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#1
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| Ich frage mich immer wieder, warum Kickboxer so viel Augenmerk auf so viele verschiedene Kicks legen, die meiner Meinung nach keine Kampf spezifische Relevanz haben. Als Konkretes Beispiel fällt mir da der Sidekick ein. Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der ich einen Sidekick einem Frontkick vorziehen würde. Meiner Meinung nach ist ein simpler Fontkick einfacher auszuführen, schneller und tut mehr weh. Warum also Sidekicks? Bei vielen Anderen Techniken kann ich ebenfalls keinen praktischen Nutzten im Vollkontakt erkennen. Und wenn man sich jetzt mal Kickboxen nach K1 Regelwerk ansieht, merkt man auch schnell, dass die allermeisten Kämpfer diesen unnötigen Klimbim weglassen und sich zum allergrößten Teil auf schmerzhafte Halbkreiskicks beschränken. Versteht mich nicht falsch, ich finde viele Kicks durchaus beeindruckend anzusehen und könnte so was selber nicht machen. Aber außer dem athletischen Aspekt kann ich da keinen praktischen Nutzen erkennen. Aber ich lasse mich da gerne aufklären und würde mich da über mehr Einblick freuen. Das ist auch nicht als generelle Kritik gemeint aber vielleicht steht für mich persöhnlich einfach die Vollkontakttauglichkeit zu sehr im Vordergrund oder ich übersehe einfach gewisse Aspekte, oder habe einfach unrecht, weil mir der genaue Einblick fehlt. Geändert von HellToKitty (26-02-2011 um 03:57 Uhr). |
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#2
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| sidekick ist z.b. der kick mit der größten reichweite bzw kannst du mit etwas "anlauf" bzw. einem step verdammt viel kraft entwickeln, fast so viel wie bei einem back kick. klar sieht man ihn im vk selten, weil die distanz oft nicht gegeben ist, gibts aber trotzdem ![]() |
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#3
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| Mache zwar kein Kickboxen aber eine Kung Fu Stil bei dem auch sehr viele unterschiedliche Kicks gelehrt werden. Ich sehe es so, dass sich dann aus den vielen verschiedene möglichkeiten die man gezeigt bekommt jeder mit der Zeit die Kicks raussucht die für die jeweilige Person am besten funktionieren. Je größer die Auswahl an Kicks, desto besser findet jeder 'was zu ihm passt'. Ausserdem hat man eventuell den Vorteil das ein Gegner der nur die 'Standards" kennt von dingen wie Hookkicks, Sidekicks oder Backkicks überrascht wird.
__________________ Συν ται η επι ται! |
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#4
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| eder Kick hat seine Berechtigung. Das Problem ist aber: 1)Trainieren die wenigsten Sidekicks, Axekicks, etc. in Kombinationen oder im Sparring 2)Die wenigsten können sie "richtig" mit viel Kraft ausführen und dafür die richtige Distanz finden 3)Sind die Klassiker Roundkick, Roundhousekick, Frontkick, Pushkick einfach sehr simpel, wohingegen ein Sidekick eine halbwegs perfekte Form braucht, um zu zünden, und keiner ohne extreme Dehnung einen Axekick hinkriegt, der zwiebelt. Wenn man sie kann, ist es gut, wenn nicht, ist es nicht schlimm. Boxer kommen ja auch ohne aus ![]() PS: Für die kraftvolle Ausführung der Tritte kann ich euch diesen Kanal empfehlen: Kwonkicker |
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#5
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| Ich würde die Frage ganz anders stellen. Warum verzichten heute viele Kämpfer darauf den sehr harten und leicht anzubringenden Sidekick anzuwenden. Vielleicht weil er nicht zum Reportoire im Muay Thai gehört und vor lauter lowkicktreterei vergessen wurde. Man könnte aber auch noch fragen, warum machen Kickboxer Haken, warum nicht nur einfache aber viel härtere Gerade? Weil die Vielseitigkeit sehr wichtig ist, aus der richtigen Position zum richtigen Zeitpunkt muss die richtige Technik kommen und das kann der Sidekick sein, oder halt ein anderer. http://www.youtube.com/watch?v=3d4iCH3b0Us Ein Sidekick und das wars... Geändert von Superkicker (26-02-2011 um 14:03 Uhr). |
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#6
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| jetzt geht das wider mit den low kicks los....
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=VwLC5...lcp&playnext=1 |
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#7
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| Diese Festellung könntest du auch auf Handtechniken ausweiten. Warum braucht man einen Schwinger, wenn ich alles mit der Geraden machen kann? Die Antwort ist ganz einfach: es gibt Kampfsituationen, wo der Einsatz eines side-kicks effektiver ist. |
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#8
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| Also ich finde den Site kick gut, um abstand zum gegner zu halten. Also beim Leichtkontakt. MFG |
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#9
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| Ich bringe auch immer mal wieder gerne den Sidekick im Sparring^^. Grade wenn du mit nem Roundkick o.Ä. daneben getreten hast und dein Gegner rein will finde ich ihn recht angenehm um die Distanz zu wahren und mich wieder halbswegs vernünftig zu positionieren |
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#10
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| Zitat:
Geändert von HellToKitty (26-02-2011 um 17:48 Uhr). |
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#11
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| Sidekick braucht die perfekte Distanz und ist zu leicht vorhersehbar. Deshalb sieht man im K1 auch niemanden, der ihn anwendet. |
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#12
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| Auch mit Halbkreiskicks verhält es sich ähnlich. Der Abstand zum Gegner kann mehr oder weniger eine komplette Schienbeinlänge differieren. Bei anderen Tritttechniken wo z.B mit dem Hacken getroffen wird, ist das oft Zentimeterarbeit. |
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#13
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| Wenn der aber passend durchkommt, dann scheppert es aber so richtig!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#14
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| Mein Frontkick ist kacke. Mein Sidekick ist annehmbar. Also setz ich letzteren ein (natürlich nicht ausschließlich). Das ist für mich an sich schon Grund genug. ![]()
__________________ Man is a pupil, pain is his teacher. - Alfred de Musset |
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#15
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| Er ist nicht mehr vorhersehbar als ein anderer Kick. Es kommt immer darauf an, wie gut ihn jemand kann. Früher konnten ihn einige sogar sehr hart zum Kopf treten und da er auf direktem Weg und nicht von aussen kommt schlug das oft verdammt hart ein. Es liegt aber nicht am Kick selbst, wenn man das nicht mehr sieht. Es gibt halt kaum einen, der ihn ausführen kann, ohne mit dem Oberkörper weit zurück zu gehen. |
![]() |
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