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  #1  
Alt 17-06-2005, 02:00
Benutzerbild von ck-team-trainer
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kickboxen, Ho Sin Do
 
Registrierungsdatum: 03.05.2004
Ort: Köln
Alter: 39
Beiträge: 352
Standard Skrupel beim kämpfen ?

Hallo alle zusammen !

Wie ist das wenn ihr kämpft ?
Vermeidet ihr die ein oder andere Techniken weil sie zu gefährlich sind ?
Habt ihr Bedenken gefährliche Kicks zu ziehen oder ist es euch egal was der Sparringspartner abbekommt ? Wie verhaltet ihr euch Anfängern gegenüber und wie in einem Ringkampf ?
__________________

www.ckteam.de - Jeden Tag 6 Std Kickboxen für Anfänger & Profis.
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  #2  
Alt 17-06-2005, 03:02
Benutzerbild von Macabre
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: ...boxing
 
Registrierungsdatum: 07.02.2005
Ort: MS
Beiträge: 349
Standard

Hallo,

is immer anders.
Noe, vermeide ich nicht, gefaehrlich, sind wir das nicht alle?
Ich habe keine Bedenken, "gefaehrliche Kicks zu ziehen", aba natuerlich nicht mit SparringsPARTNERN, oder Anfaengern!

Hey, sorry CK, aber Du hast echt immer die besten Fragen, hoert sich schon wieder so an, als wuerdest Du ne Statisik machen.

grts mac
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  #3  
Alt 17-06-2005, 08:01
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hauen & Treten
 
Registrierungsdatum: 22.05.2005
Beiträge: 79
Standard

Jede Technik sollte dem Gegner angemessen sein...wenn ich Bedenken habe, dann zieh die bedenkliche Technik nicht.
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  #4  
Alt 17-06-2005, 09:18
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nichts mehr
 
Registrierungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 7
Post

Ich find's auch spannend, das mal zu erfahren. Ich denke daran zeigt sich auch, wie geeignet der einzelne Kämpfer überhaupt für diesen Sport ist. Machtdemonstration gegen einen Schwächeren/Anfänger? pfui!
Ich habe es im Training immer so gehalten: Ist der Gegner schwächer - Power rausnehmen und ihn lieber mal mehr machen lassen, damit er's lernt, Lücken sieht, Kombinationen testen kann.
Ist er gleichstark konnte man schon mal ein wenig Kräftemessen - aber Leute: wir sind doch beim Sport und nicht beim Prügeln!
War der Gegner stärken konnte man eigentlich nur lernen. Vorausgesetzt, er hat sich fair benommen und nicht versucht einen Schaukampf draus zu machen, indem er den Schwächeren vorführt.
Ganz allgemein denke ich: Beim Techniktraining muß man nicht auf den Partner einschlagen - Schnelligkeit ist interessanter. Im Sparring kommt es auf das Kräfteverhältnis an, wie sich der Kampf letztlich gestaltet.
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  #5  
Alt 17-06-2005, 09:21
Benutzerbild von Joachim Deeken
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Muay Thai, BJJ, MMA
 
Registrierungsdatum: 28.01.2005
Ort: Speyer
Alter: 43
Beiträge: 2.348
Standard

Redet ihr jetzt vom Kämpfen (da sollte man schon alles was im erlaubten Rahmen ist machen um zu gewinnen) oder vom Sparring (da sollte man sich dem Partner (nicht Gegner) anpassen, damit auch beide was davon haben)?
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  #6  
Alt 17-06-2005, 09:59
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 09.11.2004
Ort: Göppingen(nähe Stuttgart)
Alter: 30
Beiträge: 577
Standard

Zitat:
Zitat von ck-team-trainer
Hallo alle zusammen !

Wie ist das wenn ihr kämpft ?
Vermeidet ihr die ein oder andere Techniken weil sie zu gefährlich sind ?
Habt ihr Bedenken gefährliche Kicks zu ziehen oder ist es euch egal was der Sparringspartner abbekommt ? Wie verhaltet ihr euch Anfängern gegenüber und wie in einem Ringkampf ?
Ich schließ mich meinen Kollegen an. Nartürlich wird im Sparring mit einem Anfänger diverse gefährliche Techniken nicht angewandt. Im Ring finde ich sollte man keine Rücksicht nehmen schließlich geht es um den Sieg....
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  #7  
Alt 17-06-2005, 11:36
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: nichts mehr
 
Registrierungsdatum: 14.06.2005
Beiträge: 7
Standard

@ Joachim: Ich meinte mit "Gegner" beim Sparring auch nicht 'Feind', sondern meinen "Gegenüber". Wir wollen doch nicht mit der Haarspalterei anfangen..
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  #8  
Alt 17-06-2005, 14:17
Benutzerbild von Pang_Tong
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Thaiboxen,Boxen,Tae Kwon Do
 
Registrierungsdatum: 30.01.2005
Ort: Norderstedt
Alter: 23
Beiträge: 57
Standard

seh ich ganz genau so wie bomber_82
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  #9  
Alt 17-06-2005, 14:50
Benutzerbild von Kempo_de
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jeet Kune Do
 
