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  #1  
Alt 12-09-2010, 09:56
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Kampfkunst: KFM
 
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Standard SV f. Sohn

Hi,
in den Medien tauchen ja immer wieder die traurigen Schicksale von Kindern auf, die Opfer von Gewalt wurden.

Ich denke daher darüber nach meinen Sohn (6 Jahre) zu einer SV zu schicken. Im Notfall könnte er sich zumindest wehren o. würde im Idealfall erst gar kein potentielles Opfer abgeben.
Die KFM-Kindergruppe in DD hat leider zu wenige Interessenten - welche SV würdet ihr statt dessen empfehlen?

thx
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  #2  
Alt 12-09-2010, 11:30
Benutzerbild von Kreuzkuemmel
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Kampfkunst: Aikido
 
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Wenn du dass Gefühl hast, dein 6-jähriger Sohn ist gefährdet, Gewaltopfer zu werden, dann würde ich dir ganz dringend andere Schritte empfehlen, als ihn "Kämpfen lernen" zu lassen. Geht's noch?
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  #3  
Alt 12-09-2010, 11:36
Benutzerbild von pronto_salvatore
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Kampfkunst: karate kyokushinkai
 
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Die Intention dahinter ist doch völlig egal, wieso soll er nicht mit 6 eine Kampfkunst erlernen. Aber ob man in dem Alter schon mit SV anfangen sollte, weiß ich auch nicht. Schick ihn doch besser erstmal zum Judo oder Karate.
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  #4  
Alt 12-09-2010, 11:39
Benutzerbild von Kreuzkuemmel
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Kampfkunst: Aikido
 
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Die Intention ist überhauptnicht egal. Wenn er sich Sorgen um seinen Sohn macht, muss da eine Lösung her. Und ein SV-Kurs für einen 6-jährigen ist eben keine.
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  #5  
Alt 12-09-2010, 11:43
Benutzerbild von pronto_salvatore
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Kampfkunst: karate kyokushinkai
 
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Der macht sich eben Sorgen um seinen Knirps, so wie jeder andere Vater das auch tut.
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  #6  
Alt 12-09-2010, 11:47
seoi-nage
Gast
Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von xlrg Beitrag anzeigen
...Im Notfall könnte er sich zumindest wehren...
Ein falscher Ansatz glaub ich. "Im Notfall könnte er zumindest richtig reagieren..." trifft es besser. Weise ihn auf Gefahren hin und trainiere richtige Reaktionen - nach dem Motto: "Augen auf auf der Strasse". Vorrangig ist das Vermeiden von gefährlichen Situationen. Ein Kind kann sich gegen Jugendliche/Erwachsene einfach nicht wirksam genug körperlich wehren.

Ansonsten kann ich dem Vorposter nur zustimmen. Lass ihn kinderverträgliche Kampfkunst/-sport trainieren, nicht nur 1-2 Jahre, sondern besser 10 Jahre lang und auch nur dann, wenn dein Kind daran Spaß findet. Es lernt sich zu bewegen, zu fallen und die Kraft und das Gefahrenpotential anderer einzuschätzen. Wer einmal Fallschule rückwärts über die Stuhllehne trainieren durfte, der überlegt sich auch beim Klettern auf einen Baum vorher, wie er da wieder runterkommt

Geändert von seoi-nage (12-09-2010 um 11:54 Uhr).
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  #7  
Alt 12-09-2010, 12:24
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Kampfkunst: Sankikan Kenpo
 
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Beiträge: 84
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Zitat:
Zitat von Kreuzkuemmel Beitrag anzeigen
Die Intention ist überhauptnicht egal. Wenn er sich Sorgen um seinen Sohn macht, muss da eine Lösung her. Und ein SV-Kurs für einen 6-jährigen ist eben keine.
Hallo,

was stellst Du dir denn vor, was eine vernünftige Lösung wäre. Gefahrenpotenzial gibt es leider überall. Ganz gleich, ob nun in der Stadt oder auf dem Land. Kind nicht mehr aus dem Haus lassen - geht auch nicht. Polizei greift auch nicht vorher ein und ein bodyguard kann sich ja wohl kaum eine Privatperson leisten.

