicht auf eine Bodybuildingmeisterschaft vorbereite.

In einer Wettkampfvorbereitung kann man nach meines Erachtens keine zusätzliche Muskelmasse aufbauen, da man zuviel Energie für das Ausdauer und Schnellkraftausdauer verwendet. Das aufgeführte Krafttraining diente zur Steigerung der Explosivität und zur Erhaltung meiner Grundkraft.
3. Aufbau meines Techniktrainings

Mein Techniktraining gliederte sich in Schattenboxen und Partnertraining auf. Beim Schattenboxen achtete ich darauf schnelle Kombinationen zu schlagen und immer in Bewegung zu bleiben. Zum Abschluß in den letzten 10 Tagen meiner Vorbereitung führte ich schnelles und dynamisches Schattenboxen durch. Durch die harte Vorbereitungsphase und die harten Trainingseinheiten in München fühlte ich mich übertrainiert und ausgelaugt. Eine Pause wollte ich aber auch nicht einlegen. Beim Schattenboxen fühlte ich mich wieder locker und konzentriert. Das Schattenboxen führte ich immer ohne Zusatzgewichte wie Kurzhanteln durch. Während des Schattenboxen stellte ich mir vor meinem Geistigenauge meinen Kontrahenten vor. Beim Techniktraining, mit meinen verschiedenen Trainingspartnern, konzentrierte ich mich auf Grundtechniken und Kontertechniken. Mit Mladen Steko studierte ich die wichtigsten Konter gegen meinen Kontrahenten ein. Wir schauten uns auf Video gemeinsam einige Kämpfe meines Gegners an und analysierten die Stärken und Schwächen. Mladen hatte immerhin schon insgesamt über 11 Runden gegen meinen Gegner Rony Hinterseher gekämpft. Beim Techniktraining achtete ich darauf, daß meine Trainingspartner mich mit dem Ziel angriffen, mich mit vollem Kontakt hart treffen zu wollen. Nur so kann man sich wirklich auf einen Angriff vorbereiten. Wenn man hingegen die Techniken locker ausführt, erfüllt man seinen Trainingspartner damit keinen Gefallen, da man locker geschlagene Techniken nun mal viel leichter Kontern kann als dynamisch und hart ausgeführten Techniken.
4. Erholung

Ohne genügend Erholung ist kein Fortschritt möglich und damit kein Erfolg. Für junge Kämpfer ist es meist schwer einzusehen, daß man seinem Körper auch mal eine Pause zum Regenerieren und Aufbauen geben muß. Man sieht dann meist Kämpfer die vom Trainingsaufbau eigentlich in Bestform sein müßten aber beim Kampf dann versagten. Meist liegt das daran, daß die Athleten übertrainiert waren. Selbst ist mir das zweimal passiert. Für meinen letzten Kampf sollte mir das nicht mehr passieren. Aus diesem Grund ließ ich mich einmal pro Woche massieren. Ich schenkte dieser Massage einen genauso hohen Stellenwert ein wie an einer Trainingseinheit. Ein Physiotherapeut und Sportwissenschaftler (Thomas Meyer), mit dem ich zusammen studierte, tat sein bestes um meine Muskulatur zu lockern. Durch die Massage regenerieren Sie besser und sind dadurch schneller wieder leistungsfähiger. Zwischen ein und zweimal die Woche ging ich in die Sauna, jedoch immer zum Abschluß meiner Trainingseinheit. Mehr als zwei Durchgänge führte ich jedoch nicht durch. Am Tag vor dem Wettkampf sollten sie aber keine Saunagänge mehr durchführen.

Am Wochenende Samstag und Sonntag trainierte ich nicht, sondern versuchte mich nur zu erholen und Motivation für die kommende Woche zu gelangen. Ein weiterer Grund warum ich Wochenende nie trainieren konnte lag darin, daß ich wegen meiner Tätigkeit als WKA Europadirektor mich auf Turniere oder Seminare befand. Damit sind wir nun beim Thema Beruf. Sollten Sie einen Beruf haben der Sie fordert und viel von Ihnen physisch wie auch psychisch von Ihnen abverlangt, können Sie kein Hochleistungssport durchführen. Als Selbständiger konnte ich mir meine Bürozeiten unter der Woche frei einteilen. Dies ging aber nur, da ich mich konsequent an meinen Zeitplan hielt. Außerdem wußte ich, daß dies mein letzter Kampf sein würde und gab meinem Training die höchste Priorität.

