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#1
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| Hallo erstmal... Die eigentliche Frage steht ja oben. Interessieren würde ich mich vor allem dafür ob sie Voruteile wie z.B so was machen Schläger oder auch andere Vorurteile, hatten und ob sich diese in der Zeit verändert haben. Und wie sehr sie euch/Sie unterstützt haben. Oder auch wie ernst sie ds genommen haben, sowas halt. Danke an alle die antworten.
__________________ Ich hätte auch gern so eine coole Signatur wie einige hier.... |
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#2
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| Am Anfang haben sie mich gefahren und abgeholt. Körperliche Aktivität und auspowern war gut! Also volle Unterstützung!
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#3
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| Mein Vater fand es nicht so gut,vor mir, aber hinten rum hat er es überall rumerzählt und war stolz. Gott behüte seine Seele. Meine Mutter sagt ich bin da durch ausgeglichener weil ich es so sehr liebe,das Gesicht ist zwar blau aber das ist ok ![]()
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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#4
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| meinen fragten mich zubeginn ob es nicht ein wenig Gefährlich sei, aber mitlerweile finden sie es ganz in Ordnung. Sie finden ich bin alt genug um zu wissen was ich mach... |
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#5
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| Es begann mit Unglauben, dass ich das lange durchziehen würde. Das klassische Schauspiel: Mein Vater war der Auffassung, dass ich pubertäre Allmachtsphantasien habe (das hätte er mir nie gegenüber so geäußert, aber das wird er sich gedacht haben), während meine Mutter leicht besorgt war. Klischeehaft ![]() Als dann die Monate ins Land gingen und ich immernoch fleißig zum Thaiboxen dackelte, stellte sich Interesse ein. Wie denn so ein Training abläuft, woher Muay Thai käme, wie wichtig die Traditionen seien etc. Nachdem ich dann MMA Luft geschnuppert hatte und Luta Livre meinem Trainingspensum hinzufügte kamen die ersten Bedenken und der warnende Finger: 6 mal die Woche Training gibt es nur, solange die Schule stimmt. Thaiboxen war inzwischen akzeptiert, meinen Eltern MMA näher zu bringen brauchte allerdings einige Überzeugungsarbeit. Nicht, dass sie sich mir je in den Weg gestellt hätten, mein Ding zu machen, aber, dass ihr Sohn sich nun für einen Sport begeistert der auf den ersten Blick als regellose Schlägerei daher kommt machte ihnen schon zu schaffen. Aber durch Videos, Texte und gute Worte konnten sie sich auch daran gewöhnen. Zwar sind sie nie ein Freund der Mixed Martial Arts geworden, aber erkennen sie sehr wohl die sportliche Leistung an und respektieren die Fertigkeiten der Kämpfer. Und ab dem Zeitpunkt, dass ich 1 Jahr lang regelmäßig trainierte, davon seit 6 Monaten 6 mal wöchentlich, kam der volle Support. Zu meinem ersten Kampf haben mich meine Eltern begleitet, auch wenn ihnen ein Stein vom Herzen fiel, als endlich die Ringglocke das letzte mal läutete. Und auch, wenn er es nicht zugeben wollte, den Stolz konnte man meinem Vater an den Augen ablesen. Ich bin froh, dass mich meine Eltern, auch heute immernoch, voll und ganz unterstützen.
__________________ :-) |
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#6
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| ich wollte schon immer kampfsport machen, und als sich, im alter von 6 jahren, die frage stellte, welchen sport ich machen solle, wollte ich, wie schon ein freund von mir, judo machen. dummerweise war meine lehrerin in der grundschule der auffassung, dass ich ein wenig mehr soziale kompetenz gebrauchen könnte, und dass es mir an empathie und disziplin mangeln würde. eigentlich alles gründe, warum man sein kind zum kampfsport schicken sollte, finde ich. sie sagte meinen eltern ein mannschaftssport sei das richtige, und so gab es die wahl zwischen feldhockey und fußball, wobei ich mich für ersteres entschied. mein verhalten besserte sich dadurch nicht im geringsten. als ich mit einigen weiteren sportarten aus unterschiedlichsten gründen aufgehört hatte, stand nun es nun an, eine neue sportart zu wählen, wobei mich meine kampfsporttreibenden freunde auf den aus meiner sicht "richtigen weg" brachten. es war liebe auf den ersten blick ![]() meine eltern unterstützten das anfangs überhaupt nicht. mein vater fürchtete, dass ich unkontrollierbar werden würde, meine mutter hatte angst, dass ich vermöbelt werden würde. nach einiger zeit wuchs aber mit meinem interesse auch das ihre. dass es sich um eine traditionelle kunst handelte, fanden sie wohl interessant. sie merkten alsbald wie ich viel ausgeglichener war, und wie sich auch meine noten, aufgrund höherer selbstdisziplin verbesserten. ich musste mich zwar noch lange zeit mit sätzen wie: "wir nehmen dich da raus!" rumplagen. aber nach ca. einem jahr hatte sich das auch gelegt.
