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  #1  
Alt 08-08-2009, 10:08
Benutzerbild von Nak-Muay
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Kampfkunst: Muay Thai und Consolero MMA
 
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Standard Maßnahmen gegen sexuell gestörte Trainer

Wie ihr sicherlich der aktuellen Tagespresse entnehmen konntet hat sich mal wieder einer dieser verabscheuungswürdigen Menschen an unserem höchsten Gut zu schaffen gemacht.

Welche Maßnahmen kann man denn eurer Meinung nach ergreifen bzw. welche Strategien kann man entwickeln um solchen Leuten die ja auch strategisch vorgehen, zumindest erweckte der kürzlich aufgedeckte Fall bei mir diesen Eindruck, das Handwerk zu legen.

Im moment scheint ja auch das allseits bekannte und geliebte Arbeitsamt ein Programm zu fördern dass Langzeitarbeitslose in ein Soziales Netz pressen soll. Kennt ihr die Plakate auf denen steht dass man vom Arbeitsamt gefördert wird wenn man als Betreuer u.a. auch für Kindergruppen in Sportvereinen tätig wird.

Nur mal so als Zwischenruf würde ich von vornherein meine Kinder nicht zu "Kiosk-Willi" ins Fussballtraining schicken.

Es gibt ja hier auch einen anderen Thread in dem sehr viel zum Thema Eltern beim Kindertraining geschrieben wird. Vielleicht können sich ja auch die gleichen Poster die dort so fleissig texten mal mit dem Thema befassen wie bekomme ich meine Kinder aus dem Zugriffsbereich von Onkel-F***er ohne sie gänzlich aus dem Sport zu entfernen und ohne den Trainingsablauf zu stören!

Es stellen sich mir tausende Fragen aber ich komme nicht drauf was ich tun soll um mein Kind und die Kinder anderer Eltern vor solchen Personen zu schützen.

Schreibt doch einfach mal eure Gedanken zu diesem Thema hier rein.
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  #2  
Alt 08-08-2009, 10:22
Benutzerbild von Nak-Muay
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Kampfkunst: Muay Thai und Consolero MMA
 
Registrierungsdatum: 16.02.2006
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Standard

Kinderschänder: Hinter diesem Fenster verging er sich an den kleinen Jungs - News - Bild.de

Laut diesem Artikel war er wohl schon vorbestraft genau aus diesem Grund- Staat wo bist du wenn deine Bürger dich brauchen?

Anfragen warum man einen einschlägig vorbestraften Kinderschänder in einem Sportverein Kinder unterrichten lassen kann bitte an TUS Kaisersesch oder an diese Adresse die u.a. für Polizeiliche Führungszeugnisse zuständig ist richten. Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
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  #3  
Alt 08-08-2009, 11:13
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
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Zitat:
Zitat von Nak-Muay Beitrag anzeigen
Wie ihr sicherlich der aktuellen Tagespresse entnehmen konntet hat sich mal wieder einer dieser verabscheuungswürdigen Menschen an unserem höchsten Gut zu schaffen gemacht.
das klingt ja so, als käme das ständig vor...

was man tun kann: mit seinen kindern reden.
die kinder müssen dich darüber informieren und dann kannst du maßnahmen treffen, wie anzeige erstatten und schulwechsel
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  #4  
Alt 08-08-2009, 11:23
Benutzerbild von Held vom Erdbeerfeld
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Man könnte allenfalls nen Polizeiliches Führungzeugnis verlangen ...
Aber wie Noppel schon schrieb,mit den Kindern sprechen und schritte einleiten.ne andere möglichkeit seh ich da auch nicht ...
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  #5  
Alt 08-08-2009, 11:28
Benutzerbild von Budoka_Dante
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Zitat:
Zitat von Nak-Muay Beitrag anzeigen

Laut diesem Artikel war er wohl schon vorbestraft genau aus diesem Grund- Staat wo bist du wenn deine Bürger dich brauchen?
Er wurde eben NICHT verurteilt, weil diese Bürger (die ja den Statt brauchen) der Justiz die Aussagen verwehrt haben, die er bräuchte, um ihn einzuknasten.

