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Kampfkunst und Familie, Eltern & Kind Forum Diskussionen zu Kampfkunst-bezogenen Themen, die mit Eltern, Kind und Familie zu tun haben.



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  #1  
Alt 29-04-2016, 07:50
Benutzerbild von jkdberlin
Administrator
Kampfkunst: Hilti BJJ IMAG Berlin e.V.
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
Ort: Berlin
Alter: 51
Beiträge: 38.945
Blog-Einträge: 9
Standard Eltern gegen den Kampfsport

Ein immer wieder kehrendes Thema, wenn es um Kinder und Kampfsport geht. Das Kind würde gerne zum Kampfsport, die Eltern sind dagegen, weil sie a) Angst um die körperliche Unversehrtheit haben oder b) befürchten, ihr Kind würde zum asozialen, menschenverachtenen Schläger ausgebildet werden.

Wenn ihr so euer Kampfkunst-Leben überblickt, was sagt ihr in Bezug auf eure Erfahrungen? Soll man seine Kinder Kampfsport trainieren lassen? Gibt es vernünftige Gründe, die dagegen sprechen? Werden sie dadurch zu "mehr Gewalt" erzogen? Ist moderner Kampfsport auch charakterbildend? Will und braucht man das?
__________________
Frank Burczynski

HILTI BJJ Berlin
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  #2  
Alt 29-04-2016, 07:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 11.05.2015
Alter: 34
Beiträge: 35
Standard

Ich denke hier in diesem Forum, werden die wenigsten etwas gegen die Vorstellung haben, dass ihre Kinder einen Kampfsport trainieren :-)

Grundsätzlich ist das "Problem" natürlich, dass bis zu einem gewissen Alter der Kinder, die Eltern die Entscheidung zu treffen haben. In diesem Fall hilft meiner Meinung nach höchstens ein aufklärendes Gespräch, in dem man als Trainer versucht den Eltern die positiven Effekte nahezubringen und die Ängste abzubauen. Ggf. bietet sich hier zur Unterstützung eben an, die Eltern ein paar mal bei dem Training zuschauen zu lassen, um zu sehen wie der Umgang miteinander ist.

Viel mehr wird man, denke ich, nicht machen können.
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  #3  
Alt 29-04-2016, 08:11
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Karate
 
Registrierungsdatum: 12.10.2011
Beiträge: 680
Standard

Da spielen sicher auch viele Klischees mit rein, welche den konkreten Sport betreffen. Judo im Dorf-Sportverein hat sicherlich ein positives Image. Da kann man das Kind beruhigt hingeben. Boxen oder Kickboxen im schmierigen Gym im Bahnhofsviertel ist dagegen natürlich eine Brutstätte für Schläger.
Ich persönlich würde mir erstmal den Trainer und die vorhandenen Schüler anschauen, bevor ich mein Kind da länger hinschicke. Aber allgemein kann und darf man das natürlich nicht sagen.

Geändert von Inumeg (29-04-2016 um 08:21 Uhr).
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  #4  
Alt 29-04-2016, 08:17
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Fingerwrestling
 
Registrierungsdatum: 12.03.2014
Alter: 30
Beiträge: 30
Standard

Bei Kindern liegt es meiner Meinung nach ganz entscheidend bei den Eltern und was sie ihren Kindern vorleben und welche Werte sie ihnen mitgeben. Sie nehmen dadurch ganz direkt Einfluss darauf, was ihr Kind mit dem erworbenen Wissen anfängt. Wenn ich meinem Kind von Anfang an beibringe, dass es das was es lernt dazu anwenden darf um sich sportlich zu messen und um sich im Zweifelsfall wehren zu können, dann sind das klare Regeln und Grenzen, die ich damit setze. Und als Elternteil liegt es in meiner Verantwortung darauf zu achten, dass diese Grenzen eingehalten werden.

Angst um die Unversehrtheit muss ich ja theoretisch immer haben, wenn mein Kind zur Schule geht und möglicherweise in der Hofpause in eine Keilerei verwickelt wird. Nur sollte man da, aus meiner Sicht, die Kirche im Dorf lassen. Die Gefahr, dass etwas beim Kampfsport passiert ist natürlich gegeben. Ist aber auch geringer als beim z.B. Fußball... Das Argument zählt also für mich nicht...
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  #5  
Alt 29-04-2016, 08:25
Benutzerbild von Defence&more
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: KravMaga, Boxen, Dirty Boxing
 
Registrierungsdatum: 16.02.2016
Beiträge: 267
Standard

Meine Mutter war früher strikt dagegen das ich Kampfsport mache. Aber das ewige gebettele ging ihr wahrscheinlich so auf die Nerven das ich mit 11 dann zum Judo durfte, als sie merkte das ich kein Schlägertyp wurde durfte ich dann in andere KS-arten.