Streß in der Partnerschaft ist auch nicht besonders gut für Ihre sportliche Karriere. Es gibt einige Untersuchungen in andere Sportarten die sich damit beschäftigen. Das Resultat ist, daß Streß in der Beziehung sich negativ auf die Leistung auswirkt. Versuchen sie im Vorfeld Ihrem Partner klar zu machen auf was Sie sich vorbereiten. Sollte es trotzdem zu Streitereien und Krach kommen sagen Sie ihren Kampf ab oder machen sie mit Ihrer Beziehung Schluß.

Schlafen Sie genug. Im Schlaf regenerieren Sie sich. Da ich Nachts ca. nur 6 Stunden schlafen konnte und meist auch noch mehrfach geweckt wurde ( bin Vater geworden und Babys haben auch nachts Hunger), führte ich einen Mittagsschlaf von ca. 45 - 60 Minuten durch.

Die psychische Erholung ist auch wichtig. Die Nervosität und innere Anspannung vor so einem Kampf kann Sie den Sieg kosten. Es gibt zahlreiche Entspannungsmethoden die Sie ausüben können. Dies alle zu erläutern würde den Umfang des Berichtes sprengen. Ich selbst betreibe autogenes Training und eine Form der Visualisierung. Außerdem sage ich mir immer vor Kämpfen, egal was passiert, die Sonne geht morgen wieder auf ob ich gewinne oder verliere.

Sie sollten sich auch nicht zu sehr in den kommenden Kampf hineinsteigern. Gehen Sie abends mal aus, treffen sich mit Freunden oder tun Sie einfach das was Ihnen Spaß macht. Auf durchzechte Nächte und Parties mit viel Alkoholgenuß sollten sie verzichten.

Zehn Tage vor meinem Kampf reduzierte ich mein Training, um mich wieder komplett zu regenerieren. In den letzten fünf Tagen durchführte ich nur noch leichtes Schattenboxen höchsten 15 Minuten pro Tag. Am Tage des Wettkampfes fühlte ich mich total regeneriert und war Top in Form.
5. Ernährung

Über Ernährung gibt es zahlreiche Bücher die verschiedene Theorien belegen und widerlegen. Man sollte sich gesund ernähren. Dies steht außer Frage aber jeder Mensch hat einen anderen Stoffwechsel und verarbeitet Produkte unterschiedlich. Bill Wallace zum Beispiel, eine lebende Kampfsport - Legende ist mit über 50 Jahren in Topform, doch würde ich mich so wie Bill Wallace ernähren, würde ich krank werden. Trotzdem sind die Nahrungsprodukte die er zu sich nimmt, für Ihn optimal. Damit will ich sagen, hören sie auf Ihren Körper und Ihren Geschmack. Die Nahrungsauflistung die ich Ihnen gebe hat bei mir gut funktioniert. Ob dies bei ihnen der Fall sein wird, kann ich nicht garantieren.

Der große Vorteil bei diesem Kampf bestand darin, daß ich nicht abnehmen mußte sondern 3 1/2 kg zunehmen. So konnte ich zwei warme Mahlzeiten am Tag essen. Doch obwohl ich wirklich viel aß konnte ich durch das harte Training gerade mal 2 kg zunehmen. Ich aß viele Nudelgerichte, auf saftige Steaks verzichtete ich und aß drei mal pro Woche Fisch oder Geflügelprodukte, viel Salat und Obst. Zusätzlich trank ich mindestens 4 Liter Wasser. Nahrungsergänzung nahm ich auch zu mir, da ich für die Firma Fitline einen Test durchführte, war ich mit Mineraldrinks und Vitamindrinks ausreichend versorgt. Morgens nahm ich meist ein Vitamin Mineralstoffpräparat ein, Abends nochmals vor dem Bett gehen. Des weiteren nahm ich Vitamin B12 Spritzen, und ein Produkt was mir ein Heilpraktiker aus München empfehlte zu mir, um mein Bindegewebe und die damit verbundenen Gelenkschmerzen zu reduzieren . Ich nahm ein Mittel namens Sinovia 2002 und meine Gelenkschmerzen waren weg. Drei Tage vor dem Kampf nahm ich nur leichte Nahrung und fast ausschließlich Kohlenhydrate zu mir. Meine letzte Mahlzeit, eine Banane, nahm ich vier Stunden vor dem Kampf zu mir, ansonsten trank ich viel Wasser.
6. Betreuer- und Trainingspartner

Einen WM-Kampf gewinnt man nie alleine. Es ist vielmehr ein Team was einen unterstützt perfekte Leistung zu bringen.