@ topic: Ist das Risiko bei dem Trainer zu groß (oder ich vertraue ihm einfach nicht): Andere Gruppe.
Dem Kind zu sagen, dass Löwen gefährlich sind und sie dann in einen Löwenkäfig zu lassen ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.
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Wer eine Not erblickt und wartet, bis er um Hilfe gebeten wird, ist ebenso schlecht, als ob er sie verweigert hätte. Dante Alighieri
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  #6  
Alt 08-08-2009, 11:34
Benutzerbild von noppel
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Beiträge: 6.635
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Zitat:
Zitat von Budoka_Dante Beitrag anzeigen
Dem Kind zu sagen, dass Löwen gefährlich sind und sie dann in einen Löwenkäfig zu lassen ist meiner Meinung nach nicht sinnvoll.
man kann sein kind schon soweit sensibilisieren, dass es von sich aus erkennt, was ok ist und was nicht und falls ihm etwas aus letzterer kategorie begegnet, das den eltern auch mitteilt.
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  #7  
Alt 08-08-2009, 12:37
Benutzerbild von Nak-Muay
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
das klingt ja so, als käme das ständig vor...

was man tun kann: mit seinen kindern reden.
die kinder müssen dich darüber informieren und dann kannst du maßnahmen treffen, wie anzeige erstatten und schulwechsel
Auf mich wirkt es so als kommt es ständig vor. Und wenn man sich darüber im klaren ist dass die Dunkelziffer sehr viel höher sein soll als das was letztendlich rauskommt dann ist das sehr erschreckend.


Zitat:
Entsprechend wissenschaftlich gesicherte Fakten aus Amerika und Europa gehen wir heute von Folgendem aus:
Jedes 3./4. Mädchen und jeder 7./8. Junge wird sexuell missbraucht
bei Mädchen und Jungen mit Behinderungen sind es schon mehr als die Hälfte
ExpertInnen gehen davon aus, dass jährlich ca. 80.000 bis 300.000 Kinder in Deutschland sexuell missbraucht werden, ohne das alle Fälle strafrechtlich verfolgt werden
" Die TäterInnen kommen zu über 90 % aus dem sozialen Nahbereich der Opfer! Dazu zählen: Väter, Stiefväter, Brüder, Lehrer, Pfarrer, Mütter, Onkel, Babysitter, Freunde der Großeltern, Großväter, Tanten, Trainer, Erzieherinnen, Therapeuten, Nachbarn, Ärzte ...
ca. 80-90 % der Täter sind männlich
ca. 10-20 % der Täter sind weiblich
Aus der Beratungspraxis ist bekannt, dass ein Kind bis zu 7 Personen ansprechen muss, bevor ihm geholfen wird.
Ca. 1/3 aller Delikte gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Mädchen und Jungen werden vorwiegend von männlichen Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren verübt
TäterInnen haben in der Regel im Laufe ihres Lebens viele Opfer, die sie missbrauchen: 10, 20, 40, 100, 300 und mehr. Sehr häufig missbrauchen sie mehrere Kinder zeitgleich.
Die Taten haben in der Regel Wiederholungscharakter und erstrecken sich oft über Monate und Jahre.
Nur 10 % aller angezeigten Fälle führen zu einer gerichtlichen Hauptverhandlung Davon wiederum enden nur ca. 10% mit einem Schuldspruch des Täters, der nur in weiteren 10 % in einer freiheitsentziehenden Maßnahme endet. Die übrigen 90 % werden mit einer Geld- oder Bewährungsstrafe belegt.
3 von 4 Psychiatriepatientinnen und 9 von 10 Prostituierten wurden als Kind sexuell missbraucht.
Quelle:Nein!!! - Gemeinsam gegen Kindesmissbrauch / www.missbraucht.de