Ich finde es gut, wenn Kinder schon früh mit Kampfsport anfangen. Sich wehren - nein. Wird ein 6-jähriger Knirbs, der gerade mit Kampfsport anfängt wohl kaum. Aber zu wissen, was zu tun ist, das lernt ein 6-jähriger auf spielerische Art und Weise wunderbar.
Beim erlernen einer Kampfsportart lernen sie auch, sich Fremden gegenüber höflich aber misstrauisch zu verhalten. Wie sollen Kinder es denn sonst lernen. In der Schule??
__________________
Viele Grüße Tanja
http://www.senkikan.de,http://www.freefightshop.de
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  #8  
Alt 12-09-2010, 12:35
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auch mit sv wird er gegen jemanden wie mich keine chance haben bzw ältere (pädophile)
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  #9  
Alt 12-09-2010, 12:55
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Zitat:
Zitat von 3L9O Beitrag anzeigen
auch mit sv wird er gegen jemanden wie mich keine chance haben bzw ältere (pädophile)
Deinen Post kann man ganz ungesund verstehen...

SV ist ja so 'ne Sache. Wenn ich darunter Kampftechniken verstehe,dann ist das sicher ein halbwegs verlorener Ansatz.

Manche Systeme, meins zum Beispiel , stellen da größere Zusammenhänge her: "detect-defuse-defend" steht zumindest schon mal auf unserem Logo...
__________________
COACH FOR PERSONAL DEFENSE READINESS - S.P.E.A.R. SYSTEM
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  #10  
Alt 12-09-2010, 13:22
Benutzerbild von pronto_salvatore
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Kampfkunst: karate kyokushinkai
 
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Steht defuse nicht üblicherweise für das entschärfen einer Bome, von fuse = Zündschnur? Deescalate wäre IMHO proper english. Will mich aber auch nicht als Englischlehrer aufspielen.

[Edit]: Sorry, geht anscheinend doch. Hab das in dem Zusammenhang nur noch nie gehört.

Geändert von pronto_salvatore (12-09-2010 um 13:33 Uhr).
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  #11  
Alt 12-09-2010, 13:42
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Kampfkunst: KFM
 
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Es ist wohl klar, daß ein 6-Jähriger einem Erwachsenen physisch nicht ebenbürtig ist. Wer aber ein schreiendes, wild um-sich schlagendes Kind erlebt hat weiß wovon ich rede. Zumindest ist solch ein Kind für die hier erwähnten Pädophilen wenig attraktiv.
Es geht auch um die Ausstrahlung. Nicht umsonst verweisen die Psychologen auf Operferverhalten etc. Mein Sohn soll lernen potenziell gefährliche Situationen zu erkennen/realistisch einzuschätzen. Die SV soll er auch mehrere Jahre betreiben (Fitness, Bewegungsapparat etc.) - Sport allgm. bildet nicht nur Körper sondern auch den Geist (meine Meinung).

Erste Wahl wäre KFM gewesen - vielleicht paßt Muay Thai?

Wer sich darüber aufregt, daß ich mir Gedanken mache, hat wahrscheinlich keine Kinder.
Aktutell wird ja gerade wieder ein 10-Jähriger vermisst.

