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  #1  
Alt 04-05-2007, 11:13
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 28.11.2004
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Standard Notwendige Qualifikation zum Leiten eines Kindertraining?

Ich stelle immer wieder fest, dass es deutlich schwieriger ist ein Kindertraining zu leiten als ein Erwachsenentraining. Oft sieht man, dass in Vereinen und Schulen sehr junge und zum Teil niedrig graduierte Schüler das Kindertraining leiten. Dabei würde ich gerade an einen Trainer für Kinder eine deutlich höhere Anforderung an Erfahrung und Qualifikation stellen als ich das an einen Trainer für Erwachsene stellen würde.

Bei uns im Verein haben Jugendliche, die Kindergruppen leiten, die Juleica Ausbildung durchlaufen, was ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Wie sieht das bei euch aus, was kennt ihr noch für Qualifikationsmöglichkeiten und Fortbildungen? Welche Voraussetzungen sind bei euch nötig um eine Kindergruppe zu leiten?
__________________
Effektive Selbstverteidigung ist nicht Kampf, sondern Achtsamkeit!
Hier trainiere ich.
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  #2  
Alt 04-05-2007, 12:02
Do-San
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich finde nicht das man eine besondere Ausbildung braucht um ein Kindertraining zu leiten .
Ich leite auch manchmal das Kindertraining und bin bis her immer gut zurecht gekommen . Klar braucht man bei Kindern mehr einfühlungs vermögen aber ansonsten ist meiner meinung nach keine besondere ausbildung nötig .
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  #3  
Alt 04-05-2007, 12:32
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 46
Beiträge: 8.752
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@Bioelektrik
Ich habe Dein "Juleica" nur überflogen, konnte daher nicht in Erfahrung bringen
was die Juleica - Teamer denn so lernen.

Bei uns werden die Trainer ans Unterrichten herangeleitet. Zuerst sind sie
Co-Trainier. Das bedeutet sie helfen im Unterricht dem normalen Trainer,
kümmern sich um das Aufwärmen, die Neuanfänger usw. Wenn sie den blauen
Gürtel haben können sie die Instruktorenausbildung bei uns machen. Danach
können sie eigenen Unterricht machen. Unsere Trainer werden aber auch
didaktisch und methodisch unterrichtet. Wie baue ich den Unterricht auf,
welche Übungen sind gesund usw.

Wie DO - San schon sagte, ist das Einfühlungsvermögen ein sehr wichtiger Punkt.
Der Trainer muss aber auch von der Gruppe akzeptiert / respektiert werden.
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Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #4  
Alt 04-05-2007, 12:35
Benutzerbild von Franz
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Beiträge: 10.487
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Ein paar Sachen sollte man schon wissen, zB dass man wenn man Kinder zuweit über die Belastungsgrenze traibt den Herzmuskel schädigt, sodass stupides laufen und antreiben nicht angebracht ist, bei spielen bleiben die Kinder wenn sie die Grenze erreicht haben einfach kurz stehen, ist somit besser.
Ebenso Liegetsütze auf den Fäusten sind für Kinder absolut ungeeignet, da die Wachstumsfugen gestört werden.
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  #5  
Alt 04-05-2007, 12:46
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 28.11.2004
Ort: Goslar
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Beiträge: 37
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Was leider auch oft vergessen wird, dass man als Kinder- / Jugendtrainer einiges im Bezug auf Aufsichtspflicht, Recht und Haftung zu beachten hat! Hierzu gibt es vom Landessportbund recht hilfreiche Broschüren. Das Internet sollte da aber auch einiges zu bieten haben.

@Sven K.
In diesen Beitrag ist die Juleica Ausbildung ganz gut beschrieben. Juleica Forum - Juleica.NET :: Infos rund um die JugendleiterInnenCard
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Geändert von Bioelektrik (04-05-2007 um 13:29 Uhr).
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  #6  
Alt 04-05-2007, 13:54
Do-San
Gast
Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Der Trainer muss aber auch von der Gruppe akzeptiert / respektiert werden.