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=JeudRwg5-AE |
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#7
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| @ all Danke nochmal für die Antworten Und ich stelle fest, dass es doch bei vielen ähnlich ist mit Anfangen Misstrauen und Besorgnis..
__________________ Ich hätte auch gern so eine coole Signatur wie einige hier.... |
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#8
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| Zitat:
und mein Vater fand es später, als er sah, dass ich es durchzog, toll. Ich für meinen Teil habe am meisten an Beweglichkeit (Dehnen) gewonnen, die mir für mein jetziges Training einen großen Vorteil veschafft und konnte einen ruhigen Charakter entwickeln Aber vor allem habe ich ein wirklich extremes Durchhaltevermögen und die Fähigkeit zu "beißen" und nie aufzugeben erkämpft. ![]()
__________________ No pain - No gain Never forsake! |
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#9
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| Wie lange hat den das bei euch so gedauert bis eure Eltern feststellten das es ja doch was ganz tolles ist?
__________________ Ich hätte auch gern so eine coole Signatur wie einige hier.... |
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#10
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| Mein Vater hat viele Jahre geboxt. tatsächlich hätte er es gern gesehen, wenn ich es ihm nachgemacht hätte. Als ich dann meine ersten WT Jahre hinter mir hatte ist er einmal mit zu einer Vorführung im Rahmen einer Schuleröffnung gegangen. Er hat reagiert wie ganz viele hier im Forum, indem er gesagt hat:"Sohn, das ist ja schon ganz nett, aber leg Dich bloss nie mit einem guten Boxer an..." Richtig für voll genommen hat er bis zu seinem Ableben nur die klassischen Arten zu kämpfen, und zwar Ringen und halt eben Boxen. Aber er hätte nie Hemmungen gehabt mich Kampfsport trainieren zu lassen, meine Mutter auch nicht....
__________________ -Du bist nicht wie ich, wie kannst Du für mich reden?- |
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#11
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| Mein Vater hat als er jünger war die unterschiedlichsten Kampfsportarten betrieben, hat sich auch quasi eine Kampfsport/-kunst-Bücher Bibliothek angesammelt, und beschäftigt sich bis heute sehr viel damit, auch wenn er nicht mehr trainiert. Ich war also zum einen schon seit dem Kleinkindalter mit Kampf"sport" mehr oder weniger konfrontiert, als ich dann Angefangen habe Jiu-Jitsu zu trainieren hat er das voll unterstützt, meine Mutter hatte zwar Bedenken, aber so sind Mütter ![]() Wenn ich meinem Vater MMA Videos zeige wird er richtig enthusiastisch und meint immer: "Damals musste ich mir diese Techniken alle aus den unterschiedlichsten Kampfsportarten zusammenklauben, heute gibts das ganze in Einem, großartig!" Geändert von Cassady (01-02-2012 um 16:49 Uhr). |
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#12
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| als Vater habe ich meinen beiden Kindern nicht nur KK ampfohlen, sondern sie auch aktiv begleitet. Als ich jung war, gab es so was "Japanisches" bei uns nicht. |
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#13
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![]() Meine Mutter weiß nur das wenn ich es tue ich innerlich ruhiger bin, ich bin nicht mehr agressiv,eher...besänftigt,kann alles was ich in mir habe darein hauen. Das hat sie erkannt.
__________________ "Fange niemals einen Tiger mit bloßen Händen..." |
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#14
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| Meine Mutter hat mich damals beim Judo angemeldet und mich so den KKen näher gebracht. Danke Mama! ![]()
__________________ Jede Rede erscheint eitel und nichtig, sobald die Tat ihr nicht Nachdruck gibt. |
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#15
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| Meine Eltern fanden es auch gut, als ich noch kein führerschein hatte haben sie mich teilwese 4 mal die Woche zum Sport gefahren und abgeholt ![]()
__________________ Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben. |
![]() |
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