Geändert von Nak-Muay (08-08-2009 um 12:47 Uhr).
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  #8  
Alt 08-08-2009, 12:43
Benutzerbild von Nak-Muay
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Zitat:
Zitat von Budoka_Dante Beitrag anzeigen
Er wurde eben NICHT verurteilt, weil diese Bürger (die ja den Statt brauchen) der Justiz die Aussagen verwehrt haben, die er bräuchte, um ihn einzuknasten.
Zitat:
Zitat von BILD
Kurze Zeit später wurde Christoph G. erneut auffällig. Die Polizei fand Kinderpornos auf seinem Computer. Deshalb wurde er nach BILD-Informationen im Juni 2006 zu neun Monaten Haft auf Bewährung verurteilt!

Wer wurde nicht verurteilt?

anm.: Neun Monate stehen auf alle Fälle im Pol.FZ.! Und da steht auch wegen was!
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  #9  
Alt 08-08-2009, 13:00
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von Nak-Muay Beitrag anzeigen
Wer wurde nicht verurteilt?

anm.: Neun Monate stehen auf alle Fälle im Pol.FZ.! Und da steht auch wegen was!

Das steht "nach BILD - Informationen" Warum hat die Polizei das
nicht bestätigt ?

Mir gefällt auch nicht die Richtung, in der dieses Thema läuft. Also bitte nur
die Frage nach geeigneten Maßnahmen. Nicht das ich das noch schließen
muss.

Des Weiteren sind sowas wohl wirklich "Einzelfälle". Diese werden aber
extrem ausgeschlachtet. So schlimm es für die betroffenen Kinder auch ist.
Ich glaube nicht, dass Zeit für Panik ist. Es gibt solche Mensche in ALLEN
Lebensbereichen, so eben auch im Sport.
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Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #10  
Alt 08-08-2009, 13:25
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von Nak-Muay Beitrag anzeigen
Wer wurde nicht verurteilt?

anm.: Neun Monate stehen auf alle Fälle im Pol.FZ.! Und da steht auch wegen was!
Bewährungsstrafen werden nicht ins Pol.FZ. eingetragen.

"Es werden aber nicht alle Verurteilungen ohne Weiteres in das
Führungszeugnis aufgenommen. So genannte kleinere Erstverurteilungen zu
Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen oder zu Freiheitsstrafe von
nicht mehr als 3 Monaten werden in der Regel nicht im Führungszeugnis
aufgeführt, obwohl sie beim Bundeszentralregister eingetragen sind."



Quelle: BfJ Bundeszentralregister
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Bis denn. Euer Sven.
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  #11  
Alt 08-08-2009, 14:15
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Registrierungsdatum: 23.11.2003
Beiträge: 486
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen


Des Weiteren sind sowas wohl wirklich "Einzelfälle". Diese werden aber
extrem ausgeschlachtet. So schlimm es für die betroffenen Kinder auch ist.
Ich glaube nicht, dass Zeit für Panik ist. Es gibt solche Mensche in ALLEN
Lebensbereichen, so eben auch im Sport.
Es sind eben nicht Einzelfälle. Die oben zitierten Zahlen sprechen ziemlich deutlich dagegen. Wer sich mit Literatur zu dem Thema beschäftigt, wird ähnliche Zahlen finden (sie varieren abhängig davon, wie Mißbrauch definiert wird).

Natürlich hilft es gar nichts, sich wie einschlägige Medien auf die "Skandalsexmonster" zu stürzen. Wie der aktuelle Fall zeigt, sind Pädos meistens nett, unauffällig und gesellschaftlich gut integriert. Sonst kommen sie nämlich nicht an Kinder ran!