Ich denke es ist schwer seinem Kind etwas zu verbieten, dann wird der Drang danach viel stärker (so war es bei mir). Die Eltern sollten es ihr Kind ausprobieren lassen ob es ihnen überhaupt gefällt. Bei Kindern ist es ja oft so das der Freund z.B. Karate macht dann will der andere auch Karate machen, hat er neue Freunde und die Spielen Fußball dann will er Fußball spielen. So sind die meisten Kinder.

Das wichtigste ist mit seinem Kind zu reden und ihm klar macht, das wenn es Kämpfen kann, dieses nicht ausnutzen darf und auch erklären was es für folgen haben kann. z.B. über Verletzungen aufklären was ihm aber auch dem anderen passieren kann. Und wichtig für Eltern ist auch sich selber ein Bild über den Sport zu machen, jetzt nicht Youtube einschalten und sehen wie sich Leute blutig schlagen sondern das Training besuchen wo das Kind hinwill und auch evtl. mit dem Trainer sprechen.
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  #6  
Alt 29-04-2016, 08:27
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 05.03.2012
Alter: 38
Beiträge: 734
Standard

Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Ein immer wieder kehrendes Thema, wenn es um Kinder und Kampfsport geht. Das Kind würde gerne zum Kampfsport, die Eltern sind dagegen, weil sie a) Angst um die körperliche Unversehrtheit haben oder b) befürchten, ihr Kind würde zum asozialen, menschenverachtenen Schläger ausgebildet werden.
Wenn du dir anschaust, wer bzw. was in manchen Gyms ein und ausgeht oder dort den Trainer macht, ist diese Sorge wohl nicht ganz unbegründet.

Wenn ich sehe, wer bei uns in der Nachbarschaft VK-Kampfsport macht, gruselt einen der Gedanke, dass die eigenen Kampfzwerge mit denen Umgang bekommen - oder schlimmer noch, von denen geprägt werden.

Schau doch mal über dein eigenes Forum:
Vom Trainer, der Schüler zwecks "Bewusstseinserhöhung" nachts in Wäldern mit ein paar Kumpels krankenhausreif prügelt bis zum Hells Angels Supporter ist alles dabei - einschließlich aller Abstufungen dazwischen.

Tut mir leid, solche "Trainer" habe ich beim Handball oder Fußball noch nicht getroffen.
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  #7  
Alt 29-04-2016, 08:34
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Kampfkunst: Desert Eagle.50
 
Registrierungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 3.322
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
weil sie a) Angst um die körperliche Unversehrtheit haben
Wenn sie Angst um die Unversehrtheit haben sind sie nicht ausreichend informiert. Am besten ja noch die Kids von KK/KS fernhalten aber zum Fußball schicken

Sehe das bei dem Nachwuchs vom Nachbarn, die Jungs spielen Fußball und fahren BMX - einer von beiden ist immer irgendwie lädiert.


Zitat:
oder b) befürchten, ihr Kind würde zum asozialen, menschenverachtenen Schläger ausgebildet werden.
Eigentlich dasselbe "Problem" wie unter a) - schlecht informiert und/oder falsche Vorstellungen. Und auf der anderen Seite dem 12 jährigen Nachwuchs dann GTA kaufen...


Zitat:
Soll man seine Kinder Kampfsport trainieren lassen?
Solange die Kids da Bock drauf klar - "zwingen" sollte man sie nicht.
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"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
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  #8  
Alt 29-04-2016, 08:39
Benutzerbild von AlphaFight
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Kampfkunst: Kyokushin Karate & WTF Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 10.06.2014
Ort: NRW
Beiträge: 633
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Zitat:
Zitat von Inumeg Beitrag anzeigen
Da spielen sicher auch viele Klischees mit rein, welche den konkreten Sport betreffen. Judo im Dorf-Sportverein hat sicherlich ein positives Image. Da kann man das Kind beruhigt hingeben. Boxen oder Kickboxen im schmierigen Gym im Bahnhofsviertel ist dagegen natürlich eine Brutstätte für Schläger.
Ich denke, das ist ganz gut beschrieben. Deshalb beginnen viele ihre KS-Laufbahn auch mit Judo, Karate oder Taekwondo, da diese ostasiatischen Stilarten vermeintlich einen friedlichen/philosophischen Hintergrund haben und kein Schlägerimage.
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  #9  
Alt 29-04-2016, 09:32
Benutzerbild von jkdberlin
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Kampfkunst: Hilti BJJ IMAG Berlin e.V.
 