Für die Vorbereitung hatte ich zwei Trainingspartner die sich auch auf einen Wettkampf vorbereiteten, und so jeden Morgen mit mir zusammen trainierten. Dann hatte ich vier Trainer die mich trainierten Jürgen Lutz und Rainer Poser aus dem Bulldog-Gym, Patrick Conar für mein privates Pratzentraining und Pavlica Steko der mir den letzten Schliff in München gab. Für mein gesundheitliches Wohlbefinden hatte ich drei Heilpraktiker und einen Physiotherapeuten. Hinzu kommen noch etliche Sparingstrainingspartner die meinen Sieg erst möglich machten. Das ganze hört sich zwar ein wenig übertrieben an, doch befand ich mich in der Form meines Lebens.

Die Betreuung vor dem Wettkampf:

Frühzeitig kümmerte ich mich um meine Betreuer in der Ecke. Jürgen Lutz und Frank Scheuermann waren verhindert. So coachte mich Pavlica Steko , er gab mir die genauen und exakten Anweisungen in der Ecke und während der Runde. Der Bundestrainer im Pointfighting Robert Ulbrich kümmerte sich um meine Bandagen und gab mir die exakte Zeit für die verbleibenden Runden. Meine beiden Trainingspartner Torsten Helms und Helmut Mikolajek schirmten mich ab, sorgten dafür, daß ich vor meinen Kampf in der Kabine auch wirklich meine Ruhe hatte und sie kümmerten sich um das ganze Equipment für den Kampf: Boxhandschuhe, Vaseline, Mantel, Getränke usw. Ich brauchte also wirklich nur zu Kämpfen. Für die medizinische Betreuung war Manfred Gerlinger ein Heilpraktiker aus München zuständig der mir durch gezielte Ohrakupunktur während der Pause meine Adrealinausschüttung verstärkte.

Zusammenfassung

Für einen WM Kampf brauchen Sie gezielte Vorbereitung. Nehmen sie sich die Zeit für eine schriftliche Ausführung Ihres Trainingsplans. Stimmen Sie den Plan auf sich ab und lassen sich von kompetenten Personen beraten. Weltmeister im Kickboxen werden nicht geboren, sondern gemacht.
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  #3  
Alt 04-10-2005, 23:00
Benutzerbild von sportkaratefighter
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Kampfkunst: pointfighting karate/kickboxen
 
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Talking

sollte sich der auch mal durchlesen

Nach Freispruch: Michael Jackson plant zweite Karriere als Profiboxer

Los Angeles. Nach dem soeben erfolgten Freispruch vom Vorwurf des Kindesmissbrauchs sieht Michael Jackson seine Chancen für ein Comeback auf der Bühne eher gering: "Also ich würde meine Platten nicht mehr kaufen, warum sollten es meine Fans noch tun", so der ehemalige Popstar. Aufgrund einer schweren finanziellen Schieflage - angeblich ist Jackson mit über 300 Million Dollar verschuldet - muss er sich nun nach anderen Einnahmequellen umsehen. "Zuerst hatte ich vor, nebenbei als Babysitter jobben aber das kann ich mir wohl abschminken", gibt sich "Jacko" realistisch.

So sei ihm vor einigen Wochen der Gedanke gekommen, sich als Profiboxer zu versuchen. "Mr. Jackson befindet sich bereits seit sechs Wochen im Training und bereitet sich intensiv auf seinen ersten Kampf vor", so ein Sprecher des Musikers. Dies erkläre auch, dass Jackson während der Gerichtsverhandlung einen zusehends schlechteren äusseren Eindruck machte. "Mr. Jackson war einfach platt", so sein Sprecher, "schliesslich sollte er noch ein paar Gramm Muskeln mehr am Körper haben, bevor er in den Ring steigt". Bis dahin wolle er sich auch von seinem Haus-Chirurgen die Silikon-Implantate im Gesicht durch Metallteile ersetzen lassen.