Um Kinder zu schützen, ist es wichtig, dass sie lernen, eigene Grenzen wahrzunehmen und deutlich zu machen. D. h. wenn die Gören Oma nicht knutschen wollen, brauchen sie gefälligts auch nicht und sie brauchen auch nicht bei Onkel/Tante ect... auf dem Schoß sitzen, wenn sie nicht wollen.
Außerdem sollten Kinder frühzeitig lernen, zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden. Erstere sind o. k. (z. B. die Überraschungsparty für Mama oder die Katzenbabys im Schuppen). Schlechte Geheimnisse machen ein komisches/schlechtes Gefühl (sag das niemande, sonst ...) und Kinder sollten wissen, dass sie damit zu einer Vertrauensperson gehen sollten.
Nicht zuletzt ist eine kindgerechte und frühe Sexualaufklärung sinnvoll, schon weil oben genanntes dann deutlich besser umsetzbar ist .

Erwachsene, die mit Kindern arbeiten (wollen) - egal ob ehrenamtlich oder professionell - sollten vorab ein polizeiliches Führungszeug vorlegen müssen und bei einem Verdachtsfall sofort von ihrer Aufgabe entbunden werden, bis alles zweifelsfrei geklärt ist. Das kann sehr hart werden.

Mit all diesen Punkten ist zwar etwas mehr Schutz gewährleistet, 100 % sicher ist nicht möglich - glaub ich. So schlimm das auch ist.
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  #12  
Alt 08-08-2009, 14:27
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Es gab doch mal einen Fall, indem ein Kinderschänder wegen Kinderpornogaphie, sexueller nötigung usw. Verklagt wurde. Seine Strafe anstatt gefängnis Sozialstunden und 2 Jahre oder so auf Bewährung......

SO was ist passiert ? er machte seine Sozialstunde in einem Kindergarten......

...logisch was dann wohl passiert ist....

Wir als Bürger und vorallem die Eltern können da nur wenig machen. Klar man kann sicherheitsmaßnahmen treffen aber es kann überall und jederzeit passieren.

Aber der eigentliche Schuldige ist doch unser Rechtssystem...... kleiner verweis auf Filme-saugen 5 Jahre haft + geldstrafe

Kinderpornographie: Er hatte eine schwere Kindheit und war unzurechnungsfähig.... Freispruch ....

Wer hat da als Kinderfi** noch angst sich zu Filmen und die Filmchen zu verkaufen oder ins internet zu stellen ?

Das einzigste was wir tun können ist das Gesamt Staats und Rechtssystem zu änder denn wir leben in einer Diktatur, nur schön getarnt als Demokratie.



Wenn ich solche Dinge höre kocht es in mir. Ich habe selbst einen kleinen 5 jährigen Bruder der für mich wie mein eigener Sohn ist. Wenn ich nur daran denke das das selbe ihm passieren könnte, habe ich nur noch Wut und den wunsch nach Vergeltung in mir.
__________________
!!! Rechtschreibfehler sind beabsichtigt, damit ich menschlich wirke !!!
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  #13  
Alt 08-08-2009, 14:44
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Zitat:
Zitat von sam* Beitrag anzeigen
Es sind eben nicht Einzelfälle. Die oben zitierten Zahlen sprechen ziemlich deutlich dagegen. Wer sich mit Literatur zu dem Thema beschäftigt, wird ähnliche Zahlen finden (sie varieren abhängig davon, wie Mißbrauch definiert wird).

Natürlich hilft es gar nichts, sich wie einschlägige Medien auf die "Skandalsexmonster" zu stürzen. Wie der aktuelle Fall zeigt, sind Pädos meistens nett, unauffällig und gesellschaftlich gut integriert. Sonst kommen sie nämlich nicht an Kinder ran!

Um Kinder zu schützen, ist es wichtig, dass sie lernen, eigene Grenzen wahrzunehmen und deutlich zu machen. D. h. wenn die Gören Oma nicht knutschen wollen, brauchen sie gefälligts auch nicht und sie brauchen auch nicht bei Onkel/Tante ect... auf dem Schoß sitzen, wenn sie nicht wollen.
Außerdem sollten Kinder frühzeitig lernen, zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden. Erstere sind o. k. (z. B. die Überraschungsparty für Mama oder die Katzenbabys im Schuppen). Schlechte Geheimnisse machen ein komisches/schlechtes Gefühl (sag das niemande, sonst ...) und Kinder sollten wissen, dass sie damit zu einer Vertrauensperson gehen sollten.
Nicht zuletzt ist eine kindgerechte und frühe Sexualaufklärung sinnvoll, schon weil oben genanntes dann deutlich besser umsetzbar ist .