Dem stimme ich zu wenn die Kids dich nicht respektieren und akzeptieren hast du von anfang an schlechte Karten und somit verloren !
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  #7  
Alt 18-05-2007, 14:03
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Ich finde schon das man um ein Kindertraining zu leiten Zusatzerfahrung braucht. Das ist nicht viel aber sehr sinvolles Wissen, denn gerade bei Kindern muss in vielerlei Hinsicht mitaufpassen wa sein erwachsener von sich aus tut (genug trinken, Kreislaufschwächen Mund Nasen Dreieck, usw).
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  #8  
Alt 18-05-2007, 18:56
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und trotzdem werden sogar meist die elute erstmal im kindertraining eingesewtzt bevor sdie erwachsenentrainign machen

was halt schwer nachvollziehbar ist, weil kinder eben viel schwerer zu trainieren sind
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  #9  
Alt 18-05-2007, 19:05
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Zitat:
Zitat von 32 Flavors Beitrag anzeigen
Ich finde schon das man um ein Kindertraining zu leiten Zusatzerfahrung braucht. Das ist nicht viel aber sehr sinvolles Wissen, denn gerade bei Kindern muss in vielerlei Hinsicht mitaufpassen wa sein erwachsener von sich aus tut (genug trinken, Kreislaufschwächen Mund Nasen Dreieck, usw).
Stimme Dir zu. Allerdings lehren die Trainier bei uns solche Sachen eben während
sie als Co - Trainer "arbeiten". Wenn ich mich recht erinnere war es bei meinen
Karatetrainern auch so.

Um mal etwas zu stänkern:
Wo kann ich denn solche "Zusatzerfahrungen" erlernen ?
Wo hat der, der mir das beibringt, das gelernt ?
Gibt es bald einen IHK/VHS - Kurs in "Budokindertraining" ?
Wer sagt "was" gelernt werden muss/soll ?
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Bis denn. Euer Sven.
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  #10  
Alt 21-05-2007, 07:48
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Ich denke auch mal, das vieles Erfahrungswerte sind, die man als Co-Trainer mitbekommt und die einem vom Trainer erklärt werden sollen!
Einige Sachen sollte auch der gesunde Menschenverstand einem mit auf den Weg geben!
MfG
Markus
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Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
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  #11  
Alt 21-05-2007, 19:25
Benutzerbild von Jade
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Bei uns ist es auch so verteilt: der Sensei unterrichtet die Großen und die Kleinen werden vom Co-Trainer betreut. Hier geht es auch darum, dass die Kinder oft niedriger Graduiert sind (die paar höher graduierten Kinder, die wir haben, haben mit den Erwachsenen Training - auch nicht soooo günstig, da hier keine Spiele etc. mehr ins Training einfließen und alles strenger abläuft) und damit wird bei den Kids auch "nur" der Co-Trainer eingesetzt.
Wenn nur ein Trainer da ist, werden von dem auch die Erwachsenen unterrichtet und die Kids bekommen eben dann den höchsten Schüler vorgesetzt (das war zum Teil auch schon ich).
Ich denke für einen unerfahrenen Trainer muss es nicht unbedingt schwerer sein Kinder zu unterrichten - bei mir war es zumindest so, denn Angst vor Kritik muss man nicht haben, wodurch der Druck etwas wegfällt und zumindest ich war es vorher schon gewohnt viele Kinder unter Kontrolle zu haben (mit Disziplin hatte ich zu meiner eigenen Überraschung keine Probleme). Für die Kinder ist es nur nicht so günstig, denn sie nehmen eben einfach hin was man ihnen sagt (kritiklos) und das ist auch nicht das Beste.
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  #12  
Alt 23-05-2007, 15:21
Benutzerbild von 32 Flavors
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Um mal etwas zu stänkern:
Wo kann ich denn solche "Zusatzerfahrungen" erlernen ?
Wo hat der, der mir das beibringt, das gelernt ?
Gibt es bald einen IHK/VHS - Kurs in "Budokindertraining" ?
Wer sagt "was" gelernt werden muss/soll ?

Olle Stänkerliese

Man kann solche Zusatzerfahrungen zum Beispiel bei Ausbildungstätten der Verbände lernen. Dort gibt es Trainingskurse die unter Umständen manchmal etwas anders heißen z.B. Übungsleiter Kinderturnen dort werden aber Inhalte behandelt die man 1 zu 1 auf Kampfsporttraining übernehmen kann da es sich z.B um die Themen wie "woran erkenne ich überlastung" , "Wortwahl für Kinder" oder "Motivation" handelt.

Von wem die das gelernt haben? Keine Ahnung vielleicht Chuck Norris?

Du willst ga rnich twissen was es alles shcon so auf Video gibt.