Geändert von xlrg (12-09-2010 um 14:16 Uhr).
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  #12  
Alt 12-09-2010, 13:54
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Zitat:
Zitat von Kreuzkuemmel Beitrag anzeigen
Wenn du dass Gefühl hast, dein 6-jähriger Sohn ist gefährdet, Gewaltopfer zu werden, dann würde ich dir ganz dringend andere Schritte empfehlen, als ihn "Kämpfen lernen" zu lassen. Geht's noch?
So ein Schrott. Alleine, dass Kids wissen, dass das potentielle Opfer eine KK ausübt, bringt sie davon ab, den Jungen anzugreifen.
NIEMAND hat je in der (Grund-)Schule versucht jemanden zu prügeln, von dem bekannt war, dass er eine Kampfkunst macht. Warum sollte er dann keine KK lernen? Sind es keine Gewalttaten, wenn Kinder im Kindergarten/Grundschule geprügelt werden?
Anstatt dumme Phrasen in den Raum zu werfen, könntest du auch einfach argumentieren.
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  #13  
Alt 12-09-2010, 13:55
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 570
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Zitat:
Zitat von xlrg Beitrag anzeigen
Es ist wohl klar, daß ein 6-Jähriger einen Erwachsenen physisch nicht ebenbürtig ist. Wer aber ein schreiendes, wild um-sich schlagendes Kind erlebt hat weiß wovon ich rede. Zumindest ist solch ein Kind für die hier erwähnten Pädophilen wenig attraktiv.
Es geht auch um die Ausstrahlung. Nicht umsonst verweisen die Psychologen auf Operferverhalten etc. Mein Sohn soll lernen potenziell gefährliche Situationen zu erkennen/realistisch einzuschätzen. Die SV soll er auch mehrere Jahre betreiben (Fitness, Bewegungsapparat etc.) - Sport allgm. bildet nicht nur Körper sondern auch den Geist (meine Meinung).

Erste Wahl wäre KFM gewesen - vielleicht paßt Muay Thai?

Wer sich darüber aufregt, daß ich mir Gedanken mache, hat wahrscheinlich keine Kinder.
Aktutell wird ja gerade weder ein 10-Jähriger vermisst.
Frag doch mal bei der Polizei nach, ob es bei euch in der Nähe auch Kurse bzgl. Gewaltprävention und Selbstbehauptung für Kinder gibt, wie z.B. hier:

"Wehr Dich, aber richtig":

dreimal w und dann .selbstverteidigung-ludwigsburg.de/doks/wehrdichaberrichtig.html

Zusätzlich noch mit KS / KK zu beginnen, z.B. Judo, JJ oder was auch immer wird in keinem Fall schaden und ist gut für die Entwicklung des Körpergefühls und des Koordinationsvermögens.

Viele Grüße
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  #14  
Alt 12-09-2010, 14:06
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: MT
 
Registrierungsdatum: 31.08.2010
Beiträge: 12
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Ich denke in dem Alter macht das Erlernen eines richtigen "kampf"basierten Selbstverteidigungssystems allein wegen den körperlichen Voraussetzungen keinen Sinn.

Was deinem, meiner Meinung nach verständlichen, Anliegen besser dient wären "verhaltens"basierte Selbstverteidigungskurse. Wo Kinder z.B. lernen wie sie sich verhalten, wenn sie von Fremden angesprochen werden.
Soweit ich weiß werden solche, speziell auf Kinder zugeschnittene, Kurse auch angeboten. Müsstest du halt mal schauen, was es so in deiner Stadt bzw. Umgebung gibt.


Paralell dazu könntest du deinen Sohnemann ja auch noch eine richtige Kampfkunst/-sport näher bringen. Nur dabei darauf achten, dass es auch richtige Kinderkurse sind, in Judo und Karatevereinen gibts das z.b. oft.

edit; verdammt da hatte k-surfer die gleichen Gedanken
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  #15  
Alt 12-09-2010, 14:09
Benutzerbild von Big Bart II
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Kampfkunst: Ich bin Godzilla und du bist Japan
 
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Zitat:
Zitat von 3L9O Beitrag anzeigen
auch mit sv wird er gegen jemanden wie mich keine chance haben bzw ältere (pädophile)


Zum Thema: Ich würde ihn einfach einen ganz normalen Kampfsport lernen lassen.
MT, Boxen, Karate - was auch immer es bei euch gibt. Judo oder andere Bodenkampfstile bringt meiner Meinung nach nicht so viel zur Selbstverteidigung. Wenn er bspw. in der Schule von zwei, drei anderen angegriffen wird, bringt es ihm wenig, jemanden zu Boden werfen und dort besiegen zu können.
Zur Selbstverteidigung eignen sich nur Standup-Stile, finde ich.
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