Registrierungsdatum: 18.04.2005
Ort: Duisburg
Alter: 23
Beiträge: 70
Standard

@ Taken:
Aber es hat schließlich einiges mit der Einstellung zu tun ob ich jetzt mit einem Gegner oder einem Partner sparre, denke da lag das Problem.
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  #10  
Alt 17-06-2005, 15:54
Benutzerbild von Klaus
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 12.229
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Ich sehe "Kämpfe" im Ring als Mittel an, Dinge zu üben die man gelernt hat. Jemanden möglichst durch Intelligenz zu beherrschen, und nicht umzuhauen um seine ganze Wut auf Dies, Jenes und Welches rauszulassen. Also die Taken-Linie. Gewalttätig werde ich wenn mein Gegenüber anfängt, unfair zu werden und auf Teufel komm raus mit linken Dingern zu gewinnen, dann haue ich ihn weg, mit aller Kraft. Bis dahin sollte man wirklich mit guten Reaktionen, überlegener Kampfführung, Antizipation und guter Taktik arbeiten. Logischerweise ist es im Profibereich schwierig. Ich persönlich habe ein Problem damit, Leuten durch spezielle Übungen grosse Körperkraft zu verleihen, die die dann benutzen um mit dem Schw... in der Hand auf den nächsten im Ring loszugehen und fertig zu machen. Man kann einen Kampf mit starken Reaktionen auch defensiv bestimmen und locker gewinnen. Wenn ich einen klaren Treffer mit halber Kraft setze, dann ist der Kampf danach nicht vorbei, aber es zeigt trotzdem Überlegenheit, und bringt auch mehr weil ich dann 9 Minuten im Ring stehe und nicht 30 Sekunden. Also in etwa so wie ein Gomez boxt.
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  #11  
Alt 17-06-2005, 16:56
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 11.01.2005
Ort: Bielefeld
Alter: 33
Beiträge: 94
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Im Sparring läuft das alles ganz easy, da werden Techniken ausprobiert und es wird nicht drauflosgeschlagen. Üblicherweise wird aber auch eine lockere Sparringsrunde mit zunehmender Dauer heftiger, wenn einer dauernd auf die Mappe kriegt und dann, um auch mal zu treffen, einfach heftiger zuhaut. So kann das relativ schnell eskalieren. Wenn jemand dann ständig zurückgedrängt wird und sich nur noch hinter der Doppeldeckung verschanzt, wird halt kurz abgebrochen, einmal durchgeatmet, und dann kann man das ganze wieder etwas lockerer angehen.
Außerdem sollte man bestimmte Techniken weglassen, wenn der andere nicht das Equipment hat, z. B. keine Uppercuts, wenn der Sparringspartner den Zahnschutz vergessen hat.

Im Wettkampf wird dann aber alles gegeben. Deswegen heißt das ja auch "Vollkontakt" (= voll auf die Omme).

Geändert von averoigne (18-06-2005 um 13:21 Uhr).
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  #12  
Alt 18-06-2005, 04:01
Benutzerbild von Kannix
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Sich verbeugen und dabei aufrecht bleiben
 
Registrierungsdatum: 22.07.2004
Beiträge: 8.191
Standard

Also was? Sparring oder Kampf?
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  #13  
Alt 18-06-2005, 08:42
Benutzerbild von Joachim Deeken
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Muay Thai, BJJ, MMA
 
Registrierungsdatum: 28.01.2005
Ort: Speyer
Alter: 43
Beiträge: 2.348
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Zitat:
Zitat von Taken
@ Joachim: Ich meinte mit "Gegner" beim Sparring auch nicht 'Feind', sondern meinen "Gegenüber". Wir wollen doch nicht mit der Haarspalterei anfangen..
Wo habe ich Feind geschrieben?

Also für mich gibts nen Unterschied zwischen "Gegner" und "Partner"...

Aber vielleicht hab ich auch einfach keine Ahnung...
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  #14  
Alt 18-06-2005, 14:03
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MMA
 
Registrierungsdatum: 16.03.2005
Beiträge: 235
Standard

Zitat:
Zitat von Joachim Deeken
Redet ihr jetzt vom Kämpfen (da sollte man schon alles was im erlaubten Rahmen ist machen um zu gewinnen) oder vom Sparring (da sollte man sich dem Partner (nicht Gegner) anpassen, damit auch beide was davon haben)?
Da pflichte ich bei. Wer im Kampf eine Chance sieht mit einer harten Aktion diesen vorzeitig zu beenden, sollte es auch tun. Allerdings auch nur dann, wenn er eine gefährliche Aktion auch sicher beherrscht.
Im Sparring kann ich nur das gleiche wie bereits von Joachim geschrieben empfehlen.
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  #15  
Alt 20-06-2005, 19:11
Benutzerbild von ~mgp~
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kendo, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 15.06.2005
Alter: 27
Beiträge: 39
Standard

skrupel hab ich eigentlich keine
natürlich stellt man sich individuell auf seinen gegner ein
verwende schon zuviel konzentration auf den kampf, da kann ich nicht noch überlegen "hm...den angriff lass ich lieber...nachher verletz ich noch meinen gegner"

ist doch immer noch Kampfsport
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