Wer sagt was gelernt werden soll? Naja das ist von Kampfsportart zu Kampfsportart unterschiedlich oder? Wer Training gibt sollte wissen was er tut. Verbände geben doch auch Prüfungsprogramme aus.
Hier verstehe ich Dich gerade glaub ich nicht so ganz.

Grüße
32
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  #13  
Alt 23-05-2007, 15:29
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Kinder sind schwieriger zu unterrichten als Erwachsene. Da stimme ich zu.

Ich habe vor dem Erhalt meiner Trainerlizenz auch die Feuerprobe "Kindertraining" gehabt. Eine sehr lebhafte Truppe von Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters habe ich unter Aufsicht des Chefs trainieren müssen. Wenn ich diese Rasselbande bändige, dann kann ich überall Training geben, so war die Aussage.
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  #14  
Alt 23-05-2007, 21:18
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Zitat:
Zitat von 32 Flavors Beitrag anzeigen
Olle Stänkerliese

Man kann solche Zusatzerfahrungen zum Beispiel bei Ausbildungstätten der Verbände lernen. Dort gibt es Trainingskurse die unter Umständen manchmal etwas anders heißen z.B. Übungsleiter Kinderturnen dort werden aber Inhalte behandelt die man 1 zu 1 auf Kampfsporttraining übernehmen kann da es sich z.B um die Themen wie "woran erkenne ich überlastung" , "Wortwahl für Kinder" oder "Motivation" handelt.

Von wem die das gelernt haben? Keine Ahnung vielleicht Chuck Norris?

Du willst ga rnich twissen was es alles shcon so auf Video gibt.

Wer sagt was gelernt werden soll? Naja das ist von Kampfsportart zu Kampfsportart unterschiedlich oder? Wer Training gibt sollte wissen was er tut. Verbände geben doch auch Prüfungsprogramme aus.
Hier verstehe ich Dich gerade glaub ich nicht so ganz.

Grüße
32
Hihi. "Olle Stänkerliese"

Du hast ja Recht. Allerdings kann man das nicht verallgemeinern.
Bei "uns" werden die Trainer halt erst an das Training herangeführt, bevor sie
auf die Menschheit losgelassen werden. Desweiteren haben wir bei "uns"
mehrfach im Jahr Trainerfortbildungen. Im Esdo gibt es auch eine
Trainerfortbildung, mit wechselnden Themen. Das ist aber eben nicht bei allen
Verbänden so. Deswegen kann ich aber nicht sagen "die dürfen aber kein Training machen".
Dazu kommt noch das auch Trainer die seit zwanzig Jahren unterrichten, keine
Ahnung haben können. Wir arbeiten mit Sanitätsschulen zusammen.
Wobei wir gerade verhandeln, ob es eine jährliche an unsere KK angepasste
Fortbildung in diesem eher medizinischen/körpermechanischen Bereich geben könnte.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #15  
Alt 31-05-2007, 15:14
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Kampfkunst: stiloffene Selbstverteidigung - früher: Thai/Kick-Boxing, Taekwon-Do, Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Bioelektrik Beitrag anzeigen
Ich stelle immer wieder fest, dass es deutlich schwieriger ist ein Kindertraining zu leiten als ein Erwachsenentraining. Oft sieht man, dass in Vereinen und Schulen sehr junge und zum Teil niedrig graduierte Schüler das Kindertraining leiten. Dabei würde ich gerade an einen Trainer für Kinder eine deutlich höhere Anforderung an Erfahrung und Qualifikation stellen als ich das an einen Trainer für Erwachsene stellen würde.

Bei uns im Verein haben Jugendliche, die Kindergruppen leiten, die Juleica Ausbildung durchlaufen, was ja schon mal ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Wie sieht das bei euch aus, was kennt ihr noch für Qualifikationsmöglichkeiten und Fortbildungen? Welche Voraussetzungen sind bei euch nötig um eine Kindergruppe zu leiten?
Pädagogisches Talent und Spaß am Trainerjob für Kinder halte ich für die wichtigsten Vorausetzungen.

Ich habe einmal in den 90ern im US-amerikanischen Botschaftsclub hier in Bonn (sind jetzt leider alle in Berlin ) einen Kinder SV Kurs geleitet, weil es mir Spaß machte und es gut konnte.

In einem deutschen Verein dürfte ich es aus Rechtsgründen nicht, da mir -wie üblich in der BRD - der "richtige Schein" fehlt.

Dabei bin ich seit 8 Jahren zweifacher Vollzeit Berufsvater
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