Erwachsene, die mit Kindern arbeiten (wollen) - egal ob ehrenamtlich oder professionell - sollten vorab ein polizeiliches Führungszeug vorlegen müssen und bei einem Verdachtsfall sofort von ihrer Aufgabe entbunden werden, bis alles zweifelsfrei geklärt ist. Das kann sehr hart werden.

Mit all diesen Punkten ist zwar etwas mehr Schutz gewährleistet, 100 % sicher ist nicht möglich - glaub ich. So schlimm das auch ist.
Es ging mir in meiner Aussage nicht um den "Missbrauch" allgemein, sondern
um die Fälle in denen "Übungsleiter im Kampfsport" Übergriffe begehen.
Und ich beschäftige mich schon ein paar Tage mit der Thematik.
Kannst gerne mal meine Webseite besuchen.
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Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com

Geändert von Sven K. (08-08-2009 um 14:47 Uhr).
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  #14  
Alt 08-08-2009, 14:52
Benutzerbild von noppel
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Zitat:
Zitat von sam* Beitrag anzeigen
Es sind eben nicht Einzelfälle. Die oben zitierten Zahlen sprechen ziemlich deutlich dagegen. Wer sich mit Literatur zu dem Thema beschäftigt, wird ähnliche Zahlen finden (sie varieren abhängig davon, wie Mißbrauch definiert wird).
dann wird es dir ja nicht schwerfallen, noch weitere fälle zu präsentieren, in denen kampfsporttrainer ihre schützlinge missbraucht haben.

Zitat:
Zitat von Bewate® Beitrag anzeigen
Das einzigste was wir tun können ist das Gesamt Staats und Rechtssystem zu änder denn wir leben in einer Diktatur, nur schön getarnt als Demokratie.

bei so nem unfug weiß ich immer nicht, ob ich weinen oder lachen soll.
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  #15  
Alt 08-08-2009, 16:50
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Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
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Zitat:
Zitat von Budoka_Dante Beitrag anzeigen
Er wurde eben NICHT verurteilt, weil diese Bürger (die ja den Statt brauchen) der Justiz die Aussagen verwehrt haben, die er bräuchte, um ihn einzuknasten.
Ist das nicht seltsam ? Gestern erzählte im Fernsehen ein Befragter, die Aussagen der Kinder wären von psychologischen Gutachtern als nicht glaubwürdig eingestuft worden, deswegen seien die Ermittlungen eingestellt worden.
Und heute hat es damals gar keine Aussagen gegeben ?
Keine Ahnung, welches von beidem nun stimmt.
@Nak-Muay
Der einfachste Weg, Kinder vor Missbrauch durch Übungsleiter zu schützen, ist der, sie nicht mit ihm alleine zu lassen (ich meine 1 Kind alleine mit dem Trainer) und ein sehr offenes Ohr dafür zu haben/es zu akzeptieren, wenn sie irgendwas nicht mitmachen wollen. Das heisst um Himmels Willen nicht, dass jedes Ressentiment der Kinder gegen z.B.einen Tagesausflug mit dem Trainer nun gleich bedeutet, dass irgendwas (und dann auch gleich irgendwas Sexuelles) vorgefallen sein muss. Bitte keine Hexenjagden.
NOCH wichtiger zum Schutz deiner Kinder ist es, dass du ihnen auch dann glaubst, wenn sie von einem Übergriff durch Personen berichten, denen du bislang sehr vertraut hast. Daran scheitert es nämlich oft.
Irgend so ein doofes Monster irgendwo da draussen - das ist viel weniger schwer zu glauben als ein lieber, netter, vertauter Täter innerhalb der eigenen heilen Welt.
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