Wunschgegner für Jackson ist Meldungen zufolge Ex-Weltmeister Mike Tyson. "Wir brauchen erstmal Fallobst, um auf uns aufmerksam zu machen", so Jacksons Manager. Tyson, der erst vor wenigen Tagen seinen Rücktritt vom Boxen erklärt hatte, kann sich eigenen Angaben zufolge einen Kampf gegen Jackson durchaus vorstellen, "wenn die Kohle stimmt". Insider sehen kaum Chancen für "Iron" Mike Tyson gegen "Jacko" zu bestehen. "Mr. Jackson ist nach dem langen Prozess mächtig sauer. Wenn er sich auch noch wie geplant vor dem Kampf die Ohren abnehmen lässt, hat Tyson keine Chance", so ein Szene-Kenner.
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  #4  
Alt 04-10-2005, 23:37
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Kampfkunst: feste kneifen
 
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Beiträge: 129
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@sportkaratefighter

alter falter wie schlecht isn der text....obwohl ich glaub ich schreib noch einen demzufolge er jetzt bodybuilder wird, da schrei ich mich noch mehr weg.....bssssssss....(hassu doch hoffentlich nich selbst geschrieben oder?)...
....warum sind nur alle "witze" über den so schlecht.....und EY MANN WARUM BLEIBT ER DER ARSCHCOOLSTE ENTERTAINER ALLERZEITEN....mj-king of pop rock and soul ..man!

so und nu zurück zum thema der nonnemacher-text is recht interessant mehr davon....
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  #5  
Alt 08-10-2005, 18:10
Benutzerbild von sportkaratefighter
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Kampfkunst: pointfighting karate/kickboxen
 
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Alter: 27
Beiträge: 195
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nö hab ich natürlich nicht selbst geschrieben war auf soner schlechten seite als ich bei google was über trainingspläne von mike tyson rausfinden wollte
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  #6  
Alt 11-10-2005, 08:45
Benutzerbild von rawhide
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Kampfkunst: MMA
 
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Ich habe gehört Michael Jackson arbeitet jetzt auf ner Kampfgiraffenfarm auf Mallorca von der aus er auch stark im illegalen Mofaverleihgeschäft tätig ist!!!
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  #7  
Alt 11-10-2005, 11:13
Benutzerbild von Raufbold NBG
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Kampfkunst: Massenschlägereien im Müttergenesungswerk
 
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Zitat:
Zitat von rawhide
Ich habe gehört Michael Jackson arbeitet jetzt auf ner Kampfgiraffenfarm auf Mallorca von der aus er auch stark im illegalen Mofaverleihgeschäft tätig ist!!!
Nach Presseberichten zu Folge, sitzt M. Jackson im Staatsgefängnis von Luisana in U-Haft. Er wurde in Mallorca auf seiner Kampfgiraffenfarm festgenommen, da man ihm "Obstfälscherei" nachweisen konnte. Er hatte eine Woche zuvor auf Ibiza Stachelbeeren rasiert und als Weintrauben verkauft. Die spanische Polizei war ihm schon lang auf den Fersen. Nachdem er illegale Giraffenkämpfe veranstaltet hatte und mehrere Mofas an die "Hells Angels" verlieh, konnte ihn nicht einmal mehr sein Rechtsanwalt helfen.

Im Untergrund spricht man davon, dass er sich nun im Knast auf seinen ersten Vale Tudo-Fight vorbereitet den er in Afrika gegen Nelson Mandela bestreiten will????


Alles in allem, kann ich davon nur die Hälfte glauben, da ich Michael selbst noch aus meiner Zeit als Bärentöter kenne. Beide haben wir als Wirtschafter im hamburger Mileu gearbeitet und lange Zeit als Gerüstbauer an der chinesischen Mauer! Deshalb kann und will ich das nicht glauben!!!

Gruß Spike
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  #8  
Alt 11-10-2005, 12:00
Benutzerbild von rawhide
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Kampfkunst: MMA
 
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Ort: Nürnberg momentan Halifax, Canada
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...angeblich hat er sich ja auch Teile der chinsischen Mauer über die Fingerknöchel einimplantieren lassen, um bei den BareKnucklefights, die er in der Zeit als er in Irland als Kranführer tätig war bestritten hat, besser abzuschneiden! Ausserdem gillt seine Nase als unbrechbar, weil diese aus orginal Tigerhoden geformt ist!
Das mit der Obstfälscherei ist so ne Sache da er ja ne Vorstrafe wegen "Gurkenschießens" hat! Armer Micheal! Er kanns aber einfach nicht lassen, ich werde ihm trotzdem schreiben!!
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  #9  
Alt 11-10-2005, 12:36
Benutzerbild von Thomas-Marc
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Kampfkunst: Muay-Thai, Boxen
 
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Beiträge: 2.427
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Aufgrund der intelligenten Diskussion ........
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