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Ort: Berlin
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Beiträge: 38.945
Blog-Einträge: 9
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Zitat:
Zitat von kelte Beitrag anzeigen

Tut mir leid, solche "Trainer" habe ich beim Handball oder Fußball noch nicht getroffen.
Trainer ich auch nicht, ich kenne aber auch nur die meines Sohnes. Derartige Eltern aber dafür um so mehr.
Beim Kinderfussball in der Kinderliga in Berlin haben so dadurch die Eltern einen Sicherheitsabstand zum Spielfeld einzuhalten. Sie sollen nicht brüllen oder anfeuern und sich schon gar nicht in "Wortgefechte" mit Eltern der gegnerischen Mannschaft begeben. Hintergrund sind mehrere Übergriffe auf Schiedsrichter, Trainer und Spieler bzw. Gewalt unter den Eltern.

Derartiges hatten wir vorher bei Judowettkämpfen nicht.
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Frank Burczynski

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  #10  
Alt 29-04-2016, 09:34
Gast
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Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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wenn ich das ständige rumgehacke auf anderen sportarten (hier wieder fußball), das elitäre gehabe (sowohl kampfsport ist das beste, als auch die üblichen- hier oft genannten und vermeintlich überlegenen kampfsportarten) vieler kampfsportler sehe, dann kann ich die bedenken vieler eltern durchaus verstehen.

ich sehe gerne vk wie mma und boxen, kann aber nachvollziehen, dass viele menschen mit solch einem sport nichts anfangen können, weil (da beisst die maus keinen faden ab) im kampfsport das ziel ist den gegner kampfunfähig zu machen. in "modernen" gesellschaften ist gewalt nun mal geächtet.

die stete, wiederkehrende, relativierung, dass sich ja beim fussball viel öfter leute verletzen ist doch auch ne phrase. natürlich verletzt man sich beim sport, aber wie viele fussballer gibt es im verhältnis zu kampfsportlern? ist american football ein assi sport, nur weil dort die verletzungsrate am höchsten ist? leider gibt es verletzungen in jedem sport, die sind aber "nur" eine unschöne begleiterscheinung. während besorgte eltern beim kampfsport dieses als ziel wahrnehmen, auch wenn das gar nicht so ist.

ganz schlimm finde ich, dass manche kampfsportler sich als totale elite sehen (die über jeder sportart steht, weil man ja in der lage ist- vermeintlich- andere sportler im kampf zu besiegen) und mit anderen meinungen schlecht umgehen können. das führt dann auch zu körperlichen herausforderungen, als ob man konflikte nur körperlich lösen könnte. bestes beispiel das dingsbums bashing. ist einer von denen von seinem system überzeugt kommt, ähhh beweise es doch im ring, octagon oder auf der strasse gegen xyz. als ob man etwas nicht nur zum spass machen könnte...
ich glaube, das schreckt interessierte eltern, falls diese mal hier lesen, durchaus auch ab. diesen vergleich, mein boxen ist besser als dein wt und mein krav maga schlägt dein ju jutsu...

die hier so oft beschwörte respekt und toleranz der ks ist für außenstehende so nur schwer zu erkennen.

sieht man so einen vergleich zwischen teamsportlern verschiedener sportarten, nach dem motto mein handball besiegt dein basketball?

ich finde judo, ringen, taekwondo, karate für kinder völlig in ordnung. manchen übervorsichtigen eltern ist das aber viel zu hart.
letztlich sollte das kind aber entscheiden und den sport machem, auf den es lust hat.

die vielgeschmähten teamsportarten formen aber sicherlich das kind charakterlich nicht schlechter als kampfsport. vernünftige trainer und ausbildung bringen vernünftige sportler hervor. prollos bringen prollos hervor, unabhängig von der sportart.
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  #11  
Alt 29-04-2016, 10:02
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Kampfkunst: -
 
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Alter: 38
Beiträge: 734
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Trainer ich auch nicht, ich kenne aber auch nur die meines Sohnes. Derartige Eltern aber dafür um so mehr.
Beim Kinderfussball in der Kinderliga in Berlin haben so dadurch die Eltern einen Sicherheitsabstand zum Spielfeld einzuhalten. Sie sollen nicht brüllen oder anfeuern und sich schon gar nicht in "Wortgefechte" mit Eltern der gegnerischen Mannschaft begeben. Hintergrund sind mehrere Übergriffe auf Schiedsrichter, Trainer und Spieler bzw. Gewalt unter den Eltern.
Tja, vielleicht waren die problematischen Eltern selbst Kampfsportler - darüber kann ich nur spekulieren.

Aber du wolltest ja auch nicht über Eltern diskutieren, sondern über deren Ängste, dem eigenen Nachwuchs einem Gym anzuvertrauen.

Und ich denke, da klafft zwischen deren Selbstdarstellung und Realität eine sehr tiefe Schlucht.

Wenn ich es richtig zusammen krieg, hatten sich Studenten im Rahmen irgendeiner Arbeit bei diversen Gyms zum Probetraining angemeldet, dort aber bewusst durch radikale, gewaltverherrlichende oder rassistische Aussagen auf sich aufmerksam gemacht.

Ich glaube, bei 2 oder 3 Gyms waren die rausgeflogen, bei der übergroßen Mehrheit hätten sie problemlos einen Mitgliedsvertrag bekommen.

Im Gegensatz zum Fußball würde ich da schon eine andere Verantwortung sehen, schließlich bringt man dort den Leuten bei, wie sie möglichst effektiv kämpfen.
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  #12  
Alt 29-04-2016, 10:03
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Zitat:
Zitat von crossoverman Beitrag anzeigen
die stete, wiederkehrende, relativierung, dass sich ja beim fussball viel öfter leute verletzen ist doch auch ne phrase.
Eben nicht - ich spreche da aus persönlicher Erfahrung. Während meiner aktiven Fußballerzeit war ich wesentlich öfter (und auch schwerer) verletzt als all das was im KK/KS Bereich da bislang so angefallen ist.

Und wenn man sich die Verletzungen der ehemaligen Mannschaftskameraden so anschaut ist es eben durchaus so, dass man sagen kann das man sich beim Fußball öfter verletzt.

Nur macht da keinen einer Aufstand wenn jemand auf Krücken in die Firma kommt und sagt: "Bänderriss beim Kicken" - wogegen jemand mit einem blauen Auge vom Boxen merkwürdig angeschaut wird.

Klar liegt das auch mit daran, dass gerade in den unteren Ligen da Leute auf dem Platz stehen die es einfach nicht besser können und deswegen durch ihr Unvermögen eine Gefahr für andere darstellen. Hilft mir nur nicht wenn ich gerade mal wieder die Beine weggetreten bekommen wenn ich weiß, dass der andere es ja einfach nicht besser kann oder nicht abschätzen konnte das er nicht mehr an den Ball rankommt aber trotzdem voll durchzieht.

Und eigentlich ist es für Kinder ganz "normal" das sie irgendwann in eine Phase kommen in der sie sich körperlich messen wollen und das eben nicht nur bei Ballspielen o.ä.. Warum sollte man ihnen das verwehren? Nicht umsonst gibt es ja schon im Kindergarten Programme wie "ringen und raufen".
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  #13  
Alt 29-04-2016, 10:08
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Trainer ich auch nicht, ich kenne aber auch nur die meines Sohnes. Derartige Eltern aber dafür um so mehr.
Beim Kinderfussball in der Kinderliga in Berlin haben so dadurch die Eltern einen Sicherheitsabstand zum Spielfeld einzuhalten. Sie sollen nicht brüllen oder anfeuern und sich schon gar nicht in "Wortgefechte" mit Eltern der gegnerischen Mannschaft begeben. Hintergrund sind mehrere Übergriffe auf Schiedsrichter, Trainer und Spieler bzw. Gewalt unter den Eltern.

Derartiges hatten wir vorher bei Judowettkämpfen nicht.
Also umgekehrt wie im kampfsport:

Da lehnen wohl eher die trainer die eltern ab als die eltern die trainer?

Zu diesem thema hat der (ehemalige) kampfsportler und psychologe colin c. goldner ein buch geschrieben, in welchem er vor kampfsport generell und für Kinder im speziellen stärkstens warnt.

Denn er hatte sich bei einem bruchtest mal den fuss gebrochen.

Habe ich noch irgendwo auf dem dachboden.


Gruss
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  #14  
Alt 29-04-2016, 10:12
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Zitat:
Zitat von kelte Beitrag anzeigen
Tja, vielleicht waren die problematischen Eltern selbst Kampfsportler - darüber kann ich nur spekulieren.
wie über die meisten deiner "Fakten" ?

Zu dem studentischen Selbstversuch, hast du da mal eine Quelle? Das würde mich interessieren...
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  #15  
Alt 29-04-2016, 10:12
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Zitat:
Zitat von zocker Beitrag anzeigen

Zu diesem thema hat der (ehemalige) kampfsportler und psychologe colin c. goldner ein buch geschrieben, in welchem er vor kampfsport generell und für Kinder im speziellen stärkstens warnt.

Denn er hatte sich bei einem bruchtest mal den fuss gebrochen.

Habe ich noch irgendwo auf dem dachboden.


Gruss

der war hier vor gefühlten 15 Jahren ab und an mal das Thema...
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